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Phuket - Perle der Andamansee

Diskutiere Phuket - Perle der Andamansee im Touristik Forum im Bereich Thailand Forum; [/b]
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by "ABSTINENT"


Fotos, wenn nicht anders angegeben, copyright by "THEPTIDA"



PROLOG - REISEBERICHT PHUKET



Diese paradiesische Insel im Indischen Ozean, genauer gesagt – in der Andamansee, war schön des Öfteren Ziel unserer Reisen innerhalb Thailands. Zuletzt jedoch waren wir in 2001 hier gewesen, und seitdem nicht mehr.

Alles hier ist etwas anders, etwas schöner, etwas versteckter....und auch etwas teurer. :rolleyes:

Der Monsun gibt hier das Klima vor, und während der Regenzeit, von etwa Mai bis Oktober muß man im Paradies mit Niederschlägen rechnen, die zum Teil sehr gehaltvoll und auch ausgiebig sein können. Durchschnittstemperaturen von ca. 22 bis 30 Grad und immer noch viel mehr Sonne als in z.B. Deutschland, machen aber die Insel auch in der Nebensaison zu einem beliebten Reiseziel.
Während der heiß/trockenen Jahreszeit von November bis April können die Temperaturen 37 Grad erreichen, und ein tägliches Megaquantum an Sonne kann fast als garantiert angesehen werden.

Die Insel ist auf der südwestlichen Seite Thailands und sehr nah am Festland gelegen. Zwei Straßenbrücken im Norden verbinden die Insel mit dem Festland, so daß der Reisende auch mit dem Bus oder PKW hierherkommen kann.
Die Insel ist etwas über 50 km lang (größte Nord-Süd Ausdehnung), und an ihrer breitesten Stelle ca. 21 km breit. Zahlreiche Hügelketten durchziehen das gesamte Areal, in den fruchtbaren Tälern des Inselinneren gedeihen exotische Früchte. Die Strandregionen im Westen und Südwesten haben sich dem Tourismus verschrieben.
Ein richtiger „International Airport“ mit zahlreichen Flugbewegungen in der Nordspitze der Insel gelegen, bringt täglich scharenweise Gäste ins Paradies.

Historisch betrachtet hat Phuket eine kurze, aber sehr lebhafte Geschichte.
Im späten Mittelalter gewann Phuket an Bedeutung, weil es der letzte sichere Anlaufpunkt der Segelschiffe und seefahrenden Marketender auf dem Seeweg von Indien nach China war. Etwas weiter südlich, in der sogenannten Strasse von Malakka war Piraterie nicht nur damals an der Tagesordnung und hier in Phuket schlossen sich handelsreisende Kapitäne zu Konvois zusammen, die dann unter dem Schutz bewaffneter Geleitboote den weiteren Weg in Richtung Süden um Singapur herum antraten.
Niederländer, Portugiesen und Franzosen errichteten schon um das Jahr 1585 Niederlassungen und Dependancen im Gebiet des heutigen Urlauberparadieses.
Nicht sehr paradiesisch ging es jedoch in den Zinnminen der Insel zu. Die Zinnminen Phukets wurden von Sklaven vorwiegend chinesischer Herkunft bewirtschaftet, und muselmanische Fischer malaiischen Uprungs besiedelten die Strandregionen.
Die streitbaren Nachbarn im Nordwesten beäugten Phuket voller Neid, und in 1785 entsandten die Burmesen (mit britischer Hilfe!) ein Expeditionsheer um Phuket in Beschlag zu nehmen. Das Abenteuer endete für die Burmesen in einem fürchterlichen Gemetzel, und bescherte den Thais 2 Nationalheldinnen.
Unter der Führung der „Heroines of Thalang“, der Khunying Jaan und ihrer Schwester Mook, die aus den Bauern, Fischern und Minenarbeitern in kürzester Zeit ein brauchbares Streitheer schmiedeten, wurden die Burmesen endgültig niedergemacht und auf Dauer verscheucht. Das damalige militärische Debakel stellt heute noch für die Burmesen eine sehr schmerzende Narbe in ihrem Nationalstolz dar.
Den Nationalheldinnen widmeten die Thais ein schönes Denkmal mitten auf dem Kreisverkehr der Inselmitte bei der Ortschaft Thalang.
Kautschukplantagen bescherten den Inselbewohnern Reichtum und Wohlstand zirka seit 1910.
Zur Zeit des Vietnamkonfliktes (1968-1974) zeigten sich erste zaghafte Blüten des heute dominanten Tourismus. Erste Guesthouses und Hotels eröffneten an den prächtigsten Stränden, und mit der Erweiterung des Airports in 1976 waren dem modernen Massentourismus Türen und Tor geöffnet.



karte von phuketplaza
phuket-grafik by tat



Intelligentere Manager als andernorts promoteten Phuket als Ferienidylle auch für Familien, und eine urlaubertypische Infrastruktur entwickelte sich in fast allen Strandbereichen der Insel. Der in Thailand nicht wegzudenkende Rotlichtbereich konzentriert sich im Wesentlichen auf die Ortschaft Patong. Patong selbst ist ein Phänomen, entlang des feinen Sandstrandes im Westen gibt es wohl die größte Konzentration an Hotels und Herbergen, Restaurants und Shops der Insel. Hier findet man über 30 Tauchschulen, mehrere Diskotheken, Touroffices an jeder Straßenecke und hochnachtaktive Barviertel, die denen in Pattaya oder Bangkok in nichts nachstehen.
Von der Viertelmillion Einwohner, die Gesamtphuket im Jahre 2002 hatte, scheinen für den Betrachter hier alleine eine halbe Million zu leben. :O

