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Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thailand?

Diskutiere Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thailand? im Behörden & Papiere Forum im Bereich Thailand Forum; In alten Texten - die aber immer noch on-line sind - kann man auch noch heute lesen, dass die Registrierung der in Deutschland geschlossenen Ehe...
W

waanjai

Gast
In alten Texten - die aber immer noch on-line sind - kann man auch noch heute lesen, dass die Registrierung der in Deutschland geschlossenen Ehe zwischen einem Deutschen und einer Thailänderin in Thailand, die negative Konsequenz hätte, daß "die mit einem Ausländer verheirateten Thailänder/innen ihr Recht (verlieren würden), in Thailand Grund zu erwerben. Aber auch ohne Registrierung der Ehe und Eintragung des Ehenamens im Paß wäre der Kauf nach derzeitigem thailändischem Recht unwirksam und zudem strafbar."
Dieser Text stammt aus: 07.12.98 Quelle

Mehrfach habe ich inzwischen Hinweise gefunden, dass dies längst nicht mehr stimmen würde.

Deshalb stellt sich die - im Prinzip leicht zu beantwortende - Frage, welche thailändischen Ehefrauen, die ihre Ehen in Thailand registriert hatten, in den letzten 5 1/2 Jahren dort problemlos Land erworben haben. ?

Gibt es auch Gegenbeispiele?
 
C

Chak2

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Ja, meine Frau. Ihr wurde gesagt, sie könne kein Land erwerben. Offensichtlich kannte man da auf dem Land die neue Rechtslage noch nicht, das ist jetzt so etwa 4 Jahre her.
 
E

expatpeter

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Chak2" schrieb:
Ja, meine Frau. Ihr wurde gesagt, sie könne kein Land erwerben. Offensichtlich kannte man da auf dem Land die neue Rechtslage noch nicht, das ist jetzt so etwa 4 Jahre her.
So weit ich mich erinnere, kann sie Land erwerben, das der liebe Farang-Ehegatte dann nach ihrem Tod aber innerhalb eines Jahres verkaufen muss.
 
andydendy

andydendy

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Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Mutter - Tochter - Sparbuch - Konto

Näheres kann ich ö....... nicht erläutern. Nur weis
ich das die Thai gute Wege und Tricks kennen doch
Land zu kaufen und zu bauen. Der Standort ist da
bei frei wählbar. Kenne den Weg aber nur ohne den
Farang einzubeziehen.
 
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amnesius

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Und wie sieht es aus, wenn das Land VOR der Hochzeit erworben wurde?

Grüße

Stefan
 
andydendy

andydendy

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Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Nach thailändischen Recht

Wenn die Frau vor der Eheschliesung ein Konto mit
dem Barvermögen besitzt hat, ist das beim Landkauf
kein Problem.
Nur dann stellt sich die Frage warum Sie dann in
die BRD wollte.

Bei der Eintragung ins thailändische Hausregister
gibt keine Probleme mehr falls der Ehegatte stirbt.

Beispiel: 56 jährige Thai war 4 Jahre mit einem 82
jährigen Deutschen verheiratet und bekommt jetzt
700,- Euro Witwenrente. Das wird auch ohne Umstände
nach Thailand überwiesen.
Wenn ihr die 3 Jahres Schallmauer übersprungen habt,
seid lieb zu euren Frauen.

:round:
 
A

amnesius

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Der Sachverhalt ist der:

Meine Freundin bekommt ein Grundstück in BKK von Ihrer Mutter geschenkt (Nähe neuer Flughafen).

Der Plan: Dort ein Haus zu bauen und es erstmal zu vermieten. Später wollen wir dann vielleicht das Haus selber nutzen wenn wir uns zur Ruhe setzten.

Wie gesagt, bis auf das geschenkte Grundstück enthält der Plan noch viele "vielleicht's"

Das einzige Problem wäre wohl wenn wir beide irgendwann nach LOS gehen, um dort unser Rentnerdarsein zu geniessen, was passiert wenn meiner (dann) Frau etwas passiert?

