Reisebericht Nordthailand Teil 2

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Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Teil 6

Gegen Mittag ereichen wir Chiang Mai ,dass 160.000 Einwohner ,
darunter einige Ausländer ,hat und 713 Strassenkilometer von Bangkok entfernt liegt.

Übernachtung in einem versteckten ,in der Nähe des Ping Rivers gelegenen ,gemütlichem Guest House für 150 Bath das Doppelzimmer mit Warmwasser.
Hatte diese Unterkunft noch von früher in Erinnerung und war sehr froh ,
dass alles noch beim Alten geblieben war.
Nur die Besitzer hatten gewechselt ,dafür gab es aber eine schnelle internetverbindung.

Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die Stadt ,
wobei ich auch meine bessere Hälfte mit( geschleift )genommen habe




,wusste ich ,warum ich hier fast 10 Jahre nicht mehr vorbeigeschaut habe.

Diese hektische ,enge ,überladene ,lärmige Stadt mit dem starken Verkehr die eine Strassenüberquerung erschwerte
( habe ich in Bangkok nie Probleme mit ),

dieser unlogischen Strassebführung ,
den niemals enden wollenden Souveniers- und Touristenbuden ,
den vielen Travellershops und ausländischen Fresslokalen ,Nightbars ,A Gogo-Schuppen ,Coffee-Shops ,Reisebüros
den hohen Hotelbauten ausländischer Konzerne und den vielen Touristen ,die hier im Rudel auftreten ,

nein danke ,das tue ich mir nicht lange an .

Wiso kommen denn so viele Farangs wie eine Hammelherde hierhin ?

Hordentrieb ,Bequemlichkeit etwas Neues zu entdecken ,überalterte Reiseführer/Berichte und
geldgierige Tourist-Guard's tragen die Schuld.

Chiang Mai ist für mich ein Gemisch aus Sukhumvit ,Silom Road ,Kao San Road ,Weekendmarket ,Patpong und Pattaya , aber alles auf kleinsten Raum.

Bangkok hat da eine viel bessere ,angenehmere Atmosphäre ,da sich in Bangkok alles auf einer grossen Fläche verteilt und Touristen und deren Industrie dadurch weniger auffallen.


Noch das Schönste in Chiang Mai ist der ,zwar schmutzige ,aber angenehm ruhig dahinfliessende Ping-Fluss und die beeindruckende Berglandschaft im Hintergrund des Ortes.



Da lobe ich mir doch mein stilles ,verschlafenes Nongkhai am Mekhong River ,

aber Jedem das Seine und wer Jubel ,Trubel und hektische Heiterkeit zum hohe Preis liebt ,
der ist in Chiang Mai genau richtig.

Auch die mehr als 300 Tempel der Stadt wollte ich mir nicht antun.



Wat Chiang Man aus dem Jahre 1297 ,Wat Phra Singh und Wat Chedi Luang und dann reichte es.

Ich ziehe lieber die namenlosen ,unbedeutenden Tempel vor ,ohne Touristen und mit freundlichen ,kontaktbereiten Mönchen.

Auch die sogenannten Trekking Tours sind der Lacher hoch 3.

Da mühen sich ein paar Öku-Touristen schweisstreibend mit dicken Blasen an den Füssen und kurzer Hose,
einem Thai-Guard in Hammelherdenmanie folgend auf menschenleeren ,staubigen Pfaden den Berg hinauf.

Oben ,in einem " einsamen " Bergdorf erschöpft ,aber mit der Welt scheinbar zufrieden angekommen ,müssen sie erschreckt feststellen ,dass dort mehrere teure Autos stehen ,die auf einer gut ausgebauten Strasse hierhin gekommen sind ,um diesen verdutzten Travelers Coke ,Hamburgers T-Shirds von Ben Laden und sonstigen Kitsch zu verkaufen.

Also ,im Rucksack immer viel Platz für den Rücktransport der erworbenen Souveniers lassen ,
die ihr da oben erbeutet und die vorher mit Wagen aus Chiang Mai hochgekarrt wurden.

