Nockerberg

Diskutiere Nockerberg im Sonstiges Forum im Bereich Diverses; jetztläuft gerade einer der besten sendungen im jahr in Bayern 3 der Nockerberg
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Maadia

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Jan 29, 2004
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jetztläuft gerade einer der besten sendungen im jahr in Bayern 3 der Nockerberg
 
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Mandybär

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War noch viel zu seicht die Rede, aber einige der Politiker haben ganz schön säuerlich gelächelt :lachen:

Diese Sendung ist immer wieder hervorragend anzuschauen.
Wo war eigentlich Westerwave, der hat sich seine Abwesenheit ganz klug gerichtet. ;-D

Grüße
Mandybär
 
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Gut ist, dass die SEndung immer mehr Tiefgang bekommt und die Zeit der Schenkelklopfer und Kalauerei vorbei ist.
Harmlos wars nicht, haette aber in der Tat etwas schaerfer sein duerfen.
Gut hatz mir auch die Entstaubung des Singspiels gefallen. Hat ihm sehr gut getan und die Schauspieler waren richtig klasse.
Bei etlichen Politikern und gerade Wirtschaftsfuehrern hat man aber auch in den Reaktionen gesehen wie abgehoben und realitaetsfern die sind.
Aergerlich die Fragen und Bemerkungen der Reporter, so einen Bloedsinn hat die Sendung nun wirklich nciht verdient und zeigt nur das sonstige Niveau auch der oeffentlich rechtlichen. :rolleyes:

Hab im Netz nur ein kurzes Video gefunden, besser als nix.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=rZyQO-t_t70[/youtube]
 
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Mandybär

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Einige Passagen der Rede waren sicher hart an der Grenze:



Scharfe Kritik nach KZ-Vergleich in Nockherberg-Rede
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Donnerstag, 4. März 2010, um 16:32
München (ddp) Mit einem KZ-Vergleich in seiner Nockherberg-Rede hat der Kabarettist Michael Lerchenberg für Entrüstung gesorgt. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, kritisierte am Donnerstag in München, es sei «eine Grenze überschritten worden». Sie ermahnte den Fastenprediger: «Scherze, die das Leid der Opfer in den Konzentrationslagern verharmlosen oder gar der Lächerlichkeit preisgeben, sind eine Schande.»

Auch Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) sagte: «Es gibt Bereiche, über die kann man keine Scherze machen, das kann nicht gutgehen» Die bayerische FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß bezeichnete Lerchenbergs Vergleich als «menschenverachtend» und mahnte: «Eine sofortige Entschuldigung ist zwingend geboten.» Lerchenberg selbst verteidigte jedoch am Donnerstag seinen Auftritt: »Die Themen erfinde ich doch nicht, die liegen auf der Straße. Ich habe mich nur gebückt und sie aufgehoben.»

Lerchenberg hatte in der satirischen Rede am Mittwochabend fabuliert, FDP-Chef Guido Westerwelle wolle nun alle «Hartz IV»-Empfänger bei Wasser und Brot in einem Lager in Ostdeutschland sammeln - «drumrum ein Stacheldraht, das haben wir schon mal gehabt» Und über dem Eingang, «bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd, steht in eisernen Lettern: Leistung muss sich wieder lohnen». Zuhörer sahen darin eine Anspielung auf den menschenverachtenden Spruch «Arbeit macht frei» am Tor des Konzentrationslagers Auschwitz.

Stamm sieht trotz dieser Äußerungen keinen Anlass, einen Rückzug Lerchenbergs aus der Rolle des Fastenpredigers Bruder Barnabas zu fordern Er solle aber künftig beachten, «dass es einfach Inhalte gibt, die sich zum Derblecken nicht eignen». Lerchenberg habe in einigen Passagen «bierernst und fast verbissen» agiert. Stamm sagte, sie wünsche sich ein spritzigeres und humorvolleres «Derblecken»: «Natürlich darf er uns Politiker auf die Schippe nehmen. Das Thema Landesbank zum Beispiel ist völlig okay.»

Lerchenberg verwies darauf, dass eine Fastenpredigt «keine Lachparade» sei Sie vertrage vielmehr «ein paar ernste Momente». Man müsse in einer solchen Rede «auch mal ein paar Sachen geraderücken dürfen». Westerwelle schüre mit seinen «Hartz IV»-Äußerungen eine «Neiddebatte» und fange an, den 2008 gestorbenen österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider «zu kopieren». Lerchenberg fügte hinzu: «Es gab schon mal Zeiten, da wurden die vermeintlich Arbeitsscheuen weggesperrt. Ich habe in der Fastenpredigt nur ein paar Schritte weitergedacht.»

