Nachtleben in Sihanouk Ville.
Fahre mit Laszlo per Mopedfahrer nach Blue Montain.
Ist eine Gasse wo Mädchen sitzen und auf Freier warten.
Die Seitenstraßen sind nicht geteert sondern mit Bauschutt aufgefüllt, das heißt sehr holprig. Wir fahren in einen Hof und werden con ca 15 kleinen Vietnamesinnen umringt. Es ist keine Bar aber es gibt im Hof Sitzgelegenheiten. Laszlo hat sich ein Mädchen geangelt. Ich will bei einer eine Cola bestellen, die reagiert aber nicht. Da sagt Laszlo ich müßte mir erst ein Mädchen aussuchen. Ich bin schockiert, ein Mädchen a la cart. Stehe auf und gehe. Die Mädchen fragen warum ich gehe, weil ich hier keine Cola bekomme, gebe ich zur Antwort. Als ich schon an der Einfahrt bin, ruft mir Laszlo zu, er habe die Cola bekommen. Ich setzt mich also an der Einfahrt, wo sonst die Mädchen sitzen hin und nehme die Cola im Empfang. Laszlo mußte sich darum kümmern, daß er das richtige Wechselgeld bekam.
Ich sehe mich nochmals um, diese Schnellkontaktierung im Hof behagt mir nicht. Stelle die Cola ab und gehe weiter. Daneben, wo Kambodscha Mädchen sitzen ist es genau so ungemütlich.
Wir fahren zurück auf den Victory Hill, dort gibt es ja einige Bars. Wir nehme vor einer Bar heraußen Platz. Neben mir sitzt ein adrettes Mädchen. Da sie sehr weiß ist, frage ich sie ob sie aus Vietnam ist. Nein, sie ist von hier und wenig gesprächig. Nach einiger Zeit fragt sie ob sie mich massieren soll. Ich bin einverstanden und sie massiert mir im Stuhl den Rücken sehr kräftig. Da sie sich Mühe gibt, wollte ich ihr einen Tip eben, aber sie deutete auf das Bier, ok soll sie haben. Sie kommt aber mit einer Cola-Whisky für $ 3 an. Da sie mich weiterhin langweilte verabschiede ich mich.
Laszlo wird jetzt von einer neuen Dame umgarnt. Die Erste roch zu sehr aus dem Mund.
Als ich ihm am Nächsten Morgen nach der Kleinen fragte, bekam ich zur Antwort, er hat sie nicht mit genommen, sie war zu sehr verschwitzt.
Am letzten Abend legte mir Laszlo nahe, die Chickenfarm zu besuchen. Ich hatte zwar keinen Bock aber ich sollte mich doch informieren was hier abends abgeht.
So fuhr ich mit dem Motortaxi hinunter. Unterwegs kamen uns Kühe entgegen. Abends ist die Zeit der Kühe, meinte der Fahrer, anscheinend trotten die zu ihren Ställen.
Es ging am Hafen vorbei. Jetzt erinnerte ich mich, daß ich von Baracken gehört hatte, wo die Fernfahrer einkehrten. Die Straße wurde immer holpriger. Irgendwann lag mitten auf der Straße eine ganze Kuhherde. Die Hütten sahen aus wie in einem Elendsviertel und es gab viele davon. Bei der letzten hielt der Fahrer, dort waren die Vietnamesinnen. Er sagte die werden hier wie Sklavinnen gehalten. Haben keine Papiere und sind bei der Mamasan verschuldet und müssen für wenige Dollar in einem kleinen Verschlag den Freiern zu Diensten sein.
Ich sah auch gleich die Mamasan, die wie eine fette Sau in einer Hängematte hing.
3 Mädchen kamen sofort auf mich zu und bequatschten mich. Ich verstand nur :“no good, no pay“. Ich blieb auf dem Motorrad sitzen, sprach kein Wort, schaute mich um. Die restlichen Mädchen saßen teilnahmslos auf einer Bank. Die neben mir sahen abgearbeitet und krank aus. Ich klopfte dem Fahrer auf die Schulter, damit wir zurück fuhren. Er wollte mir noch die kambodschanischen Mädchen in anderen Hütten zeigen, aber ich hatte genug gesehen.
Laszlo wollte an diesem Abend zu einem Franzosen Essen gehen. Ich begleitete ihn.
Das Essen sah wirklich gut aus, aber mir war der Appetit vergangen.
fred2
PS. Der Skorpionstich.
Ich weiss, das gehört hier nicht rein, aber mein Treath "Jomtien" wurde ja gesperrt.
Im Dez. hat ein Skorpion einem Ossi ins Bein gestochen.
Er war in D 3-4 Wochenh in der Klinik. Dann kam er wieder nach TH. Ich hatte im Mai diese Bild gebracht :
Damals war das Bein rot. Heute ist es schwarz und die Wunde doppelt so groß. Am 2. Bein hat er eine Brandwunde vom Moped, ist auch schwarz.
Dem Kerl ist nicht zu helfen, weiss alles besser, raucht weiter, bis er stirbt.