Für diese Tour müssen die Abenteuerer auch noch einen stattlichen Preis ans Reisebüro und Guard bezahlen und die versteckte Provision für die Souvenierverkäufer obendrauf.

Auch Mc Donnalds soll Interesse bekunden ,in diesen Bergdörfern eine Zweigstelle zu eröffnen.

Es lebe der betrogene Abenteurer ,aber auch Illusionen können schön sein.

Warum Chiang Mai als" Rose des Nordens" bezeichnet wird ,dass konnte ich nie verstehen.

Rosen gibt es auch in Nongkhai !

Auch die Mädchen hier sind weder schöner ,noch hässlicher ,als wie ihre Artgenossen in anderen Provinzen

und das es laut Reiseführer ,
in Ching Mai besonders freundliche Zeitgenossen geben soll ,
dass war bestimmt vor meiner Geburt einmal so.

Hier in Chiang Mai traf ich auch meinen ersten Katoy in Thailand ,
auf den ich hereingefallen bin .
Das Erwachen im Bett war unvergesslich. :hilfe:

So ,ich gebe jetzt das Thema Chiang Mai zur allgemeinen Diskusion frei.

Alle Meinungen sind erlaubt ,aber motzt nicht zuviel .auch Klaus aus Ch piano bitte ,wenn du dich melden solltest.
Der schönste Teil des Berichts ,mit tollen Bildern ,steht noch aus !


Nachdem auch Klaus aus Ch auf meine E-Mail mit Stillschweigen geantwortet hatte ,also zu einem Treffen nicht bereit war ,ging es am nächsten Morgen weiter zur Doi Su Thep.
 
sunnyboy

sunnyboy

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@Otto, hast es ja zur Diskussion freigestellt.
Mein Kommentar jetzt dazu:
Für mich ist Chiang Mai eine relativ entspannende Stadt, die alles zu bieten hat und außerdem noch sehr günstig ist wenn man die richtigen Ecken kennt (oder Thaifrau dabei hat :super: , was natürlich gew. Einsparmöglichkeiten im nachhinein doch wieder minimiert :heul: ).
Meine bevorzugt Unterkunft ist übrigens das Lai Thai guesthouse (550 Baht, aircon, satelite TV, pool, etc. etc.) direkt am Ping River und in der Nähe meiner Lieblingsbar Bibabobo (gehört übrigens einem Schwaben und der spielt dort klasse Rockmusik).
Das Niveau der Durchschnittstouristen empfinde ich in CM wesentlich höher als in anderen Tourismusgebieten in Thailand.
Ja die Ladies :nixweiss: , mußte feststellen die meißten sind aus dem Isan :heul: .
Für mich zählt CM zu meinen Favoriten in Thailand, einfach deshalb weil ich in dieser Stadt die besten Erfahrungen und mitunter den meisten Spaß in Thailand (Ausnahme Phitsanolok, da war aber eine Frau dran Schuld ;-D ) hatte.
Gruß Sunnyboy
 
Micha

Micha

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Hallo Otto,

ein beeindruckender Bericht, wenn Du nicht gerade am schimpfen bist, ist Dein Schreibstil ein wahrer Genuss. Am besten hat mir die Stelle mit den Trecking-Touristen gefallen.

Trotzdem ist CNX meine Lieblingsstadt, wahrscheinlich wegen der Menschen. Mit dem Straßenverkehr in und um die Stadt komme ich sehr viel besser zurecht als bspw. in Frankfurt.
Die letzten beiden Male war ich im Suriwong untergebracht.
Die weiteste Tour die ich einmal von CNX aus mit dem PKW unternommen hatte ging nach Udon Thani.
 
sunnyboy

sunnyboy

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Die weiteste Tour die ich einmal von CNX aus mit dem PKW unternommen hatte ging nach Udon Thani.
, Micha, der Kommentar zwingt mich zum Lästern ;-D , fährt nach CNX und schließt Kontakt mit einer Isanlady :nixweiss: . Sollte man sich nicht den regionalen Präferenzen widmen.
Falls ich mich irren sollte, betrachte meinen Kommentar als gegenstandslos.
Gruß Sunnyboy
(dem außer einer Nordthailänderin, nichts in die Tüte kommt :nono:,
ist halt Geschmacksache :lol: )
 
