TAKSIN fordert MOENCHE auf, ......

Diskutiere TAKSIN fordert MOENCHE auf, ...... im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; ...sich nicht so aufzuspielen... ...so titelt die SOAZ/Ausg. 40/S.7. Hintergrund ist die Tatsache, dass sich etwa 3.000 Moenche und Laien in BKK...
K

KLAUS

Gast
...sich nicht so aufzuspielen...

...so titelt die SOAZ/Ausg. 40/S.7.
Hintergrund ist die Tatsache, dass sich etwa 3.000 Moenche und Laien
in BKK versammelt haben,weil sie ein Ministerium fuer "Buddhismus und Kultur" fordern, statt eines , was nun gegruendet wird und "Ministerium fuer Religion und Kultur" heisst...
Zuvor soll ein Moench gedroht haben, sich zu verbrennen, wenn diese Forderung nicht erfuellt wuerde...
Die Drohung aber konnte nicht bestaetigt werden....
Taksin wies auf die Lehre "Dhamma hin, nach der ein Moench nichts besitzen oder kontrollieren kann!
Sie(die Moenche) sollten deshalb auch nicht an ihrem "Ego" festhalten...
Die 63 Mill. Buerger Thailands sind berechtigt jede Religion auszuueben.
Taksin sagte:
"Fuehrende Moenche seien ueber die Demonstration nicht sehr erfreut, denn sie werde weltweit veroeffentlicht und das ganze Land und die Religion macht sich damit laecherlich."
Ein Senator meinte , ein Senatskollege stecke dahinter und haette das Ganze angezettelt, indem er Briefe an viele Aebte versandt hat, mit der Aufforderung zu demonstrieren, geklaert ist das alles aber noch nicht.
----------------------
Der Bericht ist sicher in der Online-Ausgabe nachzulesen?
Hier sollte es nur ein kleiner Themenhinweis sein.
Gruss Klaus






Letzte Änderung: KLAUS am 03.10.02, 17:29
 
K

KLAUS

Gast
Hi,
gleich noch ein interessanter Hinweis zum Thema Gesundheitswesen-Reformen:
Die gleiche Ausgabe:
Seite 13
TITEL:
Proteste der Aerzte werden Patienten beinflussen

In diesem Artikel geht es um das neue Gesetz , mit dem die Aerzte in gewissem Umfang nun bei Aerztepfusch in den Regress genommen werden koennen, zumindest ein erster Ansatz fuer eine sonst weltweit schon lange existierende Rechtsnorm, jedenfalls in den westlichen Rechtsstaaten...:-)
Interessant, wie die Aerzte darauf reagieren und mit welchen Argumenten und Handlungen...lesenswert, besonders fuer Falangs, die hier leben oder mit Thais verheiratet sind...
Gruss Klaus
...es gibt auch einen kleinen Einblick in die "Zustaende" hier...
:-)... :-(
 
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Iffi

Gast
Zwei Zitate, die zum Teil Taxins Funktionsweise erklären:

"Fuehrende Moenche seien ueber die Demonstration nicht sehr erfreut, denn sie werde weltweit veroeffentlicht und das ganze Land und die Religion macht sich damit laecherlich."
"Better to die than to live like a loser."
Einerseits unstabiles Selbstvertrauen, andererseits der sich selbst Mut machende Cowboy.
 
K

KLAUS

Gast
Hi Iffi,
ich verstehe nicht recht, was Du damit sagen mochtest...?
Gruss Klaus
 
Jinjok

Jinjok

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Hallo Klaus
Was er sagen will? Der Tycoon hat wieder mal gesprochen. Aber eine Linie ist nicht in seinen Worten. :lol:

Ich habe selbst eine Straßendemonstration vom Democrazy Monument zur Rachadamnoen Avenue gesehen. Imposant mehrere tausend Mönche in einer gigantischen Prozession. Leider nur kein schöner Anlaß. Ich bin auch am Parlament vorbeigefahren, vor dem immer noch viele Anhänger eines eigenen Buddhismus-Ministeriums campierten um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen.

