Stromversorgung in Thailand. Braucht man einen UPS?

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benni

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MM, sag mal kurz, der Eutropis hat gesagt, ich soll dich fragen, wegen verstärkter Leuchtstärke südthailändischer Leuchtkäfer wenn man diese in Reihe schaltet... :confused:
 
MadMac

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Geht auch parallel. Am besten tust die in eine Folietuete, da koennen sie sich selbst arrangieren. 8-)
 
pegasus

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Du solltest deinen zur Gleichstromerzeugung dienenden ..genialen.. Rechteckwellen-Zusammenklapper zum Patent anmelden..:wink2: ,

..denn die gewöhnlichen Idioten machen sich bisher anscheinend immer noch viel zu viel unnötige Mühe beim Gleichstromerzeugen. Die kaufen sich elektronisch gesteuerte Netzgeräte oder benutzen dicke Trafos mit möglichst fetten Brückengleichrichtern, wohinter sie dann noch dicke Kondensatoren, Siebketten, Hoch- und Tiefpassfilter und sonstigen elektronischen Schnickschnack hängen, um aus Sinus-Netzspannungs-Strom wenigstens ziemlich Batteriestrom-ähnlichen Gleichstrom zu erzeugen.



UPS soll ja möglichst netzspannungsähnlichen Sinusstrom produzieren, doch es wird so sein, dass erstens bei sehr preisgünstigen UPS an dem zur "reinen" Sinusspannung erforderlichen Modulationsaufwand gespart wird, so dass "hinten" trotzdem noch eher Rechteck- oder Trapezspannung als Sinus herauskommt ..

..und die von dir schon erwähnte "40kHz-NF-Tickerei" im UPS ist zwar erforderlich, doch werden die dadurch erzeugten Störwellen/Oberwellen nicht aufwendig genug herausgefiltert, sondern gelangen huckepack auf den sowieso schon verhunzten "Sinusstrom" in die mit dieser Mischung dann zu verseuchenden Verbraucher.
Macht manchen Verbrauchsgeräten vielleicht nichts aus, aber es gibt bestimmt auch empfindlichere Geräte, welche das nicht gut abkönnen und entsprechend "ablehnend" sprich störungsanfällig reagieren. Genannt werden beispielsweise sogar die "besseren" Kaffeevollautomaten..:eek2:

Steht doch überall so wunderbar beschrieben, was guter Sinusstrom ist und wozu man den unbedingt den und keine nur schlecht nachgebildeten Sinus-Spannung braucht..
Es lebe der "reine Sinusstrom" in Sinne von unverschmutzt, d.h. nicht Störspannungs/Oberwellenverseucht..

Die Reklamemacher schreiben deshalb sogar voller Überzeugung :


In billigen UPS-Geräten wird natürlich schon aus preislichen Gründen kein solcher Super-Sinusspannungserzeuger :unbeteiligt:eingebaut sein können.
Wenn Mad Max aber seinen Oszillographen anwirft, um den Ausgangsstrom des UPS zu prüfen, kriegt er womöglich auch kein brauchbares Ergebnis, denn wer weiß denn schon , mit welcher störwellenverseuchter Spannung aus dem Netz er den Oszi betreibt.. Kein Wunder, wenn es auf dem Mini-Bildschirm dann nur noch blitzt und flimmert.. :wink2:







Google doch mal nach dem Gleichrichtwert einer Rechteckspannung, dann weißt Du was MadMac meint.
 
pegasus

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Und dann überlege gleich nochmal weiter, was passiert, wenn man einen Brückengleichrichter mit einer Rechteckspannung beaufschlagt.
 
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Kubo

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Google doch mal nach dem Gleichrichtwert einer Rechteckspannung, dann weißt Du was MadMac meint.
Ich kann nicht rätseln, was er meint, sondern nur genau das lesen, was er schreibt.

Nach dem von dir genannten Gleichrichtwert habe ich gegoogelt und u.a. folgendes darüber gelesen..:

"Aber selbst die Netzspannung wird durch die Vielzahl von elektronischen, nicht linearen Lasten verzerrt. Erst recht wird die Stromaufnahme aus dem Netz oft so stark verzerrt, dass mit der Messung des Gleichrichtwertes keine vernünftige Aussage über die Stromstärke getroffen werden kann."