Ist es möglich das Grundstück/Haus langfristig von Ihr zu pachten, o.ä.? Nur als Sicherheit, das wenn Ihr etwas passiert ich nicht Haus und Grund verliere?

Wenn ich mal unter der Erde bin ist es mir egal was die Verwandschaft damit treibt.

Grüße

Stefan
 
W

waanjai

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Bin inzwischen durch weiteres Suchen auch schlauer geworden:

Danach scheint zu gelten:

1. Eine Thailänderin, die mit einem Deutschen verheiratet ist, und dessen Nachnamen nun als Familiennamen trägt, kann in Thailand unbegrenzt Land erwerben.
2. Erst wenn die so verheiratete Frau die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, dann darf sie max. 1 Rai Land erwerben.

Dies ist das Ergebnis der folgenden früheren Diskussion hier.
Mit anderen Worten, der bei Baanthai noch online befindliche Ratgeber Text wäre inzwischen schlicht falsch, weil nicht mehr aktuell.
 
conny

conny

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Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

@ waanjai

Danach [highlight=yellow:201ed6a3b3]scheint[/highlight:201ed6a3b3] zu gelten ...

Nimm es mir nicht krumm, aber ich fände es besser zu wissen, was denn jetzt tatsächlich Fakt ist. Und nicht was evtl. oder wahrscheinlich sein könnte :nixweiss:

Oder hast du dich vielleicht nur falsch ausgedrückt :nixweiss:

Bin etwas ratlos, wie ich dein Posting deuten soll.

Gruß
Conny
 
J

Johann43

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

@waanjai,

zu 1: nur muss der ausl. Ehemann auf seine Ansprüche auf das Land vorab verzichten.

Das wurde in der Vergangenheit nicht so konsequent von den thail Behörden beachtet. Es soll aber nun von der Verwaltung nachgeholt werden, diesen Verzicht zu unterschreiben.

Aber wie immer in TH ..... ob dies auch alle Verwaltungen machen .... sehr fraglich.

Es ist wohl zutreffend, wie hier behauptet wurde, das die örtlichen Verwaltungen, selbst nicht so recht Bescheid wissen, wie sie es handhaben sollen ..... Gibt es ja bei anderen Gesetzen/Bestimmungen auch.

Meine persönliche Meinung und Erfahrung ist, das eben bei dem Spiel mit der Unwahrheit, die Gefahr viel größer ist, den Besitz zu verlieren. Wenn das herauskommt, dann greifen die Behörden in der Regel durch. So manche lang verheiratet Mia Farang hat dadurch ihr, nach altem Recht, erworbenes Land und Haus verloren.

Gruss aus dem Isaan

Johann :wink:
 
W

waanjai

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

conny" schrieb:
Nimm es mir nicht krumm, aber ich fände es besser zu wissen, was denn jetzt tatsächlich Fakt ist. Und nicht was evtl. oder wahrscheinlich sein könnte
1. Dies ist auch mein Wunsch, mein Ziel.
2. Deshalb habe ich - als Unerfahrener in diesen Dingen - das Ergebnis der früheren Diskussion "auf den Punkt gebracht".
3. Und hoffe nun, dass - wie nun schon bereits durch Johann geschehen - von den Expatriates und von den Männern, deren Frauen in den letzten Jahren Grund erworben haben, zu diesen Punkten klar Stellung bezogen wird.

Also, das oben Zusammengefaßte gilt bei 1. unter der Bedingung, dass der ausländische Ehegatte auf alle erbrechtlichen und sonstigen Ansprüche auf das Land vorher verzichtet.

