Normalität oder eine erschreckende Bilanz ?

Diskutiere Normalität oder eine erschreckende Bilanz ? im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Und von wegen ofTopic Zum führen und zum scheitern einer Partnerschaft gehören immer zwei. Aber mit der Entscheidung für eine Partnerschaft ist...
Micha

Micha

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Und von wegen ofTopic

Zum führen und zum scheitern einer Partnerschaft gehören immer zwei.

Aber mit der Entscheidung für eine Partnerschaft ist der Mann in Thailand ganz alleine.

Ob zwei Menschen denn überhaupt zusammen passen, ob die Absichten beider Partner miteinander vereinbar sind und und und...Es liegt alleine am Mann das herauszufinden.

Und glaubt denn niemand, dass die ein- oder andere Fehleinschätzung, Ursache für ein späteres Scheitern sein könnte ?
 
M

MrLuk

Gast
eben, Deine Frau hat Interesse signalisiert und Du hast entschieden. So ist das in Thailand.
Nein, nicht ganz: sie hat entschieden und ich habe eingewilligt - so ist das nämlich auf der ganzen Welt, glaub's lieber ;-)
 
W

woody

Gast
Micha" schrieb:
....Deine Frau hat Interesse signalisiert und Du hast entschieden....So ist das in Thailand.
Das ist auch in Thailand nicht immer so. Es gibt auch andere Varianten mit grosser Häufigkeit.
Nicht Jeder kann darauf hoffen, dass um seine Hand angehalten wird. Bei mir war es umgekehrt. Vielleicht war ich auch voreilig, aber meine Frau behauptet heute noch: ´Wenn ich ihr nicht nachgelaufen wäre, sie hätte mich nie danach gefragt´.
Aber, das ist mir heute im 28. Ehejahr ziemlich Wurscht, wer wen geheiratet hat.
 
K

Kali

Gast
Micha" schrieb:
... Kali vielleicht ?...
Dein Vertrauen ehrt mich, vielleicht wär´s ja möglich.
Doch eines grundsätzlich so solchen Erhebungen: Um ein einigermaßen erkennbares Profil erlangen zu können, erforderts ein nicht zu errreichendes Maß an Offenheit der Probanden, also der zu Befragenden, und eine exakte wissenschaftliche Auswertung, wobei letztendlich wegen der Verschiedenartigkeit der einzelnen Persönlichkeiten und der Unwägbarkeiten des möglichen Änderungspotentials der Beteiligten eine allgemeingültige Aussage utopisch ist.
Kurz: Das wäre eine Nummer zu groß für mich.

Doch warum auch ? Ich denke, MrLuk hat´s schon auf den Punkt gebracht: Wenn jeder seine Beziehung ehrlich lebt unter Achtung der Würde seines Partners - das ist schon mehr als die halbe Miete.
Die dann noch auftauchenden Imponderabilien (Unwägbarkeiten) können dann unter normaler Schwund eingeordnet werden. :cool:

Nachsatz:
Wenn Suay und ich mal 10 Jahre verheiratet sein wrden, werden wir uns vermutlich keine Gedanken mehr darüber machen, warum die Ehe anderer in die Brüche gegangen ist - höchstens noch brainstormingsmäßig auf der Veranda in Thailand ;-)
 
M

Marco

Gast
AndyLao" schrieb:
Mein Senf v1.2:

1. Die deutsche Seite besteht zu einem großen Teil aus a) Losern, b) Grobianen und c) n+1-mal Geschiedenen (mich inbegriffen, aber nur unter c)

2. Die Thai-Seite hat einen Großen Anteil von Damen, die sehr sehr profane Gründe zu einer Farang-Heirat haben.

3. Der "Kulturschock" (für beide Seiten).

Ergo: Extrem hohes Scheidungspotenzial !!!

IMO hat AndyLao die beste Begründung zur eigentlichen Frage gegeben.

Ich füge noch folgende Punkte hinzu:

Falsche Vorstellungen
Der Farang stellt sich seine Zukünftige vor, bevor er sie trifft und die thailändische Kultur kennt. Eine Thai ist nicht nur zum f*** da.
Umgekehrt sind die Farangs in der Regel ATM an dem man unbegrenzt Geld abheben kann.

Erst die Arbeit dann das Vergnügen
Während der Farang mehr oder weniger hart arbeitet um den Sanouk zu geniessen, geniessen die Thais den Sanouk ohne zu wissen wer ihn bezahlen soll (mai pen rai).