Die Ausflüchte Shinawatras, daß sich andere Religionen unterdrückt fühlen könnten ist doch nur eine Schutzbehauptung. Oder sollte der erste Moslem als Innenminister Thailands da ein Zugeständnis abgerungen haben? Jedenfalls hätte ein eigenes Ministerium bei den Anliegen und Problemen die die Buddhistische Gemeinschaft heute im Land hat, um einiges besser wirken können, als die Einrichtungen bis dato. Mit der Ablehnung ist Thailand vom Anspruch eines Buddhistischen Landes einen großen Schritt weiter abgerückt.
Jinjok
 
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woody

Gast
Hallo Jinjok

Du liegst ganz in der Nähe.
Der Süden ist traditonell demokratisch (Chuan ist in Trang z.H.),
TS will dort wildern und Wähler gewinnen, deshalb die Bestellung von 'Wan Muhamad Nor Matha' zum Innenminister und deshalb auch kein Buddhismus Ministerium
 
K

KLAUS

Gast
Hi,
also ich persoenlich, sehe das ein klein wenig anders...:-)
Abgesehen davon, ob der "Auftritt: TAKSINS richtig war in der Art und Weise und der Formulierung, das will ich mal gesehen aus meiner "Kultursicht" dahingestellt lassen...
Richtig ist, dass , was er sagt betreffs der Aufgabe eines Moenches, es entspricht der Lehre, soweit ich sie kenne...
Auch halte ich ein Ministerium fuer "Gesamtreligioese Angelegenheiten"
also fuer alle Religionen zustaendig, fuer den richtigen Weg,
weshalb?
Ich denke, es gibt bereits ein Oberhaupt der Buddhisten und es gibt den sog. Sangha-Rat, das Oberste Grenium, welches fuer die Angelegenheiten innerhalb der buddhistischen Gemeinschaft insgesamt zustaendig ist.
Ausserdem sehe ich es eher so, dass die derzeitige Regierung das bereits immer, bzw. schon lange bestehenden "Amt fuer Religioese Angelegenheiten" lediglich in ein Ministerium umwandeln will um die Wirkung und Arbeit dieser Einrichtung zu erhoehen.
Was soll daran verkehrt sein, wenn man beruecksichtigt, dass es zwar eine Minderheit ist, wenn man von den Problemen im Sueden spricht und die Moslems meint, aber immerhin gab und gibt es Spannungen aus nicht zuletzt religisosen Differenzen, die sich auch und besonders innerhalb dieser Minderheiten abspielt und nach aussen wirkt!
Ist es da nicht eher angebracht mit einer staatlichen Einrichtung
durch sachliche religioes orientierte Politik die Spannungen abbauen zu wollen?
Ich halte auch die Berufung eines Moslems in die Regierung fuer einen richtigen Schritt, der zeigt, dass die derzeitige Regierung bemueht ist, Spannungen in Volksgruppen zu mildern indem sie durch Vertreter an der Regierung und Politik beteiligt werden.

Abgesehen davon, ist es Moenchen wohl eher nicht erlaubt politische Aemter zu bekleiden, das verbietet die Lehre, so mein Kenntnisstand, was ja auch nachvollziehbar ist, wenn man die Lehre einigermassen richtig verstanden hat.
Schon die Forderung nach "Politischer Macht" widerspricht, meiner bescheidenen Meinung nach der Grundlehre des Buddha und der aktuellen Meinung des Sangha, jedenfalls ist bisher nicht bekannt , dass die
Buddhistische Fuehrung, die Lehre bzw. deren Auslegung entsprechend geaendert hat, was hier passiert zu sein scheint, ist, wenn man die "Drahtzieher" im Senat feststellt, dass die (einige) Moenche eher missbraucht wurden fuer weltliche "Machtansprueche".
Soweit erstmal meine persoenliche Sicht zu diesem Thema, sicher nicht vollstaendig, aber es soll ja keine Romanabhandlung werden...:-)
Gruss Klaus
 
W

woody

Gast
@Klaus
Wenn sich die Mehrheit der Sangha für eine Vertretung in Form eines Ministeriums ausspricht, dann ist das eine berechtigte Forderung.
Wenn TS, der Forderung nicht nachkommt und sich anders entscheidet, dann ist das seine Sache und sein Recht als PM.
Deine Meinung dazu und auch meine sind dabei nicht von Belang aber trotzdem interessant.
Meine Meinung ist, Religion ist Privatsache und nicht Staatsangelegenheit, aber ich bin sicher, PM TS hat andere Beweggründe für seine ablehnende Haltung.
 
