Schwarzarbeit in Zusammenhang mit Thaimassagen weit verbreitet

Diskutiere Schwarzarbeit in Zusammenhang mit Thaimassagen weit verbreitet im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Es ist oft die Regel, dass die Beschäftigung in einer Thaimassage nur als Minijob angemeldet wird und die Frauen aber von morgens ca. 10 bis...
Beachboy

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Es ist oft die Regel, dass die Beschäftigung in einer Thaimassage nur als Minijob angemeldet wird und die Frauen aber von morgens ca. 10 bis abends 20 Uhr an 5 bis 6 Tagen in der Woche arbeiten.

Die Frauen werden allerdings nicht pro anwesender Arbeitsstunde bezahlt, sondern nur, wenn sie wirklich am Kunden arbeiten. Pro Massagestunde gibts dann in meiner Region 12 Euro. Es ist also so...........läufts gut und es kommen viele Kunden, dann verdienen die Frauen viel. Läufts schlecht und es kommen nur 1 oder 2 Kunden, dann wird wenig verdient und es gibt den sogenannten "Garantielohn", der dafür sorgen soll, dass die Frauen immer wenigstens 30 Euro pro Tag haben. Mit dem "Garantielohn" in Höhe von 30 Euro für Anwesenheit während der Öffnungszeiten wird auch gegen das Mindestlohn-Gesetz verstoßen! Illegal werden also häufig 1000 bis 1200 Euro im Monat verdient, wobei das Trinkgeld noch dazu kommt. 1000 oder 1200 Euro hört sich viel an, aber dafür sitzen die Frauen aber jeden Tag von morgens 10 bis abends 20 Uhr in der Massage und oftmals auch noch am Samstag! Würde man davon noch Steuern und Sozialversicherung abziehen, dann bliebe den Frauen für 10 Stunden Anwesenheit und Arbeit wirklich nur ein kläglicher Lohn netto übrig. Dann würde es sich gar nicht mehr für die Frauen rechnen.

Alternativ müßten die Frauen auch für die Zeit bezahlt werden, wo sie nicht arbeiten. Aber dann gäbe es allerdings Tage, wo der Massagebesitzer die Frauen zum größten Teil nur für Anwesenheit bezahlen müßte bei vielleicht nur einem Kunden an einem solchen Tag. Ich kenne keine einzige Massage, wo die Frauen auch für reine Anwesenheit bezahlt werden und ich kenne keine einzige Massage, wo die Frauen nicht von morgens 10 bis 20 Uhr trotz Minijob anwesend wären. Und mal sind es pro Angestellte und Tag 8 Kunden, dann mal wieder 5 Kunden, dann mal nur 2 Kunden............. Und die Kunden lassen sich fast immer 1 Stunde lang massieren und dafür gibts wie gesagt in meiner Region 12 Euro.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das System und die Geschäftsidee "Thaimassage" nur illegal funktioniert aus verschiedenen Gründen. Häufig werden die Frauen nicht einmal wenigstens mit 450 Euro als Minijob angemeldet, sondern oft nur mit zum Beispiel 300 Euro, weil das für den Massagebesitzer billiger ist! Obwohl also schon illegal schwarz gearbeitet wird, ist mancher Massagebesitzer tatsächlich so dreist und will hier auch noch sparen. Ach ja, selbst wenn man wollte, könnte man gar nicht so viele Frauen für einen Mini- oder Midijob einstellen, wie man für legale Arbeit bräuchte, da gute Kräfte nicht an jeder Ecke zu finden sind.

Zum Schluß meiner Ausführungen noch die Anmerkung, dass es sicherlich in Deutschland auch Ausnahmen gibt und die Frauen eventuell auch legal beschäftigt werden, aber weiter verbreitet ist sicherlich die illegale Variante.
 