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) mahnte hingegen, man müsse sich «sehr hüten, was solche Anleihen an die Geschichte angeht Da geht manches sehr schnell daneben.» Der Vize-Ministerpräsident rief Lerchenberg dazu auf, zu «überlegen, wo die Grenzen des guten Geschmacks überschritten werden». Auch Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer hatte beklagt, manche Passagen der Rede seien «schwierig» und »grenzwertig« gewesen.

(ddp)


Mandybär
 
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mrhuber

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Die Idee von diesem ekelhaften Schreihals Westerwelle, die Leute könnten ja Schnee schippen, war auch nicht ohne und geht in eben diese Richtung :fertig:
 
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Lille

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Apr 22, 2004
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bin da fuer die politikers nach hartz IV zu bezahlen und bei jedem mist den sie bauen die kohle zu kuerzen oder zu streichen, fuer jede stunde sinnvolle arbeit gibt es dann nen euro extra, fahrkosten und so muessen die natuerlich selbst bezahlen.


:cool: mfg lille :cool:
 
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Paddy

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mrhuber" said:
Die Idee von diesem ekelhaften Schreihals Westerwelle, die Leute könnten ja Schnee schippen, war auch nicht ohne und geht in eben diese Richtung :fertig:
Dabei "vergaß" er auch zu erwähnen, daß bereits Berlin zuerst 1000 und später weitere 650 Mann bei der ARGE angefordert hatte bzw. sich auf dieses Jobangebot 25.000 Leute meldeten.

Genau so unseriös ging er mit Zahlen um, die angeblich belegen sollten, daß Hartz IV Empfänger mehr bekämen, als Leute in Vollzeitarbeit.

Alles längst glaubwürdig widerlegt.

"Lohnabstandsgebot: Politik wird mit gezielten Lügen gemacht – Wehren wir uns dagegen

Bundesagentur für Arbeit erteilt Dienstanweisung für sittenwidrige Löhne/ Verd.di Landesvorstand ruft jetzt auch zur Demo auf!

Essen/Düsseldorf/Bonn - Die gestern veröffentliche Expertise des Paritätischen Wohlfahrtsverbands hat die gezielten Lügen von Koch und Westerwelle nun auch noch deutlich gemacht. Die angebliche Hartz IV-Familie mit zwei Kindern hat keineswegs mehr als eine erwerbstätige Familie, es sei denn, man unterschlägt das Kindergeld, den Kindergeldzuschlag oder eventuelles Wohngeld. Schon Anfang Februar hatte das Erwerbslosen Forum Deutschland Hessens Ministerpräsident Roland Kochs abenteuerliche Rechnung scharf kritisiert, wonach eine Familie ohne Arbeit besser gestellt sei, als eine Familie mit 1.600 Euro Nettoeinkommen. Auch Koch hatte unterschlagen, dass zu den 1.600 Euro Nettogehalt noch 368 Euro Kindergeld kommen, die bei Hartz IV voll als Einkommen abgezogen werden, bei Erwerbstätigen aber zusätzlich sind. „Die gezielten Falschinformationen und fast schon sozialrassistischen Angriffe von Roland Koch und Guido Westerwelle auf Erwerbslose dienen ausschließlich dazu, Sozialneid zu schüren und die Sozialleistungen – auch die der Kinder - zu senken. Damit soll der Hungerlohnsektor noch weiter ausgebaut werden“, so Martin Behrsing vom Erwerbslosen Forum Deutschland.

Die Bundesagentur für Arbeit wurde für ihre neue Dienstanweisung scharf kritisiert, wonach die Jobcenter erst bei Stundenlöhnen von unter drei Euro vorgehen sollen. Damit würde sie zum Erfüllungsgehilfen für sittenwidrige Löhne und würde durch ihre Sanktionsinstrumente Ausbeutung legitimieren.

