mipooh" said:
Es wird hier niemals eine Demokratie geben, die der von Europa oder USA ähnlich sein wird.
Der beliebteste thailändische Demokrat hatte genügend Einfluss und 60 Jahre Zeit und hat versagt oder es gar nicht gewollt. Wie sollte also das gesamte Volk diese Leistung erbringen?
Harte Worte. Schnell gesprochen doch wenig durchdacht. Ja fuer Erna und Fritzchen moegen die Umstaende in Europa und USA wie eine Demokratie wirken, doch letztendlich ziehen auch hier hinter dem Vorhang, die mit Macht und Geld die Faeden. Es herrscht auch dort keine Demokratie sondern lediglich Lobbyismus, wobei immer noch zu definieren waere was denn Demokratie nun wirklich ist. Alle sind gleich und haben absolut gleiche Rechte ist Utopie, weil eben nicht alle gleich sondern grundsaetzlich anders sind.
Ein Demokrat der seinen Einfluss gebraucht ist kein Demokrat mehr sondern diktiert. Der echte Demokrat bringt lediglich seine Gedanken und seine Meinung ein, ueberlaesst aber das eigentliche Entscheiden und Handeln der Mehrheit, worum es ja nun bei der vielgepriesenen Demokratie nun eigentlich geht. Er aktzeptiert, wenn sein Rat verworfen wird und zwar ohne Schiebungrufe und Gemaule.
Ansonsten kann ich den zitierten zweiten Absatz nur so verstehen, dass eine gute Diktatur besser ist als eine schlechte Demokratie, eine Philosopie, die ich absolut selbst vertrete.
Hat nun besagter Demokrat tatsaechlich versagt, was ich bezweifle, dann eigentlich nur, weil er ein Vollblutdemokrat ist. Waere er Diktator, dann waeren wir in Thailand mit Sicherheit weiter. Was fuer ein Paradoxum. Die thailaendische Demokratie ist das was sie heute ist, weil sie nicht ausreichend diktiert wurde.
Viele Gruesse,
Richard
