Thai Ehefrau Doppel-Staatsangehörigkeit geben

Diskutiere Thai Ehefrau Doppel-Staatsangehörigkeit geben im Behörden & Papiere Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo zusammen, meine Thai Frau lebt nun schon seit knapp 8 Jahren in Deutschland bei mir. Ich denke aktuell darüber nach sie einbürgern zu...
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bernd2011

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Hallo zusammen,
meine Thai Frau lebt nun schon seit knapp 8 Jahren in Deutschland bei mir. Ich denke aktuell darüber nach sie einbürgern zu lassen. Sprich ihr die doppelte Staatsbürgerschaft geben zu lassen. Das geht wohl hier in Rheinland Pfalz recht unproblematisch, wie ich auf der Homepage vom Land Rheinland Pfalz gelesen habe. Die Thai Staatsangehörigkeit muss sie -aus deutscher Sicht- wohl nicht aufgeben, auch das steht auf der besagten Homepage. Da sie Land in Thailand hat, will ich das auch unbedingt ausschließen. Mal davon abgesehen könnte es durchaus sein das wir mal in einigen Jahren nach Thailand auswandern wollen.

Nun zur Praxis. Gibt es hier im Forum Leute, die das aktuell gemacht haben, das mit dem einbürgern in Deutschland? Und, gibt es auf Hinsicht der Thai Seite (Thai Behörden) Risiken, sprich -auch nach vorne gerichtet- das sie mal alle Rechte in Thailand verlieren könnte?

Gruß
Bernd
 
Helli

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Die Thai Staatsangehörigkeit muss sie -aus deutscher Sicht- wohl nicht aufgeben, auch das steht auf der besagten Homepage. Da sie Land in Thailand hat, will ich das auch unbedingt ausschließen. Mal davon abgesehen könnte es durchaus sein das wir mal in einigen Jahren nach Thailand auswandern wollen.

Nun zur Praxis. Gibt es hier im Forum Leute, die das aktuell gemacht haben, das mit dem Einbürgern in Deutschland? Und, gibt es auf Hinsicht der Thai Seite (Thai Behörden) Risiken, sprich -auch nach vorne gerichtet- das sie mal alle Rechte in Thailand verlieren könnte?

Gruß
Bernd
Hallo Bernd,
ich habe vor Monaten mal darüber mit dem Chef des hiesigen AA (auch RPL) gesprochen (guter Bekannter). Selbst sind wir noch nicht dabei, da "wir" uns z.Zt. noch mit dem dt. Führerschein abkämpfen, und das ist schon eine Schice-Nummer!

Bei einer Einbürgerung von thail. Staatsangehörigen ist die doppelte Staatsangehörigkeit nur der Tatsache geschuldet, dass das Königreich Thailand niemand aus der thailändischen Staatsbürgerschaft entlässt! Einmal Thai, immer Thai! Er konnte sich noch an frühere Jahre erinnern, dass das Zurückschicken von Pässen an die thail. Botschaft keinerlei Aktivitäten dort verursacht hat. Eine Änderung dieser Praxis kann also nicht von Deutschland ausgehen. Das heißt, wenn eingebürgert, interessiert sich keine deutsche Behörde mehr dafür, was sonst noch vorhanden ist und die thail. Behörden bekommen z.Zt. keinerlei Kenntnis über eine Einbürgerung in DE.
Wenn das erledigt ist, sollte man nur darauf achten, bei Reisen nach TH an den verschiedenen Stellen dann auch jeweils den "richtigen" Pass zur Hand zu haben!
 
S

sombath

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Das Thema wurde hier schon mehrfach behandelt .
Meine Frau ist seit ca. 2 Jahren eingebürgert und es gibt weder hier in D. noch in Thailand Probleme .
In D. ist sie Deutsche , in Thailand ist sie Thai .
Die deutsche Staatsbürgerschaft ist beim thailändischen Staat auch bekannt .
 