Von "zusammengeklappten Rechteckwellen zur Erzeugung besten Gleichstroms ..wie er gleicher nicht geht" , also von dem, was Mad Max geschrieben hatte, habe ich nichts finden können.

Der Gleichrichtwert einer Wechselspannung ist zu ermitteln, wenn diese dafür gleichgerichtet wird. Wie das in den dafür geeigneten Meßgeräten mit welchen Schaltungen gemacht wird, dafür habe ich mich aber mangels Wissensbedarf für eventuelle praktische Anwendungen bisher noch nicht interessiert.

Weiter schreibst du: "Und dann überlege gleich nochmal weiter, was passiert, wenn man einen Brückengleichrichter mit einer Rechteckspannung beaufschlagt".

Dazu könnte ich mir vorstellen, dass hinter dem Brückengleichrichter zwar Gleichstrom herauskommt, jedoch kein "bester" oder "sauberster" , worunter ich ausschließlich kontinuierlich fließenden Batteriestrom verstehe,..

.. sondern aus einem mit Rechteckspannung gespeisten Brückengleichrichter kommt "nur" gepulster Gleichstrom heraus. Genau deshalb werden hinter den Brückengleichrichter doch zur ..oft erforderlichen.. Verbesserung dieses gepulsten Gleichstroms möglichst fette Kondensatoren gehängt, damit diese ständigen ..sagen wir mal Unterbrechungen.. im gepulsten Gleichstrom möglichst ausgeglichen werden.

Wenn das nicht so sein sollte, wie ich es mir vorstelle, dann erklärt es doch mal "fachmännischer" anders , ..aber mit verständlichen Worten, die auch durchschnittlich begabte Bastler wie ich :wink2:und Nicht-Google-Spezialisten verstehen können..
 
MadMac

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Der Gleichrichtwert einer reinen Rechteckschwingung ist 1. Damit, wenn Du diese verlustfrei gleichrichtest, theoretisch identisch mit Gleichstrom.

Dazu gibt es genug Lektuere. Google is your friend.

Wenn Du Dir jetzt dazu das Oszibild der UPS anschaust, wirst Du sehen, dass hier die Pulsbreite schmaler ist, damit der Gleichrichtwert wohl den ~0.7 einer Sinusschwingung entspricht, ohne diese in irgendeiner Form nachzubilden. Man bekommt damit also keinen Gleichstrom, sondern abgehackten Mist. Hinter Deinem Brueckengleichrichter und der Kondensatorbank aendert das nichts, wohl aber erzeugt so ein System Stoerungen durch Oberwellen.
 
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Volker M. aus HH.

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Der Gleichrichtwert einer reinen Rechteckschwingung ist 1. Damit, wenn Du diese verlustfrei gleichrichtest, theoretisch identisch mit Gleichstrom.
Nicht ganz. Da an jedem PN Uebergang der vier Dioden eines Brueckengleichrichters etwa 0,6 Volt abfallen, hast du ohne Siebung kleine Luecken im Spannungsverlauf.

Im uebrigen googel mal Integration. (Das hat jetzt nichts mit Zuwanderen zu tun)
 
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Kubo

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Der Gleichrichtwert einer reinen Rechteckschwingung ist 1. Damit, wenn Du diese verlustfrei gleichrichtest, theoretisch identisch mit Gleichstrom.

Dazu gibt es genug Lektuere. Google is your friend.
Dein Freund scheint das wohl nicht zu sein. :wink2: Ist ja auch nicht nötig, denn es gibt ja auch noch anderen Info-Quellen.

Da könntest du dann auch etwas über den von dir genannten "theoretisch identischen" Gleichstrom nachlesen.
Betonung auf "theoretisch" denn dass der Gleichrichtwert einer Rechteckspannung 1 ist, ändert nun mal absolut nichts daran, dass dieser mit einem Brückengleichrichter (Pegasus erwähnte den in seinem "Hinweis" an mich ..) gleichgerichtete Strom "nur" ein gepulster Gleichstrom ist, unabhängig davon wie schmal oder breit die Pulsbreite ist.

