Reispreis

Diskutiere Reispreis im Politik und Wirtschaft Forum im Bereich Thailand Forum; ...... und ausgerechnet dieses dubiose "Monsanto" ist nun von der Bayer AG übernommen worden ( für schlappe 66 Mrd. € ?)
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siamthai1

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deswegen ja der zusammenshluss. das mit den abseits gelegenen strassen ist richtig,aber feste strassen gibts mittlerweile fast überall,und garnicht mehr so weit von den farmern weg, wie noch vor 20 oder 30 jahren. berti aufgegeben hat noch keiner,das ist doch erst der anfang,das was im wochenblitz steht,sind die farmer die überhaupt nicht mehr weiter machen wollen. dieser zusammenschluss der bauern ist neu, gerade mal erst ein paar tage ! und nur, auf grund des niedrigen reispreises zustande gekommen.reisbauern wird es auch in zukunf thailandweit geben,thailand wird immer ein reisland bleiben,nur müssen sie auch für ihre schwere tätigkeit auch richtg bezahlt werden. deshalb jetzt auch die idee des zusammenschluss einiger farner, anders geht es erst einmal nicht.
 
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siamthai1

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..............das könnte der erste Schritt zu einer Art Landwirtschaftsgenossenschaft sein - oder gibt es so etwas schon................:confused:
moin changlek, ich bin sicher das die noch nie was von genossenschaften gehört haben. dieser zusammenschluss einer gruppe von kleinfarmern die in surin ihren anfang fand ist aus der not heraus geboren.
 
berti

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Joho (Khorat)
dieser zusammenschluss der bauern ist neu, gerade mal erst ein paar tage ! und nur, auf grund des niedrigen reispreises zustande gekommen
Warte es ab ! es wird nicht lange dauern u. der Zusammenschluß wird von wem auch immer in diesem Lande in die Ecke "Kolchose, Sozialismus, Kommunismus" gedrängt - diesbezügl. Phobien äußern sich ja bis heute in z.B. einem rigorosen Verbot Kommun. Parteien u. könnten großen Reisbewirtschaftern als idealer Türstopper für "neue Ideen" dienen
 
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siamthai1

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tag croc, vieleicht bei ein paar grossen betrieben mag es das geben,politisch aber hat sich das bei den kleinen nie durchgesetzt und das betrifft die mehrheit der reisfarmer in thailand. das war auch von regierungen nie ernsthaft gewollt,und wurde auch nie dahin gefördert oder angestrebt.thailand hatte und hat immer noch bis heute freie farmer die niemanden unterliegen.ein paar ausnahmen gibt es allerdigs auch heute noch. deshalb wissen die bauern hier nichts von genossenschaften,schon deshalb nicht, weils sie es nie selber erfahren haben.
 
rolf2

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Was der thailändischen Kleinbauernkultur droht ist nichts weiter als Zeitenwandel, dies geschieht weltweit. In manchem deutschen kleinen Dorf gibt's keine Bauern mehr, die arbeiten jetzt in der Fabrik. Der Bauernhof von früher ist jetzt ein Unternehmen mit wenigstens 100 Hektar und evtl. noch einem Angestellten.

So so wird's auch in Thailand sein.
 
ediundbledi

ediundbledi

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BURIRAM-Samui
Was da an der Straße verkauft wird ist nicht der Reis, wie er vom Feld kommt, sondern hat schon mehrere Veredelungsschritte hinter sich.
1. Getrocknet: mehrere Tage absolute Knochenaberbeit. Jeder kenn die blauen Netze, die auf der Strasse liegen.
2. Geschält: Fahrt zu Reismühle, schälen und sieben.
3. gesiebte Reis: viele Mühlen lassen sich so einstellen, dass 3 Qualitäten Reis gesiebt werden:
a) Double AA (wenn man den uns bekannten AAA haben möchte, muss das nochmal extra gesiebt werden)
b) Bruchreis
c) Hühnerfutter inkl. Steine und Grassamen
Jede Qualität ist so rund 1/3 kommt auch immer drauf an.
4. Abwiegen und Verpacken in handliche 10kg Säcke
Aus 1 kg Rohreis vom Feld wird also nur 300g bis 500g verkaufbarer Reis
Es wird also quasi der Zwischenhandel ausgeschaltet und dieser Schritt selbst als Wertschöpfung generiert. Eigentlich ein guter Weg.
Double AA wird für 30 THB verkauft, gemischter oder Bruchreis für 20-25 THB.
Die Nachfrage ist wohl durchaus gegeben, was man im Thai Fratzenbuch so liest.