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Feuerstein

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Was soll es uns sagen? Ich gehe davon aus, dass von den Damen, die sich von ihren Freundinnen, "Sisters", Onkels usw. durch absolut übertriebene Einkommenserwartungen überzeugen lassen im Farangland anschaffen, Uups, arbeiten zu gehen, überhaupt nicht angemeldet sind.
Warum denke ich so? Weil gerade meiner Freundin, für Thaiverhältnisse in einem Normalo Job gut verdienend, von einem Onkel mitgeteilt wurde, dass wenn sie in die Schweiz ginge und in einem Restaurant in der Küche arbeiten würde, so ca.150.000 Baht pro Monat drin liegen würden. Auf meinem Einwand, dass davon ja noch Tax, Versicherung usw. abgehen würde, bekam ich die Antwort : no Tax , no insurance. Ich konnte ihr dieses vermeintliche Angebot ausreden. Aber es zeigt deutlich was da für Meinungen herrschen. Von Visa Problemen mal abgesehen. Selbst wenn die Damen sich auf ein solches Modell einlassen, erreichen sie keine Reichtümer. Es sei denn sie verrichten Nebengeschäfte ;-) . Das Schlimme in meinen Augen ist die sehr verbreitete Dummheit /Naivität vieler Damen. Die hören etwas von Stundenlohn von 10 Euro und rechnen sogleich hoch wieviel das ausmacht wenn sie 6 Tage a' 10 Std buckeln. Das Verpflegung, Unterkunft, Transport usw. dazukommen wird unterschlagen. Allerdings glaube ich auch, dass zumindest einige von den Damen die Hoffnung hegen einen Menschen zu finden der sich in sie verguckt und dann aus ihrem Dornröschenturm befreit. Eine weitere Vermutung liegt ebenfalls nahe: da Thailänderinnen, so sie Geld riechen, nicht prüde sind, kann ja auch noch durch "Happy Ending" ein Zubrot verdient werden. Was in diesem Geschäft wohl nichts Besonderes darstellt.
In diesem Zusammenhang möchte ich gern mal ein Thema, was nichts mit Thailand zu tun hat, ansprechen. Hat sich schon jemand Gedanken darüber gemacht wie es sein kann, dass unglaublich viele Dönerläden, die kaum sichtbar Umsatz machen, so lange existieren können? Ladenmiete, Wareneinsatz, Löhne, Stromkosten, Steuern usw. kann man nicht wegdrücken. Wie funktioniert das?
 
noritom

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........... dass unglaublich viele Dönerläden, die kaum sichtbar Umsatz machen, so lange existieren können? Ladenmiete, Wareneinsatz, Löhne, Stromkosten, Steuern usw. kann man nicht wegdrücken. Wie funktioniert das?
Bist Du naiv oder was??? Geldwäsche!
 
atze

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Wie sollte es auch anders funktionieren? Ich bekomme legal 8,50 pro Stunde fürs rumsitzen, wenn es bei den besagten 1-2 Kunden bleibt.
Welche Chefin kann sich das leisten?
 
Eutropis

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Hat sich schon jemand Gedanken darüber gemacht wie es sein kann, dass unglaublich viele Dönerläden, die kaum sichtbar Umsatz machen, so lange existieren können? Ladenmiete, Wareneinsatz, Löhne, Stromkosten, Steuern usw. kann man nicht wegdrücken. Wie funktioniert das?
Naja ich bin im 21.Jahr selbstständiger Kleinunternehmer.
Ich denke viele dieser Kleinbetriebe existieren nur weil die Inhaber Kämpfer sind.
Da ist nichts mit Urlaubsanspruch , Krankschreibung bei Krankheit , 13.Monatsgehalt , In schlechten Monaten auch mal 0,0 Lohn etc. Viele schaffen es nicht mal sich eine Rente einzuzahlen. Oder sie wollen es nicht (?). Wenn ich guten Freunden die realen Zahlen auf den Tisch lege schütteln die den Kopf und fragen warum ich das dann mache.
Ganz einfach - Verantwortung für sich selbst übernehmen und ich kann nichts Anderes.
 