Ferdinand

Ferdinand

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Sprich ihr die doppelte Staatsbürgerschaft geben zu lassen.
ich meine du wirst da gar nicht gefragt, wenn Sie das möchte, eine Niederlassungserlaubnis besitzt, Sprachkurs und Einbürgerungstest hinter sich hat, dann kann sie einen Antrag stellen und dieser wird ziemlich sicher genehmigt. Der Ehemann wird da weder befragt noch muss er etwas genehmigen oder "machen lassen".
Da sie ja die thailändische Staatsangehörigkeit behält gibt es da auch keine Nachteile, sie muss es auch gar nicht den thailändischen Behörden melden. Umgekehrt vermerkt das Bürgeramt in ihren Akten die zusätzliche thailändische Staatsangehörigkeit. Was Pflichten angeht, so kann sie als Wahlhelfer verpflichtet werden.

In D. ist sie Deutsche
Zumindest auf dem Papier, die Wutbürger haben da andere Kriterien
 
Micha L

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Weltweit gilt doch die selbstverständliche Regel, daß Hinzukommende Vertrauen gewinnen müssen, nicht umgekehrt.
Diejenigen, welche nicht passiv sind, sondern vielfältig auf die Einheimischen zugehen, überwinden Hindernisse mühelos. Das fängt schon beim Grüßen an.

Gerade habe ich das in einem eigentlich recht konservativen Bereich mitbekommen, dem deutschen Gartenverein.
In dem Fall sind Vietnamesen auf gute Nachbarschaft aus, kommunizieren entsprechend. Dazu überzeugen Sie durch die in deutschen Kleingärtneraugen vorbildliche Gestaltung und Pflege ihrer Parzellen. Die "kungeln" und feiern miteinander, sind dabei aber nicht zu laut.

Ein anderes Beispiel:
Ein vn Asiarestaurant führt auch die Funktion der dort vorher lange geschlossenen deutschen Kneipe fort. In den Räumen hat der Bürgerverein des Stadtteils seinen Sitz nehmen dürfen.
Folglich sind die Wirtsleute allgemein anerkannt, ohne sich etwa assimilieren zu müssen. Die asiatischen Küche ist obligatorisch.
 
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Chak

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ich meine du wirst da gar nicht gefragt, wenn Sie das möchte, eine Niederlassungserlaubnis besitzt, Sprachkurs und Einbürgerungstest hinter sich hat, dann kann sie einen Antrag stellen und dieser wird ziemlich sicher genehmigt. Der Ehemann wird da weder befragt noch muss er etwas genehmigen oder "machen lassen".
Da sie ja die thailändische Staatsangehörigkeit behält gibt es da auch keine Nachteile, sie muss es auch gar nicht den thailändischen Behörden melden. Umgekehrt vermerkt das Bürgeramt in ihren Akten die zusätzliche thailändische Staatsangehörigkeit. Was Pflichten angeht, so kann sie als Wahlhelfer verpflichtet werden.
Nach acht Jahren kann sie die Einbürgerung wohl auch so beantragen, aber wenn sie die Einbürgerung auf Grundlage der Ehe beantragt (das geht schon nach drei Jahren), dann wird der Ehegatte sehr wohl befragt.

Ich hatte aber den Eindruck, der Beamte war recht froh über einen so eindeutigen und einfachen Fall, wie sie thailändische Ehefrauen deutscher Männer darstellen. Die bei anderen Nationalitäten aus einschlägigen Gegenden erforderliche Anfrage bei verschiedensten Sicherheitsbehörden entfällt beispielsweise.

Aktuell ist das allerdings nicht, so vier bis fünf Jahre ist das jetzt her. Der Vorgang war so einfach wie kostspielig.

Risiken sehe ich da keine, obwohl das hier seinerzeit sehr kontrovers diskutiert wurde wegen eines Merkblattes des Konsulates in Frankfurt. Vorteile sehe ich abgesehen von den staatsbürgerlichen Rechten vor allem bei Reisen. Sowohl für Mauritius als auch für Großbritannien hat uns das das Visum erspart.
 