K

KLAUS

Gast
Hi Woody,
es kann sein, dass mir die von Dir beschriebene Forderung nach einem Buddhistischen Ministerium ausgesprochen durch den thailaendischen Sangha-Rat entgangen ist!
Gesprochen(geschrieben) wurde vielmehr das viele andere fuehrende Moenche diese Art der Demonstration und Forderung missbilligten.
Sollte das so sein, ich habe es bisher nirgends gefunden, dann ist dies sicher eine andere Dimension, die auch sicher neu betrachtet werden muss.Du schreibst:

"Meine Meinung ist, Religion ist Privatsache und nicht Staatsangelegenheit, aber ich bin sicher, PM TS hat andere Beweggründe für seine ablehnende Haltung."

Fuer mich ist diese Deine Formulierung etwas missverstaendlich, ich denke, wenn Taksin ein "Ministerium fuer Religionen" einrichten moechte, schliesst das selbstverstaendlich den Buddhismus ein, anders kann ich mir das nicht vorstellen, einer der Beweggruende Taksins koennte sein, dass er damit allen Religionen einschliesslich des Buddhismus gerecht werden moechte!
Ein reines "Buddhistisches Ministerium" wuerde sicher auch Deinem Anspruch auf die Privatsphaere der Religion fuer den Buerger widersprechen...?
Aber wie gesagt, Deine Formulierung ist fuer mich ein wenig undeutlich.
Natuerlich, ich stimme Dir da voll zu, Religion ist PRIVATSACHE!
Nur, ich denke in einem Land, welches sich dermassen auch religioes in Veraenderung befindet, kann es nicht schaden, wenn der Staat gewisse Regularien benutzt um alle Religionen zu schuetzen und zu foerdern, davon gehe ich jedenfalls aus, das dies einer der vorderen
Ziele ist,
wie ja auch Seine Majetaet der Koenig,
SCHUTZHERR ALLER RELIGIONEN ist.
das ist die staatliche Einrichtung eines solchen religioes multiplen Ministeriums ja eigentlich folgerichtig..., oder?
Dann wuerde ja der Anspruch des Buddhismus als Staatsreligion in TH auch Deinem Anspruch auf Privatitaet der Religion widersprechen?
Es ist schon ein schwieriges Thema, gleichwohl halte ich es fuer sehr interessant, mal sehen, was da noch so kommt und wie sich das weiter entwickeln wird.
Gruss
Klaus
 
Jinjok

Jinjok

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Klaus und Woody
Der Posten eines Innenministers im Schachspiel eines Staatsgefüges ist eine zentrale Position. Diesen mit einem Repräsentanten einer Randgruppe zu besetzen, weil sie vielleicht Probleme macht und vielleicht gerade weil sie gewalttätig sind, halte ich für ein gefährliches Zugeständnis.

Die Sangha ist sicher ein 'Instrument', die sich um die Probleme in den Tempeln kümmern kann. Ein Ministerium wäre meiner Meinung nach eine gute Unterstützung von staatswegen. Das sehen die Protestierenden wohl auch so, wie ich das mitbekommen habe. Die 3% Moslems sowie je 1% Christen und Hindus wären von einem Amt unterhalb der Ministeriumsebene sicher ausreichend in ihren Interessen vertreten.
Jinjok
 
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Iffi

Gast
Wie hier z.T. schon angedeutet, eine Regierung, die nach einer politischen Instanz für "Religion" strebt, versucht, diplomatisch ausgedrückt, Einfluss zu nehmen.

Auf wen, was und zu welchem Zweck wohl ???

Als alter Middle-East-Hase, weiss ich, wozu das führen kann, inklusive Israel.

