Take the Citizenship Test: Could You Become a German?

Diskutiere Take the Citizenship Test: Could You Become a German? im Sonstiges Forum im Bereich Diverses; Fundsache im "Der Spiegel", das muss Mensch sich mal auf der Zunge zergehen lassen! :lachen: Sachen gibt es...
Samuianer

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Chaweng - Ko Samui
Fundsache im "Der Spiegel", das muss Mensch sich mal auf der Zunge zergehen lassen! :lachen:

Sachen gibt es...
 
Conrad

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Samuianer" schrieb:
Fundsache im "Der Spiegel", das muss Mensch sich mal auf der Zunge zergehen lassen! :lachen:

Sachen gibt es...
Das dient halt dazu, dass eben nicht jeder mehr einfach nach Germanien kommen kann, um hier Stütze zu kassieren, wenns auch nun hin u. wieder die falsche(n) trifft.

Die Leute sollen sich halt zum deutschen Staatsbürgertum entscheiden, ist ja eigentlich nicht falsch.

Jetzt gehts ja auch schon wieder mit den Türken los, dass die nun wieder die doppelte Staatsbürgerschaft fordern, obwohl per Reform des Staatsbürgerschaftsrechts alles neu geregelt wurde.

Die wollen halt alles mitnehmen ohne das geringste dafür zu tun zu müssen.

Was ist denn aus dem Quatsch mit der Greencard geworden ? Nichts, war ja voraus zu sehen, weil Deutschland für IT-Spezialisten und Ingenieure einfach total unattraktiv ist, die werden, wenn sie schon die freie Auswahl haben, in ein englischsprachiges Land gehen, da sie von ihrer Ausbildung meist schon sehr gut Englisch sprechen.

Die besten Leute, Facharbeiter u. Ingenieure verlassen in Scharen das Deutschland, weil es hier immer bekloppter wird und man sich natürlich das Umfeld in Kalifornien oder Australien angenehmer vorstellt.

Warum gehen Leute wie Abramowitsch u. Thaksin nicht nach Deutschland sondern nach England mit ihren Milliarden ? Weil es diese unsägliche Neidkultur da eventuell nicht gibt ?

Woanders läuft dann noch rigoroser:

http://www.blick.ch/news/sda?newsid=20080708brd029

BERN - Die Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» ist bei der Bundeskanzlei eingereicht worden. Ein rechtsbürgerliches Komitee hatte dazu 114 895 Unterschriften gesammelt.

Mit der Initiative soll der Bau von Minaretten in der Schweiz verboten werden. Das Initiativ-Komitee bestehend aus SVP- und EDU-Politikern will damit ein «Symbol eines religiös-politischen Macht- und Herrschaftsanspruchs» verhindern.
 
Samuianer

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Chaweng - Ko Samui
Fand halt recht lustig das der Staatbuergertest fuer Deutschland auf Englisch angepriesen wird... kommt mir irgendwie wieder "Angie" in den Sinn... war auch 'n guter Schuss in den Ofen!

Das mit den Schweizern und der Volksinitiative gegen Minarette find ich cool, versuchs doch mal mit 'nem Imbisstand mit Bouletten, Wienerle, Knacker und Breslauer, samt Schultheiss Bier vor der "blauen Moschee" in Istambul, oder vor der Kaaba in Mekka...mal sehen ie lange das gut geht!

Auch das die Iren, die Daenen, die Schweden und die Norweger, Hollaender von diesem Recht Gebrauch machen duerfen unfd das auch tun, find ich ober-mega-cool!

Sollte mal schnellsten auch in D. eingefuehrt werden, Einiges wuerde sich aendern!
 
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juthamat

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Was würde sich denn ändern?
Ich denke nichts zum Positiven,ausländ. Bevölkerungsgruppen würden sich noch mehr isolieren.
 
kcwknarf

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Samuianer" schrieb:
Das mit den Schweizern und der Volksinitiative gegen Minarette find ich cool, versuchs doch mal mit 'nem Imbisstand mit Bouletten, Wienerle, Knacker und Breslauer, samt Schultheiss Bier vor der "blauen Moschee" in Istambul, oder vor der Kaaba in Mekka...mal sehen ie lange das gut geht!
Grundsätzlich ein guter Vergleich.
Es widersprcht aber dem heuchlerischen Grundgesetzes. Nachdem Meinungsfreiheit und Schutz der Familie als reiner Witz entlarvt worden sind würde natürlich ein Aushöhlen der Religionsfreiheit auch nicht mehr auffallen.
Was bleibt übrig? Ein ähnlicher Zustand wie in der Türkei. Wenn dir das gefällt... mir nicht.
 