Kein Problem für mich, wofür hat man thailändische Kinder oder Verwandte. :-)

Erbitte weitere kurze Stellungnahmen zu Post #8
 
A

Abu

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Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

waanjai" schrieb:
1. Eine Thailänderin, die mit einem Deutschen verheiratet ist, und dessen Nachnamen nun als Familiennamen trägt, kann in Thailand unbegrenzt Land erwerben.
waanjai" schrieb:
Also, das oben Zusammengefaßte gilt bei 1. unter der Bedingung, dass der ausländische Ehegatte auf alle erbrechtlichen und sonstigen Ansprüche auf das Land vorher verzichtet.
Das entspricht dem, was ich schon wiederholt an verschiedener Stelle gelesen habe.

waanjai" schrieb:
2. Erst wenn die so verheiratete Frau die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, dann darf sie max. 1 Rai Land erwerben.
Das scheint mir so nicht ganz korrekt zu sein, aber da muß ich selbst noch mal recherchieren...

waanjai" schrieb:
Mit anderen Worten, der bei Baanthai noch online befindliche Ratgeber Text wäre inzwischen schlicht falsch, weil nicht mehr aktuell.
Wieso? Dort heißt es u.a.:
"Während in der Vergangenheit das für Ausländer bestehende Verbot zum Grunderwerb sich auch auf deren thailändische Ehegatten erstreckte, ist ein Grunderwerb für letztere inzwischen möglich. Voraussetzung ist jedoch, daß beide Eheleute bei Umschreibung des betreffenden Grundstücks eidesstattlich versichern, daß der Kaufpreis, der für den Erwerb des Grundstücks aufgebracht wird, aus dem (eigenen) Vermögen der thailändischen Ehefrau stammt."
( http://www.baanthai.com/ratgeber/grunderwerb.asp )
Das entspricht doch Deinem 1., oder?

Abu
 
W

waanjai

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

@ Abu
Vielen Dank für den Link zum Text von 2001. Nur der ältere Text, den ich verlinkt habe, ist natürlich in Sachen Grunderwerb veraltet. Und den Text aus 2001 hatte ich glatt übersehen.

Schön wäre es jetzt noch, wenn die Frage mit den Konsequenzen einer Änderung der Staatsbürgerschaft auch geklärt werden könnte.

Nochmals vielen Dank an alle. :-)
 
A

Abu

Senior Member
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Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Abu" schrieb:
waanjai" schrieb:
2. Erst wenn die so verheiratete Frau die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, dann darf sie max. 1 Rai Land erwerben.
Das scheint mir so nicht ganz korrekt zu sein, aber da muß ich selbst noch mal recherchieren...
Ich glaube es ist so:

- Wenn die Frau die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, hat das erst mal keinerlei rechtliche Folgen hinsichtlich Landbesitz in Thailand.
- Wenn sie aber die thailändische Staatsangehörigkeit aufgibt (was sie aufgrund der deutschen gesetzlichen Regelungen normalerweise tun muß) wird sie wie jeder andere Ausländer auch behandelt.
- Ausländer dürfen in Thailand kein Land bzw. unter bestimmten Bedingungen (Investment) max. 1 Rai Land besitzen.

Siehe hier (leider in Englisch und ich habe keine Zeit für die Übersetzung):

http://phuketgazette.com/issuesanswers/details.asp?id=704
http://phuketgazette.com/issuesanswers/details.asp?id=187

Abu
 
S

Schulkind

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Dieser Text stammt aus: 07.12.98 Quelle

Mehrfach habe ich inzwischen Hinweise gefunden, dass dies längst nicht mehr stimmen würde.

Deshalb stellt sich die - im Prinzip leicht zu beantwortende - Frage, welche thailändischen Ehefrauen, die ihre Ehen in Thailand registriert hatten, in den letzten 5 1/2 Jahren dort problemlos Land erworben haben. ?

