Die Erkenntnis gabs schon in einem Link in # 22
Und hier nochmal,weils so schön ist.
Schwarz ist nicht gleich SchwarzWer nun im Supermarkt vor die Qual der Wahl gestellt wird, zwischen grünen und schwarzen, entsteinten oder gefüllten Oliven, sollte ein wenig aufpassen.
Denn schwarze Oliven sind in Wirklichkeit oft nichts anderes als grüne Oliven, die mithilfe von Chemie, genauer gesagt durch Eisengluconat, geschwärzt werden.
In Maßen zu sich genommen ist Eisenglucobat gesundheitlich zwar vollkommen unbedenklich.
Doch natürlich stellt sich dem Verbraucher die Frage, warum man nicht auf die Naturreifung wartet.
Vor allem höhere Kosten sind dafür ausschlaggebend, denn man müsste zwei Mal ernten. Oft sind die vollends gereiften Oliven auch schon zu alt, um sie noch weiterzuverarbeiten.
Geschmacklich ändert sich durch die künstliche Färbung nichts, letztendlich wird durch das Färben der Oliven aber reife und teurere Ware vorgetäuscht.
Wie Sie gefärbte Oliven erkennenWird der Verbraucher hinters Licht geführt?
Ja, denn sobald gefärbte Oliven abgepackt sind, seien es eingeschweißte, im Glas oder aus der Dose, müssen sie nicht näher als solche gekennzeichnet werden.
Ein Blick auf die Zutatenliste verrät aber, womit man es zu tun hat:
Werden Eisen-II-Gluconat (E 579) oder Eisen-II-Lactat (E 585) auf der Liste aufgeführt, so wurde künstlich gefärbt.
Bei losen Oliven hingegen muss die Färbung ohnehin kenntlich gemacht werden.
Manche Hersteller bekennen sich aber auch freiwillig zur Färbung und weisen dies auf der Verpackung aus.
Auch am Geschmack lassen sich geschwärzte Oliven von den naturgereiften eindeutig unterscheiden: Geschwärzte haben den gleichen herben Geschmack wie grüne und das Fleisch ist genauso fest.
Zudem bleibt der Kern bei gefärbten Oliven hell, während er bei original schwarzen Oliven ebenfalls schwarz ist.