C

CNX

Gast
Hallo Otto,

hatte eigentlich nach Deiner Vorankündigung schlimmers erwartet. ;-)

Es scheint als hast Du nur das Zentrum und die "Touristenhochburg" von Chiang Mai gesehen. Es gibt so viele schöne und ruhige Plätze in und um CNX, an denen man so gut wie keinen Tourist trifft.
Alleine bei dem Gedanken an zwei excellente und schöne Restaurants etwas ausserhalb am Ping River komme ich ins Schwärmen.

Tja, dass schlimme Erwachen hätte Dir als Kenner doch eigentlich nicht passieren dürfen. Die schönsten Frauen kommen ja aus Chiang Mai - Du hättest nur eine echte nehmen müssen. Mir hat Thai mal gesagt, du erkennst sie an den grossen Füßen. Also erst nach der Schuhgrösse fragen :lol:

Ausserdem der Norden - es gibt eigentlich kaum eine schönere Gegend in Thailand. Mal abgesehen von einigen Inseln.



Gruss
C N X
 
M

MrLuk

Gast
@Otto,

Ich verstehe deine Aversion gegen Chiang Mai nicht ganz, ich kann Sonnyboy nur zustimmen, wenn er meint daß man alles auf relativ übersichtlichem Raum hat. Zugegeben, der Verkehr wird spätestens in ein paar Jahren den von Bankok übertreffen. Stadtpreise sind nun mal Stadtpreise, ein kleinwenig außerhalb (wo wir wohnen) ist es sofort ruhiger und zudem billiger. Ich kann noch immer Kanom Chin für 10 Baht essen, direkt am High way - und ein Kao Soi (größere Portion mit mehr Fleisch) kostet auch die üblichen Sau Baht (20 Baht). Im Lotus isst man zur Not auch ab 15 Baht einen Happen. Eine kurze Tuk-tuk Fahrt erhandle ich manchmal auch für 20, aber auch immer seltener.
Nächstes Mal schickst du mir eine email, ich werde sie wohl eher nicht stillschweigend hinnehmen... :wink:

@Sunnyboy
direkt am Ping River und in der Nähe meiner Lieblingsbar Bibabobo (gehört übrigens einem Schwaben und der spielt dort klasse Rockmusik).
Du meinst wohl das BA BA BO BO?
Das an der Ecke, zwei, drei Häuser nach der Lucky? Da bin ich früher oft gesessen ;-D Da sind die Mädchen nicht so aufdringlich, kommen nur zu dir wenn du sie "einlädst"... :byebye:
Der Schwabe, sein Name ist mir entfallen, taucht erst um 23:00 Uhr auf und verschwindet wieder um 1:00. Der hat ´ne riesige Plattenammlung! Toto, Dire Straits, Doors, Jethro Thull, u.v.m.
Aber das liegt doch aber am Kanal, und ziemlich weit weg vom Nam Ping, allerdings nicht sehr weit vom Night Bazar!

Hast du das frühere Take it Easy (Musik Pub) gakannt, als es noch von den Israeli Cousings geführt wurde? Gleich um die Ecke auf Tha Pae, nach der klimatisierten Pizzeria? Das war mein Lieblings Pub, aber früher, heute ist es eine hellbeleuchtetes, klimatisiertes Jedermannsdingens.
Früher hat man dort die richtig coolen Touristen und die abgefahrenen Thais getroffen. Das Bild der Tha Pae ändert sich mittlerweile alle drei Monate, sowas habe ich noch nirgendwo sonst gesehen... :round:
 
Micha

Micha

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sunnyboy schrieb:
Die weiteste Tour die ich einmal von CNX aus mit dem PKW unternommen hatte ging nach Udon Thani.
, Micha, der Kommentar zwingt mich zum Lästern ;-D , fährt nach CNX und schließt Kontakt mit einer Isanlady :nixweiss: . Sollte man sich nicht den regionalen Präferenzen widmen.
Falls ich mich irren sollte, betrachte meinen Kommentar als gegenstandslos.
Gruß Sunnyboy
(dem außer einer Nordthailänderin, nichts in die Tüte kommt :nono:,
ist halt Geschmacksache :lol: )
Hallo sunnyboy,

ich habe zwar wirklich in CNX eine Traumfrau aus dem Isaan kennengelernt, aber aus dem oben zitierten Satz konntest Du das doch nicht schließen ?
Fuhr nämlich damals nach Udon Thani um mir dort eine Ausbildungsstädte des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) anzuschauen.
 
