Hi, nein, ich muss nicht so sparsam sein, aber die Frage nach dem "Was kostet es?" stelle ich mir trotzdem. Stimmt, das öffentliche Erlebnis kann nicht in Geld aufgewogen werden. Ich denke über selber Kochen auch deswegen nach, weil ich dann besser kontrollieren kann, was ich esse. Thaiessen in Garküchen ist superlecker, keine Frage, aber auf Dauer nicht wirklich gesund. Mir persönlich sind oft zu viel Salz und Zucker drin.
Stimmt, die Thaiküche benutzt sehr viel mehr Geschmacksverstärker als wir, die ungesund sein können. Dass sie elektrolytreicher (Salz,Zucker) und schärfer (Chillie, Capsaicin) Kochen hat sicher klimatische und hygienische Gründe.
Dafür ißt man bei uns fettreicher (vorwiegend ungesunde tierische Fette) und salziger. Auch das hat seine Gründe.
Ich bevorzuge überwiegend selbst Gekochtes und Rohkost in Deutschland, da
hoffe ich, dass nichts Böses drinn ist. Auch esse ich einiges aus meinem Nutzgarten. Ist zwar viel TEURER und aufwendiger doch da weiß ich was ich esse. Daher lohnen sich eigentlich nur Kräuter und Gewürze anzubauen. Wichtig für mich ein Biotop-Garten zu haben, mit der größten pflanzlichen und tierischen Artenvielfalt in unserer Siedlung vielleicht sogar im ganzen Ort!!
Maria von Treben hat mit ihren Heilpflanzen ebenso wie die Thaipflanzen Einzug in unseren Garten gehalten. Zitronengras, Kefirlemmon (magut), Thai-Korriander, Thai-Basilikum, Thai-Knolauch (nicht Knoblauch) neben Brennessel,Löwenzahn, Beinwell,Pfeilkresse, Meerrettich, Sitzwegerich, Aronia, Blutwurz .....
Anfang Oktober ist wieder Anbauzeit für Knoblauch. Seit Jahren baue ich das Superfood aus eigener Ernte an. Jedes Jahr werden ca. 5 kg geerntet(4 kg zum Verbrauch, 1 kg zur Wiederaussat).
In Thailand liebe ich die Kochkünste und vielseitigen Speisevariationen meiner Frau. Zudem bevorzuge ich die leckeren Früchte dieser Klimazone. Sie kocht sehr gern und daher gehen wir wenig aus. Ab und zu bringt sie etwas im Plastiktütchen mit.