Meine ganz simple Meinung dazu: kein gutes Zeichen!

Wir Deutschen sind doch sonst auf Grund unserer Geschichte (natürlich in anderem Zusammenhang)immer so schnell mit der Formulierung dabei: Wehret den Anfängen...

Versagt hier vielleicht durch die Sympathie für den Buddhismus unser "common sense"? :nixweiss:
 
K

KLAUS

Gast
Hi Jinjok,
moeglicherweise oder mit Sicherheit stecken hinter der Entscheidung noch viele andere Gruende.
Auch ob die Zahlen so stimmen in % ist heute nicht so sicher.
Denn durch Zuwanderung und Religionswechsel tut sich doch, wenn auch noch nicht so bemerkbar, aber einiges tut sich halt, vielleicht ist das ein "Hintergrund" fuer dieses neue "Religionsministerium"...?
Wie auch immer, ob nun Amt also auch staatlich, wie bisher, oder Ministerium, ich denke Entscheidenes wird sich nicht aendern.
Ich vermute auch den ueblichen "vielen Wind um nichts", der wird ja hier in TH oefters in der Politik und Gesellschaft gemacht...:-)
Auch denke ich und gewinne immer mehr den Eindruck, dass wir versuchen die unsrige Sicht und Kenntnis der buddhistischen Lehre
als gleichwertig hier in TH vorhanden zu sehen...
dem ist ist aber meiner Meinung nach nicht so...
Aber das waere sicher schon wieder ein neuer Thraed...:-)
Gruss
Klaus
 
Jinjok

Jinjok

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Auch denke ich und gewinne immer mehr den Eindruck, dass wir versuchen die unsrige Sicht und Kenntnis der buddhistischen Lehre als gleichwertig hier in TH vorhanden zu sehen...
Hallo Klaus
Was bewog Dich denn zu diesem Satz? Unser Verständnis von der Lehre Buddhas hat doch nichts mit dem Wunsch der Thais nach einem Ministerium für ihre Religion zu tun. Du und Iffi können diesen Wunsch nicht unterstützen, Woody und ich können dies. Was soll's?

Dramatische Umbrüche haben sich in den letzten 2 Jahren in Thailand auf dem Gebiet der Religionszugehörigkeit nicht ereignet. Jedenfalls habe ich keine Anzeichen dafür bemerkt. Welche Zuwanderung/(Glaubenwechsel???) gibt es denn in Thailand, die deratig große Verschiebungen in der Bevölkerungsstruktur bewirken könnte, daß die Zahlen im Vorkommabereich sich ändern würden?
Jinjok
 
I

Iffi

Gast
Es wäre vielleicht günstig zu wissen, was denn nun die Aufgabe solch eines Ministeriums sein soll? Würde meiner Meinung nach die Diskussion auf fundierteren Boden stellen.

Allerdings, wie auch immer, kann mich eines gewissen Unwohlseins bei diesem Gedanken nicht erwehren. Historisch gesehen hat politischer Einfluss auf religiöse Angelegenheiten und umgekehrt meines Wissens nie zum Wohle der Menschheit beigetragen.

Warum ich so denke?

Nun, Politik hat immer etwas mit Macht zu tun, Religion mit den Herzen der Menschen. Kombiniere beides und du hast das teuflichste Instrument in der Hand, was es gibt.
 
Jinjok

Jinjok

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"the preservation of Buddhism" sollte die Aufgabe des neuen Ministeriums sein. Das kann auch ein Büro welches vom Kulturministerium unterstützt wird. Die Aufgabe auf Ministeriumsebene zu stellen hätte die Bedeutung des Anliegens enorm aufgewertet.
 