Conrad

Conrad

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Die Schweizer und alle anderen europäischen Länder wollen halt im Grunde keinen Islam, warum ist ja klar, weil der Islam gegen alle Bürgerrechte steht, die gerade in Deutschland so hart erkämpft wurden.

Hier will man auch keinen Islam, es traut sich bloß keiner, das offen zu sagen.

Dazu passt ganz gut auch dies:

Sie geben Koran-Unterricht, sie halten die Freitagspredigt - oft ohne jede theologische Ausbildung: die Vorbeter der islamischen Gemeinden. Ein deutsch-türkischer Soziologe hat für eine Studie 21 von ihnen befragt - und zieht ein beunruhigendes Fazit: Viele Imame behindern die Integration.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,564008,00.html

Für mich als "Kind der Woodstockgeneration" ist der Islam definitiv nicht akzeptabel, ich kann es nicht akzeptieren, dass Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung bei denen nichts gelten, Frauen generell als minderwertig angesehen werden.

Der deutsche Staat muß langsam mal klar Stellung beziehen und klipp und klar sagen, wer in Deutschland das Sagen hat, dass deutsche Gesetze befolgt werden müssen ohne Wenn und Aber.
 
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Shuai_ran

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Grundsätzlich ein guter Vergleich.
Es widersprcht aber dem heuchlerischen Grundgesetzes. Nachdem Meinungsfreiheit und Schutz der Familie als reiner Witz entlarvt worden sind würde natürlich ein Aushöhlen der Religionsfreiheit auch nicht mehr auffallen.
Was bleibt übrig? Ein ähnlicher Zustand wie in der Türkei. Wenn dir das gefällt... mir nicht.[/quote]

Es muss allerdings angemerkt werden, dass die Regierung es ablehnen kann, eine Initiative "vors Volk" zu bringen, wenn sie gegen die Verfassung oder gegen das Völkerrecht verstösst.
Da diese Initiative praktisch keine Chance hat, angenommen zu werden, wird es wohl trotzdem zu Abstimmung kommen, damit die Initianten eine schallende Ohrfeige vom Volk bekommen.
http://www.nzz.ch/nachrichten/schwe...er_schlumpf_grosszuegige_praxis_1.770815.html

Als Schweizer ist es mir auch wichtig zu betonen, dass etwas mehr als 100'000 Unterschriften (soviel sind nötig, um eine Initiative zur Abstimmung zu bringen) nicht für das ganze Schweizer Volk sprechen. Und in der Vergangenheit hat sich das schweizer Volk immer wieder gegen Xenophobe Initiativen ausgesprochen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Bürgerrecht#Schwarzenbach-Initiativen

Die Initiative Überfremdung (1970) forderte einen maximalen Ausländeranteil von 10 % für alle Kantone ausser Genf. Zitat aus dem Initiativtext:

Um die Überfremdungsgefahr abzuwehren, ist der Bestand an ausländischen Aufenthaltern vom Inkrafttreten dieser Bestimmung an bis zur Erreichung der höchstzulässigen Zahl an Ausländern, unter Wahrung des Gebotes der Menschlichkeit, jährlich um mindestens fünf Prozent zu vermindern. Die Bedürfnisse der Wirtschaft sind dabei angemessen zu berücksichtigen.
Nach der Ablehnung dieser Initiative verlangte die Initiative gegen die Überfremdung und Überbevölkerung der Schweiz (1974) maximal 4000 Einbürgerungen pro Jahr und eine Maximalzahl von 500'000 niedergelassenen Ausländern. Dies bedeutete einen maximalen Anteil von rund 12 % für die Kantone ausser Genf, für den ein Maximum von 25 % vorgesehen wurde.

Weiterhin gab es die Überfremdungsinitiative von 1977. Sie verlangte eine Beschränkung niedergelassener Ausländer auf 12.5 % der Gesamtbevölkerung.