A

abstinent

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auch wenn ich mich nun oute, CM gehört für mich zu den wenigen städten in ganz thailand (lebe hier seit 5 jahren permanent), denen ich gezielt keinen weiteren besuch mehr abstatten brauche.
jedes kaff im isan hat meiner bescheidenen meinung nach mehr freundliche menschen und interessantes zu bieten als CM.

die stadt strebt seit vielen jahren nach einem status als "nette, bessere alternative zu anderen expat-ansiedlungen in siam. hat dabei aber wesentliche punkte außer acht gelassen.
die golfplätze sind langweilig und miserabel gepflegt, das nightlife nur was für "lamer". die heiznöte im winter sind für thailand fast einzigartig, und machen CM für mich schon deshalb nur zu einer saisonalen destination zweiten ranges.
nicht nur das lächeln vieler thais dort wirkt synthetisch, die girls haben mir auch eine viel zu helle haut, und nicht die von mir so geschätzten marzipankartoffelfarbigen knackepopos :super:

wohlgemerkt, ich bin kein sextourist, ich reise ungefähr 9 monate jedes jahr per motorrad, geländewagen oder per pedes durch alle provinzen und nachbarländer - ohne jedoch die superlowbudgetnummer von otto zum anstrebenswerten vorbild zu haben.

ciao

"abstinent" :cool:
 
C

CNX

Gast
abstinent schrieb:
auch wenn ich mich nun oute, CM gehört für mich zu den wenigen städten in ganz thailand (lebe hier seit 5 jahren permanent), denen ich gezielt keinen weiteren besuch mehr abstatten brauche.
jedes kaff im isan hat meiner bescheidenen meinung nach mehr freundliche menschen und interessantes zu bieten als CM.

die stadt strebt seit vielen jahren nach einem status als "nette, bessere alternative zu anderen expat-ansiedlungen in siam. hat dabei aber wesentliche punkte außer acht gelassen.
die golfplätze sind langweilig und miserabel gepflegt, das nightlife nur was für "lamer". die heiznöte im winter sind für thailand fast einzigartig, und machen CM für mich schon deshalb nur zu einer saisonalen destination zweiten ranges.
nicht nur das lächeln vieler thais dort wirkt synthetisch, die girls haben mir auch eine viel zu helle haut, und nicht die von mir so geschätzten marzipankartoffelfarbigen knackepopos :super:


ciao

"abstinent" :cool:

Hallo abstinent,

warum lebst Du dann seit 5 Jahren dort ?
Bei diesen extremen Lebensumständen in CNX, vor allem bei dem miserablen Zustand der Golfplätze, würde ich schnellsten die Stadt verlassen. Denke das Dir Otto bei der Suche nach einem geeigneten Kaff im Isan gerne behilflich ist. :lol: Ob die Lebensumstände dort dann allerdings besser sind, wage ich zu bezweifeln.

Gruss
C N X
 
Micha

Micha

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Hallo abstinent,

was ist denn ein "lamer" ? :nixweiss: und was meinst Du mit Heiznöten im Winter ??. War bisher jedes mal zwischen Dezember und Januar dort, aber diese Aussage verstehe ich beim besten Willen nicht :nixweiss:
 
Bökelberger

Bökelberger

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Hallo Otto !
Wieder ein interessanter und offener Bericht. Damit dürfte für Dich das Thema Chiang Mai für dieses Leben wohl gegessen sein.
Wie sich die Geschmäker doch unterscheiden. Habe da noch die tollsten Erzählungen von Jürgen im Ohr. Du wirst sicher wissen, dass er ein absoluter Chiang Mai-Fan war. So, wie du es geschildert hast, wäre das für mich wahrscheinlich auch nichts !