Kritiker mögen die Situation betreffend den öffentliche Nahverkehr hier nicht.
Alles scheint auf Touristenabzocke ausgerichtet zu sein, aber der informierte Insider kann den TukTuk-Schergen schnell ein Schnippchen schlagen.
Es gibt Songtheauws und Busse, die die einzelnen Strandbereiche mit der Inselhauptstadt Phuket-Town verbinden. Der Ticketpreis für den öffentlichen Bus z. B. Von Patong nach Phuket-Town ist 15 Baht. Ein TukTuk würde für ein Zehntel der Strecke schon 100 Baht veranschlagen.
Überhaupt sind die, meist knallrot lackierten Kleinbusse tonangebend im Nahverkehr. Besonders nachts stehen sie an jeder Straßenecke, blockieren Fußgängerüberwege, stellen sich frech an für sie strategisch günstigen Punkten auf. Lautstark preisen sie ihren Service jedem Passanten an, und unerfahrene besteigen die rollenden Schuhkartons, ohne sich über den Tarif im Vorfeld informiert zu haben. Für diese kommt der Schreck dann an der Destination, wenn die Driver mit ihrer angeborenen Dreistigkeit Tarife einfordern, für die man als Thai sonst einen ganzen oder gar mehrere Tage einer geregelten Arbeit nachgehen müßte.
Die Busse sind neben den Mopedtaxis die einzig verbleibende Alternative für chauffierte Fortbewegung.

Wagemutige Touristen und Expats, die ihren Fahrkünsten vertrauen, mieten sich gerne einen kleinen Suzuki-Jeep oder ein Moped. Die Straßen der Insel sind in gutem Zustand, Karten gibt es überall, und man verschafft sich Mobilität für relativ wenig Geld.
Ein Moped kostet pro Tag ab 150 Baht und ein Suzuki-Jeep ist ab 600 Baht zu haben.

Phuket ist das internationalste aller potentiellen Urlaubsdomizile innerhalb Thailands, hier sind z.B. Deutsche Feriengaeste eine Minderheit.

Auch für Taucher, Schnorchler und Hobby-Marinebiologen ist Phuket eine der weltweit interessantesten Destinationen. Zahlreiche Tagesausflüge in umliegende Riffe und Inseln sind von hier aus für wenig Geld möglich:




Seit neustem gibt es auch 20 sogenannte "Taxi-Meter" nach Bangkoker Vorbild auf Phuket im Einsatz. Man findet sie vorwiegend im Laguna-Bereich, dort wo die 5-Sterne Superhotels dicht an dicht liegen, und auch am Airport.
Wenn man das Hauptgebäude verläßt, stehen die Taxen so etwa in 3. Reihe rechts hinten auf dem Parkplatz. Ein Wartequeue gibt es nur für Minibusse und Limos. Minibusse nach Patong vom Airport sind 150 Baht teuer, Limos kosten 550 Baht. Kata-Beach kostet 20 - 30 % Aufschlag. Linienbusse gibt es nur an der 3 KM entfernten Straße zum Ort - kein Linienverkehr ab dem Airportgelände!

Es gibt in etwa 600 zugelassene TukTuk`s, die hier auf Phuket allerdings vierrädrige Daihatsu-Microbusse sind. Foto wird hier später nachgereicht.

 
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Teil 1 - REISEBERICHT PHUKET OKTOBER 2003:



Mit dem ersten Hahnenschrei verläßt unser Taxi unsere heimische Moo-Baan. Es ist bereits 5:40 Uhr, und wir müssen uns sputen. Die relativ kurze Strecke zum Airport läßt sich normalerweise um diese Herrgottsfrühe in 15 - 20 Minuten bewältigen, nur heute nicht – denn die braunen Sheriffs proben den Sicherheitskordon um Bangkok herum. Direkt hinter dem Abzweig nach Lam Lukka staut sich alles bis zum totalen Stillstand. Über uns, den Fahreren und Fahrzeugen auf dem Tollway geht es nicht besser. Fast 30 Minuten dauert es, bis wir an der Kontrollstelle angekommen sind. Ein fragender Blick auf den schwarzen Seesack auf dem Beifahrersitz und Theptidas Erklärung reichen nicht. Auspacken bitte!

Der 7:00 Uhr Flieger wird mit Sicherheit ohne uns abheben! O.K. – während der Sherriff sich davon überzeugt, das wir weder Sprengstoff noch Luftabwehrraketen befördern, telefoniert meine kluge Begleiterin mit Thai Airways. Kein Problem teilt man ihr mit, unsere Buchung wurde auf den 8:00 Abflug bereits am Telefon verschoben, na prima!
Wir erreichen den Domestic Terminal und begeben uns gleich zum Check-in, 2 Sitze in der Exit-row bitte – nur ein Stück Gepäck. Unserem Wunsch kann Folge geleistet werden, und wir gehen lächelnd zum Gate.

Großes Erstaunen unsererseits, als der Gatebus uns vor dem Flieger ausklinkt, der uns nach Phuket bringen soll: Eine ausgewachsene Boeing 747-400! Das größte an Fliegern, was die Flugzeugindustrie derzeit auf die Rollfelder der Welt schiebt. Naja, uns soll das egal sein, wir sitzen garantiert bequem in unserer Notausstiegsreihe Row 31 Seats A & B.
Direkt an der Türe beobachten wir noch, wie der Cargomaster mit dem Piloten per Telefon konferiert, und der Purser die Anordnungen des Cargomasters an die Ladecrew im Bauch des Jumbos weitergibt.



Die Stewardess beobachtet wie die Gangway weggeschafft wird, und wir lehnen uns zurück, und schnallen uns an. Eine tolle Zeitschriftenauswahl für einen Inlandsflug ist an Bord.



Der Abflug ist pünktlich, und unter uns verschwindet die Metropole Bangkok, scheinbar immer kleiner werdend, während wir an Höhe gewinnen.



Ein kleines Nickerchen später werden wir durch aromatischen Kaffeeduft an die Tageszeit erinnert, und binnen Minuten hat man uns eine Breakfastbox auf den Schoß gelegt. Der Inhalt sieht ordentlich aus, Trinkwasser, Orangensaft und eine Auswahl an Schnittchen..........Hm.....lecker. Frischen Kaffee gab es Momente später und dann sehen wir auch schon die Felsen im Meer um Phang Nga draußen unter uns.