Über die Initiative für eine Beschränkung der Einbürgerungen wurde ebenfalls 1977 abgestimmt. Sie hatte den folgenden Wortlaut:

[...] Diese bestimmt, dass die Einbürgerungen auf insgesamt höchstens 4000 Personen pro Jahr beschränkt werden. Die Beschränkung ist so lange gültig, als die gesamte Wohnbevölkerung der Schweiz die Zahl 5'500'000 überschreitet und die Lebensmittelproduktion auf landeseigener Grundlage zur üblichen Ernährung der Wohnbevölkerung nicht ausreicht.
Gemäss den diversen vorgeschlagenen Gesetzestexten durften erleichterte Einbürgerungen stattfinden, wenn ein Kind in der Schweiz geboren wurde, wenn die Familie eine schweizerische Abstammung hat und wenn die Eltern zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes in der Schweiz niedergelassen waren. Niederlassungs- und Einbürgerungsgesuche hätten jeweils abgewiesen werden müssen, wenn die entsprechenden Limits erreicht worden wären. Ausnahmen für Niederlassungsgesuche hätte es jeweils nur für Pflege- und Spitalberufe, Hochschullehrer, Studenten und diplomatische Mitarbeiter gegeben. Die letzte dieser „Schwarzenbach-Initiativen“ wollte sogar vorschreiben, dass keine Schweizer entlassen werden durften, solange in vergleichbarer Position im gleichen Betrieb noch Ausländer arbeitstätig waren.

Alle diese Initiativen wurden vom Volk abgelehnt.
Auch das "Antirassismusgesetz" wurde vom Volk angenommen.

IMHO ist es gut, dass über solche Dinge abgestimmt wird, dadurch wird klar, dass die Mehrheit der Bürger gegen Rassismus und Xenophobie ist. Dadurch können auch Rechtspopulisten nicht behaupten, das Volk will restriktivere Massnahmen gegen Ausländer und das böse Polit-Establishment handelt über die Köpfe der Bürger hingweg.
 
kcwknarf

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Lamai" schrieb:
Die Schweizer und alle anderen europäischen Länder wollen halt im Grunde keinen Islam, warum ist ja klar, weil der Islam gegen alle Bürgerrechte steht, die gerade in Deutschland so hart erkämpft wurden.
Ach, und ich dachte, in europäischen Ländern wären Staat und Kirche getrennt.
Scheint auch wieder so eine Lüge zu sein, die man mir in der Schule beigebracht hat.

DENN: bei einer Trennung gebe es doch gar keine Probleme - auch nicht mit dem Islam. Alle Anhänger müssen sich halt öffentlich an die staatlichen Regeln halten. Was sie privat machen, ist egal (was ja für Christen auch gilt, wenn alle Beteiligte sich einig sein).

Ferner ist der Islam aus dem Christentum hervorgegangen. Demnach müssten Christen ja auch ein Übel für die Gesellschaft sein. Schau doch mal in die Bibel, welchen Stellenwert Frauen dort haben und bei den Hardcore-Katholiken immer noch haben.

Und wenn ich hier im Forum so lese, man sollte Frauen Gewalt antun, wenn sie den Deutschtest auch im wiederholten Anlauf nicht schaffen, dann scheint es mit dem Ansehen der Frau auch in der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft nicht wirklich weit her zu sein.

Wenn sich Frauen im Islam nicht demütigen wollen (wenn sie es überhaupt so sehen), dann können die ja auch konvertieren. Zu ihrem Schutz ist dann die staatliche Polizei da - also rein theoretisch. Praktisch stehen sie ja nur auf, wenn sie mal wieder Knöllchen verteilen.
 
Conrad

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Shuai_ran" schrieb:
IMHO ist es gut, dass über solche Dinge abgestimmt wird, dadurch wird klar, dass die Mehrheit der Bürger gegen Rassismus und Xenophobie ist. Dadurch können auch Rechtspopulisten nicht behaupten, das Volk will restriktivere Massnahmen gegen Ausländer und das böse Polit-Establishment handelt über die Köpfe der Bürger hingweg.
So eine Abstimmung wäre in Deutschland absolut undenkbar...weil man viel zu viel Angst vor dem Ergebnis hätte.

Es geht ja auch um Traditionen die man behalten will und die man Angst hat zu verlieren. Und....die Schweiz ist halt auch nicht dermaßen vorbelastet durch Holocaust usw., wie Deutschland...