Ferien vs. Arbeitsalltag
Vielfach lernt man seine Mia in den Ferien kennen. Man hat 24h Zeit, miteinander etwas zu unternehmen. Der Mann ist locker und hat seine Alltagssorgen vergessen. Zurück in Jöremaniii, Ostelia oder Swiserlän muss der Farang zur Arbeit; die Mia bleibt allein zu Hause. Kommt dann der Liebste am Abend heim, ist er müde und will nur noch entspannen.

Scheiden ist modisch
Heutzutage wird beim kleinsten promprem geschieden. Dies ist nicht nur in Europa so. Dabei wird vergessen, dass erst Diskussionen und kleine Auseinandersetzungen eine Partnerschaft verbindet. Ich wünsche mir auf keinen Fall eine Mia die mir immmer recht gibt.


khontingtong
 
AndyLao

AndyLao

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@khontingtong

:bravo: :super: :bravo: :super:

Du hast ja auch schon prächtige Erfolge vorzuweisen!

Bei mir hat es bis jetzt nur zu einem dt.-dt. "Siebenender" gereicht, nach längerer schöpferischer Pause bin ich seit dem 3. Dez. ein "Strohmann".

Mein einziges Problem:
Alles wissen und im richtigen/falschen Moment wieder alles vergessen.
 
Micha

Micha

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MrLuk" schrieb:
... - so ist das nämlich auf der ganzen Welt, glaub´s lieber ;-)
Monsieur Luk, Sir woody,

wie es auf der ganzen Welt ist, mögt Ihr beide mit Sicherheit besser wissen als ich.

In Thailand jedoch kann mich nicht an eine einzige Frau erinnern, ob Bardame, Managerin oder Lehrerin oder was auch immer, die nicht bereit wäre mit dem Farang nach Germany zu gehen.

Habe noch nie eine Thailanderin in Thailand erlebt, die sich in irgend einer Form abweisend gezeigt hätte.

Und glaubt mir, wer alleine herum zieht ohne Partnerin und ohne anderweitige Begleitung (letzteres kommt bei mir selten vor) trifft viele - sehr viele.

Wenn mir in Thailand eine Frau begegnet, dann liegt die Entscheindung wie es weitergeht ausschließlich bei mir, denn die Frau hat schon entschieden.

So, da ich aber nunmal kein Don Juan und kein Frauenheld bin - im Gegenteil, würde im Forum der größte Looser im Hinblick auf Frauen ermittelt, würde ich einen der ersten Plätze belegen.
Deshalb gehe ich davon aus, dass es jedem anderen in Thailand genauso ergeht.

Also, wer in Thailand auf eine Frau trifft, trägt zunächst mal für alles weitere die Verantwortung ganz allein.
 
M

Marco

Gast
@AndyLao

Da hast Du vermutlich was falsch verstanden :nixweiss: . Die angegeben Begründungen habe ich durch persönliche Beobachtungen gemacht. Teilweise habe ich aber auch das Verhalten meiner Mia und von mir analysiert.


Ich bin jetzt schon über 10 Jahre mit meiner Mia verheiratet. Meistens scheint in unserer Ehe die Sonne. Wenn aber nur eitler Sonnenschein herrscht, wird's schnell mal langweilig (das soll aber keiner Missverstehen und mit seiner Thailady dauernd Streit anfangen :lol: :rofl: :lol: )

khontingtong
 
C

CNX

Gast
Hatte gar nicht mit einer solch umfassenden Diskussion gerechnet.

Was mich persönlich nachdenklich gemacht hat ist die Tatsache, dass der überwiegende Teile nach 3-4 Jahren geschieden wurde.
Da stellt man sich doch die Frage, ob hier nicht von Seiten der Frau schon von vornherein über diesen Zeitraum geplant wurde. Also rein wegen der Aufenthaltserhalbnis.

Bedeutet doch, dass der größte Teil der Frauen (bezogen auf unser Beispiel) sehr "abgebrüht" und "berechnend" ist. Und die waren nicht alle aus Pattaya.

