wingman: gut, dass es dir wieder besser geht. mir ist vor allem auf einer mototour durch die acht groessten inseln der phils aufgefallen, dass die arme landbevoelkerung auf den phils sehr gluecklich ist. es gilt beinahe: je aermer, desto gluecklicher. die meisten leute haben genuegend zu essen: fruechte, reis, die huehner laufen frei herum und reglemaessig wird ein schwein geschlachtet. auch wenn mir das niemand glaubt, auf der ganzen reise, die mehr als ein jahr gedauert hat, versuchte niemand in der provinz, keine einzige person, mich abzuzocken, zu betruegen oder zu uebervorteilen, wie das in den grossen staedten der phils normal ist.
wenn man in einer der grossen staedte lebt, kommt man rasch mit reichen filipinos in kontakt. um die meisten dieser leute macht man lieber einen grossen bogen, wenn geld, ein uebersteigertes ego und null bildung zusammentreffen. von gluecklichsein ist dann nichts mehr zu spueren. ich kenne hier einige glueckliche leute, alle haben viel geld, einen westlichen bildungshintergrund, lebenserfahrung und ein normales ego. an diesen beispielen kann man sehen, dass geld gluecklich macht. oder auch ungluecklich, wenn das hirn fehlt.
in siam bin ich mehrmals einige hundert kilometer mit dem velo durch das land gefahren. mir gefaellt nahezu alles. jeder, der siam nicht versteht, soll zuerst einige jahre auf den phils leben. dann empfindet man siam wie das paradies. und die leute empfindet man als gluecklich.