Für mich hört sich das Programm geographisch zu weit verteilt an. Zwei Wochen sind zu wenig um Thailand landauf/landab kennenzulernen. Wahrscheinlich wäre weniger mehr, besonders dann wenn Natur und Wanderungen auf dem Programm stehen. Outdoor-Aktivitäten sind anstrengend und man braucht auch ein wenig Ausrüstung und gute Planung, damit Dschungel-Touren nicht zur Tortur werden, und danach ein wenig Auszeit um sich zu erholen.
Die Kulisse in Sam Roi Yot ist sehr beeindruckend, aber erwarte nicht allzu viel von dem NP, bzw. von Nationalparks in Thailand im Allgemeinen. Ich habe dort ganze drei Wanderwege vorgefunden, das waren Pfade zu Aussichtspunkten bzw. zur Phraya Nakhon Höhle. Ach ja, den Nature Trail Rundgang im Süden gibt es noch und auf der anderen (westlichen) Seite gibt es den phantastischen Steg durch das Moor mit Sicht auf die zerklüfteten Gipfel. Dafür muss man ca. 50 km um den Gebirgszug herumfahren, weil es keine Verbindung durch das Innere gibt.
Das sind alles relativ triviale (=einfach zugängliche, kurze) Wege. Bergwandern kann man da vergessen. Ich habe versucht ein wenig dort zu klettern, aber das Gestein ist extrem scharfkantig, die Vegetation ist sehr dicht, und es ist ultraheiss. Eine auf 40-50 Grad aufgeheizte Wand heraufzuklettern macht auch mir keinen Spaß.
In Kanchababuri ist das mit den Nationalparks ähnlich. Ein Wanderweg-Netzwerk wirst du auch da nicht vorfinden, allenfalls kurze Trails zu Wasserfällen und anderen Sehenswürdigkeiten die man selbstständig begehen kann. Für längere Dschungeltouren brauchst du einen ortskundigen Führer, denn die Pfade und Wege sind, wie fast überall in Thailand, nicht kartiert und das weglose Gelände ist oft sehr überwachsen und unübersichtlich. Ohne solide Pfadfinder/Trekking Skills sollte man da nicht alleine losziehen.
Cheers, X-pat