Respekt und Verehrung

Diskutiere Respekt und Verehrung im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Immer wenn ich in einem Tempel bin, meistens Sonntags frueh, beobachte ich unter anderem auch das Verhalten der anderen Besucher den Moenchen...
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dutlek

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Immer wenn ich in einem Tempel bin, meistens Sonntags frueh, beobachte ich unter anderem auch das Verhalten der anderen Besucher den Moenchen gegenueber. Da frage ich mich manchmal, was zum Beipiel ein deutscher Mann denkt, wenn er von seiner Frau aufgefordert oder gebeten wird, nach vorne zu den Moenchen zu gehen. Da spiegelt sich in den Gesichten meistens Unsicherheit und Peinlichkeit wieder. Das kommt wohl daher, weil man(n) weiss, das man(n) von vielen angeschaut wird und auch keine Ahnung hat, wie man(n) sich jetzt "richtig" verhalten soll. Das sehe ich aber nur bei vielen Maennern, die mit einer Thailaenderin verheiratet sind. Obwohl die es ja eigendlich wissen muessten. Des oefteren habe ich auch schon mibekommen, das der/ein Mann sich auch lautstark geweiget hat zu einem Moench zu gehen und den Raum verlassen hat.

Kommen Besucher, die ueberhaupt nichts mit Thailand zu tun haben, besonders Schulklassen oder VHS usw, haben/kennen die Jugendlichen und Erwachenen ueberhaut keine "Peinlichkeit". Wenn man ihnen vorher sagt, wie man sich verhaelt, ist das fuer die ueberhaupt kein Problem es auch so zu machen.
Fuer die meisten Thailaender/innen ist es ganz normal, in die Hocke zu gehen, wenn ein Moench reinkommt, nur mal als Beispiel. Das sieht man bei uns, der Farang halt, nicht.

Ist es denn ueberhaupt notwendig fuer einen Buddhisten, ob hier In D, in TH, oder anderswo (fuer das eigene Ego oder Khama) sich nahezu unterwuerfig einem Moench gegenueber zu verhalten?
 
wingman

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Natakwan
ich halte das verhalten nicht für unterwürfig gegenüber den mönchen. richtiger ist eher die achtung vor ihnen. ich bin im wad schon öfters mit zu den möchen gegangen und empfinde keine unsicherheit oder peinlichkeit.
manchmal besuchten uns mönche daheim im dorf, sie lachen, machen auch sanuk. einige von ihnen sprechen fliessend englisch, oft ergeben sich interessante gespräche.
 
Micha

Micha

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@Rolf,

in der von Dir beschriebenen Situation ziehe ich mich auch vorzugsweise zurück. Liegt daran das ich aufgrund von Unerfahrenheit mit deartigen Situationen tatsächlich unsicher bin. Zudem hat mir bisher noch niemand erklärt, wie man sich in so einer Situation richtig verhalten sollte.
 
tira

tira

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wingman" said:
...richtiger ist eher die achtung vor ihnen......
naja,

iss dann eher respekt vor der kutte, weil immo den mensch als solchen kennt man ja i.d.r.(noch) net.

gruss :wink:
 
Conrad

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Mordor
Einmal war ich oben am Big Buddha auf Samui. Es war sonst niemand da. Ausser einem älteren Mönch und mir.

Der Mönch kam auf mich zu, nahm meine Hand in seine raue schwielige Hand. Dann drückte er mir einen Stock in die andere Hand und führte mich einmal um den Big Buddha herum.

Es hängen dort grosse Glocken und er zeigte mir bei dem Rundgang, jede Glocke mit dem Stock zu schlagen. Es war ein strahlend heller Tag mit knallblauem Himmel und vor Hitze flimmernder Luft und ich hatte ein Gefühl, als bliebe die Welt einen Augenblick lang stehen.

Ich hatte das Gefühl, als wenn der alte Mönch einen Blick in mein tiefstes Innersten tat, in sämtliche Abgründe meiner Seele, mich durchläuft noch heute ein Schauer, wenn ich daran denke.

Es war ein spiritueller Augenblick von unsagbarer Authentizität. Den ich niemals vergessen werde.
 
DisainaM

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Wer einen Tempel, oder sonstige Religionsstätte betritt,
sollte auch den nötigen Respekt gegenüber dieser Weltanschauung besitzen.