Die Landung des Jumbos war weich und sachte, und das Deboarding ging ebenfalls recht zügig vonstatten. Von den Plätzen im Flugzeug waren allerhöchstens ein Drittel belegt.



Schnell noch einen Schnappschuß von der Nase des Jumbos, und noch eins von der Seite. Der Willkommensbereich war mit 2 attraktiven Girls bestückt, die hier jedem Ankommenden den Wai erboten.




 
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Teil 2 - REISEBERICHT PHUKET


Nach etwas mehr als 18 Monaten hat Phuket uns wieder. Allerdings hält sich die Wiedersehensfreude angesichts der regenschwangeren und durchgängigen Bewölkung arg in Grenzen. ;-)

Vor dem Airport tummeln sich hunderte von Touts und Kommissionsjägern, die alle von dem Touristenkuchen etwas abhaben wollen.
Viele Hotels entsenden nun uniformierte Abholer, die hier brav mit 'nem Namensschildchen in der Hand auf ihre angestammten Gäste warten.





Wir bestaunen die Effizienz der Absahnerei hier, und fügen uns dem Schicksal in begrenzter Form. Minivans der organisierten Abkochertruppe stehen in großer Zahl bereit, und karren die Gäste für einen Tarif von 150 Baht zum jeweiligen Hotel ins 43 km entfernte Patong. Nur zum Vergleich: in Bangkok zahle ich für eine 55 km Strecke inklusive Tollway gerade mal 20 Baht (für ein identisches Fahrzeug). :zorn:





Limousinen bieten den gleichen Service in etwas exclusiverer Form an, dafür berappt man dann allerdings 550 Baht je Person!



Zu den mit „TAXI-METER“ in ungünstig situierter dritter Reihe stehend beschrifteten Taxen a là Bangkok kann man gar nicht erst vordringen, und deren Fahrer schauen sehnsüchtig auf die Massen an Touristen, welche von hier per Limo oder Minibus abgesaugt werden.
Ich hoffe, hierzu später noch mehr Input bekommen zu können.

Vorbei am straßenüberspannenden Begrüßungsschild „Welcome to Phuket“ geht unsere rasante Fahrt über Thalang direkt zum Hotelschacherer auf der Zufahrtsstraße.



Von einer adrett gekleideten Lady mit multiliguistischem Sprachtalent werden alle Insassen nach deren Hotel befragt. Wenn jemand kein Hotel aufsagen kann, dem wird hier mit aller Macht „weitergeholfen“. Wir grinsen nur. :lol:

Deutsch, Englisch und Italienisch benutze sie bei unserem Kleinbus. Auf meine Nachfrage entgegnet sie mit einem entwaffnenden Lächeln, daß sie auch Französisch, Koreanisch und Japanisch sowie Chinesisch spricht!
Wir wollen aber nur zum Soi Sensabai, dem Domizil unseres Bekannten „Crazyralf“ aus dem bekannten Susibarforum. Wie uns sein Mobilphone aber verrät, schläft dieser noch. Es ist ja auch erst 11:00 Uhr vormittags – nicht unbedingt eine Zeitphase, in der ein alleinreisender und kräftiger Mann in Patong unter dem Druck steht, sein Frühstückchen bereits vernascht zu haben.
Also erstmal einen Kaffee im Sand Inn, direkt an der Straßenkreuzung gegenüber der berüchtigten Soi Bangla gelegen, bestellt.
Das Wetter ist immer noch nicht reif für’s Urlauberparadies, aber wir wollen nach dem ersten Eindruck hier ja nicht gleich aufgeben.

Der mittlerweile einsetzende Nieselregen ist nicht untypisch für tropische Gegenden in Äquatornähe. Noch bevor mich der dicke Kaffeesatz in der Tasse angrinst erwische ich „Crazyralf“ dann am Phone. Sein Hotel, das Orchid Inn ist voll gebucht, und selbst er hat nicht das schöne Zimmer bekommen, welches er dort bei seinem letzten Phuket Trip erspaehte.
 
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Teil 3 - REISEBERICHT PHUKET OKTOBER 2003



Na gut, wir verabreden uns für später und machen uns auf die Socken. Ein Moped vom Verleiher auf der Rat-Uthit Road für 150 Baht pro Tag erspart uns lange Fußmärsche mit Gepäck.






Die 125er Honda ist neuesten Baujahrs und hat alle elektronischen Features und sogar einen E-Starter, nur Sprit ist natürlich unterhalb jeglichen tolerierbaren Levels im Tank. Somit steht die Priorität der Aktivitäten bereits fest. Erst mal volltanken, dann ein gescheites Hotel suchen.
Bezüglich des Hotels werden wir schnell fündig, denn glücklicherweise hat das Sea, Sun & Sand Resort noch ein Zimmer frei.

Auf die Normalpreise während der Saison (2200 Baht) gibt es nun 60% Discount – und mit dem 1000 Bahtschein liegen wir genau im selbstgesetzten Budgetbereich.
Ein Nickerchen ist genau das, was uns noch zum absoluten Wohlsein fehlt, und wie uns Crazyralf später berichtet, verschliefen wir exakt den schlimmsten Schauer des Tages. Zur Happy-Hour sitzen wir im Rock Hard Agogo, und vernichten mit Heißhunger das Special-of-the-day. 99 Baht für eine ordentliche Portion Grillrippchen sind für mich angesagt, Theptida zieht die gegrillten Hähnchenfilets vor. Mit den French Fries und dem Salat eine sehr runde Sache.







Bemerkenswert ist hier auch eine ausnehmend schöne Korat-Blume, die hier als Animierdame auf dem Gehsteig mit ihrem Lächeln und den anderen Vorzügen, die sie nicht verheimlicht, den Passanten dazu bewegt in’s Rock Hard einzukehren.





Am frühen Abend treffen wir uns mit unserem Forenfreund, und wir ziehen etwas durch die Barviertel der Bangla-Road.