K

KLAUS

Gast
Hi Jinjok,
ich denke, wir haben da wiedermal ein kleines Missverstaendnis, ich bin nicht "GEGEN" ein Ministeium,
was ich sage ist, wenn schon ein "Religioeses Ministerium" dann aber ein multiples, d.h. ein Ministerium das sich fuer ALLE
Religionen einsetzt oder sie kontrolliert oder was immer da passieren soll, da ist die Gefahr , dass ein "Glaubensmonopol entstehen und/oder gefestigt werden sollte, nicht so gross, es ist also "demokratischer" und wird der Situation im Lande eher gerecht.
So meinte ich das, natuerlich bin ich auch der Meinung, eine staatliche Amtsbehoerde, wie sie derzeit besteht ist ausreichend, wenn aber nun ein Ministerium geschafffen werden soll, dann eben kein rein Buddhistisches, das waere fuer TH meiner Meinung nach der falsche Weg in die Zukunft....
Du hast recht, "dramatische" Veraenderungen sind nicht zu bemerken, das habe ich so auch sicher nicht geschrieben, aber es sind schon Veraenderungen zu bemerken, besonders in den Staedten, da gehen die Menschen nicht mehr so oft in den Tempel, auch die "Jungen Maenner" die ihre 3-Monate-Dienstzeit" verrichten "sollten" werden immer weniger und das nicht nur in den Staedten, sonders sogar auf dem Lande, das ist Veraenderung wenn man die anderen komponenten dazu nimmt, wie Abflachung allgemein und schwindenes Interesse, das liegt sicher nicht zuletzt auch an der Aufklaerung durch die Medien, was die Situation innerhalb der Moenchsgemeinschaft betrifft, alles zusammen ist sicher nicht dramatisch, jedoch, es veraendert langsam und fortschreitend die religioese Landschaft....
Das die Sicht eines Europaeers zum Buddhismus anders ist, liegt (fuer mich) auf der Hand, da ist nunmal der Zugang zu den Lehrbuechern ueber die lehre, da ist die europaeische Sicht des "Buddhisten", deshalb spricht man ja auch in etlichen Publikationen den "Westlichen Buddhismus" als eine besondere Form an, was insofern verstaendlich ist, weil nunmal die kulturellen Wurzeln eines Menschen auch in diese neu uebernommende Lehre hineinwirken werden, sollten und muessen....
Auch die oft hier etwas verklaerte Diskussion um den Buddhismus, der sich meisst auf der Ebene der Theorie abspielt und sich oft darauf beschraenkt, laesst mich den obigen Satz schreiben....
Ich lebe nunmal HIER vor Ort, bin in der Lage die Differenziertheit zwischen Lehrtheorie und heutiger Praxis zu sehen und kann sie zumindest aus meier bescheidenen Lehrkenntnis zuordnen und fuer mich bewerten und das auch darlegen als EINE, als MEINE Meinung zur Diskussion dieses Themas, ich brauche nicht immer die Theorie zitieren , ich sehe die Praxis und deren Auswirkungen vor Ort, da habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Studien in der Praxis, mehr Erkenntnis bringen, wie weitere Vertiefungen der Theorie des Buddhismus. denn ,leben wird eine Religion immer durch die jeweiligen Menschen, die sie ausueben in ihren verschiedenen Formen und manchmal auch Auswuechsen(Wie am Beispiel aus Cambodia) zu sehen ist, und das betrifft ALLE Religionen, deshalb ist es auch nicht unbedingt verkehrt, dass da staatliche Einrichtungen zumindest beobachten, so ist es in Deutschland auch so, dass fast jede Gemeinde, zumindest die groesseren einen Beauftragten fuer religioese Angelegenheiten haben, also einen Beamten der von staatswegen beauftragt ist, die verschiedenen Religionen und deren Aktivitaeten zu beobachten und ggf. bei "Abnormalitaeten" einschreiten zu koennen, zum Wohle der Gemeinschaft und des Einzelnen, das kann man sicher auch hinterfragen, wird aber in D als gegeben hingenommen, jedenfalls sind mir keine Proteste dagegen bekannt, ein aehnliches Beispiel ist sicher auch in der Staatskirche zu sehen, wo der Verbund zwischen Staat und Kirche sogar finanziell gemeinssam beschritten wird(Einzug der Kirchensteuer)
Will sagen, auch in unseren westlichen "Demokratien" gibt es
eine bestimmte Verbindung zwischen Religion und Staat....
Der Unterschied ist, in D ist niemand (mehr) automatisch Christ, da es Jedem selbst ueberlassen bleibt wohin er sich orientiert, bzw. seine Kinder orientiert, also ob christl. Taufe erfolgt oder eben nicht, ob Erziehung in welcher religioesen Richtung auch erfolgt oder eben nicht, diese "Freiheit" kann ich in Thailand nicht bemerken, da ist (angeblich) Jeder gleich Buddhist, andere Alternativen aus Familie und Schule hat er zunaechst nicht, erst spaeter mit der eigenen Selbststaendigkeit kann eine persoenliche Orientierung erfolgen, die aber auch immer sehr einseitig nicht nur kulturell, gepraegt sein wird, was auch nicht anders sein kann, derzeit....
Vielleicht soll ein solches neues allgemeines "Religionsministerium" das aendern und die Religionen "demokratisieren und damit wird zumindest(so meine ich) erreicht, dass sich auch positive Veraenderungen innerhalb des Buddhismus in der Neu/Jetztzeit ergeben koennen.
das mal nur so meine Sicht aus meiner persoenlichen Erfahrung der letzten gut 5 Jahre hier in TH.
Gruss
Klaus
 