Das Argument mit dem Lohnabstandsgebot hält das Bündnis für eine reine Farce, da es grundsätzlich das KO-Argument ist, um Niedriglöhne und Sozialleistungskürzungen zu begründen. Dahinter steckte schon immer der Wunsch, ausschließlich die Arbeitskraft verwerten zu wollen, ohne für die Kosten der überflüssigen Menschen aufzukommen. Die Bundesregierung hatte bei der mündlichen Verhandlung am 20. Okt. 2009 vor dem Bundesverfassungsgericht auf die Frage, ob das Lohnabstandgebot bei der Bemessung der Hartz IV-Eckregelsatzes eine Rolle gespielt hätte; und wenn ja, warum es dann kein Mindestlohn gäbe (Frage des Bundesverfassungsrichters, Prof. Dr. Johannes Masing), das Lohnabstandsgebot für die Bemessung der Regelleistung verneint. Wenn dies doch gefordert wird, ist ein Mindestlohn von 10 Euro (Lohnsteuerfrei) und Anhebung des Hartz IV-Eckregelsatzes auf 500 Euro unumgänglich. "Da fragen wir uns doch, warum es jetzt aufeinmal die zentrale Rolle spielt", so Behrsing.

Verd.di Landesvorstand NRW ruft jetzt auch zur Demo auf!

„Die Demonstration in Essen soll ein Anfang sein, diese Zustände umzukehren. Nicht nur Erwerbslose und Arbeitnehmer sind der Verwertung unterworfen, sondern auch gerade Schüler, Auszubildende und Stundeten“, so Anna Krause von der Bonner Jugendbewegung. Inzwischen ruft auch der ver.di Landesbezirksvorstand zur Teilnahme an der Demonstration auf."

http://www.elo-forum.net/politik/politik/-2010030213551.html

[highlight=yellow:fcafb01ec4]BR Heute um 19:45 - 21:45 Uhr "Auf dem Nockherberg" [/highlight:fcafb01ec4]
 
Dieter1

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Mandybär" said:
Scharfe Kritik nach KZ-Vergleich in Nockherberg-Rede
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Donnerstag, 4. März 2010, um 16:32
München (ddp) Mit einem KZ-Vergleich in seiner Nockherberg-Rede hat der Kabarettist Michael Lerchenberg für Entrüstung gesorgt. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, kritisierte am Donnerstag in München, es sei «eine Grenze überschritten worden».
Die "Grenze" ist bereits mit der Existens eines "Zentralrats der Juden" ueberschritten.

Diese Organistion sieht ihre Hauptaufgabe anscheined darin, in irgendwelchem Kikifatz nach Dingen zu suchen, die man als "Beleidigung" einstufen koennte.
 
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Die Schnarrenberger und der Zeil haben beide im Interview direkt nach der Rede die fuer gut und ausgewogen gefunden.
Kein Wort davon, dass man sich beleidgit fuehlen wuerde.

Erst nachdem der Zentralrat sich aufgeregt hat ging das Theater los. Dabei bedeutet wehret den Anfaengen genau das, offernbaren von geschichtlichen Zusammenhaengen damit das "Nie wieder" nicht noch zur vollkommenen Makulatur wird.

Mir geht das jedenfalls sowas von auf den Geist, und die Rede war eher noch zu zahm und eine der milderen der letzten Jahre, fuer meinen Geschmack etwas zu mild.
Hier noch ein Ausschnitt.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=tgWSHqUxvbY[/youtube]
 
Schwemmland

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Unabhängig von diese Promotionveranstaltung für unsere "Helden der Nation", welche mir sowiso schon seit geraumer Zeit am "Arsch" vorbei gehen, habe ich mir letzte Woche bereits vor der offiziellen Eröffnung des "Nockherberg", die erste Halbe "Salvator" bei einer gepflegten halben Haxe gegönnt :round: - sowas werde ich ab April in LOS sicherlich nicht bekommen oder hat jemanden den ultimativen Tipp :nixweiss:
Das Preisniveau von 14 Euronen :round: für die halbe Haxe ist zwar nicht Ohne , aber die Qualität stimmt.
Nach der halben Salvator wäre ich am Sonntag fast vomRadl gefallen ;-D
 
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ferromat

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Schwemmland" said:
sowas werde ich ab April in LOS sicherlich nicht bekommen oder hat jemanden den ultimativen Tipp :;-D
Hallo Schwemmland, im Lumpini Night Bazar in Bangkok nahe dem Lumpini Park gibt´s den Aventinus von Schneider, ein Weißbier Bock, der auch nicht zu unterschätzen ist. Bei einem zuviel haut`s dich ziemlich schnell vom Stangerl, da dieses Starkbier normalerweise nicht bei so tropischen Temperaturen eingenommen wird.
Einen Paulanerstand gibt`s übrigens auch im Night Bazar, ob der den Salvator hat weiß ich allerdings nicht.

