Pattaya ist das typische Beispiel einer verlogenen Gesetzgebung. Offiziell ist die Prostitution ja verboten, die Realität ist Pattaya an erster Stelle. Davon lebt in Thailand eine ganze (Tourismus) Branche. Warum sollte etwas verändert oder gar abgeschafft werden was so viel Geld einbringt?
bevor in Deutschland Prostitution legalisiert wurde, war der Straftatbestand der Förderung der Prostitution erfüllt,
wenn der Club sich durch Sauberkeit, hohe Hygienische Zustände und einem gewissen Luxus auszeichnete - Begründung, das Ambiente erschwert den Frauen den Ausstieg.
Die Duldung der Läden durch die Behörden, gab den Beamten mehr Macht, über zu grosse Sauberkeit hinweg zu sehen, wenn man ihnen anderweitig entgegen kam.
In Thailand funktioniert es ähnlich, die Polizei hat die Macht, über Dinge hinweg zu sehen, wenn man ihnen entgegen kommt.
Doch die Vielzahl der unterschiedlichen Beamten, die auftauchen, machen ein Unternehmen zu einem ungewissen Risiko,
weil jederzeit ein Verantwortlicher den Laden schliessen lassen kann, weshalb die Szenerie im Lokal doch etwas schäbig ist,
weil alles innerhalb weniger Stunden räumungsfähig sein muss.
Nur durch den Zustand der Ungewissenheit für die Betreiber, können Beamte lukrative Nebeneinkommen generieren,
weshalb Verantwortliche den Zustand nur aus dem Zentrum verlagern wollen, aber nicht ans Abschaffen denken.
Doch Pattaya muss auf Dauer mehr bieten, um neues Besucherpotential zu binden.
funktionierende Kanalisation auch während der Regenzeit, zentrale kommunale Freizeitflächen,wie Parks, die keinen Profit erwirtschaften,
regelmässige Strandaufschüttungen in Pattaya und Koh Larn,
aber auch Zonen der Langsamkeit und des Entspannens, wo keine Lärmkulisse dominiert.