Gibt es auch Gegenbeispiele?[/quote]


Hallo, tut mir leid, manchmal geht der Zitatengeber bei mir nicht. Ist vieleicht ein Problem mit Mozilla / Firefox 0.9


Ja, Land erworben / Altbestand, schon vor der Heirat im Besitz der Ehefrau im Isaan - Nang Rong / Prov. Buri-Ram Gem. Sadaoo.
Im Zuge der Namensumschreibung, geschehen im Aug.2004 wurde das schon vorher bestehende Landeigentum umgeschrieben in den neuen Ehenamen der Frau, der nun offiziel im Tabian Ban und auch schon in der neuen ID-CARD steht. Das Nutzrecht hat aber bis jetzt nur die Ehefrau, da Ausländer ( auch Ehemänner ) immer noch nicht Grund und Boden erwerben dürfen. Man hört aber das für Familienmitglieder eine Regelung ins Auge gefasst ist. Unter Familienmitglieder werden Erben der ersten Linie angesehen. ( Ehemann / leibl Kinder der Ehefrau aus der Ehe mit dem Ausländer )

Wir wurden auf diesen Umstand sogar von der Verwaltung unterrichtet. Danke nach dort. Nur sollte der Farang aber so sicher sein, das seine Ehe auch Bestand hat wie die Erde auf der er steht.

Noch ein Hinweis, der so Gott will, nicht so bald sein soll: Nach dem Tode ( auch Scheidung ) kann die Ehefrau problemlos wieder in Thailand Fuss fassen, mit allen Rechten und Pflichten. Sie kann auch den alten Mädchennamen wieder annehmen. Sie kann Besitz kaufen und veräussern, sie kann wählen und auch öffentliche Ämter annehmen.

Als Quelle sind die Bestimmungen der Ausbürgerung u. Wiedereinbürgerung für ehemalige thailändische Staatbürger. Erschienen in Büro der Ausländerbehörde BKK. Auch einzusehen in den Ausführungsbestimmungen der Botschaft TH

Die Regelung ist aber nur für im Ausland verheiratete Thailänder( inen ) gültig. Aus anderen Gründen ausgebürgerte haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Wiedereinbürgerung. Da hilft auch Taksin nicht weiter.

Gruss Schulkind
 
S

Schulkind

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Abu" schrieb:
Abu" schrieb:
waanjai" schrieb:
2. Erst wenn die so verheiratete Frau die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, dann darf sie max. 1 Rai Land erwerben.
Das scheint mir so nicht ganz korrekt zu sein, aber da muß ich selbst noch mal recherchieren...
Ich glaube es ist so:

- Wenn die Frau die deutsche Staatsangehörigkeit annimmt, hat das erst mal keinerlei rechtliche Folgen hinsichtlich Landbesitz in Thailand.
- Wenn sie aber die thailändische Staatsangehörigkeit aufgibt (was sie aufgrund der deutschen gesetzlichen Regelungen normalerweise tun muß) wird sie wie jeder andere Ausländer auch behandelt.


Abu

Bis jetzt ist es wie oben beschrieben. Aber da will ich die Frage aufwerfen, aus welchem Grund soll die Ehefrau ihre Staatsbürgerschaft aufgeben. Wenn sie zu Hause Grund und Boden ihr eigen nennt wäre eine Aufgabe der thail. Staatsbürgerschaft nicht sinnvoll. Da können bis zum jetzigen Zeitpunkt bei Aufgabe der selbigen Probleme kommen. Ausweg bis jetzt nur verlässliche Verwandtschaft. Ist Vorausgesetzt, das sie hier hier De. / Ö / CH. bleibt.

Der zweite Punkt ist, sie kann bei Rückkehr nach TH. jederzeit die Staatsbürgerschaft wieder zurück erhalten. Habe das schon vorher beschrieben. Sie kehrt dann mit allen Rechten u. Pflichten in ihre angestammt Heimat zurück. In der Regel mit offenen Armen, da sie immer Geld hat und der Gemeinschaft nicht auf der Tasche liegt. Ehemals ausgewanderte sind die besseren Geschäftsleute.

Der einzige Vorteil einer neuen Staatsbürgerschaft ist, wenn die Frau hier in De. wohnt und dann nach dem Tode des Ehemannes nach Th. zurück geht, hat sie Anspruch auf alle Rentenansprüche für die Kinder und für sie anteilig. ein Geschäft kann sie in De. auch als Thai. haben. Nur nicht wählen oder ein öffentliches Amt geht nicht.