DisainaM

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wir kennen ja seit den 80ger Jahren die sogenannte Land Gastronomie,
wo längst alle deutschen Gastronomen das Handtuch geworfen haben,
wo längst diverse Arztfrauen ihre Männer zur Landflucht und einer Arztpraxis in der Stadt aufgefordert haben,
wo also längst eine menschenwürdige "Haltung" zusammengebrochen ist, weil es eben nicht den "Minimum-Standard" für ein würdevolles, geistig kulturell reichhaltiges Leben mehr gibt.

In dieser Szenerie des Schreckens exsistieren chinesische Grossfamilien,
die von dem Wochenendumsatz ihr Leben bestreiten, und die im Grunde von einem Stundenlohn von 40 Cent leben würden.
(Lebensmittel am Ende der Haltbarkeit werden von der Familie selbst konsumiert,
die Kunst besteht in einem Vorrats- Frischehaltungs-Bestand an Waren,
mit der man die Speisekarte aufrechterhält, die aber im Fall des Nicht-Konsums selbst verfuttert werden muss / soll, weil es nach Ablauf der Haltbarkeit strenggenommen Müll ist.)
Dieser Müll wird den Mitarbeitern als Vergütung vorgerechnet,
da sie eben kostenfrei ihr Essen im betrieb konsumieren müssen, - das würden Deutsche nicht mitmachen.

Thai Massagen sind nun oft eine Erweiterung dieses chinesischen Grossfamilien-Systems,
sie beinhalten die unausgesprochende Verpflichtung,
ein Familienleben mit der Betreiberfamilie zu führen,
ohne das man arbeitet, sondern freiwillig seine Freizeit mit ihnen verbringt,
wobei diese Freizeit im Grunde die Rolle als Gesellschafterin der Eigentümerin ist.

Weil der Eigentümerin langweilig ist, alleine 95% der Zeit zu warten,
möchte sie Gesprächspartnerinnen um sich haben,
die ihr ihre Arbeit erträglicher machen.

Wer also diesen Freundinnen-job mitmachen will,
der wird also auch auf einen Mini-Job in dem Unternehmen hoffen dürfen,
wobei der finanzielle Erfolg zweifelhaft ist.

Wer in der Thaiszene arbeitet, weiss, das das nichts mit deutschem Arbeitsrecht zutun hat,

(wobei die th. Chefin eher Chef einer Zeitarbeitsfirma ist, die die Mitarbeiterin in den Job immer dann - on demand - entsendet, wenn halt Bedarf ist, ... also arbeitet die Thai eher in einer Zeitarbeitsfirma als Mini Job, und wird von ihrer Chefin nur partiell in den Massagebetrieb entsendet, auch wenn sich das alles im selben Raum abspielt)

denn im Fall einer Unstimmigkeit mit der Eigentümerin wird die sofortige Räumung erwartet,
niemals würde eine Thai in einem Freundinnen-Job Verhältnis bleiben, wenn man ihr die "Freundschaft" gekündigt hat.

Hier spielen sich dann richtige Dramen ab,
denn wenn die Chefin mit der Zeit Paranoid wird,
weil sie Angst hat, dass eine "Freundin" mit der Zeit zu erfolgreich wird,
zuviele Stammgäste hält, und es nur noch eine Frage der Zeit ist,
dass diese sich mit ihren Stammgästen selbstständig macht, und den jetzigen Betrieb als "Ground-Zero" zurück lässt,
da will die Chefin halt lieber vorher die erfolgreiche Mitarbeiterin los werden, indem sie die weitere Bindung ihrer Stammgäste an diese Mitarbeiterin unterbindet.

Das ist allerdings nicht nur in der Thaiszene so, sondern bei allen Wirtschaftsbetrieben der Parallelkulturen in Deutschland,
ob im türkischen Lebensmittelladen oder im Dönerbetrieb, oder im Döner-Herstellungsbetrieb,
- es gilt das Familienprinzip,
Mitarbeiter werden zu "Familienangehörigen" ("Onkel Duschart"), der eben freiwillig seine Freizeit mit der Familie verbringt, oder eben auf Abruf zur verfügung steht.

