Solarenergie in Thailand

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Rene

Gast
Koh Samui im Süden Thailands ist eine von der Sonne verwöhnte Ferieninsel. Jedes Jahr besuchen Hunderttausende das Tropenparadies und verbringen ein paar schöne Tage, Wochen oder Monate in einer der über 300 Ferienanlagen oder in einem der zahllosen privaten Ferienhäuser. Trotz des tropischen Klimas ist der Bedarf an Warmwasser hoch – viele Urlauber genießen nach dem Tag am Strand und im Meer eine warme Dusche oder ein entspannendes Bad, bevor es zur „Happy Hour“ an der Strandbar oder zum Shoppen geht. Darüber hinaus werden große Mengen an Warmwasser in den Wellness-Anlagen, in den Restaurants, in den Wäschereien und in den Krankenhäusern verbraucht.

„Dennoch sind Solaranlagen auf Koh Samui praktisch nicht zu sehen. Dies liegt daran, dass erneuerbare Energien politisch kaum unterstützt werden. Zudem gibt es nur wenige Solaranbieter, die eine fachgerechte und vertrauenswürdige Beratung bieten können“ erklärt Claude Feller, ein deutscher Ingenieur, der das Unternehmen auf Koh Samui leitet. „Samui Service Solarpower wird dies ändern, wir möchten den Kunden durch Messungen zuerst informieren, welche Energiekosten er für die Warmwassererzeugung aufwendet. Dann simulieren wir sein Netz mit unserer Software und erstellen für verschiedene Solaranlagen eine Kosten-Nutzen-Analyse.“
Quelle: openpr
 
BinHierNichtDa

BinHierNichtDa

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bkk
Achtung Achtung indirekte nennung von klarnamen.
Nicht das du da einen strafbestand erfüllst :rofl:
 
Samuianer

Samuianer

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Chaweng - Ko Samui
:super: :bravo: Endlich ein weiterer Schritt in die richtige Richtung! :super:

Wuensche viel Erfolg, vor allem dem total ueberlasteten Stromnetz etwas Entlastung, auch wenn es noch etwas dauern wird, den Pionieren viel Erfolg!

Die Energierpreise WERDEN sich erhoehen!
 
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norberti

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Phitsanulok
wie war das nun wieder gemeint
Achtung Achtung indirekte nennung von klarnamen.
Nicht das du da einen strafbestand erfüllst
 
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Sioux

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Ist doch positive Werbung und der Name stammt ja nicht aus der Feder des Threadstarters.

Claude hat hier auch schon oefters seinen vollen Namen gepostet und auch erst letzte Woche im Forum erwaehnt was er auf Samui so treibt.
Er wird sich hier ja sicher noch dazu aeussern.

Halte die Geschaeftsidee fuer sehr gut. Da steckt eine Menge Potential drin.
Viel Erfolg. :super:

Josef
 
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woody

Gast
Sioux" schrieb:
Ist doch positive Werbung und der Name stammt ja nicht aus der Feder des Threadstarters....
Ist halt nicht so leicht erkennbar, wenn man sich immer nur unter der Grasnarbe bewegt.
 
Claude

Claude

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hier und da
Also ich habe lange überlegt: Ich werde den Rene nicht anzeigen!
Das Portal heisst "openPR" und so ist der Name auch zu verstehen. Ich bin nur überrascht, wie schnell das geht! Habe den Artikel am Samstag erst geschrieben.
"openPR" läuft so:
Man hat ein interessantes Projekt / Nachricht / Business, kann unfallfrei mehr als 10 Sätze schreiben (da werden einige hier Schwierigkeiten haben!) und schickt dann den Artikel an openPR. Die lesen das und wenn es nicht zu schlecht ist und gegen keine Gesetze verstößt, dann wird es veröffentlicht. Kostet nichts. Sprache ist deutsch und englisch.
In Verbindung mit einer eigenen Webseite erhöht dies auf mittlere Sicht das google ranking - wurde mir gesagt.
Wegen Solar: Ich bin ganz am Anfang, Nord- und Ostthailand betreut eine in Solar renomierte deutsche Partnerfirma.
Fragen zu Solar bitte nur per PM, nicht im Forum.
 
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Rene

Gast
Claude" schrieb:
Also ich habe lange überlegt: Ich werde den Rene nicht anzeigen!
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Wegen Solar: Ich bin ganz am Anfang, Nord- und Ostthailand betreut eine in Solar renomierte deutsche Partnerfirma.
Fragen zu Solar bitte nur per PM, nicht im Forum.
1. Danke :flehan:

2. Schade, würde Informationen darüber durchaus interessant finden.

René
 
wingman

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Natakwan
Hier noch einmal ein beitrag aus der schweiz zum wärmeverhalten von solarpanels. der anstieg von 25 grad celsius auf 60 grad celsius lässt die leistung um etwa 20% sinken. in thailand würden panels also ungekühlt im leistungsverminderten bereich arbeiten. das problem der kühlung ist also bereits erkannt worden und man arbeitet an brauchbaren lösungen zur kühlung.

Wärme verringert Stromproduktion
Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen sind nicht das Gleiche. Bei Sonnenkollektoren wird mittels Sonnenwärme Warmwasser erzeugt. Hier spricht man von einer thermischen Solaranlage. Photovoltaikanlagen hingegen erzeugen aus Sonnenlicht Strom, der dann ins Netz eingespeist wird. (Es gibt auch autonome Anlagen, zum Beispiel auf den Alpen, wo der gewonnene Strom selbst genutzt und auch gespeichert wird). Hier wird also das Licht genutzt, und zuviel Wärme verringert sogar die Leistung! Ein Solarpanel produziert zum Beispiel bei 25 Grad Celsius 50 Watt Leistung, bei 60 Grad etwa 20 Prozent weniger. Dies hängt mit den Halbleitern zusammen, die bei tieferen Temperaturen einen besseren Wirkungsgrad haben.