Und Otto, sprich mal ein bisschen liebervoller von deiner Frau ;-)
Trotzdem musste ich bei dem (geschleift) wirklich lachen :rofl:
 
sunnyboy

sunnyboy

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@MrLuk, natürlich heißt der Laden Bababobo und das Ding liegt am Kanal :super:.
Aber an eines kann mich ganz genau erinnern der Schwabe heißt Ralph.
Früher kam er allerdings schon gegen 5 p.m. in seinen Laden und es ging eine richtig gute Party ab :cool: . Jetzt trifft man um die Zeit nur noch seine Frau an. Ihm scheints wohl zu gut zu gehen :nixweiss: , denn im Gegensatz zu früher war dort wenig los, aber die Musik ist immerhin die alte geblieben :super: und die macht den Laden ja so attraktiv.
Ob ich die Bar vom Israeli kennengelernt habe weiß ich nicht, zumindest habe ich sie nicht mehr im Gedächtnis.
Die Umgebung ums Gate ändert sich wirklich schnell, kann mich an eine neue Disco erinnern in der zimmlich viel los war, an deren Stelle es vor noch eine gogo gab.
@Micha, ich hab halt den sechsten Sinn :super: :lol: :lol: .
Gruß Sunnyboy
 
H

HPollmeier

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Hallo Otto,

warum hast Du uns denn verschwiegen, dass Du Extremsportler bist und ein Buegelbrett auf den Doi Inthanon geschleppt hast?



Gruss
Heinz Pollmeier - der mit den Agenten!
 
pef

pef

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Ich war jetzt im August für 3 Tage zum erstenmal da. Habe im Downtown Inn, direkt am Nachtmarkt übernachtet für 800 Baht.Den Nachtbasar fand ich überhaupt nicht aufregend. Immer derselbe Touriramsch. Haben aber trotzdem eine kleine Erinnerung gekauft.
Eine Tagestour ging zm Elefantencamp mit einem 45 minütigem Elefantenritt. Tochter und ich fanden den Ritt gut, Mia hatte Schiss. Die Elefantenshow war gut und die riesigen Viecher haben tolle Bilder gemalt.
Auf dem Weg zurück, eine kleine Orchideen- und Schmetterlingsfarm. Wirklich sehenswert vor allem auch die vereinzelt stehenden Möbelstücke aus Mahagonie- und Bambuswurzeln. Der dort zu kaufende Honig schmeckt echt lecker.
Die Affenshow ein paar Meter weiter, kann man sich sparen, reine Abzocke.
Noch ein paar Meter weiter eine kleine Schlangenfarm mit Showeinlage, war gut besucht und dem Kind hats gefallen. Dazwischen an der Strasse sehr gut und billig gegessen.
Weiter gings zurück zum Wat Phra Doi Suthep ca. 1300m ü. Meeresspiegel
und an dem Tag leider in den Wolken und Nieselregen aber beindruckend.

Die zweite Tour ging in einen Nationalpark südlich von Chiang Mai, den Namen habe ich vergessen aber dort geht es auf einen der höchsten Berge Thailands 2300m (Doi Internon?) Was das Militär zu Ehren des 60. Geburtstages des Königs und der Königin dort hingestellt hat ist durchaus beeindruckend. Leider wieder alles in den Wolken. Auf dem Rückweg ein Hilltribe-Dorf besucht und zwei herrliche Wasserfälle.

Da in Chiang Mai eine längjährige Freundin meiner Frau wohnt, verheiratet mit einem Engländer, haben wir abends tolle Seafood gegessen und absolut preislich ok. Zum Nachtleben kann ich nichts sagen, aber der Engländer sagte mir, wer sich auskennt und das tut er, kommt voll auf seine Kosten. Diese Aussage werde ich das nächste Mal austesten, ohne Mia :cool:
 
M

MrLuk

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@CNX,

Meinst du mit den beiden "romantischen Restaurants" etwas außerhalb, am Nam Ping etwa das "Riverside" und "The good View", die gleich nebeneinander liegen?
 