Trotzdem muß klar sein, das z.B. eine Anpassung des deutschen Rechtssystems an die Scharia absolut ausgeschlossen ist, wie sie allerdings schleichend schon im Gange ist, jedenfalls hat man dann und wann diesen Eindruck.
 
Samuianer

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Chaweng - Ko Samui
Shuai_ran" schrieb:
...dadurch wird klar, dass die Mehrheit der Bürger gegen Rassismus und Xenophobie ist. Dadurch können auch Rechtspopulisten nicht behaupten, das Volk will restriktivere Massnahmen gegen Ausländer und das böse Polit-Establishment handelt über die Köpfe der Bürger hingweg.
Ja, klar ws haben Minarette in "Grindelwald", oder "Appenzell" mit Xenophobie und Rassismus zu tun?

Ich hatt ja als Parellele, das Beispiel mit der Imbissbude in einem islamischen Land vor einem islamischen Heiligtum gebracht - von wegen Respekt und Akzeptanz!

Worum geht es bei der Kopftuch-Sharia-Kruzifix im Klassenraumdebatte?

Um Menschrechte?

"Religionsfreiheit"? Kein Mensch hindert sie daran gen Mekka 5x am Tag zu beten, oder anderen wie Hindus oder Buddhisten ihren Rituale zu froehnen!

Wozu diese Salamitaktik und vor Allem von wem geht die aus?

So kann Mensch sich natuerlich locker ins Abseits verdemokratisieren, vergruenen und multi-kulti-zersolidarsieren!

Wenn schon tuerkische Sozialwasauchimmer die Stirn runzeln, selbst IN DER TUERKEI (Aegypten etc.) das ewige Tauziehen um den sekulaeren Staat nicht abreisst und sich DORT Intellektuelle wegen der islamistischen Unterwanderung (sind auch Mosleme) Sorgen machen, dann kann ich ob der Naivitaet "lass die doch machen" nur lachen!

Fuer jede Moschee 'ne Kirche in einem islamischen Land!

Wurden nicht erst kuerzlichst wieder 3 deutsche Urlauber von Kurden entfuehrt um xxxx zu erpressen?
 
A

antibes

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Samuianer" schrieb:
Fuer jede Moschee ´ne Kirche in einem islamischen Land!
parallel zu jeder neuerbauten moschee in europa werden in der türkei alte byzantinische, kirchen abgerissen bzw. zweckentfremdet.
man wundert der fehlende respekt türkischer jugendlicher gegenüber unserer gesellschaft nicht, wie erst kürzlich in einem bericht von einer deutschen schule eindrucksvoll geschildert wurde.
in den verhandlungen für den beitritt der türkei zu europa sind jetzt noch die guten trümpfe für menschenrechte und vor allem für frauenrechte vorhanden. was bis zum beitritt erreicht wird, kann minderheiten ausserhalb des islams sowie die frauen dort schützen.
 
Conrad

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Mordor
Vor allem ist es so, dass man von der Moschee-Abstimmung in der Schweiz oder von Saddam Husseins Yellow Cake hier in den deutschen Medien nichts mitbekommt. Da wird irgendwo entschieden, nee, dass müssen die Deutschen nicht unbedingt wissen, ist besser so...und alles wird sauber unter den Teppich gekehrt.

Ein streng geheimer Einsatz der US-Streitkräfte hat die letzten großen Überreste von Saddam Husseins Atomprogramm sicher außer Landes gebracht. 550 Tonnen natürliches Uran aus dem Irak kamen am Samstag nach einer dreimonatigen Reise im Hafen der kanadischen Stadt Montreal an. Der Transfer wurde aus Furcht vor Diebstählen oder Attentaten bislang streng geheimgehalten. Bei dem Uran handelt es sich um sogenannten Yellowcake, das Ausgangsmaterial zur Anreicherung für nuklearen Brennstoff oder Bombenbau.

http://www.n24.de/news/newsitem_1107333.html

Ohne Internet bekommt man davon nichts mit.... :ohoh:

Davon natürlich auch nicht:

http://www.dailymail.co.uk/news/art...-Britains-knife-epidemic-spirals-control.html

Die Messerstechereien in “Blade Britain” sind völlig außer Kontrolle geraten. Der neuste Höchststand wurde jetzt erreicht: Sechs Tote in 24 Stunden, alle mit scharfen Klingen niedergemetzelt, vier davon in London. Ein weiteres Opfer schwebt noch in Lebensgefahr. Gordon Brown sieht sich jetzt zum Handeln gezwungen, doch selbstverständlich haben die Verbrechen weder etwas mit dem Islam noch mit Einwanderung zu tun.

