Die Beerdigung meiner Eltern haben ausschliesslich wir selbst in der engsten Familie bezahlt: die meines Vaters vor 16 Jahren meine Mutter und die meiner Mutter vor 12 Jahren ich alleine. Keiner in der Verwandtschaft hat sich dafuer interessiert. War mir aber egal. ich wusste jedoch, "was ich meiner Mutter schuldig war".
Dass meine Eltern tot sind, begleitet mich auch heute noch fast jeden Tag. tage, wo ich ihnen gerne meine Frau vorstellen wuerde, Tage, wo ich gerne um Rat fragen wuerde, Tage, an denen ich einfach ne schoene Zeit mit ihnen verbringen moechte.
Jedoch, wenn ich so sehe, welche Beziehung oder Meinung andere dazu haben (nicht nur hier), dann weiss ich gleich wieder zu schaetzen, was fuer eine nicht besonders lange (beide sind mit 49 gestorben) Zeit ich mit ihnen hatte und bin dankbar dafuer.
Und auch hier richten sich die Kosten nun mal nach der "Popularitaet" desjenigen, der verstorben ist. Wobei auch Thaifamilien durchaus wissen, wie man sparen soll/kann.
Was unsere buddh. Hochzeit angeht, so haben die Eltern von Puk schon signalisiert, dass das im engen Familienkreis sein soll, denn das Geld ist besser und sinnvoller fuer den weiteren Ausbau des eigenen (Puk und meines) Familienlebens ausgegeben. Sie wollten auch nie Geld von uns. Sie wollen nur, dass sie ihre Tochter und ihren Enkel in guten Haenden wissen und auch gut versorgt fuer die Zukunft sehen (eine gute Zukunft einfach). Eben so, wie es sein sollte ;)