===================================================================================

Im Umkehrschluss haben wir jedoch auch Personen,

(wie sich das mit dem Threadstarter verhält, weiss ich nicht)

die mit einer Thai zusammen sind / waren,

und deren "Gemeinschaftsleben" sich plötzlich schlagartig geändert hat,
seit sie diesen "Job" angetreten hat (ja, sie arbeitet in einer seriösen traditionellen Massage, weil sie ihre Eltern in Thailand unterstützen will),

doch plötzlich sieht man sie kaum noch.

(die Pflanze wird nur noch sehr selten gegossen)

So erfahren gerade junge deutsche Partner die Schattenseiten,

wenn man eben nicht der Sponsor ist,
der selber monatlich seiner Partnerin den Lohn gibt,
weil sie eben im eigenen Betrieb arbeitet, - wie das auch immer aussehen mag.

Was soll man dazu sagen ...
 
KKC

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So ein Beitrag ist zwar schön und gut und hat sogar einen Thailand Bezug. Nur verglichen mit dem Gesamtumfang der erbrachten Leistungen ist das aus den Thai Massagen ein Klacks.

Deutschland: Schwarzarbeit fällt auf Rekordtief - SPIEGEL ONLINE

In der Schattenwirtschaft werden der Schätzung zufolge in diesem Jahr Leistungen im Wert von 336 Milliarden Euro erbracht.

Und für eine Thai ist es sicher angenehmer ein paar Kunden/Kundinnen pro Tag zu massieren, gemeinsam mit Freundinnen zu essen und zu ratschen als sich als Putzfrau von einem Türken ausbeuten und anschnauzen zu lassen.
 
DisainaM

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wie ausgeführt,

der deutsche Ehemann der Betreiberin der Massage, sollte eine Zeitarbeitsfirma betreiben, und Thailänderinnen auf Minijobbasis angestellt haben, (dann ist arbeitsrechtlich alles ok)
und diese Mitarbeiterinnen eben bei Bedarf an mindestens 3 Massagebetriebe entsenden,
sodass die betriebliche Eigenständigkeit steuerrechtlich gewahrt bleibt.
 
berti

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Ihr macht Euch mal wieder endlos Gedanken u. Sorgen (!) um ungelegte Eier u. Geschäftsmodelle, die überhaupt nicht Euer Problem sind...woll zu viel Zeit, wa?
 
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funnygirlx

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So ein Beitrag ist zwar schön und gut und hat sogar einen Thailand Bezug. Nur verglichen mit dem Gesamtumfang der erbrachten Leistungen ist das aus den Thai Massagen ein Klacks.

Deutschland: Schwarzarbeit fällt auf Rekordtief - SPIEGEL ONLINE
....und die kaufkraft der mittleren und unteren einkommen sinkt ,was massiv die binnenwirtschaft einschraenkt.

Nachwievor vertrete ich die Meinung,das eine Wirtschaft ,ohne schwarzgeld "in den richtigen haenden also mittel u unterschicht" kaum funktioniert . denn ist alles voll versteuert ist der euro nur die haelfte wert. somit auch nur halber umsatz.
jeder euro "schwarzgeld ,in den unetren und mittleren schichten" ,genberiert ebenfalls steuereinnahmen ,wie Mwst und verbrauchssteuern , ebnfalls ist es ein stabilisator der legalen beschaeftigung.