Die meisten Opfer sind Teenager, einer der Getöteten hätte heute seinen 19. Geburtstag gefeiert. Londons Bürgermeister Boris Johnson will das Problem zwar jetzt bei seinen Wurzeln anpacken. Wir können aber gespannt sein, wo er diese wohl ausgräbt.
 
S

Shuai_ran

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Lamai" schrieb:
So eine Abstimmung wäre in Deutschland absolut undenkbar...weil man viel zu viel Angst vor dem Ergebnis hätte.
Das mit der Vorbelastung durch den Holocaust ist natürlich ein wichtiger Punkt. Ich bin aber der Meinung, dass diese Tabuisierung des Holocaust oft kontraproduktiv ist. Warum ist wird z.B. um das Buch "Mein K...." von Adolf aus Braunau so ein Theater gemacht? Das einzige, was das bringt, ist doch, dass das Werk unnötig mystifiziert wird und jeder Hobby-Faschist das Buch unbedingt haben will. Der Inhalt disqualifiziert das Buch automatisch - der KarbaretistSerdar Somuncu hat z.B. Lesungen aus dem Buch veranstaltet, und damit gezeigt, dass der Inhalt einfach lächerlich ist.

Lamai" schrieb:
Trotzdem muß klar sein, das z.B. eine Anpassung des deutschen Rechtssystems an die Scharia absolut ausgeschlossen ist, wie sie allerdings schleichend schon im Gange ist, jedenfalls hat man dann und wann diesen Eindruck.
IMHO ist ein klares Statement für die Menschenrechte, inklusive der Religionsfreiheit, das beste Mittel, diesen Tendenzen zu begegnen. Und dazu müssen die Ängste und Bedenken der Bürger öffentlich diskutiert werden (dürfen). Denn die Menschenrechte verbriefen auch die Meinungsfreiheit - und wenn es Menschen gibt, welche Bedenken gegen Minarette haben, so darf man dies nicht tabuisieren sondern muss darüber mit allen Parteien, auch den Muslimen, darüber öffentlich diskutieren.


Samuianer" schrieb:
Ja, klar ws haben Minarette in "Grindelwald", oder "Appenzell" mit Xenophobie und Rassismus zu tun?
Es geht nicht darum, dass man Minarette überall hinstellen darf, sondern darum, dass man Minarette generell verbieten soll. Wenn ein Minarett für die Ausübung der Religion wichtig ist, so soll es möglich sein, eines zu bauen. Für die Standortfrage gibt es Bauvorschriften. Es geht darum, dass ein säkularer Staat sich nicht in die private Religionsausübung einmischen soll, SOFERN keine Dritten geschädigt werden. So wurden z.B. kürzlich Eltern wegen Körperverletzung bestraft, weil sie ihre Tochter beschneiden liessen. Sie konnten sich dabei nicht auf Religionsfreiheit beziehen.
Ob Minarette die Rechte von Drittpersonen beeinträchtigen, das wird der öffentliche Diskurs und die Abstimmung zeigen.
Xenophob ist das GENERELLE Verbot von Minaretten IMHO, weil damit auf Ängste und Bedenken gegen den Islam abgezielt wird, welche v.a. durch den 11. September verursacht wurden.


Zurück zum Staatsbürger-Test:
An und für sich finde ich das eine gute Sache, aber noch besser wäre es, ergänzend zum obligatorischen Deutschkurs einen Staatskundekurs für Ausländer anzubieten, insbesondere für Familiennachzüge von Frauen. Viele ausländische Männer "importieren" sich eine Frau aus der Heimat, weil die Frauen hier zu emanizpiert sind:

http://dasmagazin.ch/index.php/bis-dass-der-zwang-euch-bindet/

Deshalb sollten die Immigranten über ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt werden, z.B. dass Vergewaltigung auch in der Ehe strafbar ist.
IMHO sollte ein angehnder Staatsbürger wissen, welche Rechte und Pflichten mit dem Pass verbunden sind, z.B. das aktive und passive Wahlrecht. Diese Dinge sind in einem Rechtsstaat bzw. einer Demokratie elementar.