Wie abgehackt der "Mist" -Gleichstrom aussieht, der bei Einsatz eines Brückengleichrichters herauskommt, hängt davon ab, ob überhaupt, bzw. welche Elektrolytkondensatoren noch dahinter gehängt werden. Das kannst du wie folgt nachlesen:

Glättung und Siebung


Durch die Gleichrichterschaltung entsteht eine stark pulsierende Gleichspannung. Zum Glätten dieser Spannung wird ein Kondensator verwendet. Meistens ein Elektrolytkondensator mit einer hohen Kapazität. Das Pulsieren der Spannung wird durch diesen Kondensator weitestgehend verhindert. Der Kondensator wird als Ladekondensator C[SUB]L[/SUB] bezeichnet.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nun aber zum UPS, der ja sowieso keinen Gleichstrom erzeugen soll, sondern möglichst netzstromähnlichen Wechselstrom, den es zu ersetzen gilt.

Du schreibst dazu:

Wenn Du Dir jetzt dazu das Oszibild der UPS anschaust, wirst Du sehen, dass hier die Pulsbreite schmaler ist, damit der Gleichrichtwert wohl den ~0.7 einer Sinusschwingung entspricht, ohne diese in irgendeiner Form nachzubilden. Man bekommt damit also keinen Gleichstrom, sondern abgehackten Mist.
Wenn die Pulsbreite der Wechselspannung am UPS-ausgang schmaler ist, wäre das schon mal die erste nicht wünschenswerte Abweichung von der Sinusspannung. Und wenn der Gleichrichtwert durch schmalere Pulsbreite auf 0,7 wie beim normalen Sinus-Netzstrom verringert würde..,

(Der Gleichrichtwert eines sinusförmigen Strom gibt an, welcher Gleichstromwert dieselbe Ladungsmenge im betrachteten Zeitraum transportiert.)

..wäre damit doch nur eine unnötige Verringerung der Ausgangsleistung eines UPS verbunden, aber dadurch erreicht man keine bessere (mit dem Oszi erkennbare..) Nachbildung der mit 50 Hz arbeitenden Netz-Sinusspannung. Und an einer möglichst guten Nachbildung der normalen Netzspannung ggf. inklusive Herausfilterung unerwünschter Stör/Oberwellen erkennt man den guten, sprich qualitativ und preislich hochwertigen UPS.

Dass so ein schaltungstechnischer Aufwand sowieso unnötig und überflüssig ist und nur zur Umsatz- und Gewinnsteigerung der UPS Hersteller dienen soll, kann ich mir nicht vorstellen.
 
MadMac

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@Volker
Drum schrieb ich "verlustfrei" und "theoretisch" :).

@Kubo
Glaub halt, an was Du glaubst. An der Physik aendert das nichts.
 
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Volker M. aus HH.

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Ich wollte nur ( nicht ganz uneigennuetzig ) die Diskussion in Gang halten.
 
j.p.valance

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Die ganze Sache driftet ins Absurde ab.
Da sucht sich ein Halb Laie halbwegs passendes Zeugs zusammen ohne dir Grundlagen dafür verstanden zu haben.

Ein Sinus kann nur durch eine rotierende Maschine erzeugt werden.
Alles was Wechselrichter am Ausgang liefern sind Rechteckpulse. Bei den besseren Wechselrichtern sind es ganz einfach nur mehr, aber es bleiben Rechteckpulse.
Somit eigentlich mehr Schaltvorgänge und daher ohne Maßnahmen eher mehr Störungen und Oberwellen.

Der Unsinn mit dem leckenden Strom durch Brückengleichrichter ist auch schon lesenswert.
Man sollte hierbei das Verhältnis im Auge haben und das sind bei 320V U Dach gerade mal 1,4Volt, also im unteren 1 stelligen Prozentbereich.

Der Gleichrichtwert ist wenn wir mit Rechteck zu tun haben absolut in Ordnung, RMS also die Wurzel aus integrierte Mittelwert wird erst bei seltsamen Kurvenformen nötig, beim Sinus sind RMS und arithmetischer Mittelwert gleich.
Die Abweichung beider Werte nennt man Formfaktor oder Crestfaktor.