 
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Teil 4 - REISEBERICHT PHUKET



Unter Crazyralf’s fachkundiger Führung biegen wir an der Beachroad nach rechts ab, und trotten an zahlreichen Schneidern und Touroffices vorbei in einen etwas versteckter gelegenen Bardistrikt. Hier sind die Getränke kühl genug und die Girls beautiful, hier setzen wir uns auf einen Drink nieder.



Unser Freund wird von den Girls umschwirrt, wie die Motten eine 200-Watt Glühbirne umschwirren würden. Er pickt sich die Netteste und spendiert ihr einen Drink. Ich beneide ihn etwas, aber finde es auch korrekt, daß die Bargirls die Präsenz von Theptida respektieren und weit weniger aggressiv lächeln, als sie das bei einem Single Traveller machen würden.



Wie überall in Thailand, kann man hier auch in Begleitung einer Fee seinen Spaß haben. Getränkepreise an den Bars sind leicht über dem Niveau von Pattaya, aber noch unterhalb des Samui-Preisgefüges angesiedelt.
Das gesamte Nachtleben konzentriert sich im Wesentlichen auf den Bereich der Bangla-Road nebst Seitenstraßen und besagten Bardistrikt unweit der Beachroad im nördlichen Teil. Eine kleine Anhäufung von Etablissements für Gays und Kathoey-Freunde befindet sich vor dem Royal Paradise Hochhaus.



Manche greifen gleich mit beiden Händen zu, und wollen ihn gar nicht wieder hergeben, ist schon ein schweres Los für unseren Junggesellenfreund :D



Die omnipräsenten TukTuks ziehen ihre Runden oder stehen einfach nur herum. Die aufgerufenen Preise sind: innerhalb Patongs 100 Baht, Kata-Beach 250 Baht, Rawai-Beach 400 Baht.





Wir fotografieren noch ein wenig von dem Nachtszenario in Patong, und treten mit dem Schließen der Bars gemütlich gegen 02:00 Uhr dem Heimweg in’s Hotel an. Unser Freund schaut sich noch ein wenig auf dem nun aktiven Tummelplatz der leichten Mädchen vor dem 7Eleven um.


 
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Allgemeiner Hinweis:
Wetterbedingt haben wir die ersten Tage unseres Phuket-Aufenthaltes in der Naehe der Barviertel Patong's verbracht. Wenn mein Bericht hier Rotlichtmilieu aufzeigt, dann weil das der Istsituation entspricht. Prostitution wird von mir weder verherrlicht, noch gutgeheissen - aber sie ist an diesen Orten omnipraesent, und gehoert deshalb auch in einen Bericht mit hinein.
Weitere Berichtsteile werden sich schwerpunktmaessig mit den anderen Features der Insel befassen.
Fotos entsprechen geltenden gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich dem Recht am eigenen Bild und entstammen dem Bildarchiv von Theptida, Weiterveroeffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung unsererseits.

ciao :wink:

"abstinent" :cool:

Teil 5 - REISEBERICHT PHUKET



Die wohlverdiente Nachtruhe währt länger, als die Frühstücksservierer bereit sind, unser Erwachen abzuwarten – und so ziehen wir nach ausgiebiger Nachtruhe eher etwas hungrig in die Seitensois der Rat-Uthit Road, in der stillen Hoffnung, ein adäquates Frühstücksrestaurant zu finden.
Nach kurzer Wanderung kommt uns der vertraute Geruch einer Thaiküche entgegen, und mir läuft schon bei dem Gedanken an ein leckeres Reisgericht das Wasser im Munde zusammen. Reisgericht zum Frühstück? So oder ähnlich mag sich mancher Leser hier wundern, aber ich lebe schon lange in Thailand, und hier gehört das eher zur Normalität.
Wir lassen uns nieder und ordern je ein Tellergericht. Für Theptida sollte es „Pad Khanaa Moo Glob“ sein, für mich ein „Pad Krapao Moo“. Dazu 2 Iceteas, und wir harrten der Dinge, die da kommen sollten mit knurrenden Mägen.
Theptida ließ sich die Enttäuschung kaum anmerken, denn die Köche hier haben wohl sonderbare Vorstellungen von ihren Portionen und der Fleischmenge in denselben.



Ihr Gericht bestand aus etwas Reis und in Fischsauce gebratenem Gemüse, Fleisch war komplette Fehlanzeige! Sie pickte etwas lustlos in dem Essen herum und schüttelte nur mit dem Kopf. “South-Thailand people don’t seem to know how to cook food!“ meint sie noch. Mein Essen war o.k., aber nicht besonders gut.

Die Überraschung kam dann mit der Rechnung! 145 Baht, und ich ließ mir das aufschlüsseln, denn landesweit kostet solch ein Tellergericht zwischen 20 und 25 Baht, jedenfalls in einem Plastikstuhlrestaurant unter freiem Himmel wie diesem. Aha! Abkocherei wird also nicht nur in farangspezifischen Etablissements betrieben. Scheint Phuketbezogen zu sein! Ich zahle, und wir gehen mit dem sauren Gefühl im Bauch geprellt worden zu sein.
Egal, wir lassen uns unsere eigentlich gute Laune nicht vermiesen, werfen uns an einem Grillstand noch ein paar Spießchen hinein. Die waren lecker und der Preis von 10 Baht für die kleinen Filetspießchen ist auch o.k.

Wir streifen etwas herum und bestaunen die allerorts vorhandenen Baustellen größeren Umfangs. Wie sehr sich eine kleine Insel in nur anderthalb Jahren verändern kann!

Am späten Nachmittag treffen uns mit unserem Buddy und laufen ein wenig im Ort umher. Der leichte Nieselregen währt nur 30 Minuten, und wir planen einen Mopedausflug für den morgigen Tag. Aus dem Internetcafe melden wir uns bei den anderen Freunden und Bekannten aus dem Forum (www.susibar.com) und dann gehen wir nochmal in unser Hotelzimmer, um mit Crazyralf’s Hilfe dem mitgenommenen Laptop Leben einzuhauchen. Das Betriebssystem erkennt nämlich unser Modem nicht an, verflixte Technik. Ralf überlistet das hartnäckige System aber, und der flink im nahegelenen Internetcafe downgeloadete Treiber macht das Modem nun zu einem elemantaren und auch gemochten Teil unseres Laptops. Dafür mag der nun das CD-Laufwerk nicht mehr, aber das soll uns egal sein.

