waanjai_2" said:
Hauptsache, die Monarchie bleibt unangetastet.
zur Zeit die beste Garantie um die Armee nicht Amok laufen zu lassen.
Wäre hätte den Suchinda gestoppt?
Übrigens der Spruch "essbare Demokratie" ist Deine sehr schlechte Übersetzung aus dem Thai. Das kannst Du sicherlich - mit ein bißchen Übung - viel deutscher hinkriegen. Nicht wahr, oder doch?
das kennen wir schon - alles was dir nicht in den Kram passt - ist einfach nur schlecht übersetzt. :-)
Gottseidank kann man noch an anderen Aktionen Thaksins erkennen, das er niemals ein Demokrat war.
Als Demokrat müsste er das Urteil anerkennen und nicht um Amnestie ansuchen, bevor er einen Tag abgesessen hat. Gibt es in einer Demokratie wohl auch nicht.
Noch was zur Auffrischung, wie das Volk seinerzeit über Thaksin in Sachen Demokratie dachte.
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Der großsprecherische Technologie-Unternehmer hatte damals versprochen, das Land nach der Asienkrise 1997 aus seinem Tief zu führen. Jedes Dorf erhielt damals einen Kredit der Regierung, um den ökonomischen Kreislauf anzukurbeln und aus der Schuldenfalle zu entkommen, in die weite Teile der bäuerlichen Bevölkerung gerutscht waren. Eine Gesundheitsversorgung für alle Thais sollte aufgebaut werden, die mit einem Beitrag von nur 30 Baht (etwa 70 Cent) pro Monat auskommt.
Bald aber wurde klar, dass die Thaksin-Ökonomie nur dazu dienen sollte, den Premier und seine Familie zu bereichern. Erste Proteste regten sich gleich nach Beginn seiner ersten Amtszeit (2001 bis 2005): Journalisten hatten herausgefunden, dass der Ministerpräsident nicht wie gesetzlich vorgeschrieben seine Vermögensverhältnisse offengelegt hatte. Stattdessen übertrug er Aktien aus dem von seinem Sohn (damals noch ein Teenager) geführten Telekommunikationskonzern Shin-Corp an den Fahrer und die Putzfrau der Familie.
Die Krise überstand Thaksin nur, indem er Journalisten mundtot machte und die Verfassung umschreiben ließ. Weil seine Regierungspartei Thai-Rak-Thai ("Thais lieben Thais") im Parlament die Mehrheit besaß, ging das noch einmal gut...
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,438196,00.html