sanukk
Senior Member
Ist doch klar.Der "Blaudach-Vertreter" Dieter wohnt hier:
Dieter ist kein Vertreter der "Blaudächer", er ist eingefleischter Bank-Cocker / (Terrier-Mischling?)
Gemeint war hier der "Blaudachbeauftragte" Waahnja.
Ist doch klar.Der "Blaudach-Vertreter" Dieter wohnt hier:
Nein, Antares... das eine hat mit demanderen nichts zu tun... er bezahlt halt die Kosten für das Hospital aus seinen Rücklagen... der Frage, was er macht, wenn die Kohle aufgebraucht ist und andere Familienangehörigen krank werden, wich er allerdings aus.Was erzählst Du da von guter medizinischer Versorgung? Grundlage einer solchen wäre ja wohl in deinem Fall mal der Abschluss einer KV für dich und deine Familie. Aber bei dir ist ja das Sterben derzeit mehr Thema als das Leben...
M.
In D darfst Du nicht sterben... so lange Du noch Kohle für die Krankenhäuser bringst... Kassenpatienten dürften es mit dem Sterben wohl leichter haben... da sie mit den Fallpauschalen ab dem Tag X nur noch Kosten verursachen und nichts mehr bringen... Privatpatienten haben es da wohl schwerer.Wie an anderer Stelle geschrieben , war ich ein Anhänger der aktiven Sterbehilfe !
Ich habe , nach den Erfahrungen die ich mit der Palliativmedizin gemacht habe ,
meine Meinung abgeändert .
Meine Frau wollte leben u. nicht sterben !
Sie hat nie an eine Sterbehilfe gedacht , oder sich dahingehend geäußert .
Aus dieser Erfahrung denke ich heute über die Sterbehilfe wie folgt .
Bei einem Menschen , der unheilbar krank ist und man ein Ende absehen kann ,
ist es in erster Linie wichtig , ihn schmerzfrei zu stellen .
Hat er keine Schmerzen , will er uU auch nicht schneller sterben .
Wenn er natürlich will , soll man ihm helfen können .
Anders ist die Situation bei Menschen , die schwerst behindert sind und ein
Ende nicht in Sicht ist . Da sollte natürlich im Einzellfall entschieden werden .
Gruß
Sombath
Ist doch eine schöne Art abzutreten....Die Dosis macht das Gift... wenn jemand sehr krank ist und sterben wird.... erhöht man die Dosis und das schlägt auf das Atemzentrum und man schläft ein... ganz platt gesagt.
Ich habe dieses Thema angestossen, weil ich gerne weiss, worauf ich achten muss... hätte mein Nachbar nicht Krebs und erfolglose Chemotherapien hinter sich und würde nun auf das Sterben warten, wäre ich vermutlich nicht auf dieses Thema gekommen.... man kann ihm zuschauen, wie er jeden Tag weniger wird... und nur die Medis lassen ihn seine Schmerzen aushalten...@sanukk Ja das war mir auch sehr klar, allerdings hattest Du etwas missverständlich nur von Dieter geschrieben.
Im überigen halte ich diese Diskussion für reichlich morbide, da sorgen sich Menschen um Situationen welche noch garnicht am Ereignishorizont erscheinen.
Als nächstes wird hier in epischer breite diskutiert wie der Retirement Visa Inhaber zur 3 Monatsmeldung zur Immi kommt wenn er terminal erkrankt ist.
Sicher ein heißes Thema im Udon Thani Expat Club. Die tüfteln da bestimmt schon Strategien aus. Overstay vs. Morphin Spritze.
M.
wenn ich an mein Leben vor meiner Frau denke, ist das mit meinem jetzigen Leben nicht zu vergleichen... mit ihr habe ich wieder angefangen zu leben... davor habe ich bis zu 18 Stunden am Tag gearbeitet... kenne somit, was Du beschreibst..... Unglaublich... ich glaube, haltet mich nicht für irre, dass der liebe Gott ihn mir geschickt hat. Ich bin davon überzeugt... ohne ihn wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin in meinem denken und handeln.
LG Dune
Sehe ich auch so. Ein bisschen fatalistisch ist die Diskussion jetzt schon (geworden).Im überigen halte ich diese Diskussion für reichlich morbide, da sorgen sich Menschen um Situationen welche noch garnicht am Ereignishorizont erscheinen.
.....wie der Retirement Visa Inhaber zur 3 Monatsmeldung zur Immi kommt wenn er terminal erkrankt ist.
