Hallo x- Path, danke für deine Bemerkung zum Thema Düngung der Reisfelder.
Auch mir ist aufgefallen dass außer den untergepflügten Resten der Reisstrohstoppeln fast keine organischen Düngeprodukte zur Verwendung kamen. Lediglich der Reisstroh- Asche wird konventioneller Mineralstoffdünger in kleinen Mengen zugeführt.
Kompost- oder Misthaufen habe ich in den Dörfern um Wiangpapao fast nicht gesehen.
Was natürlich zur Folge hat dass geruchsempfindliche Großstadtnasen weniger mit „Landluft“ belastet werden.
Meine Beobachtung:
Die natürlichen Ausscheidungsprodukte der wenigen Rinder die die Reste der Reisfeld- Ränder abweiden trocknen sehr schnell und geben dem Boden in der Vegetationspause eine gewisse organische Substanz ab die aber meist sehr schnell mineralisiert. Dabei ist mir aufgefallen dass es im November um Wiangpapao eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit mit niedrigen Temperaturen in den Morgenstunden gibt. Die hohe Luftfeuchte schlägt sich auf die Pflanzenreste nieder und fördert bereits vor dem unterpflügen eine gewisse Verrottung. Einen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln konnte ich nicht beobachten.
Die Tradition des Reisanbaus durch die Jahrhunderte hat zu den heutigen Anbaumethoden geführt, ich selbst habe zu wenig Ahnung um da mitreden zu können.
Aber das Thema ist sicher interessant genug um es weiterzuverfolgen.
Herzl.Gruß Monton