Hier sind 4 Arten von Membern aktiv, 1. ratsuchende wie Spencer oder papa z.B.; 2. Halblaien wie kubo; 3. Laien wie DiseM; 4. Leute mit einen gewissen Background das Thema betreffend wie pegasus, tuxlux, didi, MadMac, Volker und nicht zu vergessen eber.

Das kommt mir so vor als google ich mir lückenhaftes Halbwissen an und versuche dann ein Außenhandels Forum beim Thema
Arbitration:wink2: aufzumischen in dem beispielsweise Lehrstuhlinhaber der Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt dto. an Bord sind.
 
DisainaM

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3. Laien wie DiseM;
ich hoffe, Dir ist von dem Laien DisainaM, nicht der letzte Ratschlag an Mieter
eines Thai Condos / Immobilie entgangen

- müsste man sich selber eine Steckdosenleiste mit integriertem FI Schalter basteln, der dann vor relevanten geräten vorgeschaltet wird.
also eine Plastikbox, wo ein Netzstecker zur Steckdose führt.
Innerhalb der Box, sind Phase und Nulleiter des Netzsteckers verbunden mit einem FI Schalter,
der mit seiner Schaltfläche ausserhalb der Box sicher bedienbar ist.
An der anderen Seite der Box ist eine Steckdose montiert, welche mit dem FI Ausgang und der danebenlaufenden Erdung verbunden ist.
Von diesen Boxen hat mehrere, die man z.B. vor dem Kühlschrank, schalten kann.

So sieht creative Problemlösung bei halb oder gar-kein Wissenden laien aus,
die einem Mieter das leben schenken wollen ... 8-)

wogegen Profis Schattendiskussionen führen, die ein Ratsuchender nichts versteht,
sodass er mit dem Resultat abschliesst,
--- keine Ahnung, dann mach ich halt gar nix.
 
j.p.valance

j.p.valance

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@DiseM


Ich habe nicht geschrieben, dass du nur Unsinn hier postest, da sind durchaus hilfreiche Infos bei.
Aber du erweckst in vielen Threads den Eindruck des Foren Gefahrsuchers und siehst manchmal Geister wo keine sind.


Ich halte es grundsätzlich für grenzwertig wenn sich nicht ausgebildete Leute an die Elektrik bei Spannungen über 50V heranwagen.
Klar eine Lampe anschließen nach der Renovierung was kann da schon schief gehen, eine Steckdose neu installieren ....
viel kann da nicht schief gehen, aber wenn ........................
Fasse (Copyright O.E.) nicht am Fußkontakt der Fassung kann beim Birnenwechsel schon dazu führen, dass man vom Stuhl fällt. Alleine schon die Beurteilung der besonders in TH seltsamen Erdungseigenheiten / ........reien birgt ein hohes Risiko.


Natürlich ist es wie du ja oft schon geschrieben hast ein Witz wie thailändische Verlängerungsleitungen (Steckdosenleisten) ausgeführt sind, so eine Litze würde ich nicht mal an meine Boxen schrauben und die benutzen die im Freien, auf Baustellen und im Regen.
Aber ganz sicher kann man die Elektrik nicht machen und es ist auch in Thailand verglichen mit anderen Risiken des Lebens relativ sicher.
Wenn man die gleichen Maßstäbe z.B. beim Verkehr anlegen wollte müsste man nahezu alle Fahrzeuge abschaffen oder andere extreme Maßnahmen treffen. Alkohol, Nikotin und zu viel fressen hat auch erhebliche Risiken.
Man kann alles sicherer machen aber irgendwo muss man realistisch bleiben.
 
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Nicht ganz. Da an jedem PN Uebergang der vier Dioden eines Brueckengleichrichters etwa 0,6 Volt abfallen, hast du ohne Siebung kleine Luecken im Spannungsverlauf.