M

MrLuk

Gast
@abstinent,

Wenn du permanent in CNX wohnst, dann können wir uns ja nächste Woche irgendwo in- oder außerhalb der Stadt treffen? Ich verstehe mich nämlich glänzend mit Mythomanen. Oder geht das technisch eher schlecht für dich? ;-D
 
H

HPollmeier

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Hallo Otto,

da Du es begruesst hast, wenn Deine Berichte ergaenzt werden, fuegen wir einen Beitrag zu Chiang Mai ein.

Er wird nicht jedermanns Sache sein, aber ein jeder hat nun mal seinen eigenen Blickwinkel.

Gruss
Heinz Pollmeier


Chiang Mai verliert sein Gesicht
Von Heinz & Rainer Pollmeier

Bei aller Liebe zu Thailand: Chiang Mai ist keine Stadt fuer uns! Hier sprengte der seelenlose Fortschritt jedes Mass und der zuegellose Bauboom hat die 700jaehrige Tradition verschuettet. Vertraute Strassenzuege verschwanden von heute auf morgen, uralte, einst friedliche Tempelanlagen sind kaum noch Oasen der Stille. Laerm, Gestank und Dreck verpesten jeden Genuss.

Wie die Hauptstadt klotzt Chiang Mai mit dem neuen Lebensgefuehl der Thais: Profitstreben. Nur die Nachkriegszeit in Deutschland erinnert an die Wucht, mit der - leider in zerstoererischer Wut - das Alte niedergerissen und die Moderne eingelaeutet, besser: eingepaukt wird. Die Vernichtung der Urwaelder war nur der bescheidene Anfang: Wie die kuemmerlichen Nationalparks in einer ´zivilisierten´ Umwelt fristen hier die alten Tempel ihr ueberholtes Dasein im eintoenigen Beton.

Bei dieser verrueckten Provinzposse - denn mit allem Gehabe zaubert man keine Metropole herbei - denken wir nostalgisch zurueck: Einst konnte man gemuetlich in der Rikscha vom Bahnhof durch eine gruene Stadt zu den wenigen, aber traditionellen Teakholz-Guesthaeusern am Pink-Fluss fahren. Doch der sprunghafte, anspruchsvolle Kundentyp des modernen multi-optionalen Konsumenten - so heisst heute die massvolle Umschreibung von Tourismus-Horden im Markforscher-Jargon - will davon nichts mehr hoeren. Sie leben jetzt - und wollen den Augenblick geniessen. Aber welchen in Chiang Mai?

Die Pauschalreisenden streben gewiss zum Kloster Doi Suthep, Wahrzeichen der Stadt, 16 km nordwestlich auf etwa 1100 m Hoehe. Dort erhaschen sie, wenn sie tatsaechlich bis zur Aussicht durchgeschoben werden, einen atemberaubenden Blick auf die Bergwelt. Aber jede Stimmung, die eines der malerischten Kloester Thailands vermitteln koennte, wird verdorben durch voellige Kommerzialisierung. Wat Doi Suthep zieht in der Vermarktung religioeser Staetten endlich gleich mit katholischen Wallfahrtsorten - ein Tiefschlag fuer arglose Europaeer, die bisher wohlwollend und unbefangen dem Buddhismus gegenueberstanden. Dafuer werden verwoehnte ´Fusskranke´ - 290 Stufen sind Touris nicht zuzumuten - mit der Zahnradbahn nach oben befoerdert. Engagierte Umweltschuetzer haetten eine Gondel verhindert, schreibt befriedigt ein Reisefuehrer. Dem Autor hing wohl ein gruenes Feigenblatt vor der Brille, denn ansonsten ist ihm viel entgangen.