Den Schweinshaxen gibt`s aber definitiv nur in der chinesischen Form, klein und gekocht anstatt groß und gegrillt.
Ich bin erst wieder im September im Lumpini Biergarten anzutreffen.
Gruß
Mathias
 
Schwemmland

Schwemmland

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:super: Danke für den Tipp, den Rausch kann man dann gleich im Lumpini Park ausschlafen :lol:
 
tomtom24

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Dieter1" said:
Mandybär" said:
Scharfe Kritik nach KZ-Vergleich in Nockherberg-Rede
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Donnerstag, 4. März 2010, um 16:32
München (ddp) Mit einem KZ-Vergleich in seiner Nockherberg-Rede hat der Kabarettist Michael Lerchenberg für Entrüstung gesorgt. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, kritisierte am Donnerstag in München, es sei «eine Grenze überschritten worden».
Die "Grenze" ist bereits mit der Existens eines "Zentralrats der Juden" ueberschritten.

Diese Organistion sieht ihre Hauptaufgabe anscheined darin, in irgendwelchem Kikifatz nach Dingen zu suchen, die man als "Beleidigung" einstufen koennte.
:super:

Stimmt - Zensurrat traefe es wohl besser, denn das waeren sie am liebsten. Und alles schoen unter juedischem Deckmantel, den man ja gleich gar nicht kritisieren darf, ohne nicht gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden :fertig: Eigentlich ziemlich geschickt. Erschreckend aber, dass Warnen vor KZ-Zustaenden (wobei ich mir nicht mal sicher bin ob das nicht ein Vergleich zur DDR war, denn das traefe es auch) auch schon als ein Beschoeniger der selbigen gesehen wird. Ich denke, das hat der Zensurrat nur halbherzig zugehoert und einfach seine grosse Chance gewittert, mal wieder was zensieren zu koennen. Zumindest den Wunsch nach einer solchen zum Ausdruck bringend.

Und zu Westerwelle: Tja, so wie man es in den Wald schreit, so kommt es zurueck. Erst Volkes Stimme mit ebensolchen Wahlluegen wie schon andere vor ihm ergaunern, dann im Hoehenflug (sozusagen auf der Spitze der W-Welle ;-D ) selbiges Volk zu spalten versuchen und dann einen auf beleidigtes Kleinkind machen. Ja, das sind sie - die deutschen Eliten! :lachen:

edit: fuer merkel wird meiner meinung nach auch langsam Zeit. denn mir faellt auf, dass unsere Bundeskanzler parallel zur Amtszeit gleichzeitig immer weniger Volksnaehe haben (absteigende Kurve) und fett werden (ansteigende Kurve). Somit ist jedes einzelne Kanzler(in) Kilo ein Indikator fuer Volksnaehe ;-D

Bloss wen zum kanzler? :gruebel: Dann doch vielleicht die merkel noch ein paar Kilos drauflegen lassen ;-D
 
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Paddy

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tomtom24" said:
Dieter1" said:
Mandybär" said:
Scharfe Kritik nach KZ-Vergleich in Nockherberg-Rede
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Donnerstag, 4. März 2010, um 16:32
München (ddp) Mit einem KZ-Vergleich in seiner Nockherberg-Rede hat der Kabarettist Michael Lerchenberg für Entrüstung gesorgt. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, kritisierte am Donnerstag in München, es sei «eine Grenze überschritten worden».
Die "Grenze" ist bereits mit der Existens eines "Zentralrats der Juden" ueberschritten.

Diese Organistion sieht ihre Hauptaufgabe anscheined darin, in irgendwelchem Kikifatz nach Dingen zu suchen, die man als "Beleidigung" einstufen koennte.
:super:

Stimmt - Zensurrat traefe es wohl besser, denn das waeren sie am liebsten. Und alles schoen unter juedischem Deckmantel, den man ja gleich gar nicht kritisieren darf, ohne nicht gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden :fertig: Eigentlich ziemlich geschickt. [highlight=yellow:44320ddbe7]Erschreckend aber, dass Warnen vor KZ-Zustaenden [/highlight:44320ddbe7](wobei ich mir nicht mal sicher bin ob das nicht ein Vergleich zur DDR war, denn das traefe es auch) auch schon als ein Beschoeniger der selbigen gesehen wird. Ich denke, das hat der Zensurrat nur halbherzig zugehoert und einfach seine grosse Chance gewittert, mal wieder was zensieren zu koennen. Zumindest den Wunsch nach einer solchen zum Ausdruck bringend.

