RAW ist was für Tüftler und Enthusiasten welche Nächte vor riesigen kalibrierten Monitoren sitzen und Foren mit endlosen Varianten ein und des selben Motivs vollspammen- Nicht mein Ding.
PS Müßte ich Druckvorlagen für 50 mal 70 cm Printouts liefern oder was für einen Bildband oder ein Magazin würde ich auch immer das RAW Format nutzen.
Sagen wir mal so,
am Tag ist es mit einer vernünftig eingestellten brauchbaren Digitalkamera relativ einfach, nix falsch zu machen,
doch Abends sieht es ganz anders aus.
Wer bei schwierigen Lichtverhältnissen eine Situation, die nur jetzt kommt, und danach unwiederbringlich vorbei ist,
einfangen will, und sich später nicht ärgern will, dass er den falschen Nachtmodus eingestellt hatte,
der kann dank RAW Format in der späteren Bearbeitung mehr rausholen bz. retten,
als wenn man ein JPG Bild hat, welches in einem unzutreffenden Nachtmodus geschossen wurde.
Nachtfotographie bei schwierigen Lichtverhältnissen, Scheinwerfern, gegenlicht usw. ist sowieso eine Sache für sich,
klar kann man natürlich einen Monster-zusatzblitz mit sich rumschleppen, der beim Foto 20 Meter ausleuchtet,
nur ist das dann nicht die vorgefundene Stimmung.
Andererseits, wer will schon ständig einen dicken Kameraboliden ständig mit sich rumschleppen,
mit Glück hat man ne Taschenkamera dabei,
und unter denen ist die Sony RX100M3 wohl eine der besseren, wenn auch teuren,
und kann relativ das beste (dank guter Optik) aus so einem kleinen Kamerachip rausholen.