Was ist wenn sie doch die deutsche Staatsbürgerschaft annimmt ? Die deutschen Behörden leiten diesen Vorgang nicht nach Th. oder zur Botschaft weiter - Was die nicht wissen macht sie nicht heiss. Sie kann ja mit dem zweiten Pass immer nach dort und auch Geschäfte machen. Ich würde mich aber dringend mit einer kompetenden Person damit auseinander setzen.

Bei grossem Grundwert gibt es auch Ausnahmen die eine Doppelstaatsbürgerschaft in De. zulassen. Ermessensfrage !!!

Noch eine Frage : welche Ehefrau hat schon einmal eine Befragung anlässlich ihres Ausscheiden aus der thailä. Staatsbürgerschaft mitgemacht und welcher Ehemann hat dann die Kosten dort abgerechnet.

In dem Antrag werden die Kosten nicht einmal CIRCA genannt und das ganze Prozedere soll bis zur Entlassung 2 - 3 Jahre dauern. Das ist ja oft länger wie eine Ehe bestandt hat.

Also viele Fragen die es zu klären gilt.

bis bald --- das Schulkind
 
C

Chak2

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

expatpeter" schrieb:
Chak2" schrieb:
Ja, meine Frau. Ihr wurde gesagt, sie könne kein Land erwerben. Offensichtlich kannte man da auf dem Land die neue Rechtslage noch nicht, das ist jetzt so etwa 4 Jahre her.
So weit ich mich erinnere, kann sie Land erwerben, das der liebe Farang-Ehegatte dann nach ihrem Tod aber innerhalb eines Jahres verkaufen muss.
Peter, Waanjai hat aber nicht gefragt, was theoretisch gesetzlich richtig ist - das weiß ich auch, dass es so ist, wie du sagtest -, sondern wie es tatsächlich gehandhabt wird.
Es kann sein, dass es daran liegt, dass das Gesetz damals gerade erst geändert worden war, aber auch ein oder zwei Jahre später war es nicht möglich das Land von ihrem Bruder, auf dessen Name es dann eingetragen worden war, auf sie, sondern nur auf ihren Sohn zu übertragen.
Erst wollten sie dafür sogar noch Schenkungsteuer haben, aber schließlich blieb es dann nur bei der Umschreibungsgebühr, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass der Farangehemann/Stiefvater die ganze Zeit draußen vor dem Ampür außer Sichtweite geblieben war.

Wäre ich dabei gewesen, hätte ich selbstverständlich auf die Rechtslage hingewiesen resp. hinweisen lassen, aber das erste Mal war ich in Deutschland und das zweite Mal meinte meine Frau es sei besser ich wäre nicht dabei.

Dass sie Mia Farang ist kann man ja leider sofort an dem Personalausweis anhand des Nachnamens erkennen.
 
S

Schulkind

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Chak2" schrieb:
expatpeter" schrieb:
Chak2" schrieb:
Ja, meine Frau. Ihr wurde gesagt, sie könne kein Land erwerben. Offensichtlich kannte man da auf dem Land die neue Rechtslage noch nicht, das ist jetzt so etwa 4 Jahre her.
Dass sie Mia Farang ist kann man ja leider sofort an dem Personalausweis anhand des Nachnamens erkennen.
Ein Zitat aus der Rechtsanwaltkanzlei Stancke mit Kommentar zur Gesetzeslage und Auslegung des Gesetzes.
Homepage der Anwaltskanzlei, unten.

