„Nase voll“ vom starken Baht

Diskutiere „Nase voll“ vom starken Baht im Thailand News Forum im Bereich Thailand Forum; Und der Tourismus macht in Deutschland sogar 8,3% des BIP
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andilein

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wirklich lustig was du da schreibst. "gerade mal". Der Anteil der deutschen Autoindustrie macht 8% aus vom BIP in Deutschland.
Und der Tourismus macht in Deutschland sogar 8,3% des BIP
 
T

Talok

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Und der Tourismus macht in Deutschland sogar 8,3% des BIP
was ja wohl kein Wunder ist da Reiseveranstalter, Reisebüros und alles was für den Reisespass der Deutschen ins Ausland arbietet mit zur "Tourismusindustrie" gezählt wird. Ebenso wie Gaststätten zB. McDonalds oder Burger King usw. Während wohl in Thailand zum größten Teil ein reiner Binnenmarkt davon lebt und Tourismus mit Devisen gleich gesetzt werden kann.
 
wingman

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ich denke schon, das der tourismus in thailand nicht unwichtig ist. man wird schon gemerkt haben, das durch einen zu starken bath halt weniger geld ausgegeben wird. das wird bei den hochgepriesenen russen kaum anders sein. und bei den farangs mit thaianhang kann es schnell heissen..........wir fliegen halt ein jahr später.
 
waanjai_2

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Udon Thani
Wenn es Gruppen in Thailands Wirtschaft gibt, denen geholfen werden soll, dann sind dies die Exporteure von thail. Waren und Dienstleistungen. Also z.B. die Reisexporteure oder das Baugewerbe.

Da denkt keiner daran, etwas für die Touris zu tun, die ihr Geld in Euros verdienen. Denn da sieht man die Schwäche eher im Euro selbst als in der Stärke des Bahts.
 
clavigo

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Also die großen Geldbringer sind Agrarwirtschaft und Baugewerbe nun auch nicht. Weiterhin gibt es auch noch Touris die in anderen Währungen als Euro bezahlen, aber die Entwicklung des Baht zum Sin$, Myr, Yuan, Aus$ kann jemand anderes machen. US$ -Earner sind aber genauso betroffen wie Euro-Touris.

[QUOTEThailand has an agricultural sector which shares only 8.4 percent of the GDP – lower than the trading sector and the logistics & communication sector which account for 13.4 percent and 9.8 percent of the GDP respectively. The construction & mining sector adds 4.3 percent to the country’s gross domestic produc][/QUOTE](Wiki)
 
storasis

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Es ist schon traurig. Das, was da passiert.
Noch trauriger ist, daß die Leutz die Original-Meldungen, die da in Thai oder in Englisch täglich reinkommen, nicht lesen koennen.

Weil: die wären auf Helgoland oder im Schwarzwald viel besser aufgehoben. Und Exotinnen haben die bekanntlich auch.
Ich unterstelle Dir mal, dass auch Du keine thailändische Tageszeitung liest....
 
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Franky53

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nicht mehr hier
Ich unterstelle Dir mal, dass auch Du keine thailändische Tageszeitung liest....
...und auch einiges der englischen nicht versteht ,wenn man so liest ,was er manchmal verzapft.....

PS. nehme mich nicht aus ,behaupte aber nicht ,alles zu wissen und zu verstehen.
 
waanjai_2

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Udon Thani
Man sollte nur wissen, daß es um einen schon lange schwelenden Konflikt zwischen Fiskalpolitik und Geldpolitik geht, die durch die Art der der thail. Zentralnotenbank gegebenen Unabhängigkeit und der tatsächlichen Sprachlosigkeit zwischen den Akteuren wesentlich verschärft wird.
Das kriegt man halt im Wochenblitz nicht mit, sondern nur in den englisch-sprachigen Wirtschaftszeitungen. Inwieweit die thail. Bevoelkerung aufgeklärt wird, ist noch ein voellig anderes Thema. Deshalb erübrigt sich das Lesen der thail. Boulevardpresse.
 
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Inwieweit die thail. Bevoelkerung aufgeklärt wird, ist noch ein voellig anderes Thema. Deshalb erübrigt sich das Lesen der thail. Boulevardpresse.

das wird sie, da verlass dich drauf.
nämlich dann, wenn es heisst nix geht mehr und dieser Tag kommt in Thailand mit schnellerem Schritt als in Deutschland.
 
Socrates010160

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Socrates010160

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Wenn es Gruppen in Thailands Wirtschaft gibt, denen geholfen werden soll, dann sind dies die Exporteure von thail. Waren und Dienstleistungen. Also z.B. die Reisexporteure oder das Baugewerbe.

Da denkt keiner daran, etwas für die Touris zu tun, die ihr Geld in Euros verdienen. Denn da sieht man die Schwäche eher im Euro selbst als in der Stärke des Bahts.
Ich denke, Du siehst das etwas zu einseitig... sollte der Wechselkurs, was ich vermute, noch weiter nachgeben, wird das viele Expats treffen, die einen Wertverlust ihrer deutschen Transferzahlungen von 10 % in den letzten 3 Jahren nicht so ohne weiteres wegstecken können. Bei zunehmendem Wertverlust wird der Druck noch stärker... und irgendwann geht's dann halt nicht mehr und sie müssen zurück. Dann könnte ein Ausverkauf thailändischer Immobilien beginnen...