Im uebrigen googel mal Integration. (Das hat jetzt nichts mit Zuwanderen zu tun)
Volker M. ..komisch heute beim Lesen deiner obigen Zeilen wirst du mir , also dem total unwissenden Bastler, schon wieder viel sympathischer.. :wink2: Darf mich heute glücklich schätzen, mit dir eine übereinstimmende Meinung zu haben..:unbeteiligt:
 
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Volker M. aus HH.

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Kubo, du solltest das, was J. P. Valance geschrieben hat mal verinnerlichen. Das trifft es naemlich im Kern.
Das Scenario hier mag fuer dich unterhaltsam sein, allerdings auf Kosten derjenigen die hier Rat suchen.
 
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Ein Sinus kann nur durch eine rotierende Maschine erzeugt werden.
Alles was Wechselrichter am Ausgang liefern sind Rechteckpulse. Bei den besseren Wechselrichtern sind es ganz einfach nur mehr, aber es bleiben Rechteckpulse.
Dazu mal wieder mein Halblaien :unbeteiligt:-Einspruch..:

Wenn Wechselrichter am Ausgang nur mehr Rechteckimpulse (..als das bei der 50Hz Netztaktung der Fall wäre) liefern würden, könnte bzw. dürfte man sie nicht als Sinuswechselrichter bezeichnen, sondern das wären immer noch Rechteckspannungs-Wechselrichter ..nur mit höherer Pulsfrequenz.

Bei hochwertigen Sinus-Wechselrichtern wird die Sinusform jedes einzelnen 50Hz-Sinus-Signals durch ..wie man ggf. ergoogeln kann :wink2:.. aufwendige Modulation von Rechtecksignalen erzeugt. Was dabei dann herauskommt ist eine Sinusform, welche mit dem Oszillographen betrachtet ..fast .. genau so glatte Linien der so erzeugten Sinuskurven aufweist, wie der von einem Generator erzeugte Sinusstrom. Und die 50 Hz.- Netzfrequenz wird ebenfalls exakt eingehalten.

Störfrequenzen entstehen natürlich immer, doch in welcher Stärke die in den Ausgangsstrom gelangen, lässt sich durch gut abgestimmte Filterung so gut regeln, dass verbleibende Störspannungen nur noch in so geringem Maße verbleiben, dass sie auch empfindlichen Verbrauchsgeräten keinerlei Probleme mehr bereiten können.

Vereinfacht in halblaienhaftem Jargon gesagt, diese "besseren" und auch entsprechend teuren Sinus-Wechselrichter vermitteln den angeschlossenen Verbrauchern die nahezu perfekte Illusion, mit einem Generator-erzeugten 50-Hz- Wechselstrom gespeist zu werden.., welcher nach Reklame-Angaben der Hersteller oft sogar noch "reiner" sein soll, als der durch mancherlei Störspannungen (z.B. aus Solarstromeinspeisungen) leider oft bereits (..nachmeßbar) "verseuchte" normale Netzstrom.

Versuch doch mal etwas sachbezogener zu antworten als mit dem "Fachmann" - Standesdünkel- störverseuchten Sprüchen wie:

Das kommt mir so vor als google ich mir lückenhaftes Halbwissen an und versuche dann ein Außenhandels Forum beim Thema
Arbitration:wink2: aufzumischen in dem beispielsweise Lehrstuhlinhaber der Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt dto. an Bord sind.
Ein Lehrstuhlinhaber in Sachen Elektronik scheinst du wohl auch nicht gerade zu sein.., weil du sonst in anderer Form argumentieren würdest, aber unter blinden Laien und Halblaien den einäugigen Fachmann raushängen zu lassen, soll ja auch schon viel zur Stärkung des eigenen Elektriker-Selbstbewußtseins beitragen können.. :wink2:

@ Disaina M

..hast du es auch gelesen ? Ich bin inzwischen bereits zum "Halblaien" von j.p. Valances Elektrikergnaden :star:aufgestiegen.., während du Unglücklicher immer noch auf eine entsprechende Beförderung warten musst.
Da bei mir jedoch immer noch keinerlei Standesdünkel aufkommt, kannst du das förmliche "Herr Halblaie" trotzdem vergessen und darfst mich weiter mit "du" anreden.. :wink2:
 
MadMac

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Mal Dir einfach mal ein Bild, wie so eine Schwingung aussieht mit positiven und negativen Halbwellen. Dann stell Dir vor, dass ein wie auch immer gearteter "Brueckengleichrichter" diese Halbwellen auf ein gleiches Niveau klappt.