Zitat Anfang ----

Während in der Vergangenheit das für Ausländer bestehende Verbot zum Grunderwerb sich auch auf deren thailändische Ehegatten erstreckte, ist ein Grunderwerb für letztere inzwischen möglich. Voraussetzung ist jedoch, daß beide Eheleute bei Umschreibung des betreffenden Grundstücks eidesstattlich versichern, daß der Kaufpreis, der für den Erwerb des Grundstücks aufgebracht wird, aus dem (eigenen) Vermögen der thailändischen Ehefrau stammt. Der Grund hierfür liegt im thailändischen Güterrecht, nach dem es ein Gemeinschaftseigentum der Eheleute (sin somros) und ein Privateigentum (sin suandua) gibt. Das Grundstück gehört aufgrund der vorgenannten Erklärung zum Privateigentum (sin suandua). Die Konsequenz ist, dass das möglicherweise in Wirklichkeit mit dem Geld des ausländischen Ehemannes erworbene Grundstück in der freien Verfügungsgewalt der Ehefrau bleibt und von dieser jederzeit verkauft oder belastet werden kann.

Bei einer Ehescheidung nach thailändischem Recht wird das Gemeinschaftseigentum geteilt. Das sin suandua hingegen bleibt bei der Teilung unberücksichtigt und steht weiterhin im Alleineigentum der Ehefrau. Aus den genannten Gründen ist von dieser Möglichkeit sinnvollerweise nur in zwei Fällen Gebrauch zu machen:

1. Wenn das Geld tatsächlich aus dem Vermögen der Ehefrau stammt.
2. Wenn der Ehemann das betreffende Grundstück seiner Frau schenken will und keinerlei eigenes Vermögensinteresse daran hat.

Diese Möglichkeit hat nichts mit dem in der Vergangenheit vielfach praktizierten ´Verfahren´ zu tun, bei dem die thailändische Ehefrau eine Eigentumsumschreibung auf ihren Namen dadurch erreichte, dass sie unter Verschweigen des Ehestatus ihre ´alte´, auf den Mädchennamen lautende ID-Card beim Grundbuchamt vorlegte. Derartiges war und ist illegal und wird - gerade nach dem neuen Gesetz - strafrechtlich verfolgt und zwar sowohl gegen die Ehefrau als auch gegen den Ehemann (Anstiftung)!

Zitat Ende ---- es folgt die Homepage ---

http://www.snafu.de/~rasta/Thailand.htm

Antwort Schulkind an "Chak2" .

Da noch einige Abschnitte da sind, schau doch mal auf die Homepage. Anklicken " Grunderwerb ".

Es ist also möglich das auch Ausländer Grund erwerben ( Companie )können, oder im zusammen wirken von Mann und Frau, wenn rechtmässig verheiratet. Den letzten Satz im Zitat sollte man aber dringend beachten.
Irgend ein Weg geht dann schon, überhaupt wenn grosser Grundwert vorhanden ist. Auf Punkt 2.) der Ausführungen würde ich besonders achten.

Gruss Schulkind
 
A

Abu

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Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Schulkind" schrieb:
Aber da will ich die Frage aufwerfen, aus welchem Grund soll die Ehefrau ihre Staatsbürgerschaft aufgeben. Wenn sie zu Hause Grund und Boden ihr eigen nennt wäre eine Aufgabe der thail. Staatsbürgerschaft nicht sinnvoll. Da können bis zum jetzigen Zeitpunkt bei Aufgabe der selbigen Probleme kommen. Ausweg bis jetzt nur verlässliche Verwandtschaft. Ist Vorausgesetzt, das sie hier hier De. / Ö / CH. bleibt.
Der einzige Vorteil einer neuen Staatsbürgerschaft ist, wenn die Frau hier in De. wohnt und dann nach dem Tode des Ehemannes nach Th. zurück geht, hat sie Anspruch auf alle Rentenansprüche für die Kinder und für sie anteilig. ein Geschäft kann sie in De. auch als Thai. haben. Nur nicht wählen oder ein öffentliches Amt geht nicht.
Auch ich denke, daß eine Aufgabe der thailändischen Staatsbürgerschaft gut überlegt sein will. Generell scheint mir beim Thema Einbürgerung für viele das Thema Reisefreiheit ein relativ wichtiger Punkt zu sein.
Das mit der Rente ist ein interessanter Aspekt. Hast Du dazu konkrete Infos?