Ironman

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Risiken sehe ich da keine, obwohl das hier seinerzeit sehr kontrovers diskutiert wurde wegen eines Merkblattes des Konsulates in Frankfurt. Vorteile sehe ich abgesehen von den staatsbürgerlichen Rechten vor allem bei Reisen. Sowohl für Mauritius als auch für Großbritannien hat uns das das Visum erspart.
Sehe ich genau so. Plus: Man muss sich nicht mehr ständig mit den Behörden rumärgern.
 
Ferdinand

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Nach acht Jahren kann sie die Einbürgerung wohl auch so beantragen, aber wenn sie die Einbürgerung auf Grundlage der Ehe beantragt (das geht schon nach drei Jahren), dann wird der Ehegatte sehr wohl befragt.
Ich habe es gerade hinter mir, eine Woche her, sicher vereinfacht die Heirat mit einem Deutschen den Ablauf, aber man (ich) wird gar nicht gefragt, sie ist acht Jahre in D, mit einem D verheiratet, Sprach- und Einbürgerungstest liegen vor, kann für sich sorgen, eventuell über Ehemann das war es, ich als Ehemann musste nichts unterzeichnen, also kann, die Gutste es auch allein durchziehen - das wollte ich damit sagen, bzw. es ist keine Einbürgerung von Ehemanns Gnaden, Nein, die Ehefrau bekommt es auch so. Wenn ch sagen würde, ich bin nicht einverstanden, dann hätte das mMn gar keine Bedeutung, was auch gut ist :rolleyes2:
 
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Chak

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Ich habe es gerade hinter mir, eine Woche her, sicher vereinfacht die Heirat mit einem Deutschen den Ablauf, aber man (ich) wird gar nicht gefragt, sie ist acht Jahre in D, mit einem D verheiratet, Sprach- und Einbürgerungstest liegen vor, kann für sich sorgen, eventuell über Ehemann das war es, ich als Ehemann musste nichts unterzeichnen, also kann, die Gutste es auch allein durchziehen - das wollte ich damit sagen, bzw. es ist keine Einbürgerung von Ehemanns Gnaden, Nein, die Ehefrau bekommt es auch so. Wenn ch sagen würde, ich bin nicht einverstanden, dann hätte das mMn gar keine Bedeutung, was auch gut ist :rolleyes2:
Nach acht Jahren hat sie einen eigenständigen Anspruch, nach drei Jahren geht nur im Zusammenhang mit der Ehe, deswegen wurde ich intensiver befragt und musste unterschreiben, dass die Ehe noch besteht. Deswegen hätte deine Frau das auch alleine durchziehen können, meine damals nicht.
 
Ferdinand

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Nach acht Jahren hat sie einen eigenständigen Anspruch, nach drei Jahren geht nur im Zusammenhang mit der Ehe,
ist klar, aber die acht Jahre hat der TE erwähnt, insofern hat seine Ehefrau einen eigenständigen Anspruch und er spielt kaum eine Rolle.
Insbesondere der Thread Titel, "Thai Ehefrau Doppel-Staatsangehörigkeit geben" suggeriert, dass der Ehemann ihr etwas "geben" könnte, was ja nicht der Fall ist, vielleicht war es nur eine unglückliche Wortwahl.
 
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bernd2011

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Hallo zusammen, zunächst vielen Dank für die zahlreichen guten Postings. Nun weiß ich das ich keine Bedenken haben muss, wenn sie beide Staatsbürgerschaften hat.

Ja, habe mich in der Tat etwas missverständlich ausgedrückt. Meine Frau kann natürlich nach 8 Jahren in D ohne mein Zutun die deutsche Nationalität beantragen.


Mal ne andere Frage im weiteren Zusammenhang. Dürfte meine Frau - aus Deutschland kommend- in Thailand am Suvarnaphumi Airport an der IMMI einreisen, nur mir der Thai ID Karte, oder muss sie unbedingt einen Thai Reisepass vorzeigen? Hat da jemand Erfahrung?