Nun schaust Du Dir den Flaecheninhalt der hochgeklappten Halbwellen an. Hier haben wir Sinus, Rechteck, und unvollstaendiges Rechteck mit verkuerzten Impulsen wie im eingestellten Oszibild.

Vergleiche den Flaecheninhalt der Halbwellen. Damit hast Du den Gleichrichtwert.

P.S. es gibt keine Sinus-UPS aus dem ganz einfachen Grund, dass die sich nicht drehen.
 
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Kubo

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Kubo, du solltest das, was J. P. Valance geschrieben hat mal verinnerlichen.
Ich verinnerliche nur das, was du, er oder auch sonstwer im Forum geschrieben hat , wenn ich es auch von anderen, von mir fachlich als kompetent eingeschätzten Quellen bestätigt finde.

Das war beispielsweise bei deinen an Mad Mac gerichteten Zeilen der Fall :

Nicht ganz. Da an jedem PN Uebergang der vier Dioden eines Brueckengleichrichters etwa 0,6 Volt abfallen, hast du ohne Siebung kleine Luecken im Spannungsverlauf.
Im uebrigen googel mal Integration. (Das hat jetzt nichts mit Zuwanderen zu tun)
Wenn ich jedoch die billigen und nicht auf konkrete Sachfragen eingehenden Sprüche von wegen ..sowieso keine Ahnung u.s.w...lese, dann gehe ich erstens davon aus, dass kein sachlicher Einwand gegen das, was ich geschrieben hatte, gebracht werden konnte und zweitens disqualifiziert sich jemand mit unsachlicher Sprücheklopperei , d.h. personenbezogener Anmache, gleichzeitig derart selbst, dass man ihm gleich auch die sonst noch auf "unwissendes" Forenpublikum losgelassenen Bemerkungen zum Sachthema nicht mehr abnimmt.

Habe ich bei J.p Valance in Bezug auf seine Erklärung zu der angeblich von allen UPS gelieferten Rechteckspannung ja auch nicht gemacht, wie aus meinem dazu geschriebenen Beitrag zu entnehmen ist. Überzeugende Einwendungen dagegen..die Sachfrage betreffend sind ..wie üblich.. wohl wieder nicht zu erwarten. Alles ok soweit lautet für mich dann die ..indirekte.. Bestätigung.

Du schreibst:
Das Scenario hier mag fuer dich unterhaltsam sein, allerdings auf Kosten derjenigen die hier Rat suchen.
Unterhaltsam schon.. leider eher noch als lehrreich. Das liegt aber nicht an mir, denn ich versuche wenigstens immer, so zu schreiben, dass es auch jedermann , egal ob Fachmann, Laie oder "Halblaie" verstehen kann.

So etwas geht niemals auf Kosten von Leuten, die hier Rat suchen, denn wenn ich Halblaie (neuesten Titel beachten.. 8-)) mal etwas Falsches schreiben sollte, sollte das doch wohl von Fachleuten oder solchen die sich dafür halten ganz problemlos in auch für mitlesende Laien verständlicher Form korrigiert werden können.

Schade also, dass da praktisch immer nur pseudofachmännisches Geschwafel zu Formelberechungen und Meßtechniken, durch welche sie oft selbst nicht mehr richtig durchblicken, von den vermeintlich echten Spezialisten kommt, was weder erklärend noch überzeugend ist .. und auch nicht dadurch besser wird, dass es mit "herabsetzenden" Bemerkungen über den sowieso von nichts Ahnung habenden Beitragsschreiber garniert wird.

