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Probleme bei der gemeinsamen Zukunftsplanung

Diskutiere Probleme bei der gemeinsamen Zukunftsplanung im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Du solltest dir mal eines klar machen: Ein Ehepaar unterhält sich im statistischen Durchschnitt 7 Minuten täglich (oder so). Essen tust du aber...
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Harakon

Gast
Du solltest dir mal eines klar machen: Ein Ehepaar unterhält sich im statistischen Durchschnitt 7 Minuten täglich (oder so). Essen tust du aber ungefähr eine halbe bis eine Stunde. In der Wohnung bewegst du dich mehrere Stunden. Ansehen tust du sie auch wesentlich länger. Je nach Ejakulatio Praecox hast du auch länger Sex. Warum also sollte die erste Priorität auf gute Gesprächsthemen legen?

Bitte nicht falsch verstehen, vernünftige Gespräche sind wohl für ziemlich jeden von uns Vorbedingung für eine gute Beziehung :)

Letzte Änderung: Harakon am 06.09.02, 11:45
 
G

Guest

Gast
brauch ich mir nicht,
da es, wie gesagt, an der kommunikation liegt.
man kann sich jeden tag sagen wie toll es ist, zusammen zu sein.
eines tages aber wird der zorn herausbrechen. dann wird es nicht nur um sex und geld gehen.und wenn es dann noch weiter geht und nicht einer von beiden auf der strecke bleibt. SCHÖN.
achso, spreche nicht aus eigener erfahrung(da nur barbekanntschaften:-)), denke ich mir no so.

trotzdem viel glück bei der gemeinsamen zukunftsplanung
tschüss axel
 
P

PH

Gast
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei einem relativ kleinen Wortschatz in Englisch eine Thaifrau, die sich mitteilen will, sehr kreativ sein kann. Zum Beispiel teilte mir meine liebe Ging, die sich zurzeit mit mir in Berlin aufhält, mit, dass sie in der Nähe der Gedächtniskirche durch die Kaufhäuser laufen will, ohne aber zu kaufen. Das hörte sich so an: "We go Temple kaputt shopping but not shopping." Ich habe noch nie Kommunikationsprobleme mit ihr gehabt und das seit vier Jahren.

Peter
 
M

MrLuk

Gast
PH,

Ich stimme dir zu, meine Frau ist auch sehr kreativ in dieser Hinsicht, sie gibt sogar Orten ihren eigenen Namen. Mein Lager befindet sich direkt an einem Fluß. Da sie das Wort warehouse nicht behalten hat, wurde einfach "Riverside" draus...
Meine ganze Familie hat das Wort bereits übernommen:-)
Allerdings gibt es einen kleinen Nachteil, ich übernehme einen Großteil ihrer Begriffe und mein Englisch wird dadurch ganz sicher nicht besser - und ihres nur langsam! Dazu reden wir noch halb Thai und halb Englisch zusammen, was so manche Menschen um uns herum in erstaunen versetzt. Eine Kolegin hat allerdings bereits einen Wortschaz von etwa 10 Wörern in Thai: aroi, nitnoi, pai nai?, igla u.s.w....und es macht recht viel Sanuk, wenn von einer "quasi unbeteiligten Person" zwischendurch ein Thaiwort kommt, das bestens zur Situation passt:-)

Harakon gebe ich nicht recht, wenn er sagt daß man verhältnismäßig wenig Zeit mit reden verbringt, auch statistisch gesehen stimmt das nicht. Eine "andere Forschung" hat meines Wissens nach herausgefunden daß man mit seiner Frau am meisten Zeit mit Reden verbringt! Und nach meiner Erfahrung ebenfalls...
 
H

Harakon

Gast
MrLuk,

hatte die Zahl von 7 Minuten im Kopf (oder waren es 10?). Bundesdurchschnitt oder sowas. Da müssen wohl eine Menge Paare mit eingehen, die sich einfach nichts mehr zu sagen haben... Will man sich mit denen vergleichen?

Das bringt mich auf noch einen ganz anderen Punkt: Ein guter Freund von mir behauptet, daß eine Thailänderin keine gute Wahl als Lebensgefährtin ist. Denn man wird sich, aus sprachlichen Gründen, aber auch wegen der völlig anderen Bildung, mit ihr niemals so wie mit einer deutschen unterhalten können.

Ich vermute aber, daß ich mich mit einer Frau dann, wenn ich mich mit ihr in der Anfangszeit mit massiven sprachlichen Problemen schon Stunde um Stunde angenehm unterhalten kann, das auch später werde tun können. Bitte Erfahrungsberichte von euch "alten Hasen"! Es gibt allerdings auch Leute, die erst dann merken, daß sie miteinander nichts anfangen können, wenn sie einander sprachlich verstehen...
 