Die NZZ kann die Aufregung in Germany nicht verstehen:
http://www.nzz.ch/nachrichten/inter...treitet_ueber_die_einbuergerung_1.782317.html

Das ist nachvollziehbar, denn in der Schweiz wird einiges mehr verlangt:-):
Mein Vater hatte eine schweizer Mutter und einen italienischen Vater - nach damaligem Gesetzt bekam er das Bürgerrecht des Vaters. Obwohl er in der Schweiz geboren wurde, hier aufgewachsen ist und nur Deutsch spricht und obwohl er eine Schweizerin geheiratet hat musste er damals (1984) einen ausführlichen Test zur Schweizer Geschichte (von den Römern bis heute) und über das politische System ablegen. Ausserdem wurde u.a. der Arbeitgeber befragt, ob er auch schön fleissig ist:-). Danach durfte er sich "einkaufen", d.h. er musste einen zum Lohn proportionalen Betrag zahlen, damit er das Bürgerrecht bekam.

Das führt zur paradoxen Situation, dass die eingebürgerten Schweizer oft mehr von der Schweiz wissen, als die "Eingeborenen" - und ein ganz beachtlicher Teil der SVP Wähler sind ausgerechnet die Eingebürgerten...
 
kcwknarf

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Darf ich vielleicht mal daran erinnern, dass das frühere Deutschland (also Germanien) keineswegs christlich war.

Das wurde auch erst durch Eiwnanderer nahe gebracht:

- die Verbreitung des gotischen arianischen Christentums im 4. bis 6. Jahrhundert
- die Christianisierung des fränkischen Reiches vom Ende des 5. bis zum frühen 9. Jahrhundert und die der Angelsachsen vom Ende des 6. bis zum 7. Jahrhundert
- die Christianisierung des Nordens Europas im 10. und 11. Jahrhundert

Hat sich einer von euch im früheren Leben dagegen gewehrt?

Und nun wird Deutschland halt islamisiert. Ist halt der Lauf der Dinge, dass sich Religionen verschieben.

Es ist doch von der Natur gar nicht vorbestimmt, dass Westeuropa immer christlich geprägt sein muss.
Es gibt doch auch schon viele Freiwillige (vorwiegend sogar Frauen), die zum Islam konvertieren.

Ich persönlich würde das nie tun, aber es scheint Menschen zu geben, denen die Religion mehr liegt. Und als wirklicher Demokrat sollte man das halt akzeptieren.

Und in 500 Jahren kommt halt die nächste Religion nach Europa. Na und... Bitten wir halt den Vatikan um religiöses Asyl.

Solange niemand geschädigt wird (was zwar z.B. in der Türkei, aber nicht in Westeuropa der Fall ist), soll doch jeder mit seinem Glauben glücklich werden. Und ob jemand nackt oder mit Kopftuch rumläuft ist mir auch schnuppe. Gibt sogar Leute, die haben Tattoos oder Zungenpiercing.

That's free life!

"Islamische" Verhältnisse schafft man, indem man den Islam beschränkt. Wer hier Minarette verbieten lassen will begibt sich auf das Niveau der intoleranten Hardcore-Islamisten und schafft erst recht türkische Verhältnisse im einem ehemals freien Land.
Das sollte man dabei immer bedenken.

So wie sich Schäuble auf das Niveau von Bin Laden begibt, wenn er mit seinem Online-Schnüffelprogramm die Freiheit einschränkt.

Wozu brauchen wir noch Terroristen und intolerante Glaubensrichtungen, wenn wir uns die ehemaligen freiheitlichen Werte viel einfacher seber nehmen können?

Die oben genannten lachen sich kaputt! Ein Sieg ohne etwas zu tun. Ich ziehe meinen Hut.
 
Samuianer

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antibes" schrieb:
Samuianer" schrieb:
Fuer jede Moschee ´ne Kirche in einem islamischen Land!
parallel zu jeder neuerbauten moschee in europa werden in der türkei alte byzantinische, kirchen abgerissen bzw. zweckentfremdet.
man wundert der fehlende respekt türkischer jugendlicher gegenüber unserer gesellschaft nicht...
genau deswegen mein Punkt, sofort wird Xenophobie, Rassismus geplaerrt was gerade im HEUTIGEN EUROPA mit 27 Mitgliedstaaten wohl verdamm weit am Ziel vorbeischiessen duerfte!

