Und das ist falsch, schlechte Service hat nicht immer eine Ursache beim Kunden und umgekehrt ein missgelaunter Kunde ist nicht die Schuld des Dienstleisters - "Von nix kommt nix" ist im Kunden - Verkäufer Verhältnis eben oft nicht richtig.
Das ist falsch. Manche scheinbaren Kunden sind schlichtweg geborene Arschgeigen und lassen dies bereits bei der ersten Kontaktaufnahme raushaengen.
Kann aber natuerlich auch fuer Anbieter gelten.
Du suggerierst hier aber, dass der Dienstleister immer schuld ist.
Die erste Aktion kommt aber vom Kunden auf Basis eines wahrheitsgemaessen Angebots und hieraus ergibt sich dann eine Reaktion, die IMMER in Angemessenheit zur Aktion sein muss.
Aber wenn wenn ich natuerlich "alles zum halben Preis" anbiete, damit Interessierte in den Laden locke und es stellt sich dann heraus, dass dieses Angebot nicht der Wahrheit entspricht, dann ist das kein schlechter Service sondern schlichtweg Bauernfaengerei, bei dem Missmut von Interessierten verstaendlich ist.
Kurzum, generell sollte es nicht grundsaetzlich heissen "der Kunde ist Koenig", das ist fuer kleine Kinder aber nicht wirklich Kaufleute, sondern ein ehrliches und angenehmes Umgehen von Kauefer und Verkaeufer. Echte Kaufleute wissen, dass ein guter Lieferant genauso wichtig ist wie guter Kunde und ein guter Kunde genauso wichtig wie ein guter Lieferant. Es MUSS also immer auf Beidseitigkeit basieren.
Diese ganze Wirtschaftstheoriescheisse ist mir schon damals in der Handelsschule und kaufmaennsichen Ausbildung unwahrscheinlich auf den Zwirn geegangen und ein Wirtschaftsstudium waere fuer mich mit groesserer Pein verbunden als ein Gang inne Hoelle und wieder zurueck.
Die Dozenten haben noch nie in ihrem Leben eine einzige Bratwurst verkauft, schwadronieren aber, als seien sie Bratwurstverkaufsmilliardaere. Waeren sie es,. muessten nicht so einen Scheiss Dozentenjob machen. Ist wie mit diesen Prolls, die Seminare darueber abhalten, wie Mann und Frau ohne Muehe steinreich wird. Wuesste sie es wirlich, dann haette es nicht noetig mit plumpen Semiaren ein paar Kroeter zu machen. Ebenso wie mit total heissen Anlagetipps. Wenn die Anlagen so heiss sind, warum wird nicht selbst angelegt, als anderen versucht den Scheiss aufzuschwatzen gegen eine vergleichsweise karge Provision?
Die irritiereste Erfahrung, die ich allerdings im Laufe der Jahren machen musste ist die, dass viele potentielle Kunden offenbar beschissen werden wollen? Geben Gadzillionen fuer allen moeglichen Humbug und unnoetigen Scheiss aus, aber wenn es um etwas mit tatsaechlichen Wert geht, dann sind sie supergeizig. Ehrlichkeit und Offenheit schreckt sie nicht selten ab. Sie betteln foermlich darum, beschissen zu werden. Nun die Gretchenfrage, ist es nun ein guter Service diesem Wunsch nachzukommen oder nicht? Bescheissen, weil der "Kunde" darauf besteht und nun ja, wenner nun mal Keenig ist?