M

MrLuk

Gast
@ Harakon,

Also ich vermeide es immer so gut es irgend geht nicht "persöhnlich" zu werden...aber stammt deine Information etwa
aus der Bild Zeitung?:-)
Das erinnert mich an eine Statistik, nach der Deutsche Männer im Schnitt (erst) alle 11 Tage ihre Unterhosen wechseln sollen!

Das bringt mich auf noch einen ganz anderen Punkt: Ein guter Freund von mir behauptet, daß eine Thailänderin keine gute Wahl als Lebensgefährtin ist. Denn man wird sich, aus sprachlichen Gründen, aber auch wegen der völlig anderen Bildung, mit ihr niemals so wie mit einer deutschen unterhalten können.
Das hatten wir doch bereits links- und rechtsbündig durchgekaut......deshalb ist es aber nicht unwahr:-)
Aber es bleibt eine fatale Aussage die sich ebenfalls von selbst ergibt - das leuchtet ein:-)
Das fatale daran ist das NIEMALS, aber eigentlich ist die Aussage auch sinnlos, da man sich sowieso mit keiner Frau so unterhalten kann wie mit einer anderen!!!

Es gibt allerdings auch Leute, die erst dann merken, daß sie miteinander nichts anfangen können, wenn sie einander sprachlich verstehen...
Im Extremfall vielleicht...
Aber eher selten, denke ich, da eine Beziehung in jeder Hinsicht die Tendenz zum Wachsen und zur Entwicklung hat. Und die Verständigung (eine gemeinsame Sprache im Sinne von Bedeutung, Zielen und Idealen) sollte bei einer echten Beziehung auch eher die Tendenz zum wachsen haben.
Nicht zu vergessen daß die Einen eher eine Herausforderung- und die Anderen eher eine "Erleichterung" in einer Beziehung suchen und das trifft auch auf die "Verständigung" zu. Aber vor allem das Teilen und Mitteilen ist wichtig. Wenn man sich allerdings gar nicht, bzw. extrem schlecht mitteilen kann, dann ist die Beziehung natürlich äußerst frustrierend.
Extrem frustriend muß es allerdings für einen Mythomanen oder einen Angeber sein, der dann gar nicht mehr auf seine Kosten kommt:-)
Etwas darf man ebenfalls nicht vergessen, es gibt auch Leute dich sich nicht binden können (evt. keine Verantwortung übernehmen wollen) und deshalb unbewußt extrem schwierige
Beziehungen angehen die von vorneherein zum Scheitern verurteilt sind....
 
sunnyboy

sunnyboy

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Ich vermute aber, daß ich mich mit einer Frau dann, wenn ich mich mit ihr in der Anfangszeit mit massiven sprachlichen Problemen schon Stunde um Stunde angenehm unterhalten kann, das auch später werde tun können
@Harakon, zu deiner Geschichte hatte ich damals schon meinen Kommentar abgegeben.
Zu den "alten Hasen" (Ehe) gehöre ich bestimmt nicht. Aber mit Sicherheit zu den "Multi Usern". Deshalb behaupte ich aus meiner Warte heraus, es geht nicht nur um die Verständigung, sondern auch um den backround. Es stellt sich die Frage was ist ausreichend,die emotionale Inelligenz oder erwartet man etwas mehr?
Das muß jeder für sich selber ausmachen.
Mir ging ein Licht auf als ich damals mit der Holden Alt Sukhothai besuchte. Es wurde andächtig die alten Stätte fotografiert, aber das wars auch. Nebenbei sah ich thailändische Studentinnen die intensiv über die Ruinen diskutierten. Mir fehlte etwas, als mir eine Woche später das Gebäude der Thai Farmers Bank, in den schillersten Farben beschrieben wurde, wußte ich es ist Zeit ein
neues Kapitel aufzuschlagen.
Gruß Sunnyboy
(kleiner Gedankengang im angedröhnten Zustand)

Letzte Änderung: sunnyboy am 07.09.02, 01:11
 
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Harakon

Gast
Hm, irgendwie ein bißchen desillusionierend.

Bringt mich darauf, daß bei mir immer gleich die Warnlampe angeht, wenn nur neue und teure Autos, Motorräder und Häuser als schön bezeichnet werden, ein Monument aus vorigen Jahrhunderten dagegen immer nur als "alt".

Aber man muß ja nicht in allen Bereichen gleiche Interessen haben. Ich hoffe doch, daß auch so noch genügend Gesprächsstoff übrig bleibt.