Während Thailänder darauf achten, dass ihre Kinder nicht zu verklemmt aufwachsen,
und bei Festen, wie Songkran oder Loi Kratong darauf achten, dass ihr Stöpske eine Aufgabe auf der Bühne erhält, wo er dann mit den Missen herumspringen kann, oder an einer Tanzaufführung mitwirken kann,
so fällt es vielen Farang schwer, mit der Weltanschauung adäquat umzugehen.

Schon alleine der Akt, wie sich mancher beleibte Europäer auf den Boden begiebt, entwickelt eine Geräuschklisse, die man von früher von den alten Diesellokomotiven her kannte.

Bei dem Vollzug, mit einem Wai dreimal den Boden zu berühren, wobei die Hände beim Bodenkontakt ebenfalls Kontakt mit der Stirn bekommen,
tritt nun aufgrund des Bauchumfanges eine Organquetschung ein, wobei der Rettungsring einen vernünftigen Wai verhindert.
Bei diesen Personen ist auch kein eigenständiges zuschnüren der Schuhe mehr möglich.

Manch so ein Heuler würde sich vor der Situation wohl lieber drücken,
auf der anderen Seite ist es schließlich egal,
und niemand sollte sich wegen der Anderen kümmern.
 
DisainaM

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Lamai" said:
Einmal war ich oben am Big Buddha auf Samui. Es war sonst niemand da. Ausser einem älteren Mönch und mir.

Der Mönch kam auf mich zu, nahm meine Hand in seine raue schwielige Hand. Dann drückte er mir einen Stock in die andere Hand und führte mich einmal um den Big Buddha herum.

Es hängen dort grosse Glocken und er zeigte mir bei dem Rundgang, jede Glocke mit dem Stock zu schlagen. Es war ein strahlend heller Tag mit knallblauem Himmel und vor Hitze flimmernder Luft und ich hatte ein Gefühl, als bliebe die Welt einen Augenblick lang stehen.

Ich hatte das Gefühl, als wenn der alte Mönch einen Blick in mein tiefstes Innersten tat, in sämtliche Abgründe meiner Seele, mich durchläuft noch heute ein Schauer, wenn ich daran denke.

Es war ein spiritueller Augenblick von unsagbarer Authentizität. Den ich niemals vergessen werde.
Das Hauptproblem besteht meist darin, für solche Momente die richtigen Worte zu finden,
wobei man nicht unbegründet auch die Auffassung vertreten kann,
diese Momente niemals in Worte zu fassen, um für sich selber länger ihre Tiefe zu erhalten.

Aber egal, ob festhalten, loslassen, weiterfließen lassen,
jeder ist auf seinem eigenen Weg der Erkenntnis,
und dabei gibt es keine Fehler.
 
Mr_Luk

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Ist das nicht eine Kombination von Integrationsarbeit für Fortgeschrittene und seinen Mann auch hier stellen zu können?

Ja, es ist ungewohnt und man riskiert sich zu blamieren, - sogar die sonst so gut sitzende Maske mitsamt dem Gesicht darunter zu verlieren. Aber ist es nicht auch eine einmalige Herausforderung?

Ich wurde das erste Mal bei der buddhistischen Hochzeit "geprüft" und bin quasi ohne zu wissen was mich genau erwartet in's kalte Wasser gesprungen. Das zweite Mal war bei unsererm Tambun Ban, bei dem 8 ehrenwerte und ein neunzigjähriger Adjahn (alle aus verschiedenen Wats) uns die Ehre gegeben haben. Da musste ich als Hausherr eine ganze Menge an zeremoniellen Handlungen, quasi ohne Vorkenntnisse aus dem Ärmel rütteln. Übrigens: Mr. Karlheinz Huber hat sich den Teil leider entgehen lassen und ist erst nachmittags eingetroffen. Aber das war ja auch mein Job...