Sicher ein heißes Thema im Udon Thani Expat Club. Die tüfteln da bestimmt schon Strategien aus.
(Ironie- Taste aus!)In D kannst Du eine Patientenverfügung erstellen (Broschüren erhältlich beim Gesundheits- und/oder Justizministerium), mit welchem Du festlegst, wie weit die ärztlichen Leistungen gehen sollen (dürfen). Wenn Du gleichzeitig noch eine Vorsorgevollmacht (für jemanden, dem Du vertraust) erstellst, falls Du im Ernstfall selbst nicht mehr gefragt werden kannst, bist Du auf der sicheren Seite. Die Ärzte müssen und werden sich in D danach richten und Deinen Willen respektieren.Ich möchte gerne selbst entscheiden, wann es zu Ende ist... und habe kein Interesse an Reanimation, lebensverlängernden oder lebenserhaltenden Massnahmen... denn was habe ich davon, reanimiert zu werden und wegen längerem Sauerstoffmangel ein Pflegefall zu sein... Diese Gesetze müssten in D dringend verbessert werden...
In D darfst Du nicht sterben... so lange Du noch Kohle für die Krankenhäuser bringst... Kassenpatienten dürften es mit dem Sterben wohl leichter haben... da sie mit den Fallpauschalen ab dem Tag X nur noch Kosten verursachen und nichts mehr bringen... Privatpatienten haben es da wohl schwerer.
Ich möchte gerne selbst entscheiden, wann es zu Ende ist... und habe kein Interesse an Reanimation, lebensverlängernden oder lebenserhaltenden Massnahmen... denn was habe ich davon, reanimiert zu werden und wegen längerem Sauerstoffmangel ein Pflegefall zu sein... Diese Gesetze müssten in D dringend verbessert werden...
Weiss jemand wie es in Thailand ist, wenn jemand sein Leben wegen Krankheit auf erträgliche Weise beenden will...?
Das stimmt für Krankenhausaufenthalte......In D kannst Du eine Patientenverfügung erstellen (Broschüren erhältlich beim Gesundheits- und/oder Justizministerium), mit welchem Du festlegst, wie weit die ärztlichen Leistungen gehen sollen (dürfen). Wenn Du gleichzeitig noch eine Vorsorgevollmacht (für jemanden, dem Du vertraust) erstellst, falls Du im Ernstfall selbst nicht mehr gefragt werden kannst, bist Du auf der sicheren Seite. Die Ärzte müssen und werden sich in D danach richten und Deinen Willen respektieren.
Finde ich eigentlich auch richtig. Es gibt ja auch Unfallopfer, die vollkommen genesen und NICHT zum Pflegefall werden. Also die Vorgehensweise der Notärzte ist wohl der überwiegenden Mehrheit ganz Recht. Die können ja nicht erst rumtelefonieren, ob jemand, der vor Ihnen auf der Strasse liegt, überhaupt gerettet werden will oder nicht... erst wird "gerettet", was zu "retten" ist.
Wohl kaum, da sie einen solchen nicht leisten.da sich jeder Arzt auf seinen hippokratischen Eid beruft...
Das hat nichts mit reinsteigern sondern mit Selbstbestimmung zu tun...ich hab was dagegen, wenn jemand mit meinem Leben macht, was er will... und nicht, was ich will...Finde ich eigentlich auch richtig. Es gibt ja auch Unfallopfer, die vollkommen genesen und NICHT zum Pflegefall werden. Also die Vorgehensweise der Notärzte ist wohl der überwiegenden Mehrheit ganz Recht. Die können ja nicht erst rumtelefonieren, ob jemand, der vor Ihnen auf der Strasse liegt, überhaupt gerettet werden will oder nicht.
Steiger Dich da nicht rein. Zum sterben ist es nie zu spät........das kannst Du, nach dem Du "gelebt" hast, jederzeit nachholen.
hat aber gleichwohl immer noch Einfluss auf die Formulierung moderner Alternativen. Er enthält mehrere Elemente, die auch heute noch Bestandteil ärztlicher Ethik sindWohl kaum, da sie einen solchen nicht leisten.
Also , ich weiß , das eine Tante meiner Frau , die an Gebärmutter Krebs erkrankt war ,Kann mir jemand sagen wie es heute in Thailand mit Medikamenten für Schwerstkranke aussieht. Wie/wo bekommt man Morphin oder andere starke Schmerzmittel.