Da sollte man einem Rat von Achille Clarac folgen, unserem Lieblingsreisefuehrer, der sich immer mit Ehrerbietung thailaendischen Kulturguetern naehert im Gegensatz zur duenkelhaften Schnoddrigkeit manch moderner Schreiberlinge: "Die unzaehligen Tempel, die man in den Staedten und auf dem flachen Land findet und deren Stil von dem entsprechender Bauten im Sueden abweicht, gehoeren zu den typischten und reizvollsten Kennzeichen des Nordens. Sie haben Daecher mit zwei oder drei Staffeln, welche in der Regel an den Seiten sehr weit herunterreichen und ihnen den Eindruck innerer Sammlung verleihen. Sie sind mit braunen Ziegelplatten gedeckt, und die mit holzgeschnitztem, vergoldetem Laubwerk geschmueckten Fassaden sind immer ein huebscher Anblick und besitzen oft hohen kuenstlerischen Wert. Man kann dem Reisenden, der ueber die noetige Zeit verfuegt, nicht dringend genug raten, die grossen Fernstrassen zu verlassen und die umliegenden Tempel auf dem Land zu besuchen."

Mieten wir also in Chiang Mai einen Leihwagen und befahren die alte Allee nach Lamphun. Links von der Hauptstrasse liegt der Wat Haripunchai, eines der ´Bilderbuchkloester´ des Nordens: "Die Gruendung dieses Wat Haripunchai, der ein koenigliches Kloster war, welches auf dem Gelaende eines Palastes erbaut wurde, geht bis ins 9. Jahrh. zurueck. Zwei praechtige Loewen stehen vor den beiden Tueren des grossen Portals der Kapelle... Im Zentrum des Hofes ragt direkt hinter dem Vihara ein imposanter Chedi zum Himmel empor. Mit seinem Bau wurde im Jahre 897 begonnen, und er war zunaechst 10, dann 30 und schliesslich 47 und 51 Meter hoch..."

Den "Eindruck innerer Sammlung" vermittelt noch mehr der Wat Phra That Lampang Luang, etwa 18 km suedwestlich von Lampang, zweifellos einer der schoensten, die man in dieser Region findet. Der Wat liegt abgeschieden hinter praechtigen, schattigen Baeumen in laendlicher Umgebung und verdient schon wegen seines hohen Alters von mindestens 1300 Jahren einen ausgiebigen Besuch. Zwischen dem Haupteingang des Tempels und dem Vihara liegt ein weiterer offener Tempel in Gestalt einer Sala mit wunderschoenem Dreistaffeldach aus Ziegeln. Leider muss man den Unverstand der Moenche bedauern, die die Saeulenschaefte, urspruenglich aus Teakholz, durch Zementpfeiler ersetzt und den Boden mit modernen Fayenceplatten belegt haben. Doch ohnehin muessen alle monumentalen Tempelteile hinter dem ehrwuerdigeren Sanktuarium zurueckstehen, das in der Suedwestecke des Hofs steht.

Leider verbreiten Traveller und Trekking-Fans zum Laerm der Stadt Chiang Mai in den herkoemmlichen Übernachtungen am Pink-Fluss meist lautstarken Terror. Wer dem entgehen und trotzdem traditionell uebernachten moechte, findet im Chiang Mai Lakeside Ville, etwa 7 km suedlich der Stadt auf dem Weg nach Lamphun ein friedliches Resort um einen kleinen See. Rustikale Holzbungalows auf Pfaehlen garantieren wenigstens eine ungestoerte Nachtruhe.

Zum Trekking im Norden, der touristischen Vermarktung der Bergstaemme, muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Den Hauch von Abenteuer kann man meist vergessen und Chancen, urspruengliche Doerfer zu finden, sind auch in abgelegenen Regionen recht gering. Fuehren viele Reisefuehrer nicht schon in die letzten Winkel Thailands? Nach der Muenchener Tourismusforscherin Felicitas Romeiss-Stracke wollen die heutigen Urlauber immer mehr einen zeitlich befristeten Traum. Zielgebiete spielen bei diesem Urlauber-Typ nur insofern eine Rolle, als bestimmte Landschaften und Kulturen bestimmte Lebensgefuehle beguenstigen: "Die Weite der USA eignet sich eben gut fuer das Malboro-Feeling auf der Harley-Davidson und die Berge Nepals sind fuer die Suche nach Transzendenz und innerer Ruhe wie geschaffen."