Gruß
Bernd
 
Spencer

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Hallo zusammen, zunächst vielen Dank für die zahlreichen guten Postings. Nun weiß ich das ich keine Bedenken haben muss, wenn sie beide Staatsbürgerschaften hat.
Hallo Bernd,

meine (unbedeutende) Meinung :

Ich selbst bin grundsätzlich dagegen dass eine Person gleichzeitig zwei (oder gar mehrere) Staatsbürgerschaften inne haben darf. Jeder Mensch sollte sich für eine einzige Nationalität entscheiden müssen ..............
ENTWEDER - ODER.



Begründung ?
Ein Beispiel :

Erst in jüngere Zeit hat sich am Beispiel der sog. "Deutschtürken" wieder einmal gezeigt,
zu welchen Konflikten und Problemen diese inflationäre Verteilung deutscher Pässe an diese unsere Bereicherer führt.
Sie sind und bleiben, selbst in der 3. + 4. in Deutschland lebenden Generation, in erster Linie Türken - dies zudem meist fanatisch und mit glühendem Herzen. Sollen und dürfen sie selbstverständlich gerne, aber bitteschön ohne, auch noch zusätzlich mit einem deutschen Pass in der Luft herum zu wedeln.

Konsequenz :
Dies gilt dann (meiner Meinung nach) natürlich auch für mich persönlich und auch für die in D lebenden thailändischen Staatsbürger. Auch mein Sohn Johannes (20) hat sich inzwischen entschieden, auf die zusätzliche TH-Staatsbürgerschaft zu verzichten und dies ganz aus freien Stücken. Meine Ehefrau bevorzugt, auch nach 25 Jahren in Deutschland, ihre thailändische Staatsbürgerschaft und verzichtet großzügig auf einen deutschen Pass.

Hier geht es dem deutschen Pass ähnlich wie dem Diesel-PKW in Deutschland :
Er ist quasi "über Nacht" wertlos geworden.;-)

Ganz allgemein liegt die doppelte Staatsbürgerschaft natürlich voll im Trend - im Trend der Beliebigkeit.
Auf keinen Fall auf etwas verzichten oder Rückgrat zeigen, auf jeden Fall vermeiden sich festzulegen / sich zu entscheiden.

Gruß
Spencer :)





In einer homo5exuellen "Ehe" leben und dennoch Kinder adoptieren ?
Klar, muss irgendwie gehen, bekommen wir schon hin.

Erlaubt ist, was gefällt.
 
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bernd2011

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@Spencer, ich respektiere deine Meinung. Nicht böse gemeint....aber ich würde diese deine Meinung hier nicht vertiefen wollen. Bitte öffne bei Bedarf ein eigenes Thema dazu. Vielen Dank. :)

Gruß
Bernd
 
Spencer

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@Spencer, ich respektiere deine Meinung. Nicht böse gemeint....aber ich würde diese deine Meinung hier nicht vertiefen wollen. Bitte öffne bei Bedarf ein eigenes Thema dazu. Vielen Dank. :)

Gruß
Bernd
Alles klar.........
und danke dass Du mich nicht gleich "steinigst" ! ;-)
 
Ferdinand

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Mal ne andere Frage im weiteren Zusammenhang. Dürfte meine Frau - aus Deutschland kommend- in Thailand am Suvarnaphumi Airport an der IMMI einreisen, nur mir der Thai ID Karte, oder muss sie unbedingt einen Thai Reisepass vorzeigen?
Ich habe gelesen, sie könnte mit einem nicht mehr gültigem thailändischem Reisepass nach Thailand einreisen.
Ich würde es aber nicht machen, sondern in einem solchen Fall mit dem deutschen Pass einreisen.
 
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Chak

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Ich habe gelesen, sie könnte mit einem nicht mehr gültigem thailändischem Reisepass nach Thailand einreisen.
Ich würde es aber nicht machen, sondern in einem solchen Fall mit dem deutschen Pass einreisen.
Das wäre eher nicht ratsam, besser wäre es mit dem abgelaufenen thailändischen Pass einzureisen.
 