Theptida hat viel Freude am fotografieren der kulinarischen Präsentationskünste der Seafood-Spezialitätenrestaurants entlang der Beachroad. Gleich mehrere Edel-Fischbratereien sind hier in 1A Lage der Urlaubermetropole. Die Auslagen sehen verführerisch aus, und die ausgestellten Meerestiere sind wirklich eine Augenweide.










Auf „crushed ice“ direkt entlang des Trottoirs präsentiert und liebevoll hindrapiert sehen die Fische und Krustentiere appetitlich frisch aus – hier gibt es Seafood frischer als an den meisten Stellen auf diesem Planeten. Die Preise sind für Thai-Verhältnisse recht hoch, aber erscheinen mir noch als akzeptabel. Eigentlich sind sie billig, im Vergleich zu europäischen Spezialitätenrestaurants.
Nicht wenige dieser Restaurant erfreuen ihre Kunden mit einem kulturellen Beiprogramm wie klassischer Live-Thaimusik oder kostümierten Tänzerinnen in alten Trachten. Das zahlt der Gast natürlich mit, aber die Restaurants sind gut besucht und sie sind sicherlich einer der Gründe für so manchen Seafoodfreund, hierher zurückzukehren.
Der Abend beschert uns einen weiteren Rundgang durch die Barviertel und wir sind Augenzeugen vieler interessanter Begebenheiten und Vorfälle hier.
Wir sitzen auf der Bangla-Road in einem Straßencafe direkt am Gehsteig, und schauen zu.

Wir sind in unserem "Movie-Modus" und beobachten das Ganze wie Kinobesucher einen Zelluloidstreifen betrachten, nur sind hier die Sinne live dabei, und der Geruch ist auch nicht von der Teilnahme ausgeschlossen.

Aus dem Rock Hard Cafe tragen Bargirls eine Kollegin zum wartenden Taxi, deren Alkoholkonsum offensichtlich deutlich jenseits der Toleranzgrenze war. Fast bewußtlos läßt diese alles über sich ergehen.





Die Kathoeys balzen um die Gunst potentieller Freier und pieksen die Männer unter den Passanten fast mit ihren Silikonvorbauten auf. Fotografieren dieser Gestalten kostet Geld, und sie sind sich nie zu schade, bei einem aufflackernden Blitzlicht sofort in diese Richtung zu hechten, um die Finger vom Auslöser der Kamera an’s Portemonnaie mit dem Scheinfach zu bugsieren.



Kathoeys zeigen hier mehr als die echten Girls! Ausschnitte, die sogar die Brustwarzen freilegen, nackte und rasierte Hintern mit Stringtangas unter fast transparenten Röckchen – exotisch feminin und unsagbar grell geschminkt. Nicht meine Präferenz, aber etliche der Kunden hier kommen sicher wegen diesen Paradiesvögeln.

Mittlerweile gibt es sogar einen Discount-Supermarkt für diese :D

 
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Teil 6 - REISEBERICHT PHUKET

Ich wurde oft gefragt, was ist denn der wesentliche Unterschied zwischen, sagen wir Pattaya (Beach Road) und Phuket (Patong). Nunja, das ist gar nicht so leicht zu beantworten, aber ich versuche es `mal mit meinen Worten auszudrücken.

Den Gerüchten, daß die Girls auf Phuket schöner seien – denen kann ich kein Gehör schenken, denn die meisten Blumen der Nacht stammen sowieso aus dem Isaan und anderen Gegenden als Phuket und Pattaya. Natürlich, es gibt in beiden Orten wunderschöne Mädchen – nicht nur an den Bars und in den Massageparlors der Touristenorte.

Und bei den wenigen einheimischen Girls hier auf Phuket, fallen dem Betrachter die schon leicht malaiischen Gesichtszüge angenehm ins Auge.





Zu den Beaches: Phuket hat etliche, und selbst der schlechteste dieser Traumstrände bietet mehr als Pattaya Beach, Wong Amat und Jomtien Beach zusammen. Wer Strandurlaub mag, der nimmt den höheren Preis für Verpflegung, Unterbringung und Transport sowie das nächtliche Entertainment gern in Kauf. Der Tourist, dessen Schwerpunkte eher im Bar und Nightlifebereich liegen, der wird in Pattaya besser aufgehoben sein.

Für Taucher ist Phuket ein unbedingtes Muß!
Als eines der wenigen Tauchreviere Südostasiens dieser Qualität, mit unzähligen interessanten Divesites, ist Phuket unter den Blasenmachern sehr beliebt und weithin bekannt. Mein Lieblingsspot ist bei Koh Raya Noi, ca. 200m vom spitzen Zipfel der kleinen, Phuket vorgelagerten Insel entfernt.

Golfer haben hier einige Plätze zur Auswahl, auch hier ist das Preis/Leistungsverhältnis im internationalen Vergleich hochinteressant und preiswert, mit den P/L-Verhältnis Pattayas oder Bankok’s kann es aber nicht Schritt halten, es ist einfach erheblich teurer.

Mopedmieten sind 30 bis 60 % teurer, Leihwagen sind etwa auf gleichem Niveau.
Schiessen auf der Shootingrange, Bootsmieten zur Hochseefischerei, Therapeutische oder relaxende Massagen......alles kostet hier etwas mehr.
Vom Kaugummi zur Dose Coke, vom Rollfilm bis zur Batterie, alles ist teurer auf Phuket. Eine Oase für preisbewußte Shopper sind die beiden Supermärkte BIG C und TESCO/LOTUS, beide betreiben Filialen in der Nähe der Inselhauptstadt. Diese ist aber eine Mietmoped-Achterbahnfahrt über die Serpentinenpässe des Inselgebirges oder eine teure TukTuk-Fahrt ( 350 Baht je Strecke! ) entfernt. Der Bus, der dorthin für 15 Baht am Tage fährt, startet am südlichen Ende der Beachroad, wenn er Lust hat :D




Ohne die Qualität der Seafood-Restaurants aus eigener Erfahrung schildern zu können (leider bin ich allergisch gegen etliche Krusten-, Schalen- und Weichtiere aus dem Meer), glaube ich fest, daß die Qualität und Auswahl hier besser ist, als in Pattaya.