Mit Genossenschaft hat das aber nichts zu tun. Hier im Dorf wird eine Reis-Mühle betrieben, in der man (fast) kostenlos seinen Reis schälen uns sieben lassen kann. Außerdem wird z.B. Dünger von allen Bauern im Dorf gemeinsam bestellt, um bessere Preise zu bekommen. Das ist wohl am ehesten sowas, was unserem Verständnis von genossenschaftlichem Denken nahe kommt.
 
Micha

Micha

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Jedenfalls ist ein Umdenken im Gange,was nicht schaden kann.-Ausserdem sollten sie sich überlegen nicht alles auf den Reisanbau zu setzen,sondern Alternativen zu finden. ???????????????????????? ??????????????????????????????-?????? 20 ??? - thairath.co.th
In dem Artikel geht es vor allem um alternative Verkaufswege. Die Bauern sollten ihren Reis nicht mehr an die großen Reimühlen (โรงสีข้าว) verkaufen, sondern selber mahlen und auf diversen alternativen Wegen wie z. B. am Straßenrand oder mobil anbieten.
 
LosFan

LosFan

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ich weiß nicht, wie es aktuell so aussieht auf den Straßen des Isaan,

sonst galt immer:
je mehr dieser Verkaufsstände an den Straßenrändern zu finden waren,
umso schlechter war/ist die allg. wirtschaftliche Lage der Bauern/Familien.

Sicherlich ist der Direktverkauf und das Ausschalten der Zwischenhändler nicht verkehrt,
oft erfolgt das jedoch eher auch aus purer Not und weniger aus kaufmännischem Kalkül.
 
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norberti

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Phitsanulok
Hatt sich schon jemand mit dem Importieren von Reis in die EU beschäftigt ? Also vorort geschälten reis verpackt und dann direkt nach europa Verschiffen.
 
rolf2

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Hatt sich schon jemand mit dem Importieren von Reis in die EU beschäftigt ? Also vorort geschälten reis verpackt und dann direkt nach europa Verschiffen.
Ja aber wozu ? ein Kilo Reis bringt hier im Endverkauf ca 60B. Lohnt sich evtl bei Schiffsladungen.

Der Eigenverkauf an den Endkunden an der Straße kann nur eine Notlösung darstellen, insbesondere da wo fast jeder Haushalt selbst Reis produziert.
 
crazygreg44

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Sued-Isaan
"insbesonders da, wo fast jeder Haushalt auch am Reisproduzieren teilnimmt"

so ist es.

ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass die Reisbauern im Isaan ihren Reis im gleichen Isaan am Strassenrand verkaufen können? Wer soll denn den Reis kaufen? Die meisten welche die Strasse befahren haben doch dasselbe Problem! Dort lebt niemand, der nicht irgendwie an Reis kommt, den kauft er aber nicht teuer am Strassenrand. Die paar Mittelständler welche ein paar Kilos kaufen würden, machen den Bauern nicht fett. Die müssen aber erstmal dort vorbei kommen, tun sie aber nicht sondern kaufen ihren Reis beim Tesco Lotus.

Und wenn der Isaani Reisbauer seine Reissäcke nach Bangkok fahren will um sie dort mit Gewinn zu verkaufen, knöpft ihm die erste Polizeikontrolle (oder besser, die Wegelagerer-Checkpoints) einen Wegezoll ab. Spätestens nach dem dritten Checkpoint der uniformierten Tagediebe hat der Reisbauer seinen kompletten anvisierten Gewinn aus dem Reisverkauf an die Bullizei umverteilt.