Was ist wenn sie doch die deutsche Staatsbürgerschaft annimmt ? Die deutschen Behörden leiten diesen Vorgang nicht nach Th. oder zur Botschaft weiter - Was die nicht wissen macht sie nicht heiss. Sie kann ja mit dem zweiten Pass immer nach dort und auch Geschäfte machen. Ich würde mich aber dringend mit einer kompetenden Person damit auseinander setzen.
Thailänder werden unter sog. "vorübergehender Hinnahme doppelter Staatsbügerschaft" eingebürgert, müssen aber später nachweisen, daß Sie die thailändische Staatsangehörigkeit aufgegeben haben.
Zwar ist es für mit Ausländern verheiratete Thais praktisch möglich, die thailändische Staatsangehörigkeit wieder anzunehmen (das hattest Du ja auch beschrieben) aber führt nach deutschen Recht automatisch zum Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit. Ob das jemand merkt, ist die andere Frage...

Bei grossem Grundwert gibt es auch Ausnahmen die eine Doppelstaatsbürgerschaft in De. zulassen. Ermessensfrage !!!
§ 87 Abs. 1 AuslG:
"Von der Voraussetzung des § 85 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 wird abgesehen, wenn der Ausländer seine bisherige Staatsangehörigkeit nicht oder nur unter besonders schwierigen Bedingungen aufgeben kann. Das ist anzunehmen, wenn ... 5. dem Ausländer bei Aufgabe der ausländischen Staatsangehörigkeit erhebliche Nachteile insbesondere wirtschaftlicher oder vermögensrechtlicher Art entstehen würden, die über den Verlust der staatsbürgerlichen Rechte hinausgehen, ..."

Nr. 87.1.2.5.2 AuslG-VwV:
"Erheblich sind nur objektive Nachteile, die deutlich über das normale Maß hinausreichen. Wirtschaftliche oder vermögensrechtliche Nachteile sind i.d.R. erheblich, wenn sie ein durchschnittliches Bruttojahreseinkommen des Einbürgerungsbewerbers übersteigen und mindestens 20 000 Deutsche Mark betragen."

Schulkind" schrieb:
Ein Zitat aus der Rechtsanwaltkanzlei Stancke mit Kommentar zur Gesetzeslage und Auslegung des Gesetzes.
Homepage der Anwaltskanzlei, unten.
Hierauf hatte ich bereits verwiesen:

Abu" schrieb:
waanjai" schrieb:
Mit anderen Worten, der bei Baanthai noch online befindliche Ratgeber Text wäre inzwischen schlicht falsch, weil nicht mehr aktuell.
Wieso? Dort heißt es u.a.:
"Während in der Vergangenheit das für Ausländer bestehende Verbot zum Grunderwerb sich auch auf deren thailändische Ehegatten erstreckte, ist ein Grunderwerb für letztere inzwischen möglich. Voraussetzung ist jedoch, daß beide Eheleute bei Umschreibung des betreffenden Grundstücks eidesstattlich versichern, daß der Kaufpreis, der für den Erwerb des Grundstücks aufgebracht wird, aus dem (eigenen) Vermögen der thailändischen Ehefrau stammt."
( http://www.baanthai.com/ratgeber/grunderwerb.asp )
Das entspricht doch Deinem 1., oder?
Abu
 
S

Schulkind

Gast
Re: Negative Konsequenzen der Registrierung der Ehe in Thail

Abu" schrieb:
Schulkind" schrieb:
Aber da will ich die Frage aufwerfen, aus welchem Grund soll die Ehefrau ihre Staatsbürgerschaft aufgeben.
anbei ein Link der die ganze Diskusion und wenn und aber in die Ecke stellt. Dort ist genau beschrieben wer,was wo.
Hans war so freundlich und hat mir das zugeschickt. :super:

www.beepworld.de/memberdateien/members/pungparamee/landkauf_th.pdf


Heisen Dank und alles Gute. R.G.
 
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