Die „normale“ Farang-Gastronomie ist ebenfalls reichlich in Patong und in anderen Urlaubsregionen Phukets vertreten. Preise sind im Schnitt etwas höher als in Pattaya, und es erscheint schwieriger – dementsprechend die Rosinen im Angebot herauszupicken.
Thai-Restaurants sind durchweg von gehobenerer Qualität, und die Preise korrespondieren mit dem hohen Anspruch.

(Das hier sind Fotos von den "preiswerteren" Seafoodrestaurants an der Rat-uthit Road, von der Bangla kommend links ab, linke Seite:)



 
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[highlight=yellow:b712e69a78]Hier noch ein paar eingeschobene Infos & Detailfotos zum Hotel:[/highlight:b712e69a78]

Sea, Sun & Sand Resort
Rat Uthit Road
Patong Beach

SEA SUN SAND RESORT

email: seasunsand@thaimail.com
phone: +66 - 76 - 340525
fax : +66 - 76 - 343047

Pool:


Breakfastarea:


Massage:


Zimmer:


Ausstattung:


Garten:




Balkon/Terrasse:




Preis: 1000 Baht / Doppelzimmer

Mein Urteil: Familienfreundliches Hotel mit nettem Pool, einige Fussminuten vom Strand entfernt. Sauberkeit o.k. - freundliche Servicemitarbeiter, Breakfastbuffet ist die 100 Baht pro Person aber nicht wert. Restaurant im Hause, Zimmerservicepreise o.k.
Sehr geplegter Garten. Telefonkosten mit 10 Baht je Stunde Internet-Access preiswert.
Bewachter Mopedparkplatz.
Massage im Hause.
 
tira

tira

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hallo abstinent,

:super: :bravo: :super:

gruss :wink:
 
dschai jen

dschai jen

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SUPER Bericht und auch die Bilder vom allerfeinstem :super: !

Ich war letztes Jahr September auf Phuket und schwelge gerade in Erinnerungen :cool:

dj
 
J

Jakraphong

Gast
absti!
Schöner Bericht :super:

und danke für den Gruß an Paul!
 
Nokhu

Nokhu

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Hmmm.... SeaSunSand, da kommen Erinnerungen hoch. :lecker:

Kenne allerdings nur das alte neben dem Holiday-Inn. War dort 2x und immer gut zufrieden. Weihnachten gab es immer ein Geschenk von der Inhaberin. Das neue Haus war bei meinem letzten Urlaub dort noch im Rohbau, sah aber schon nett aus.

Trotzdem haben wir uns dann (der Preise wegen) neu orientiert.
 
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Teil 7 - REISEBERICHT PHUKET

Am folgenden Morgen sorgt ein Wakeup-Call (Weckanruf) der freundlichen Rezeptionistin dafür, das wir uns am Frühstücksbuffet stärken, bevor dieses abgeräumt ist.
Toast, Omelette nach Wahl, Pfefferfleisch mit Reis, Obst....das normale Thaiprogramm halt. An Getränken gab es Milch, Kaffee und 2 Fruchtsäfte zur Auswahl.
Das Wetter sieht o.k. aus, es ist teilweise bewölkt und nicht superheiß, so um die 28 Grad. Prima für einen Mopedtrip. Gemeinsam mit Ralf auf seinem Feuerstuhl verlassen wir Patong um die Mittagszeit in Richtung Norden, immer am Beach entlang führt uns unser Weg über die Ringstraße hier.

Kalim heißt der Nachbarstrand von Patong, zeigt uns aber bei Ebbe und dem vorherrschenden Wetter nichts Interessantes. Hinter Kalim geht es an der Elefantenreitstation (Elephant-Trekking) über eine Hügelkuppe durch etliche Kurven zum Kamala-Beach. Von der Straße Nummer 4233 biegen wir kurz vor dem Gipfel nach rechts ab, und fahren eine noch steilere Straße auf den Hügel hinauf. Hier oben gibt es einige Sachen zu sehen, unter anderem eine aktive Kautschukplantage, und Crazyralf interessiert sich sehr für den Baumsaft, aus dem unter anderem Kondome gemacht werden. In zirka 1,50m Höhe über dem Boden sind sie Bäume eingeritzt und eine Blechzunge wurde in das Holz getrieben. Darunter hängt an einem Draht eine halbe Kokosnuß und fängt das langsam und nur bei heißem Wetter heraustropfende Naturkautschuk auf. Interessant zu sehen, denn solche Plantagen gibt es in heimischen Breiten nicht. Die kleine steile Seitenstraße geht wieder bergab in Richtung Kamala Beach, und trifft kurz vor der Ortschaft wieder auf die Ringstraße.
In Kamala-Town stärken wir uns etwas und kaufen in einer Apotheke Anti-Moskitozeug, denn auf der Bergkuppe vorher haben uns die Biester in Massen attackiert. Theptida hat dort an ihren Beinen fast ein Dutzend Stiche verzeichnet. Auch unseren Freund hatte es erwischt, ich hatte diesmal Glück.

Ein weiterer Hügel später, und wir sind an unserem Parkplatz angelangt, wo der Fußweg herunter zum Laem Singh Beach geht. Der Laem Singh war unser erklärter Lieblingsbeach bei allen unserer früheren Reisen hierher gewesen. Sehr malerisch, absolut nicht überlaufen und naturbelassen. Einige große Granitfelsen gibt es hier, und der Fußweg zum Beach ist nichts für gebrechliche Leute. Er ist unbefestigt und recht steil, aber die Mühe lohnt sich. Am Laem Singh, so sehen wir vom Parkpatz oben, kommen momentan recht große Wellen herein, und machen Badefreuden schwierig. Obendrein setzt leichter Nieselregen ein, und das veranlaßt uns aufzubrechen. Der Parkplatz ist übrigens bewacht (keine schlechte Idee!), man findet den Bewacher in der Coca-Cola Hütte direkt am Anfang des Trampelpfades zum Beach. Parken kostet hier 20 Baht für Motorräder und 40 Baht für Pkws.