Ich hatte damit eignetlich gar kein Problem - und heute sind die Besuche im Wat viel eher ein Vergnügen, eine Wohltat, meist sogar wie eine seelische Reinigung. Gefühlsmässig gibt es da auch kein Problem, - ich fühle mich weder unterwürfig noch erhaben, sondern ganz normal. Bin ich etwa Jemand dem man den Arm einfach so biegt? :-)

Vor mehr als 20 Jahren hatte ich übrigens die Gelegenheit das "Wudu", die rituelle moslemische Waschung zu erlernen und mehrere Male in verschiedenen Moscheen (mit allem drum und dran) am Gebet teilzunehmen. Zu dem Zweck hatte ich sogar die zwei Hauptgebete auf arabisch mühsam erlernt. Ich kann nur sagen wunderbar, gefühlsmässig absolut einmalig, einfach nur das Gefühl von Brüderlichkeit und Solidarität - ein Nie zuvor erlebtes Gefühl der Zusammenghörigkeit, ganz ohne Islam, Allah , Ideologie, oder ähnliches... das ist in dem Moment gar nicht notwendig. Ich bin nie Moslem gewesen oder geworden, werde es auch nie werden - ich bin diesem "Fremden und Ungewohnten" aber nahe genug gekommen um zu verstehen wie ein Moslem fühlt, wenn er das Salat (Gebet) verrichtet.

Und im Falle vom Buddhismus sehe ich es ebenso als ein grosses Privileg an, wenn man als Ehemanns einer praktizierenden Buddhistin, die Möglichkeit hat an Zeremonien und vor allem an Gefühlen teilzunehmen die noch lange nicht Jedem vergönnt sind. :super:

Traut euch Leute, es kann eine grosse Erlösung vom kleinen Ego sein, oder umgekehrt,- je nachdem! :lol:
 
Conrad

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Mordor
DisainaM" said:
jeder ist auf seinem eigenen Weg der Erkenntnis,und dabei gibt es keine Fehler.
Der Weg der Erkenntnis, sich ausklinken können aus dem Hype.

Mal nachzudenken über alles... Und anzuerkennen, dass unser Leben auch eine spirituelle Seite hat. Abgesehen von jedweder Religion..

Dankbarkeit, Demut und Bescheidenheit...was kann falsch daran sein ?

Jedesmal, wenn ich auf Samui bin, das ist meistens am Beginn eines neuen Jahres, gehe ich zum Big Buddha und sage "Thank you for everything"...
 
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dutlek

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Micha" said:
...wie man sich in so einer Situation richtig verhalten sollte.
Was ist sich "richtig" Verhalten? Wenn ich von einem Moench zu sich gewunken werde, gehe ich normel hin und frage, was er von mir moechte. Verbeugen tue ich mich da auch nicht. Das ist ein richtiges Verhalten, auch ohne Verbeugung.

Falsch ist, wenn mich ein Moench zu sich winkt und ich aus 5 Meter Entfernung zu ihm rufe, was er von mir moechte.

Es wird ja auch nicht unbedingt erwartet, das sich der Farang drei Mal verbeugt. Wenn jemand dickleibig ist, wie @DisainaM andeutet, verlangt es auch niemand es zu machen.

Ich weiss noch ganz genau, als ich damals bei Luang Pho Khuun (ein sehr bekannter Moench) in Wat Baan Rai war. Es waren eine Menge Leute da. die ihn sehen wollten. Er hatte gerade seinen Mittagsschlaf gemacht und als er raus kam und mich sah, winkte er mich gleich zu sich. Meine Frau sagte, das ich mich drei Mal verbeugen solle. Ich sagte: "Das kann ich doch nicht machen, was denken dann da die Leute". Das war mir sehr sehr peinlich. Ich hatte es aber gemacht ohne zu wissen, ob das richtig war. Falsch waehre es gewesen es nicht zu tun, da das ja ganz normal ist und es eine Respecktlosigkeit darstellt, sich nicht zu verbeugen.
 
Dieter1

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Bangkok / Ban Krut
Ach herrjeh, ueber tiefempfundene religioese Gefuehle darf man sich halt nicht lustig machen :-).

Mich wundert diese voellig humorlose Ausseinandersetzung mit dem Buddhismus, der eigentlich alles andere als humorlos ist.
 
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mrhuber

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Mr_Luk

kann mich gut erinnern, wäre auch gern dabei gewesen. Du musstest morgens anwesend sein, da war es einfach nicht möglich, mich auch noch in Chiang Mai abzuholen.

War mir andererseits sehr recht, denn die Angelegenheit betraf ausschließlich Dich und Deine Familie. Dafür durfte ich nachmittags mit der Familie und Deinen Arbeitern feiern.

@DisainaM spricht mir aus der Seele, wenn es um die Berührung dieser so ganz anderen Welt geht. Hatte mehrmals die Gelegenheit und durfte Empfindungen spüren, die tatsächlich kaum zu beschreiben sind, mich aber auf eine mir bis dahin unbekannte Weise berühren.