Emil Fuchs entwickelte im Blick auf diese Tatsache eine Methode, mit der man Solarzellen kühlen kann, um eine Leistungssteigerung zu erwirken. Er sollte diese aber durch genaue Messungen belegen können.

Studenten entwickelten Messtechnik
Martin Wiederkehr aus Eiken, der als Professor an der Fachhochschule in Windisch Energietechnik unterrichtet, konnte Emil Fuchs helfen. Er animierte zwei seiner Studenten, im Rahmen ihrer Semester- und Diplomarbeit eine Methode zu entwickeln, mit der man genaue Daten über die Wirksamkeit der von Emil Fuchs entwickelten Solarzellen-Kühlung erhalten könne.

Es wird also die Leistung von zwei gleichen Solarpanels (eines davon mit Kühlkörper versehen) ein Jahr lang gemessen und verglichen. In den Sommermonaten, wenn die grössten Stromerträge zu erwarten sind, könnte der Unterschied acht bis zehn Prozent betragen, hat Fuchs berechnet. Das wäre ein grosser Erfolg für ihn.

Was bewog Professor Wiederkehr, den Bözer in dieser Weise zu unterstützen? Zuerst einmal kennen sich die beiden aus der Vereinigung Solaar. Zudem sei die Problematik «Energie» ein Schwerpunkt an der Fachhochschule des Energiekantons, und diese habe immer irgendwelche Projekte laufen, die sich mit diesem Thema befassen. «Gerne unterstützen wir auch kleinere und mittlere Unternehmen mit zukunftsträchtigen Ideen», meint Wiederkehr.

Die beiden Studenten Roland Wicki aus Ormalingen und Patrick Aemmer aus Hausen wandten für ihre Arbeit Hunderte von Stunden auf. «Die Aufgabe gefiel uns, weil sie praxisbezogen ist lautet ihr Fazit. Inzwischen haben sie ihr Studium abgeschlossen und stehen im Berufsleben. Professor Wiederkehr hingegen betreut das Projekt (respektive die Messungen) weiter. Voraussichtlich im kommenden Sommer werden die Auswertungen vorliegen, so dass darüber auch im General-Anzeiger berichtet werden kann. Quelle: Brunner-online.ch

nun mag die kühlkörpertechnik in der schweiz noch funktionieren, tut sie das auch in thailand?
das wäre interessant zu ergründen. wie bekommt man auf dem extrem heissen thailändischen dach ein panel deutlich unter 60 grad? anstatt kühlkörper doch wasserkühlung? das wäre eine sehr interessante versuchsreihe.
 
Claude

Claude

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hier und da
Wingman,
danke für die Erklärung Solaranlage - PV!

Also:
Warum legt man in D ein Panel aufs Dach? Weil die Dachneigung dem mittleren Breitengrad nahekommt und weil auf dem Dach die meiste Fläche ist, um hohe Einspeisung zu erzielen. In Thailand ein Panel auf ein Dach mit 45-60° Neigung zu legen ist unsinnig.
On-Grid ist in Thailand sowieso uninteressant, es gibt nur Net-metering: Wenn ich 1000 kWh pro Monat verbrauche und 400 kWh einspeise, bezahl ich für 600 kWh den normalen Haustarif von etwa 4 Bahts - PV-Strom wird also nur mit 4 Bahts vergütet. Eine on-grid-Anlage lohnt sich daher in der Regel nach etwa 60 Jahren (Vollzeitbewohner) oder nach 20 Jahren (Teilzeitbewohner) oder mit dem Restwert bei ebay oder: Wenn Gridpower nicht verlässlich ist, sprich teuere Generatoren betrieben werden. Das ist der PV Markt in Thailand! Ist jetzt leicht verkürzt dargestellt...
Natürlich kann ich ein Haus nur mit einer 11 W Sparlampe versehen und mir 3 kWp aufs Dach stellen, dann erhalte ich 11 Bahts pro kWh (halb so viel wie in D) und es amortisiert sich nach etwa 15 Jahren.
Hitze? 30 cm Luft zwischen Dach und Panel oder ein kleiner Venti mit einem Mini-Panel - kein Problem!
Solaranlagen sind das Geschäft hier, da es sehr günstige Hersteller gibt (aber nicht in Thailand!). Der Ölpreis wird massiver steigen als man denkt.
AKW in Thailand? Der ganze Kraftwerksbereich ist komplett veraltet, wie sollen die denn ein AKW hinkriegen??
Also, Solaranlagen werden kommen, zumindest in den Tourizentren, Großstädten und im Norden.
PV ist nur für off-grid oder backup-systeme interessant, zumindest bis die Einspeiseregelung verbessert wird oder der Ölpreis deutlich steigt.
 
Z

zaparot

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Nine years later ... :)

Und wie ist das jetzt mit der Fotovoltaik in Thailand? Lohnt sich das/nicht? Ab welchem Verbrauch p.a. würde es sich lohnen?
 
MadMac

MadMac

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Meine Panels liegen noch rum, das Dach brach :)....

Bisher daher scheiss teuer.
 
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Ruedi

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Eine on grid Anlage rechnet sich in ca 8 Jahren . (Off Grid weit über 10 Jahren .)
Wenn man die Installation selber machen kann , in ca 6 Jahren .
 
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Solarenergie in Thailand

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