Tja, in Ferndiagnosen, da sind sie groß - unsere Touris mit begrenztem Aufnahmeradius.
Wenn man hier schon ein paar Jahre lebt, dann ist man - wie die Einheimischen - in der Lage zu erkennen, ob zu bestimmten Festtagen der Trubel auf der Straße weniger oder mehr als im Vorjahr oder Vorjahren ist. So man nicht selbst besoffen unter den Feiernden sich befindet.
Jedenfalls, dieses Jahr ist weniger bei uns los. Man stelle sich vor, dieser merkwürdige Club von Polizisten und gemeindlichen Sozialarbeiterinnen, der da typischerweise in extra Zelten entlang der groeßeren Zufahrtswege sitzt, kassiert pro Isaaner 200 Baht ein, weil besoffen im Schnelltest.
200 Baht bedeuten gut 4 Flaschen Bier. Ne Menge Booze für die Jugendlichen, die häufig weniger als 1 Flasche Bier pro Tag trinken. Da bleibt man lieber zu Hause, meidet die Straßen. Ist ja auch mehr die Hitze als die Menge an Bier.
Als würde einem nicht schon der gesunde Menschenverstand sagen, daß Songkran-Feiern ein Gruppen-Phänomen ist. Ist man erst mit 3-4 anderen zusammen auf dem Pick-Up, dann kann es losgehen, über Stunden, den ganzen Tag. Kurz mal ein Nickerchen zwischendurch im Haus.
Wenn dann die Polizei gezielt gegen Gruppen auf Autos vorgeht, dann...... Vorgeht, ist ja viel zu hart. Sie nimmt Spenden für das Polizeifest entgegen.