Vielleicht hat es was damit zu tun, dass ich seit 1950 auf der Welt bin. Damals gab es keinen Hygiene-Gau wie heute. Man spielte auf der Strasse, im Wald etc. man lernte Dreck (Erde) nicht nur riechen sondern hat ihn geschmeckt, von den abgebissenen Maikäferköpfen u.a. als Mutprobe nicht zu sprechen.
Hinzu kommt, dass bei uns nicht das Sprichwort galt, "was der Bauer nicht kennt frißt er nicht". Es wurde zumindest alles versucht.
Meine Urlaubsreisen Ende der 60iger nach Spanien und Portugal (in Gebiete wo sich damals kaum ein Tourist verlaufen hatte), wo man in den Dörfern Muttern noch in die Küche folgen konnte, zur Auswahl der Speisen, kam niemand auf den Gedanken einen hygienischen Check zu machen. Ich habe mich immer auf mein "Gefühl" verlassen und nie irgendeine Krankheit eingefangen. Ich erinnere mich noch an Portugal, da kaufte ich Marmelade, die als wabbelige Masse auf einem Blech portioniert war. Nach Verlassen des Lades habe ich sie weggeworfen (die Inhaberin sollte nicht ihr Gesicht verlieren :-) ).
Die einzige Magen-Darm-Geschichte hatte ich mir in Venezuela geholt 1994, bei ausschließlichem Hotelessen, das zur Hygiene.
In Thailand habe ich bisher alles versucht, was mir angeboten wurde. Ich habe keinen "anerzogenen Ekel oder Vorurteile" vor Speisen. Natürlich gab es manchmal Durchfall, wie woanderst auch, muss aber nichts mit dem Essen zu tun haben, kann auch die Klimaumstellung sein.
Mein "Gefühl" sagt mir auch, da esse ich nicht, erklären kann ich das aber nicht.
z.B. Pattaya, Parkplatz Mike´s Shopping Mall, viele Autobusse und Abgase und Essensstände, kein Problem hat geschmeckt, aber in ein bestimmtes Restaurant oder Garküche 2 Soi weiter bin ich nicht gegangen, Gefühl!
Und so solls auch bleiben :-)