Problem bei uns ist, das das meiste schwarzgeld , bei den topverienern und sonstigem haengt, dies auf konten verweiilt , die nicht produktiv sind. ebenfalls geht dieses schwarzgeld der reichen nicht in die binnenwirtschaft ,somit hat es doppelt negative effekte, udn nicht einen positiven aspekt.
aber da wird von den Politikern nichts gemacht...die groesste umverteilung in der juengeren Geschichte, das ende davon werden sozialeunruhen sein,auch wenns noch 10 jahre ++ dauert,aber dafuer sind wir je schon geruestet (bzw die regierungen mit der eurogentfor www.eurogentfor.eu)
 
Spencer

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Naja ich bin im 21.Jahr selbstständiger Kleinunternehmer.
Ich denke viele dieser Kleinbetriebe existieren nur weil die Inhaber Kämpfer sind.
Da ist nichts mit Urlaubsanspruch , Krankschreibung bei Krankheit , 13.Monatsgehalt , In schlechten Monaten auch mal 0,0 Lohn etc. Viele schaffen es nicht mal sich eine Rente einzuzahlen. Oder sie wollen es nicht (?). Wenn ich guten Freunden die realen Zahlen auf den Tisch lege schütteln die den Kopf und fragen warum ich das dann mache.
Ganz einfach - Verantwortung für sich selbst übernehmen und ich kann nichts Anderes.
Hut ab !
Vor solchen Leuten hatte ich schon immer Respekt und Hochachtung.

Leider stirbt diese Spezies langsam aber sicher aus und die Heuschrecken vermehren sich.
 
Hans.K

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Naja ich bin im 21.Jahr selbstständiger Kleinunternehmer.
Ich denke viele dieser Kleinbetriebe existieren nur weil die Inhaber Kämpfer sind.
Da ist nichts mit Urlaubsanspruch , Krankschreibung bei Krankheit , 13.Monatsgehalt , In schlechten Monaten auch mal 0,0 Lohn etc. Viele schaffen es nicht mal sich eine Rente einzuzahlen. Oder sie wollen es nicht (?). Wenn ich guten Freunden die realen Zahlen auf den Tisch lege schütteln die den Kopf und fragen warum ich das dann mache.
Ganz einfach - Verantwortung für sich selbst übernehmen und ich kann nichts Anderes.
Frage, was ist denn mit später? Eigenverantwortung (Heute) schön und gut, aber von was willst du oder deines Gleichen später leben, wenn dein/euer „Kleinunternehmen“ nicht genug einbringt, um Altersrücklagen zu bilden? Da kommt bei der großen Masse dieser Art Unternehmer wieder der Sozialstaat ins Spiel und aus ist es mit der Eigenverantwortung.
 
Eutropis

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Ich selbst zahle ja pausenlos auch die 16 Pflichtjahre bei der LVA hab ich gezahlt (=Rentenanspruch 340,-€)
In einem schlechten Wintermonat zahlte ich auch schon mal mehr in die privaten Rentenverträge als ich für
den jeweiligen Monat zum Leben hatte. Gleicht sich im Sommer glücklicher Weise aus.
Kommt aber dennoch nichts auskömmliches bei rüber. Zumindest nicht annähernd das was ich bei
Abschluss ins Auge gefasst hatte. Ich kann aber dennoch die Kleinstunternehmer verstehen die das nicht mehr stemmen und trotzdem nicht dicht machen wollen.

Politisch sinnvoll und fair fände ich es den Grundfreibetrag bezüglich Einkommenssteuer
von derzeit ca. 8600,- zumindes auf 12000 - 15000 anzuheben.
 
LosFan

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Es ist oft die Regel, dass die Beschäftigung in einer Thaimassage nur als Minijob angemeldet wird
und die Frauen aber von morgens ca. 10 bis abends 20 Uhr an 5 bis 6 Tagen in der Woche arbeiten.

Die Frauen werden allerdings nicht pro anwesender Arbeitsstunde bezahlt, sondern nur,
wenn sie wirklich am Kunden arbeiten. ........