Gruss
C N X
 
sunnyboy

sunnyboy

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die nicht bereit wäre mit dem Farang nach Germany zu gehen, Einspruch Euer Ehren :nono:.
Selbst unter den Barladies lernte ich viele kennen, die sagten mit farang in Thailand leben i.O. aber ins Ausland :nono:.
Bei den nicht gewerblichen ist die Ablehnungsquote noch wesentlich höher. Aber andererseits wenn jemand mit solchen Landes/Sprachkenntnissen auftaucht :super: , könnte da eine Frau nein sagen :nixweiss: .
Ein grübelnder
Sunnyboy :???: :nixweiss:
 
AndyLao

AndyLao

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@khontingtong

Pardon, wenn das jetzt falsch rübergekommen war. Das war keinesfalls ironisch gemeint, sondern respektvoll anerkennend für die 10 Jahre mit "überwiegend heiter".

@sunnyboy

Das kann ich nur bestätigen!! Schwager und Schwipp-Schwägerin sind sogar so "patriotisch", dass sie nicht mal aus ihrer Heimatstadt weggehen würden.
 
M

Marco

Gast
Durch CNX inspiriert, habe ich mit meiner Mia zusammen die CH-THL und THL-CH Ehen unserer Bekannten analysiert:

Kiau
War 6 Jahre mit einem Schweizer verheiratet. Eine Tochter.
Scheidungsgrund:
Der Mann hatte zu wenig Sex mit ihr, da er 4x die Woche am Abend unterwegs war (Training, Jassabend, Kegelabend, Männerabend, ...)

Daa
War 4 Jahre mit einem Schweizer verheiratet. Zum Glück keine Kinder.
Scheidungsgrund:
Hat einen Mann geheiratet, der bereits mit dem Alkohol verheiratet war. Daa konnte ihn nicht heilen.

Nok (weiblich)
War 7 Jahre mit einem Schweizer verheiratet. 3 Kinder.
Scheidungsgrund:
Nok zockte wie wild. Die Kinder hatte sie total vernachlässigt (zum Glück war die Schwiegermutter im selben Quartier wohnhaft).

Naam
War 3 Jahre mit einem Italiener verheiratet. Einen Sohn.
Scheidungsgrund:
Naam nahm es mit der Treue nicht so genau. Ich kannte sie schon aus Patong. Es kam doch tatsächlich vor, dass sie zwei Boyfriends zur gleichen Zeit (in unterschiedlichen Hotels) zu Besuch hatte.

Nok (männlich)
War 2 Jahre mit einer Schweizerin verheiratet. Keine Kinder.
Scheidungsgrund:
Nok war nicht wirklich ein Arbeitstier. Seine Frau Silvia hatte dafür zwei Arbeitsstellen. Noch Fragen? Ja, ich frage mich wie Silvia es ganze zwei Jahre mit ihm ausgehalten hat.

Nit
War 8 Jahre mit einem Österreicher, der in der Schweiz wohnt, verheiratet. 2 Kinder
Scheidungsgrund:
Armin ist drogenabhängig und äusserst gewalttätig. Nit wurde drei X ins Spital eingeliefert. Leider haben die zwei grösseren Kinder die Misshandlungen mitbekommen.

Sechs Ehen die vor dem 10 Ehejahr geschieden wurden.
[highlight=yellow:6899c8c71e]Zehn Ehen die zwischen 3 und 20 Jahren sind - von Scheidung keine Spur.[/highlight:6899c8c71e]


So die Detailanalyse überlasse ich gerne Euch.

khontingtong
 
C

CNX

Gast
sunnyboy" schrieb:
Aber andererseits wenn jemand mit solchen Landes/Sprachkenntnissen auftaucht :super: , könnte da eine Frau nein sagen :nixweiss: .
Ein grübelnder
Sunnyboy :???: :nixweiss:
Hallo Sunnyboy,

ja, sie kann. Oftmals wollen sie ja gar nicht das der Mann alles weiss, geschweige noch versteht. Oftmals tritt die "Bewunderung" für die tollen Sprachkünste in den Vordergrund. Hintergründig denkt man dann - blöd, der versteht ja alles. Zumindest ist dies in der Anfangsphase oftmals so.

Gruss
C N X
 
phimax

phimax

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vor'm Monitor
Tja, eigentlich haben @AndyLao und @khontingtong imho die wesentlichen Gründe beschrieben, die für eine (schnelle/frühe) Scheidung prädestiniert sind. Nur liegen diese Gründe vielfach vor der eigentlichen Heirat offen oder sollten zumindest im Ansatz erkennbar sein. Unbestritten und außen vor bleibt, das niemand eine unterschiedliche Entwicklung vorhersehen und sich nach einiger Zeit herausstellten kann, das sich die Partner schlicht getäuscht haben. Letzteres ist imo unabhängig von der jeweiligen Nationalität der Partner.