Um es nochmal pointiert darzustellen: Ist es sinnvoll, gleiche Maßstäbe wie zu Zeiten der deutschen Beziehungen anzulegen? Da hätte ich nämlich bei solchen Äußerungen ziemlich schnell abgewunken.

Ich habe mal eine Freundin verurteilt, weil sie gesagt hat, daß sie nie mit jemandem zusammen leben könnte, der CDU/CSU wählt. Sie selbst wählte die Grünen. Irgendwo hatte sie aber nicht vollkommen unrecht, denn das transportiert schon einiges der grundsätzlichen Lebenseinstellung und macht prinzipielle Unterschiede sichtbar.
 
sunnyboy

sunnyboy

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Das mußt du schon mit dir selber ausmachen. Für mich gelten für alle Frauen, egal welcher Herkunft, bestimmte Kriterien die zu erfüllen sind. Spreche hier von langfristiger Partnerschaft.
Denn sonst gilt die Devise: Warum eine Frau volllabern bzw. volllabern lassen, wenn ich sie auch kaufen kann.
Gruß Sunnyboy
(jetzt hab ich wieder was losgelassen unter dem Motto "der Zorn ist mein sprach der Herr")
 
sunnyboy

sunnyboy

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p.s.
unter "kaufen" verstehe ich, eine monitäre Beeinflussung, bzw. Vertragspartnerschaft.
Gruß Sunnyboy

Letzte Änderung: sunnyboy am 07.09.02, 02:06
 
K

Kali

Gast
Original erstellt von sunnyboy:
... Für mich gelten für alle Frauen, egal welcher Herkunft, bestimmte Kriterien die zu erfüllen sind. Spreche hier von langfristiger Partnerschaft.
Hallo, sunnyboy, da kommen jetzt Erinnerungen hoch. Zu der Zeit, als ich die Mutter meines Sohnes kennenlernte, hatte ich lediglich ein Kriterium angesetzt:Ich wollte mich nur mit einer Frau zusammentun, die mit mir zelten fährt.
Und sie fuhr, da ich mich mit ihr auch nett unterhalten konnte, und sie dazu noch sonst sehr nett war, hatten wir uns dann zusammengetan.
Sollte ich mit meiner Frau einmal historische Stätten in Thailand besuchen, ginge es mir wahrscheinlich wie Dir - Suay könnte mir mit Sicherheit nicht die geschichtlichen Hintergründe vermitteln (Dafür seid Ihr dann da) :)
Aber jetzt eine Frage an die Rechtsexperten: Kann ich meinem heutigen Schwager eine Mängelrüge zukommen lassen, weil, er hat mich ja nicht darüber aufgeklärt, daß Suay keine Schule besucht hat. ;-D
Mit Sicherheit nein. Ist auch uninteressant. All das ist kein Hindernis bei unserer Zukunftsplanung.
Ich habe sie geheiratet, so, wie sie ist - ohne wenn und aber. Vielleicht hab' ich es einfacher, weil, da ist nichts Existentielles mehr zu planen, irgendwo ist es geklärt und überschaubar. Dazu haben wir sehr viel Zeit, uns mit uns zu beschäftigen, und es ist immer wieder erstaunlich, über wieviel Sensibilität und Verständnis Suay unserer Lebensweise gegenüber verfügt. Es erfordert allerdings auch viel Zeit und Geduld, ihr dies zu vermitteln.
Ich war z.B. bei meinem ersten Aufenthalt nicht bereit, auf mein gewohntes Toilettenpapier zu verzichten.
Es dreht sich doch hauptsächlich um die Frage, wie weit bin ich überhaupt bereit, mich auf eine binationale Beziehung einzulassen und die 'Anzeichen' des 'Anderssein' zu akzeptieren. Wenn ich das dann für mich klar habe, dann kommt der nächste Schritt, z.B. die Eheschließung mit einer Thai. :smoke:
 
sunnyboy

sunnyboy

Senior Member
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Es dreht sich doch hauptsächlich um die Frage, wie weit bin ich überhaupt bereit, mich auf eine binationale Beziehung einzulassen und die 'Anzeichen' des 'Anderssein' zu akzeptieren. Wenn ich das dann für mich klar habe, dann kommt der nächste
Auf den Punkt gebracht Karli. So eine Geschichte braucht viel Geduld, bzw. man sollte sich überlegen ob man langfristig in der Lage ist diese aufzubringen bzw. aufbringen wollen. Ich bin es bist dato nicht und habe dies bezüglich meine persönlichen Konsequenzen gezogen.
Gruß Sunnyboy
 
Thema:

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