Davon hat niemand etwas, schon garnicht die in Thailand lebenden Leser , welche mit den dort ggf. auftretenden "Sonderproblemen" bei der Elektrik und Elektronik zu kämpfen haben. Die werden sich deshalb auch viel lieber den von DisainaM direkt aus dem "Gefahrengebiet" :wink2:geschriebenen Beiträgen zuwenden, welche er meist auch noch mit Auszügen aus Fachbeiträgen ergänzt, als sich z.B. über Gleichrichtwerte von Wechselspannungen unnötig den Kopf zu zerbrechen, während in der Zwischenzeit die thailändischen Mäuse (müssen ja nicht nur die weiblichen sein..) und sonstige Nager die Elektroleitungen.. egal ob zu schwach oder zu stark dimensioniert.. abnagen und durch dadurch entstehende Kurzschlüsse die A- B C- oder sonstige Charakteristik der verwendeten Leitungsschutzschalter einem echten Praxistest unterziehen.

Bleibt also schön friedlich und schreibt nicht zu "abgehoben", denn in Thailand brauchen Do it Yourself-Elektriker praxistaugliche Ratschläge, welche dann aber auch mit klar verständlicher Erklärung und Begründung gegeben werden müssen inklusive genauer Beschreibung eventuell auftretender Gefahren. "Holt euch einen Fachmann, ihr vergleichsweise zu uns elektrotechnischen Oberlehrmeistern und abgestürzten Formelakrobaten total Unwissenden, weil ihr vermutlich sowieso zu blöd seid", bringt überhaupt nichts..






s naemlich Das trifft im Kern.
Das Scenario hier mag fuer dich unterhaltsam sein, allerdings auf Kosten derjenigen die hier Rat suchen.[/QUOTE]
 
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@Kubo
Ich hatte es fuer 5ft Klaessler beschrieben, da faengt irgendwann Physik in der Schule an.

Deine Aufsaetze sind rhetorisch besser, als die von Disi, etwa vergleichbar mit Tramaico, kein Zweifel. Aber inhaltlich hat Disi doch mehr drauf. Will jetzt aber keine Listen erstellen.

Was die praktikable Anwendbarkeit von "Yourself-Wissen" angeht, stimme ich Dir voll zu. Wir brauchen uns nicht um Formeln kuemmern, wenn der Schutzleiter durchgeschnitten wurde.
 
j.p.valance

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@kubo, kaufe oder leihe dir einen Oszi, suche dir jemand der damit umgehen kann und die Zeitbasis richtig einstellt und dann schau dir deinen Sinus von deinem "Guten" Wechselrichter an. Aber bitte auch an ohmscher und kapazitiver Last.

Da erscheinen abhängig von der festen Schaltfrequenz in der Pulsbreite variable Rechteckspannungen möglicherweise ein parr tausend pro Halbwelle und beim ach so schlechten Wechslrichter sind es entsprechen weniger.
Aber da du die 0,6 Volt pro Diodenstrecke bei einer Spitzenspannung von 320 Volt als dafür verantwortlich zeichnest enorme Lücken zu reißen macht die ganze weitere Diskussion sinnlos da dir die Grundlagen fehlen das überhaupt zu verstehen.
Was natürlich nicht bedeutet, daß du grundsätzlich zu dumm dazu bist sondern bisher den Bastlerstatus nicht verlassen konntest.

Ich werde mich hier künftig mit Erklärungen zurückhalten weil es Wasser ins Meer tragen ist.
Nur bei absoluten Klopsen werde ich wenn es mir beliebt etwas dazu schreiben damit der Nachwelt erhalten bleibt was hier alles so abgesondert wird.


P.S.
Auszüge aus Fachbeiträgen aus Camperforen sind nun nicht maßgebend.

Man darf fast alles verkaufen, sogar die absolut wirkungslosen Antielektrosmogsticker für das Handy, die Magnete die ich beim Auto an die Kraftstoffleitung binden soll um Kraftstoff zu sparen, absolut wirkungslose Geistervertreiber oder auch das weite Feld der Voodoo Highend Elektronik.
Das darf alles beworben und wenn zu finden an Dummköpfe verkauft werden.
Mehrfachversicherungen würden die wenigsten Versicherungsagenten von sich aus bereinigen wollen.

So ähnlich ist das auch bei dem tollen aber für fast alle Einsatzzwecke unnötigen Wechselrichter der nur gefühlt Vorteile hat zumindest für den Käufer der Hersteller freut sich natürlich über diese Kunden.
 
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