Wenn @Micha fragt, wie eine Beziehung richtig einzuordnen sei und im Gegenzug @MrLuk die Frage für wichtiger hält, wie eine Beziehung richtig gelebt wird, stellt es für mich keinen Gegensatz dar, sondern ist ergänzend zu sehen. Beiden Aussagen steht eine wie auch immer entstandene voran, die man um das warum erweitern sollte.

Das Wie i.w.S. ist schnell abgehandelt und kann b.B. hier im Forum nachgelesen werden.
BTW: @Micha und wenn dir noch nie eine Dame begegnet ist, die dir nicht nach Deutschland gefolgt wäre, bist du vielleicht nicht der, den du hier immer darstellst (Looser), sondern das ganze Gegenteil (Don Juan). Denk´ auch mal in diese Richtung.
I.e.S. spielt der Faktor Zeit eine große Rolle. Oft bleibt nicht viel davon bzw. wird sie sich nicht genommen. Wer bitteschön heiratet nach drei Wochen oder drei Monaten, wenn er nicht muß? Ja, schon klar. Wenn jemand nach Entäuschungen oder einer langen (vielleicht auch erfolglosen) Suche meint, genau das Gefunden zu haben, was gesucht wurde, werden Nägel mit Köpfen gemacht, spricht es wird um jeden Preis festgehalten. Beste Ausgangssituation für @woma´s Sprungbrett.

Entscheidender bleibt aber imo die Frage, Warum sich zwei Partner für einander entscheiden, also ihre persönlichen Motive. Stichwortartig fallen mir da Liebe, Versorgung, Chancen, Verlust, Resignation, Erotik, Unwissenheit und Macht ein.
Die einzelnen Motive/Stichworte mögen durchaus Gegensätze darstellen, können deshalb aber durchaus für eine lange Beziehung von Vorteil sein, wie es auch bei gleichen Motiven der Fall ist. Voraussetzung ist allerdings immer, das es beiden Partnern bewußt ist, was sie da machen. Wissen sie es, haben sie die Besten Vorausetzungen für eine glückliche (und streitwerte), lange, dauerhafte, erfüllende, ergänzende, befriedigende, normale Beziehung. Wissen sie es nicht oder verheimlichen bewußt (oder auch unbewußt) iher wahren Motive, treiben sie letztendlich die Scheidungsstatistik in die Höhe.

Doch das ist immer noch besser, als eine Ehe weiterzuführen, in der sich beide Partner unglücklich fühlen. Dann lieber allein, als gemeinsam einsam.

Michael
 
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Mi Noi

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Hallo,
In einer Presseerklärung des Forums für binationale Paare und Familien in Deutschland vom 30.5.2000 (geänderte Fassung vom 3.6.2000) gibt es eine, fuer das Thema, interessante Passage, die ich euch nicht vorenthalten moechte:

„Bereits 1997 war jede siebte in Deutschland geschlossene Ehe binational, in einigen Gegeneden, wie Berlin Kreuzberg, sogar schon jede zweite. Dabei ist zusätzlich zu beachten, dass in der amtlichen Statistik nur in Deutschland geschlossene Ehen binationaler Paare aufgeführt sind, aufgrund von teils kaum überwindbarer juristischer Hürden bei der Einreise des nicht- Deutschen Partners und der Heiratspapiere, jedoch viele binationale Ehen im Ausland geschlossen werden.
Die oben genannte Tatsache, dass viele binationalen Ehen mit einem deutschen Ehepartner im Ausland geschlossen werden und daher nicht in der amtlichen Statistik erscheinen, täuscht außerdem auch in einer anderen Sache: Denn bei Scheidungen zählt der Wohnsitz der Eheleute, somit werden zwar die meisten Scheidungen binationaler Ehen mit einem deutschen Partner registriert, aber nicht die Eheschließungen. Diese Verzerrung führt zu dem Aberglauben, dass die Scheidungsrate bei Binationalen deutlich höher liegt als bei rein deutschen Ehen. Obwohl aufgrund der Gesetzeslage binationale Paare quasi zur Ehe genötigt werden, ohne die Chance zu bekommen, sich vorher richtig kennenzulernen, ist vermutlich das Gegenteil der Fall.“

Quelle: www.binational-in.de/presseerklaerung.html

Gruss
Mi Noi
-der keiner Statisik glaubt, die er nicht selbst gefälscht hat
und der ungeschieden und im 9.Jahr glücklich und binational verheiratet ist.-
 
Micha

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phimax" schrieb:
BTW: @Micha und wenn dir noch nie eine Dame begegnet ist, die dir nicht nach Deutschland gefolgt wäre, bist du vielleicht nicht der, den du hier immer darstellst (Looser),
phimax,

wenn Du das vermutest, lässt Du die völlig konträhren Gegebenheiten zwischen Deutschland und Thailand ausser acht.