Die Leute sollten sich mal anhoeren was Buerger, in D., A. oder Ch. die ihre Wurzeln in traditionellen islamischen Geselschaften haben, sich aber als Schweizer, Deutscher ode OEstereicher fuhelen, sich voll integriert haben, was die darueber zu vermelden haben, die malen kein gutes Bild und vor allem warum keiner was merken will, das koennen die nicht verstehen, unisono im Chor das waere in unserer Heimat anders - "wahret den Anfaengen!"

Warum gehen keine Inder auf die Strasse und fordern Phallussymbole in Stadtpark zum beten?

Warum tragen die still ihre Saris, die Sikhs ihre Turbane?

Warum geht von den Buddhisten kein "wir brauchen unsere Tempel, mit Daechern hoeher als jede Kirche in der Stadt"?

Warum, warum sind es immer wieder "Totengraebermanieren" die sich dann auf "Menschenrechte" berufen?

Menschenrechte die urspruenglich dafuer geschaffen wurden um vor Extremen zu schuetzen, so eben auch entsprechende Paragraphen im Grundgesetz!

Wenn ich von "Wahlmuedigkeit" und ein paar Seiten was von der "Muendigkeit der Buerger" lese und dann den Themen der "Stein-und Stammtischdebatten" so zuhoeren darf, dann muss ich mir schon mal am Kopf kratzen! :gruebel:


Geht's 'n noch?

"die", wie hier koennen sich als 3dritte Welt-oder Scwellenlaender diese Dinge in anderen Extremen leisten, die Industrielaender sind drauf und dran ein wichtiges Stueck hart erkaempfter Freiheit aus den Haenden zu geben - fuer ein vorgebliches "Gemeinwohl" das gezielt als Vorwand hergenommen wird um ein fest gesetztes und unablaessig verfolgtes Ziel zu erreichen - das der religioesen Diktatur!

Zurueck in die Steinzeit - "Minderheiten" sind "minderheiten" weil sie versaeumt haben oder es ablehnen sich zu integrieren - sowas sollte nicht gefoerdet und gehaetschelt werden, sind ja keine bedrohten Tierarten, sondern zum Farbe bekennen gebeten werden - und das mit konsequenten Nachdruck!
 
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Shuai_ran

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kcwknarf" schrieb:
Wozu brauchen wir noch Terroristen und intolerante Glaubensrichtungen, wenn wir uns die ehemaligen freiheitlichen Werte viel einfacher seber nehmen können?

Die oben genannten lachen sich kaputt! Ein Sieg ohne etwas zu tun. Ich ziehe meinen Hut.
Ich würde nicht sagen, dass es ein Sieg ist, ohne etwas zu tun - die ganzen Terrorakte, die nüchtern betrachtet nicht all zu viele oder teilweise gar keine Opfer (z.B. der Schuhbomber oder die Deutsche Wasserstoffperoxid-Zelle) zielen genau darauf ab, UNS zu radikalisieren und unsere Werte zu zersetzen. Durch die dadurch entstehenden Repressionensionen und Resentiments werden die gemässigten Muslime gegen uns aufgebracht und beide Parteien sind radikalisiert.
 
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Chaweng - Ko Samui
[quote="kcwknarf",p="608897".....]
Und nun wird Deutschland halt islamisiert. Ist halt der Lauf der Dinge, dass sich Religionen verschieben.

Es ist doch von der Natur gar nicht vorbestimmt, dass Westeuropa immer christlich geprägt sein muss.
[/quote]

Ja klar, mit 2.4 Millionen Tuerken und weiss nicht wie-wenige Einwanderer mit islamischen Glauben, bei 80 Millionen Deutschen!

Was hat die Natur mit Religion zu tun, Genesis, keine Evolution was? :lachen:

Du schaffst es immer wieder mich zu amuesieren! :cool:
 
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wer ernsthaft glaubt, mit so einem Gesetzlein irgendetwas zu ändern, der irrt.
Die Ausländerpolitik hätte vor 30 Jahren in die richtigen Bahnen gelenkt werden müssen.
Wer meine Meinung dazu lesen möchte der siehe hier:
http://www.michaelwinkler.de/Pranger/120406.html
der Artikel bringt die Sache auf den Punkt, insbesondere der letzte Absatz.

Gruß
Bernd
 
Thema:

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