Jinjok

Jinjok

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Hallo Klaus
:lol: Hast scheinbar mal wieder einen Deiner guten Tage. :rofl: Naja - gönn ich Dir auch von ganzem Herzen. ;-) Jeder soll hier seinen Spaß haben. :-) Schönen Abend noch. :round: :-) ;-D
Viele Grüße
Jinjok
 
K

KLAUS

Gast
Hi Jinjok...:-)
was meinst Du denn mt Deinem zwar kurzen, aber sehr
unverstaendlichen Beitrag, wo lag denn mein "Spass"...?
Darf ich deinen kurzen Beitrag als Zustimmung ,sagen wir im allgemeinen bewerten?
Das freut mich dann auch,
wenngleich es mich etwas irritiert...:-)
Gruss Klaus
 
Jinjok

Jinjok

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Also Klaus,
Wenn Du in der Lage bist mein Posting als Zustimmung zu werten, dann fange ich echt an mir Sorgen zu machen. ;-D Na, den Spaß hast Du Dir doch offenbar beim Schreiben gemacht/ gehabt. :lol:
Viele Grüße
Jinjok
 
K

KLAUS

Gast
Hi Jinjok,
ich gebe zu, ich habe auf Dein kurzes und nichtssagendes Posting mit ein wenig "Ironie" geantwortet, vielmehr wollte ich Dich damit ein wenig aus der "Reserve" locken, um zu erfahren, was Dir denn den Anlass gab, mir Spass zu unterstellen, ich moechte hier klar deutlich sagen, mein Posting sollte meine PERSOENLICHE Meinung widerspiegeln, die ich aus meiner PERSOENLICHEN Erfahrung zu diesem Thema gesammelt habe, das habe ich glaube ich auch deutlich zum Ausdruck gebracht!, Oder wie mir scheint wohl doch nicht!?
Ich denke , ich kann entweder eine sachliche Auseinandersetzung zu meinem Posting erwarten, die auch Kritik in der Sache beinhalten sollte, damit ich moeglicherweise in die Lage komme, meine bisherige Meinung , Sicht der Dinge zu revidieren, wenn es Anlass gibt durch entsprechende Argumente, meine Meinung zu ueberdenken, oder gar eine Veranlassung beinhaltet meine Meinung zu untermauern, wenn es mir gegeben erscheint...:-)
Also das ganze als "Spass" abtun, statt sachlich darauf einzugehen, halte ich nicht fuer den richtigen Weg, ein Thema zu behandeln, auch , wenn es andere Meinungen/Erfahrungen dazu gibt, oder gerade deshalb, sollten diese kundgetan werden, als Beitrag zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema, als Ziel einer vielleicht moeglichen Annaehrung und zum besseren Verstaendnis und Klaerung
eventueller Missverstaendnisse...

Gruss Klaus
PS:
Ich hatte uebrigens Heute eine besonders schoenen Tag, aber das ist ein anderes Thema...:-)




Letzte Änderung: KLAUS am 05.10.02, 16:38
 
Thema:

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