Der größere Surin Beach schließt am Fuße des Hügels in nördlicher Richtung an, aber der Nieselregen jagt uns in das Inselinnere. Über die Straße 4030 sausen wir aus der küstennahen Regenfront heraus, und erfreuen uns schon wenige Kilometer weiter an der aufgerissenen Wolkendecke und den warmen Sonnenstrahlen.
Wir nähern uns der Ortschaft Thalang und fahren vorbei an zahlreichen kleinen Dörfern und Ansiedlungen. Touristen begegnet man hier kaum. Wir kommen an die mehrspurige Schnellstraße, welche den Airport und die Brücken im Norden mit Phuket-Town verbindet. Dieser folgen wir einige Kilometer in südlicher Richtung, und wir kommen an das Monument für die im Prolog beschriebenen Heldinnen. Auf dem Foto kann man auch prima den nun verbreiteten, blauen Himmel erkennen :D.



Erst bei näherer Betrachtung fallen dem Betrachter die kleineren Statuen auf. Inmitten des in dichtestem Verkehr auf einer Kreisverkehrsinsel gelegenen Denkmals, befindet sich die Opferstätte für die besagten heroischen Ladies. Gehuldigt wird denen reichlich, wie das anhaftende Blattgold unschwer beweist.



 
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Teil 8 - REISEBERICHT PHUKET OKTOBER 2003


Die Rückfahrt nach Patong verläuft ereignislos, aber es ist wirklich kein Vergnügen mit den kleinen Mopeds zwischen den riesigen Reisebussen und den TukTuks wieder zurück über die Gerbirgsserpentinen zu cruisen.
Nach kurzer Shower und Rast stürzten wir uns ein weiteres Mal in das Nightlife & Neonlicht-Gewühl. Diesmal essen wir Pizza beim Holzkohleofen-Italiener an der Bangla.
Schmeckt sehr ordentlich, die Pizza hier, und die geforderten 180 Baht für eine große Pizza mit 3 Toppings nach Wahl sind auch o.k.



Einen kleinen, gemischten Salat oder eine Portion Knoblauchbaguette gibt es noch als Gratiszugabe.
Nach dem leckeren Mahl schauen wir noch einmal in die Seitensois der Bangla, und sehen wie etliche der Mädchen der Tempelfigur am Ende des Sois ihre Huldigung darbieten. Blumenkränze und rote Fanta scheinen bei dem hier innewohnenden guten Geist sehr hoch im Kurs zu stehen.





„Business as usual“ (Geschäft wie jeden Tag) ist ansonsten weit und breit zu sehen. Die Polizisten an der Kreuzung Bangla / Rat-Uthit Straße halten nach wie vor jeden unbehelmten Zweiradfahrer an und freuen sich auf die Sonderzuwendung aus dem Budget des Opfers. Es sind aber fast nur Farangs, die hier den „Freunden und Helfern“ auf den Leim gehen. Nur an dieser Kreuzung und vor der Polizeiwache wird die Helmpflicht permanent und konkret überwacht.
Für alle anderen Strecken hat man ja ein Erdbeerkörbchen vorne am Moped für den Helm :D , wenn man ihn nicht tragen mag.

Business as usual:


Snacks as usual:






Der geplante Discotanzabend wird verschoben, und für den Folgetag ist wieder eine Mopedreise ins Auge gefaßt. Wir brennen spät in der Nacht noch in einem Internetcafe unsere Fotos vom Chip der Digicam auf eine CD, und erfahren bei dieser Gelegenheit, dass der Betreiber des Internetcafes auch Zimmer zu vermieten hat.
Diese sind geräumig und schön eingerichtet und haben obendrein noch einen PC mit 24 Stunden Onlineanschluß, VCD Player und weitere Annehmlichkeiten. Der Preis liegt mit 900 Baht je Tag sogar noch unter dem unseres Hotels.

 
Thaiman

Thaiman

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Für einen noch nie in Phuket gewesenen wie für mich bis jetzt mehr als informativ. :super:
Mach einfach weiter so, auch die Bilder sehr beeindruckend und lockern das ganze auf.
 
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Pustebacke

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Super Bericht Absti,

mach weiter so! :super:
 
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Teil 9 - REISEBERICHT PHUKET



Checkout im Sea-Sun-Sandresort direkt nach dem Frühstück, kleine gepäcküberladene Mopedreise, Checkin im Internetcafe-Beherbergungsbetrieb – das alles haben wir in einer guten Stunde abgewickelt.
Schon Mittags sind wir mit unseren Mopeds „on the road“.


Ralf gewann einen Tauchlehrgang in einer Susibarforum-Internetverlosung, hatte aber schon lange das entsprechende Zertifikat. Der auslobende Tauchschuleninhaber sitzt in Rawai, und wir wollen die Beaches bis dorthin abklappern. Diesmal fahren wir in südlicher Richtung aus Patong weg, Die gut ausgebaute Straße führt über einen kleinen Berg zunächst nach Karon.