Alternativ müßten die Frauen auch für die Zeit bezahlt werden, wo sie nicht arbeiten.
Aber dann gäbe es allerdings Tage, wo der Massagebesitzer die Frauen zum größten Teil nur
für Anwesenheit bezahlen müßte bei vielleicht nur einem Kunden an einem solchen Tag.
Ich kenne keine einzige Massage, wo die Frauen auch für reine Anwesenheit bezahlt werden
und ich kenne keine einzige Massage, wo die Frauen nicht von morgens 10 bis 20 Uhr
trotz Minijob anwesend wären.
Und mal sind es pro Angestellte und Tag 8 Kunden, dann mal wieder 5 Kunden, dann mal nur 2 Kunden.............
Und die Kunden lassen sich fast immer 1 Stunde lang massieren und
dafür gibts wie gesagt in meiner Region 12 Euro.

das mit Mindestlohn ... ist natürlich so eine Sache, .....
... ähnliche Probleme haben aber auch andere Dienstleistungs-Branchen, wie zB. angestellte Taxi-Fahrer ...

zum anderen lässt sich der Personal-Einsatz natürlich besser planen,
je eher sich ein Kunde zu einem Massage-Termin anmeldet,
d.h.
eigentlich sollte es die Regel sein, das man nicht "spontan" in die Massage geht,
sondern mindestens n-Stunden vorher telefonisch einen Termin dann vereinbart.

zum anderen sehen viele Thai-Frauen den Massage-Shop, in dem sie "arbeiten" -
vielleicht gleichzeitig auch als Thai-Treffpunkt für ein geselliges Zusammentreffen und zum Unterhalten usw. ;-)

zum "vermuteten" Extra-Verdienst der Massage-Dienstleisterinnen,
hier ist mein Eindruck bezügl. Thai-Massage-Shops in Deutschland,
das die weitaus meisten wohl (vielleicht zur Enttäuschung mancher Herren)
doch eher seriös sind und sehr, sehr selten Extras u. Bonbons anbieten.

in diese Nische sind doch wohl eher die chinesischen Massage-Shops gegangen,
dort sind Extras und Bonbons während der Massage-Session fast sogar üblich.
 
LosFan

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Ich selbst zahle ja pausenlos auch die 16 Pflichtjahre bei der LVA hab ich gezahlt (=Rentenanspruch 340,-€)
Ich kann aber dennoch die Kleinstunternehmer verstehen die das nicht mehr stemmen und trotzdem nicht dicht machen wollen.

Politisch sinnvoll und fair fände ich es den Grundfreibetrag bezüglich Einkommenssteuer
von derzeit ca. 8600,- zumindes auf 12000 - 15000 anzuheben.
Tja, das ist ja das Hauptproblem, das bei kleinen und niedrigen Einkommen bereits viel zu stark vom Staat abkassiert wird,
deshalb "lohnt" es sich für meine Frau auch gar nicht, überhaupt arbeiten zu gehen (Steuerklasse III + V) ,
sie würde fast nur für die Steuern u. Sozialabgaben arbeiten.
 
Yogi

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..................................... deshalb "lohnt" es sich für meine Frau auch gar nicht, überhaupt arbeiten zu gehen (Steuerklasse III + V) ,
sie würde fast nur für die Steuern u. Sozialabgaben arbeiten.
Wenn mich nicht alles täuscht, werdet ihr beim Jahresausgleich mit den Steuerklassen IV / IV berechnet.
 
crazygreg44

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ich bin seit 34 Jahren selbstständig und kann nur den Kopf schütteln über das was ich hier lese.

Man kann auch als Selbstständiger freiwillig den Mindest-Satz an Rente in die staatliche Rentenkasse zahlen, es hindert einen niemand daran !

so habe ich es gemacht, auch um 8 Jahre sozialversicherungspflichtige Tätigleit nicht zu verlieren. Mein Rentenanspruch beträgt heute stolze 720.- Euro im Monat.

Da gehts mir nicht nur um die Höhe der Rente, sondern auch das beruhigende Gefühl, da in der Gesetzlichen Krankenkasse verblieben, ich als Rentner mit 80.- Euro im Monat dabei bin !

So schlau wie die Mehrheit hier bin ich gottseidank nicht.
 
rolf2

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Wieviel hast Du denn dafür eingezahlt im Lauf der Jahre ?
 
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