Ein gutes Beispiel war das Tempelfest letztes Jahr zu Sonkran, mitten in Chaweng, zu dem mich Pook mitnahm und ich daraufhin die nächsten beiden Abende nochmal hin wollte, was wir dann auch taten. In meinem letzten Reisebericht fand dieser Teil eine besondere Erwähnung, natürlich mit Fotos.

Karlheinz
 
pef

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Bonn/Ban Nong Gok
Neben dem Haus meiner Frau ist ein Wat. Ich hatte noch nie Probleme Mönchen meine Ehrebietung zu zeigen. Es gibt auch keinen "Zwang" dieses zu zeigen, sondern eine innerliche Einstellung meinerseits.
 
B

big_cloud

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bin nicht sicher ob ichs schon mal geschrieben habe :nixweiss:
folgende Situation: ChiangRai Hospital,Loddar liegt lang ausgestreckt auffe Pritsche zum Blutspenden da nimmt mir gegenueber ein Moench Platz der auch spenden moechte, irgendwann realisier ich das ich dem Moench die Sohlen meiner Schlappen zeige.Schreck lass nach, ich setz mich auf und lass die Beine seitlich von der Pritsche baumeln. Thumbs up und ein breites Grinsen des Moenches waren mein Lohn.
Als Moench dann neben mir auf der Pritsche lag haben wir uns per Augenkontakt (Gestik und Mimik) unterhalten.
Dieses Erlebnis moechte ich nicht missen

Gruesse
der
Lothar aus Lembeck :cool:
 
x-pat

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Dieter: Mich wundert diese voellig humorlose Ausseinandersetzung mit dem Buddhismus...

Ach, ich finde es eigentlich ganz lustig, wenn hier von hochnotpeinlichen Erlebnissen in Gegenwart von Mönchen berichtet wird. Es ist auch nicht ganz ohne Komik, zu sehen, wieviele Westler sich einen Zacken aus der Krone brechen, um sich eine Verbeugung vor einem Mönch oder einer Buddhastatue abzuringen. :lol:

Für jene die an der Buddhismus Thematik interessiert sind, und tiefer einsteigen möchten, kann ich ein Kurzzeit-Retreat empfehlen, wie sie z.B. vom WFBY (http://www.wfby.org) angeboten werden. Dort lernt man auch das unkomplizierte Verneigen.

Cheers, X-Pat
 
Mr_Luk

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Dieter, ich sehe solche Gefühle gar nicht als tief religiös, nicht einmal annähernd. Ich empfand und empfinde es als sehr menschlich - eine Art der Verbundenheit jenseits von Religion. Ich sehe es eher als eine Falle, "tief religiöse Schlüsse" aus derartigen Erlebnissen zu ziehen. Genauso für Denjenigen der sie erlebt, als für den Aussenstehenden, der sich seinen Reim macht ohne je ähnliches erlebt zu haben.

Oder noch irregeleiteter, wie der Bericht einer jungen Dame bsplsw., die bei der buddhistischen Meditation zu Gott zurück gefunden haben glaubte, und wieder zur Christin wurde. Der kann man wirklich nicht mehr helfen, die war in ihrer Vorstellung derart festgefressen, dass die fest eingebrannten Bilder und "religiösen Algorithmen" immer wieder hochkamen. Gut, sie hatte ihren Gott wieder - war aber von der Freiheit weiter entfernt als je...

Solche Gefühle haben für mich nur zusammen mit Freiheit Wert und, wenn sie jenseits von religiösen Vorstellungen (weiter) existieren können.

Humorlos ist der Umgang mit Spiritualität auch nicht, - aber das ist eben nicht das Selbe wie wenn man sich aus Angst, es könne einen berühren, diesen Teil in's lächerliche zieht. Bzw. Aussagen Anderer dadurch entwerten will, indem man sich lustig darüber macht. Das ist so wie wenn ein Mann die sich aus Liebe die Seele aus dem Leib weint. Wer sich darüber lustig macht, schützt sich vor allem davor - will dadurch vermeiden bloss nie in die selbe Veerlegenheit zu kommen.

Und x-pat, Peinlichkeiten sind Peinlichkeiten und entstehen durch alle Arten von Verlegenheiten. Wer in der Gegenwart von Mönchen gelassen bleibt, knickt eventuell bei anderen "events" und Gelegenheiten ein - bzw. stellt sich heraus dass er anderwertig keinen Hintern in der Hose hat.

