Neulich beim Einkauf im BigC.
Vor mir ebenfalls ein Ausländer mit ein paar wenigen Artikeln, die Kassiererin hat alle Artikel gescannt und die Rechnung erzeugt, er gibt daraufhin irgendwelche Daten in sein Smartphone ein (ich konnte es nicht genau sehen, denn er stand entgegengesetzt zu mir, aber danach sah es aus), dann richtet er sein Smartphone zur Kasse hin, wonach ein Moment des Wartens kam, die Kassiererin fragt noch mal wegen irgendwas nach, er gibt wieder was ein und nun erfolgte der Rechnungsdruck. Er zog von dannen.
Ich habe, nachdem alle meine Artikel gescannt waren und die Gesamtsumme angezeigt wurde, der Kassiererin das nötige Bargeld gegeben, sie hat es in der Kasse verstaut, das Wechselgeld entnommen, mir dieses gegeben und der Vorgang war beendet, ohne zusätzliche Rückfrage oder längere Wartezeit. Ich empfand den Vorgang in seiner Gesamtheit einfach, weil weniger technisch, bin aber überzeugt, jetzt die Ratschläge zu bekommen, dass es doch ein Fehler ist noch Bargeld zu benutzen, weil es u.a. ja das angeblich teurere Verfahren repräsentiert. Denen, die in der Richtung denken und handeln, möchte ich sagen, dass ich über ausreichend Informationen verfüge (über die ich mit Gehörlosen nicht zu diskutieren gedenke) und mir deshalb über die Ziele dieser Bargeldabschaffung und den damit verbundenen Maßnahmen sehr wohl im Klaren bin und es mir obendrein bewusst ist, auf welchen Schienen dieser Zug fährt. Wer aber nicht in der Lage ist, aus einer einfachen Info über das neue Limit beim anonymen Goldkauf hinaus zu erkennen, was wirklich abgeht, der tut es a) in voller Absicht nicht bzw. b) kann es nicht verstehen, weil er/sie schon zu sehr verzombifiziert ist.