Die Kompensation welche der Staat bezahlt: Gilt nur für die ersten 10 Rai Reisfeld, also maximal 10.000 THB. Tja, und wisst Ihr auch wo man das Geld abholen darf? Da müsst ihr nur in den Städtchen die Stelle und das kleine Gebäude suchen, vor dem Massen von ausgemergelten Gestalten tagelang, manche WOCHENLANG!! nächtigen und warten, bis sie endlich an der Reihe sind! Dorthin werden die Grosseltern vorgeschickt, die sitzen dann mit Reisschüssel, Somtam und Klebreiskorb im Schatten und schlafen auf dem harten Boden . . tun sich jüngere Leute partout nicht an, diese Tortur der Warterei auf Regierungs-Geld.

Ich muss manchmal den Kopf schütteln, wie blauäugig manche Deutsche den Isaan betrachten . . als wäre es ein Paradies, und als könnte hier alles so laufen wie der Deutsche es sich vorstellt. Also bitte, fasst Euch mal an den Kopf und schaut Euch genauestens um dort im tiefen Isaan, bevor ihr hier bodenlosen Unsinn zum besten gebt
 
Dieter1

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Und wenn der Isaani Reisbauer seine Reissäcke nach Bangkok fahren will um sie dort mit Gewinn zu verkaufen, knöpft ihm die erste Polizeikontrolle (oder besser, die Wegelagerer-Checkpoints) einen Wegezoll ab. Spätestens nach dem dritten Checkpoint der uniformierten Tagediebe hat der Reisbauer seinen kompletten anvisierten Gewinn aus dem Reisverkauf an die Bullizei umverteilt.
Wie kommt man auf solch einen Unsinn?
 
ediundbledi

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BURIRAM-Samui
"insbesonders da, wo fast jeder Haushalt auch am Reisproduzieren teilnimmt"

so ist es.

ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass die Reisbauern im Isaan ihren Reis im gleichen Isaan am Strassenrand verkaufen können? Wer soll denn den Reis kaufen? Die meisten welche die Strasse befahren haben doch dasselbe Problem! Dort lebt niemand, der nicht irgendwie an Reis kommt, den kauft er aber nicht teuer am Strassenrand. Die paar Mittelständler welche ein paar Kilos kaufen würden, machen den Bauern nicht fett. Die müssen aber erstmal dort vorbei kommen, tun sie aber nicht sondern kaufen ihren Reis beim Tesco Lotus.

Und wenn der Isaani Reisbauer seine Reissäcke nach Bangkok fahren will um sie dort mit Gewinn zu verkaufen, knöpft ihm die erste Polizeikontrolle (oder besser, die Wegelagerer-Checkpoints) einen Wegezoll ab. Spätestens nach dem dritten Checkpoint der uniformierten Tagediebe hat der Reisbauer seinen kompletten anvisierten Gewinn aus dem Reisverkauf an die Bullizei umverteilt.

Die Kompensation welche der Staat bezahlt: Gilt nur für die ersten 10 Rai Reisfeld, also maximal 10.000 THB. Tja, und wisst Ihr auch wo man das Geld abholen darf? Da müsst ihr nur in den Städtchen die Stelle und das kleine Gebäude suchen, vor dem Massen von ausgemergelten Gestalten tagelang, manche WOCHENLANG!! nächtigen und warten, bis sie endlich an der Reihe sind! Dorthin werden die Grosseltern vorgeschickt, die sitzen dann mit Reisschüssel, Somtam und Klebreiskorb im Schatten und schlafen auf dem harten Boden . . tun sich jüngere Leute partout nicht an, diese Tortur der Warterei auf Regierungs-Geld.

Ich muss manchmal den Kopf schütteln, wie blauäugig manche Deutsche den Isaan betrachten . . als wäre es ein Paradies, und als könnte hier alles so laufen wie der Deutsche es sich vorstellt. Also bitte, fasst Euch mal an den Kopf und schaut Euch genauestens um dort im tiefen Isaan, bevor ihr hier bodenlosen Unsinn zum besten gebt
Selten so einen Müll gelesen. Gratuliere!