Also ist dies auch nur ein "moment in life" - eines Jeden, aus dem man sich kein Urteil erlauben sollte, - bzw. es nicht unbedingt lustig finden sollte, wenn man selbst damit weniger Probleme hat. Irgendwann ist man nämlich selber dran wie das Laugebrötchen beim Bäcker. Und dann möchte man auch nur in den seltensten Fällen, dass Andere die eigene private Hochpeinlichkeit lustig finden. :-)

Nichtsdesto trotz, ich liebe Humor, bewahrt er mich doch vor so manchen Peinlichkeiten :lol:
 
Tschaang-Frank

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Ich finde es schon albern jemanden dazu aufzufordern nen bueckling zu machen!
Leute die sich mit dem Buddhismus beschaeftigen und ihn ansatzweise verstehen und respektieren, fuer die sollte es von alleine kein Problem sein seinen Respekt einem Moench zu zeigen.
Jemand der keine Ahnung davon hat und den es vielleicht auch gar nicht weiter interessiert, der eine andere Religion hat usw. - der muss gar nichts!
Also ich finde es schon daneben jemanden in der oeffentlichkeit aufzufordern dieses oder jenes zu tun, entweder macht er es von alleine weil er es will oder er laesst es!
Und ich denke das jeder Moench auch gut damit leben kann wenn jemand mit erhobenen Hauptes an ihm vorbeimaschiert, falls er sich dadurch beleidigt fuehlt hat er seinen "Beruf" verfehlt und die Lehre nicht verstanden :cool:
 
x-pat

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TF: Also ich finde es schon daneben jemanden in der oeffentlichkeit aufzufordern dieses oder jenes zu tun, entweder macht er es von alleine weil er es will oder er laesst es!

Ja, niemand sollte zu etwas gezwungen werden was er nicht möchte. Allerdings gibt es auch eine "sanfte" Art des Lernens (denn hier lernen Nicht-Buddhisten tatsächlich etwas Neues), nämlich indem man es einfach vormacht und erklärt.

TF: Und ich denke das jeder Moench auch gut damit leben kann wenn jemand mit erhobenen Hauptes an ihm vorbeimaschiert, falls er sich dadurch beleidigt fuehlt hat er seinen "Beruf" verfehlt und die Lehre nicht verstanden

Ganz richtig, Frank. Allerdings hat auch der Vorbeimarschierende etwas nicht verstanden. Das Verbeugen ist eine Übung, die dem Verbeuger dient und nicht dem vor dem man sich verbeugt. Um dies zu wissen (nicht zu vermuten, glauben, oder es für richtig zu halten, sondern tatsächlich zu wissen), ist jedoch viel Erfahrung nötig.

Cheers, X-Pat
 
Tschaang-Frank

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Allerdings gibt es auch eine "sanfte" Art des Lernens ), nämlich indem man es einfach vormacht und erklärt.
Na das setze zumindest ich vorraus - also wenn ich mit Bekannten unterwegs bin ( Watbesuch ) die sich mit TH und Buddh. nicht so auskennen, natuerlich spreche ich vorher ( meist fragen sie auch ) ueber die Verhaltensweisen.
Wenn ich aber merke das es jemanden "fremd" nicht "genehm" ist, er damit nichts anfangen kann - dann soll er halt so wie er will.
Wo ich stinkig werde, wenn sich jemand "daneben" benimmt! Man muss die "Regeln" nicht akzeptieren aber zumindest respektieren ( dazu gehort kein bueckling vor dem Moench! ) aber z.B nicht auf eine Buddhastatur klettern um daemlich in die Kamera zu grinsen usw. - wen das bekannte sind gibt es ne Ansage - wenn ich es bei "Fremden" beobachte Frage ich mich wie Leute nur so wenig desinteresse haben an fremder Kultur ( sich vorher nicht informieren ) aber 10.000 Km durch die Lande fliegen :nixweiss:
 
wingman

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Natakwan
Hallo Frank,
auf eine Buddhastatue klettern kann bösen Ärger bedeuten.
Mit Schuhen in den Tempel gehen, die Spezies gibt es öfters.
Sich ein wenig einzulesen scheint manchen Gipsköpfen zu viel zu sein.
Ich ärgere mich immer wieder über solche Trampel.
 
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