Karon überraschte uns mit Riesenbaustellen. Viele Großprojekte stehen hier kurz vor der Fertigstellung. Der prächtige Beach sieht einladend aus, aber wir haben noch einiges an Strecke vor uns, also gehts weiter in Richtung Süden. Nachdem der Ort Karon hinter uns liegt bewegen wir uns in sehr vertrautem Terrain. Kata Beach heißt der Nachbarort. Hier gibt es neben der Riesenanlage des Club Med auch weitere große Hotels mit Tausenden von Zimmern, aber es wirkt bei Weitem nicht so geklotzt oder gigantisch wie in Patong. Alles etwas idyllischer.
Gleich 2 tolle Strände hat man hier zur Auswahl. Der größere heißt Kata Yai und ist ganz einfach ein paradiesischer Tropenstrand mit feinem Sand. Bekannt unter anderem aber auch für gefährliche Strömungen in Ufernähe und nur für gute Schwimmer zu empfehlen.
Kata Noi ist ein kleinerer Beach mit ganz guten Schnorchelgelegenheiten. Hier gibt es ein kleines Korallenriff und zahlreiche Kleinfische in allen Farben des Regenbogens.
Der Ort ist gespickt mit Touristenshops, Schneidern und Restaurants – alles in wenigen Fußminuten für Urlaubsgäste erreichbar. Sogar eine kleine Barszene hat sich hier etabliert.
Am Firmament sehen die dunklen Wolken etwas bedrohlich aus, wenn es nun anfängt zu schütten, dann werden wir in Minuten naß bis auf die Unterwäsche.
Auch hier verweilen wir nicht lange, sondern brausen auf unseren Mopeds über die schön ausgebaute Küstenstraße in Richtung Viewpoint Hill. Von hier oben hat man einen tollen Ausblick über die Kata Bay und angrenzende Strände. Ein paar Souvenirbuden runden das Bild ab, und eine Besondere Attraktion finden wir hier auch vor.
Khun Anucha hat hier 3 Raubvögel zu Fotografierzwecken auf Stangen sitzen. Einen Seefalken und ein Adlerpärchen.

Tierschutzfreunde werden nun auf die "Palme" gehen, aber mir erscheint das hier (im Vergleich zu anderen "Tierdarbietungen") eher harmlos.
Die Vögel haben schon ordentliche Ausmaße - und ich sehe, daß man die Krallen der Tierchen mit aufgestülpten Gummischlauchstücken „entschärft“ hat.





Sie sind nicht wirklich zahm, aber satt erzählt uns der redselige Anucha – und die Tierchen beäugen uns aufmerksam. Erst nach einer Weile kümmern sie sich wieder um andere Personen und Dinge in ihrem Gesichtsfeld. Nun kann man sie auch behutsam streicheln.





Khun Anucha hat auch eine Sofortbild-Kamera parat, und macht mit dieser auf Wunsch für 200 Baht ein Foto des Touristen mit einem oder mehreren der geflügelten Showstars auf der Schulter sitzend.
Araber zahlen dafür gerne die Taxifahrt hierher, denn bei denen stehen Greifvögel ganz hoch im Kurs, und sind an und für sich Spielzeug der Könige, Emire und Sultans.
Wer eine Kamera mitbringt, der wird für 50 Baht entsprechend dekoriert, und kann dann etwas drauflosknipsen.
Einen Gag bringt Khun Anucha dann noch, indem er eine kleine, schwarze Katze zu den Adlern auf die Stange setzt.



Die Tiere scheinen sich aber zu kennen, jedenfalls klassifiziert das Adlermännchen die Miezekatze nicht als Mahlzeit, sondern als Spielkamerad.



Rawai Beach erreichen wir nach einer weiteren Serpentinenfahrt bergab. Hier sieht der Ebbestrand nicht so malerisch aus, etliche Fischerboote liegen auf dem Trockenen, und einige Frauen und Kinder graben am Strand nach Muscheln.
Fischerei hat hier noch einen großen Stellenwert, wie uns die überall an den Uferbäumen zum Trocknen aufgehangenen Schleppnetze verraten.






 
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Teil 10 - REISEBERICHT PHUKET

Es ist später Nachmittag, und die Aktivitäten der Fischer ruhen um diese Zeit. Mitten in der Nacht fahren sie dann mit ihren Booten aufs Meer hinaus und versuchen der Andamanensee etwas Beute zu entreissen.
Ein Anruf beim Leiter der Tauchschule bringt umgehend die benötigte Anfahrtsbeschreibung, und schon sehr kurze Zeit später sitzen wir mit Klaus D. Orlik, dem Chef der Poseidon Dive & Travel Company bei einer Tasse Kaffee am lauschigen Beach im Resort.



Wir klönen ein wenig über den Tauchsport und die Entwicklung des Tourismus auf Phuket. Klaus ist hier seit nicht weniger als 31 Jahren Resident!

KLICK HIER ----> POSEIDONDIVING

Die aufkommende Abenddämmerung dringt zur Eile, denn wir wollen noch im Tageslicht wieder auf uns bekannten Straßen unterwegs sein.

Ralf, der vorgab nur wenig Fahrpraxis zu haben, klebt wie eine Klette an unserem Moped, bleibt dicht im Windschatten, und meistert auch die Rückfahrt im Halbdunkel quer über die Insel mit Bravour. In Karon machen wir eine kleine Rast, und beobachten für eine kleine Weile das Treiben auf den abendlichen Straßen und an den Bars dieser Urlauberhochburg. Alles ist exakt wie in Patong, nur in viel kleinerem Maßstab.



Wir erreichen Patong im Formationsflug, und nehmen erstmal eine ausgiebige Dusche. Unser Freund hat sich mit einem weiteren Internetfreund aus dem Susiforum (dem gefürchteten Denny) für den späteren Abend verabredet, und wir wollen uns später telefonisch besprechen und gegebenenfalls hinzustoßen.
Irgendwie knurren unsere Mägen dann auch, und wir geben dem guten Pizzabäcker von gestern Abend noch eine weitere Chance. Diesmal ist es aber Parmaschinken als Topping und statt Wasser und Dietcoke gibt es Chianti.
Gestärkt und beseelt telefonieren wir uns mit den beiden alleinreisenden Herzensbrechern zusammen, und treffen diese an einer Bar in der Bangla Road.

Wir trinken ein wenig mit den Jungs an der Bar und haben eine Menge Spaß zusammen.








 
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waldi

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tja @absti - golfer

was soll ich sagen... das kannste einfach... coole reiseberichte schreiben... perfect :bravo:

waldi :cool:
 
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Phuket - Perle der Andamansee

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