Ferdinand

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es gibt hier mehrere Berichte von Doppelstaatlern

https://www.reddit.com/r/Thailand/comments/5ooe1b/i_have_a_thai_id_card_but_only_a_us_passport/

die mit einem abgelaufenden Thailändischem Pass einreisen wollten und die von der Immigration gebeten stattdessen wurden mit ihrem US oder Kanadischem Pass einzureisen. Jedenfalls hat die Immi anscheinend kein Problem damit Thailänder über den Fremdpass einreisen zu lassen:

A couple of years ago I could only enter on my Australian passport since my Thai one was expired. I had to go to the immigration bureau to get a one year extension in the Aussie passport that I came in on using my id card.
oder
It's a very common problem with foreign born Thais. They often are refused entry on their Thai passports so they must enter on their foreign one then leave on their Thai passport. This is extremely common with Thai/farang couples with dual citizen children. But, there are no penalties for overstaying as a child so it's not an issue with them.
Es wird wie so vieles von dem jeweiligen Beamten abhängen. Es spricht jedenfalls absolut nichts dagegen, mit dem deutschen Pass ein- und wieder auszureisen. Klar ist es einfacher mit einem gültigen thailändischen Pass ein- und wieder auszureisen nur wenn ich den nicht habe, würde ich mit einem deutschen Pass einreisen bevor ich mich auf die Diskussion mit der Immigration einlasse, dass ich nur eine ID-Card aber keinen Pass habe wie in Bernds Fall.
Doppelsaatler, die in D leben haben keinen Grund den thailändischen Pass zu verlängern. Sie können nach- und aus Thailand mit dem Deutschen Pass reisen. Für Thailänder gibt es auch kein Overstay, auch nicht wenn sie sich mit einem deutschen Pass bewegen. Einzig mit der Fluglinie würde ich es klären, falls ich länger als 30 Tage nach Thailand will, ob meine Thai-ID statt Visum im deutschen Pass reicht beim Checkin reicht. Thailändische ID-Card würde ich aber pflegen und in Thailand mitführen - mir fehlt beim besten Willen kein Grund ein zwei Pässe zu pflegen.
 
Hans.K

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Hallo Ferdinand eine Frage, woher weist du dass es für Thailänder die mit deutschem Pass in Thailand eingereist sind, kein Overstay gibt. Sind das eigene Erfahrungen, oder reine Vermutungen?


Meine Frau hat die Doppelte seit ca. 15 Jahren. Ihr thailändischer Pass ist seit gut 14 Jahren abgelaufen. Zwei Pässe sind in meinen Augen auch Unsinn, zumal der th. Pass nur 5 Jahre Gültigkeit hat und somit öfters neu ausgestellt werden muss. Ihre ID Card verlängert sie natürlich bei Bedarf in Thailand.
 
Helli

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es gibt hier mehrere Berichte von Doppelstaatlern
https://www.reddit.com/r/Thailand/comments/5ooe1b/i_have_a_thai_id_card_but_only_a_us_passport/
die mit einem abgelaufenden Thailändischem Pass einreisen wollten und die von der Immigration gebeten stattdessen wurden mit ihrem US oder Kanadischem Pass einzureisen. Jedenfalls hat die Immi anscheinend kein Problem damit Thailänder über den Fremdpass einreisen zu lassen:
Natürlich nicht, damit ist aber dann die Einreise eines "Ausländers" dokumentiert und demzufolge gelten die Visa-Bestimmungen für Ausländer! In Deinem Link wird von Thais z.B. auch auf Visa-Runs hingewiesen!
Es ist hier, wie in vielen Situationen. Das geht jahrelang ohne Probleme und dann gibt es Streit in der Thaifamilie wegen eines zu vererbenden Stück Lands oder weil einer das bereits vorhandene Land der Mia gerne hätte, und dann werden die "Lücken" gesucht (hatten wir vor wenigen Jahren in der Großfamilie bei einer "australischen" Großcousine). Mit der Nachhilfe von etwas Teegeld von einem anderen Familienmitglied beim Landoffice war sie ihre 2 Rai Zuckerrohrfeld am Dorfrand los! Heute stehen da Häuser drauf. Warum soll man die Behörden ohne Not "kitzeln"? Alle fünf Jahre einen neuen Pass zu besorgen, ist doch keine Mühe!
 
Thema:

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