Und zu Westerwelle: Tja, so wie man es in den Wald schreit, so kommt es zurueck. Erst Volkes Stimme mit ebensolchen Wahlluegen wie schon andere vor ihm ergaunern, dann im Hoehenflug (sozusagen auf der Spitze der W-Welle ;-D ) selbiges Volk zu spalten versuchen und dann einen auf beleidigtes Kleinkind machen. Ja, das sind sie - die deutschen Eliten! :lachen:
Nicht zu übersehen wäre, daß die Mitglieder des Zentralrats der Juden keine Israelis sind, sondern Deutsche und meistens FDP-Mitglieder.

Ich frage mich schon immer, warum man diesem Gremium gestattet, sich ständig in politische Fragen einzumischen. :nixweiss: Schliesslich sind sie m.E. ausschliesslich für religiöse Fragen zuständig. Nicht umsonst nennen sie sich ja "Zentralrat der Juden" und nicht der ZR der Israelis.

Zudem waren in Nazi-Konzentrationslagern nicht nur Juden und das Thema geht uns alle an.
 
EO

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Also da geht mir der Hut hoch-gelinde ausgedrückt.
Haben wir nun Meinungsfreiheit?oder nicht?.
Und auch wenn es einige nicht hören möchten-Wenn immer irgendwas /auch wenn es aus einem Zusammenhang gerissen wird/ oder was mit (Nazi,Verfolgung,KZ,oder ähnliches zu tun hat,oder angedichtetr wird)kommt der Zentralrat der Juden und macht ein Fass auf.
Wenn aber die Juden/Israelis in ihrem? Land die Palästinenser verfolgen,foltern,töten,müssen alle die Schnauze halten?.
Und nun ist der Komödiant vom Nockerberg zwangsweise weggemobbt worden.Lächlich.
 
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martinus

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@ EO

genau DAS meinen die Einen "Meinungsfreiheit", denn sie sagen ja nicht für WEN die gelten soll.
Das Wichtigste:

Meinungsfreiheit gilt immer nur für eine Gruppe oder Person, nur eben halt nicht für denjenigen, der der Gesellschaft den Spiegel vorhalten will.
Der wird gleich aufs Übelste verurteilt.

Früher durfen bestimmte Leute jedem uneingeschränkt die Meinung sagen, damals hatten sie mit einer Narrenkappe gekennzeichnet und lebten am Hofe des Königs.

Heute gibts keine Könige mehr und uneingeschränkt die Meinung sagen, dürfen nur noch diejenigen, die die größte Lobby (und Geldmacht) hinter sich haben.

Ziemlich traurig, wenn immer gleich ein Grund gesucht wird, um sich verletzt zu fühlen und gleich zwanghaft versucht wird, sich mit Giftpfeilen zu verteidigen.

Martin
 
resci

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Malhier-Maldort
dieser Zentralrat tut nichts anderes als das was Göbbels auch gut konnte: Hetzen

Weshalb Westerwelle nie mehr auf den Nockerberg eingeladen werden möchte ist doch auch klar, sind die Konsorten um Frau Knoblauch typisches FDP-Klientel und wohl eine der Wenigen die ihn als Politiker noch unterstützen.

resci
 
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Gute Beitraege :super:
Dem Helmut Schleich, der auf dem Nockherberg grandios den Strauss gegeben hat haben sie gestern live im BR die Barnabaasrolle fuers naechste Jahr angeboten. Er lehnte „Dankend“ ab und meinte, wenn seine Kabarettistenkollegen einen „Arsch in der Hose haben“ machen die das auch nicht.

Bin mal gespannt ob sich noch ein Speichellecker findet der den Part uebernimmt.

Im uebrigen, zum historischen VErgleich, es waren genau die "asozialen Elemente" die die Nazis als erste, alnge vor den Juden in die KZ gesperrt haben. Die Trippelbrueder durften 33 sogar selbst zu Fuss auf festgelegten Routen ins KZ marschieren.

Da braucht sich der Zentralrat nicht so aufspielen und so tun als haette er einen Alleinvertretungsanspruch fuer alle KZ-Opfer.
 
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