Wenn ich beide Länder als Markt betrachte (Heiratsmarkt) dann sind in Deutschland nunmal die Frauen extrem im Vorteil und in Thailand sind es die Männer.

Wer diesen extremen Kontrast ausser acht lässt, läuft Gefahr in Thailand gleich bei der ersten Frau hängen zu bleiben.

Wäre das nicht eine Erklärung für die vielen sehr ungleich wirkenden Paare, die einem immer wieder begegnen ?
 
MichaelNoi

MichaelNoi

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Amberg / Bangkok
Statistik hin Statistik her,
das Hauptproblem ist aus meiner Sicht,
dass sich da 2 Menschen aus völlig unterschiedlichen Kulturkreisen in oft kürzester Zeit ehelichen.
Das ist so als wenn ich Wasser mit Öl vermischen wollte -
kann eigentlich gar nicht funktionieren.

Manchmal funktioniert es eben doch, wenn jeder die Eigenheiten des anderen akzeptiert, aber das ist schwer, nicht war !?
 
C

Chak

Gast
Khontingtong, deine Aufstellung bestätigt die eingangs von Andylao geäußerte These, wenn ich mir so ansehe was für Männer dabei waren (Alkoholiker, drogenabhängige Schläger...), andererseits bestätigt es aber auch meinen bisherigen Eindruck, dass die Ehen häufig von nur kurzer Dauer sind.
 
M

MrLuk

Gast
Rein statistisch und sachlich betrachtet, weiß die Ausländerbehörde und die zuständigen Ministerien und Ämter (bei uns in Lux, sind die zuständigen Ämter gleichzeitig das Außenministrium und das Justitzministerium) bereits seit langem, daß bikulturelle Ehen leichter in die Brüche gehen als herkömliche "Ehen", ganz einfach, weil mehr Probleme auf die Ehepartner zukommen. Es ist sachlich gesehen einfach eine schwierigere Konstellation. Die Bürokratischen Hindernisse sind nicht zuletzt zu dem Zweck aufgestellt, daß sich bereits ein Teil der Spreu an dieser Hürde vom Weizen teilt. Man möge davon halten was man will...

In Lux haben wir eine Scheidungsrate von rund 50% nach 4-5 Jahren - und wenn man dem "Schwierigkeitsgrad" der bikulturellen Ehen noch einmal pauschal 25% hinzufügt, dann kommt man auf erschreckende (theoretische) 75%. Und das ist keineswegs aus der Luft gegriffen.

Praktisch gesehen und von einer menschlicheren Warte aus betrachtet, sieht das natürlich ganz anders aus. Ähnlich wie bei Unfallstatistiken, könnte man z.B davon ausgehen, daß man wenn man 20 Jahre lang eine bestimmte Strecke mit dem Auto zur Arbeit fährt, eine 150% Chance hat, tötlich zu verunglücken! Was ja nicht heißt, daß man besser daran täte, seinen Job aufzugeben und die Strecke nie mehr zu fahren...

Auch bei dieser Statistik schrauben "geistesgestörte" und agressive Fahrer, die Statistik genauso dramatisch nach oben, wie etwa absolute Heiratswütige und andere Ignoranten mit absolut falschen Vorstellungen die Scheidungsraten (allgemein) verfälschen. Und darüberhinaus sind in Luxemburg 80% der Frauen die heiraten schwanger! Was das im Klartext heißt, brauche ich ja sicherlich nicht näher zu erläutern. Und was die bikulturellen Ehen angeht, da will ich erst gar nicht auf die einzelnen Parameter eingehen, die die Statistiken verfälschen
;-D

Schlußendlich sollte man bei einer Liebesheirat alle Statistiken, wie treffend und repräsentativ sie auch immer sein mögen, einfach in den Wind schlagen. Wer möchte schon ein Teil der Statistik sein???

Also, ich nicht!
 
Thema:

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