Schon mal im Fratzenbuch geschaut?
Da wird fleissig gehandelt.
Da werden aus Regionen, in denen weniger Reis angebaut wird Pickupweise und LKW weise der Reis geordert zwischen 20 und 30 THB pro Kilo.
Auch der Käufer will den Zwischenhandel ausschalten + ggf. nochmal ein paar THB selbst verdienen.
 
alder

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Und wenn der Isaani Reisbauer seine Reissäcke nach Bangkok fahren will um sie dort mit Gewinn zu verkaufen, knöpft ihm die erste Polizeikontrolle (oder besser, die Wegelagerer-Checkpoints) einen Wegezoll ab. Spätestens beim 3. Checkpoint der uniformierten Tagediebe hat der Reisbauer seinen kompletten anvisierten Gewinn aus dem Reisverkauf an die Bullizei umverteilt.

t
Also ich bin ja nun wirklich kein Isaan-Experte..:rolleyes:aber im Rest von Thailand hab ich das so noch nicht erlebt.

Auch dieses Mal passierten wir wieder extrem viele Checkpoints (thail/kambodschanisches Grenzgebiet, Trat, Chantaburi).
Man macht dann die Scheiben runter, die möchten ganz einfach die Insassen sehen. Dann wird entweder kurz und knapp gute Weiterfahrt gewünscht, gelegentlich wird nach dem Fahrtziel gefragt und Warnungen oder Hinweise auf überschwemmte oder kaputte Strassen mit auf den Weg gegeben.
Einmal vor längerer Zeit wurden wir gestoppt, da mein Schwager durch notorisches Rechtsfahren aufgefallen ist, was auch in Thailand eine kostenpflichtige Ordnungswidrigkeit ist.
Als der Polizist mich sah, sagte er: "Ich sehe von einer Geldbusse ab, da ich nicht möchte, dass der Farang ein schlechtes Bild von Thailand bekommt....":)

Nie, nicht ein einziges Mal wurden wir unter fadenscheinigen Begründungen zur Kasse gebeten.

Aber vielleicht ist das im Isaan anders.......:confused:
 
crazygreg44

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Sued-Isaan
Wie kommt man auf solch einen Unsinn?
indem man sich von den leidtragenden Opfern erzählen lässt, was sie bei ihren Fahrten mit vollgepackten pickups vom Isaan in die Grossstädte so alles erleben mit der braunen Kamarilla

jetzt sag bloss nicht Du hättest noch nie davon gehört geschweige denn das gewusst. Rosarote Brille abnehmen, bitte!
 
crazygreg44

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Sued-Isaan
Also ich bin ja nun wirklich kein Isaan-Experte..:rolleyes:aber im Rest von Thailand hab ich das so noch nicht erlebt.

Auch dieses Mal passierten wir wieder extrem viele Checkpoints (thail/kambodschanisches Grenzgebiet, Trat, Chantaburi).
Man macht dann die Scheiben runter, die möchten ganz einfach die Insassen sehen. Dann wird entweder kurz und knapp gute Weiterfahrt gewünscht, gelegentlich wird nach dem Fahrtziel gefragt und Warnungen oder Hinweise auf überschwemmte oder kaputte Strassen mit auf den Weg gegeben.
Einmal vor längerer Zeit wurden wir gestoppt, da mein Schwager durch notorisches Rechtsfahren aufgefallen ist, was auch in Thailand eine kostenpflichtige Ordnungswidrigkeit ist.
Als der Polizist mich sah, sagte er: "Ich sehe von einer Geldbusse ab, da ich nicht möchte, dass der Farang ein schlechtes Bild von Thailand bekommt....":)

Nie, nicht ein einziges Mal wurden wir unter fadenscheinigen Begründungen zur Kasse gebeten.

Aber vielleicht ist das im Isaan anders.......:confused:
alder Du vergleichst hier ZWEI GRUNDVERSCHIEDENE Dinge!!!

wenn ICH unterwegs bin , habe ich auch noch nie "Wege-Geld" bezahlt, höchstens mal das eine oder andere Speeding-ticket!

wenn ein farang dabei sitzt, machen sie's latürnich nicht!!!!

wenn Ihr KEINE WAREN oder LANDWIRTSCHAFTLICHE Güter transportiert, verlangen sie auch keinen Wegzoll !!!!

von unseren BAUERN im Dorf fährt KEINER mehr seine Landwirtschaftlichen Erzeugnisse auf weiter entfernte Märkte, denn er muss mit allem rechnen!!!
 
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