Vielleicht vereinigt der Norden Thailands beides. Wir lassen uns jedenfalls nicht mehr irritieren durch das verwirrte Ehepaar aus Nettersheim, das, vom Trekking enttaeuscht, versuchte, die "letzten Aussaetzigen" im McKean Rehabilitation Center in Chinag Mai aufzuspueren, aber erst eintraf, als die Leprakranken bereits wegen verbesserter Heilmethoden in ihre Heimatdoerfer gezogen waren.

Traveller auf der hektischen Suche nach den "letzten Paradiesen" oder den "Letzten ihrer Art" sollten vor dem Start unbedingt den "Loose" lesen, damit sie nicht unliebsam ueberrascht werden: "Der 166 km lange H108 von Mae Sariang nach Mae Hong Son ist neu ausgebaut und eine tolle Motorradstrecke... Am KM 151 kommt endlich (!) ein Erfrischungsstand!" Da muss man unterwegs verzweifelt aufschreien: "Mist! Kein Coca-Cola, wenn wir schon kommen! Und das ganze Feeling total versaut!" Haette man doch die Gaestehausbesitzer gefragt, denn sie "oder die Boys (!!) koennen in der Regel gute Informationen geben..." Pflegen wir also getrost in Thailand unseren Kolonialismus, Hauptsache, keinen Muell zuruecklassen und die Umwelt schonen!
 
M

MrLuk

Gast
Ich verstehe zwar nicht ganz wieso Chiang Mai plötzlich als Sündenbock herhalten muß. Was ist denn mit den anderen Städten Thailands? Geht die Entwicklung da ganz andere Wege, lediglich zum Positiven hin? Oder verfassen die Gebrüder Pollmeister ähnliche Artikel über alle Städte Thailands?

Vom Kolonia der Römer ist auch nur noch der Dom von weitem zu sehen, und der Platz davor ist auch bereits zugekotzt worden mit Beton. Es ist immer nur eine Frage der Zeit bis die alten Kulturen ausgemistet werden und lediglich die Wahrzeichen übrigbleiben. Die Gemütlichkeit hält überall nur solange bis sie gestört wird. Ist denn etwa das moderne Denken der Deutschen nur vom Erhalt seiner Kultur geprägt? Sitzt man in den Städten Deutschlands etwa allabentlich beim Kaminfeuer und erzählt sich Geschichten aus der guten alten Zeit?

Auch Chiang Mai wird dem Schicksal, das alle Städte dieser Welt früher oder später erleiden, nicht entgehen. Daß das jetzt möglicherweise ein Jahrzehnt früher geschieht als geplant, das ist dann nicht zuletzt deswegen weil Thailands Premier ein gebürtiger Chiang Maier ist. Bangkok ist Bangkok, dort ist alles so wie es ist und niemand findet mehr etwas dabei, - man hat sich halt daran gewöhnt...
 
C

CNX

Gast
MrLuk schrieb:
@CNX,
Meinst du mit den beiden "romantischen Restaurants" etwas außerhalb, am Nam Ping etwa das "Riverside" und "The good View", die gleich nebeneinander liegen?
Hallo MrLuk,

The Riverside stimmt. Das andere ist soweit ich noch weiss das "Andaman ??". Ist rein Seafood. Liegt etwas ausserhalb aber auch direkt am Ping.

Gruss
C N X
 
heini

heini

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Kummerland
ja.... so unterschiedlich sind die sichtweisen und empfindungen :-) wo ist das problem......? der eine liebt die mutter, der andere die tochter... :-)
für mich ist pattaya die ideale stadt :-) ... na und.........
schaue mir sehr gerne immer mal wieder andere landstriche und städte in thailand an, aber wenn ich irgendwann meinen lebensmittelpunkt in thailand hätte, sollte es in der nähe von pattaya sein...! :rolleyes:

abstinent lebt nicht in CM sondern in Pathum Thani :-)

gruss heini
 
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