Ebenso sehe ich den Immobilienmarkt in dieser Situation als gefährdet an... da viele Investoren mit € kommen...
 
MadMac

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IBei zunehmendem Wertverlust wird der Druck noch stärker... und irgendwann geht's dann halt nicht mehr und sie müssen zurück. Dann könnte ein Ausverkauf thailändischer Immobilien beginnen...
Das hatten wir doch schonmal. Kaum einer der Rentner, die mit Muehe und Not die 40k/Monat erfuellen koennen, hat hier Immobilien-/Condobesitz. Vielleicht ein Haus von Mia in der Pampa, das wird aber sicherlich kaum vom Eurokurs betroffen sein noch verkaufbar sein. Also irrelevant.

Dem Immobilienmarkt sind ansonsten auslaendische Investoren weitestgehend egal. Aber mag vielleicht ein bisschen den Verkauf von Bierbars zu Saisonende erschweren :p
 
waanjai_2

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Ich denke, Du siehst das etwas zu einseitig... sollte der Wechselkurs, was ich vermute, noch weiter nachgeben, wird das viele Expats treffen, die einen Wertverlust ihrer deutschen Transferzahlungen von 10 % in den letzten 3 Jahren nicht so ohne weiteres wegstecken können.
Du hast mich falsch verstanden. Ich gebe hier nicht meine Einschätzung zum Besten, sondern die vorherrschende Einschätzung der Thais.
so heißt dann auch die Zeitungsüberschrift:
Help for baht-hit exporters on way.

Die anderen Sektoren? Die koennen doch überkompensieren, so heißt es hier in Thailand. Oder die klagen einfach zu wenig.

Und der Immobilienmarkt im weitesten Sinne? Es ist doch gerade der ungebremste Zugang von ausländischem Kapital nach Thailand hinein, der den Baht immer stärker werden ließ.

Und die Waffen der Geldpolitik so ziemlich stumpf machten. Soll denn die Zentralbank wirklich nun eine Politik des easy money machen und die Inflationsrate noch über 3% hieven? Das träfe dann die Thais. Während es doch bislang "nur" die Farangs betraf und auch ruhig weiter nur betreffen sollte.

Die Fiskalpolitik der Regierung denkt an ihre Wähler. Die Geldpolitik der Zentralbank denkt primär an die Menschen mit Auslandskonten, sofern sie überhaupt denkt und nicht nur Golf spielt.

Und zur Rolle des ausländischen Kapitaltransfers - nicht nur durch Rentner, sondern auch durch Kapitalanleger - sollte man grundsätzlich die Positionen im eigentlichen Steuerungsgremien der thail. Zentralbank kennen, die da zuletzt 5:1 entschieden haben:

"The Monetary Policy Committee (MPC) minutes for April 3, when five
out of six members decided to hold the key policy interest rate at 2.75%, showed
that the MPC's clear priority is the impact of capital inflows on asset prices
rather than economic growth.
The dissenting member believed the MPC should cut the policy
interest rate by a quarter percentage point to 2.5% in response to a decline in
exports, inflation and the high volume of short-term capital inflows.
The member advocated the central bank introduce measures to curb
banks' lending alongside a policy rate cut.
Most MPC members believed that the world economic outlook had
barely changed from the previous meeting in mid-February despite an increased
risk from the euro zone's banking system."

Deshalb macht sich hier wohl auch keiner etwas aus Mad's Barbeer.
 
waanjai_2

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Chak

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Man sollte nur wissen, daß es um einen schon lange schwelenden Konflikt zwischen Fiskalpolitik und Geldpolitik geht, die durch die Art der der thail. Zentralnotenbank gegebenen Unabhängigkeit und der tatsächlichen Sprachlosigkeit zwischen den Akteuren wesentlich verschärft wird.
Das kriegt man halt im Wochenblitz nicht mit, sondern nur in den englisch-sprachigen Wirtschaftszeitungen. Inwieweit die thail. Bevoelkerung aufgeklärt wird, ist noch ein voellig anderes Thema. Deshalb erübrigt sich das Lesen der thail. Boulevardpresse.
Wer spricht denn von Boulevardpresse, es gibt ja auch ernstzunehmende thailändische Tageszeitungen.
 
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Willi

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Es ist doch gerade der ungebremste Zugang von ausländischem Kapital nach Thailand hinein, der den Baht immer stärker werden ließ.


Und zur Rolle des ausländischen Kapitaltransfers - nicht nur durch Rentner, sondern auch durch Kapitalanleger - sollte man grundsätzlich die Positionen im eigentlichen Steuerungsgremien der thail. Zentralbank kennen, die da zuletzt 5:1 entschieden haben
Das ist richtig Waanjai. Immer mehr ausländisches Kapital fließt nach Thailand. Aber warum ?
Es gibt massig Geld im Markt, was angelegt werden muss. In Thailand stimmt zur Zeit halt noch das Umfeld dafür. In der Eurozone oder Amerika gibts sogut wie keine Zinsen mehr. Solange das so ist, wird weiterhin Kapital nach Thailand fließen und den Baht dadurch aufwerten.

Das durch diesen Hohen Baht die Wirtschaft leidet ist klar. Der Set Index steckt seit Mitte März in einer Seitwärtsphase.
Die Notenbank wird schlicht und einfach gezwungen sein den Baht abzuwerten, wenn die Wirtschaft keinen größeren Schaden davon tragen will.
 
waanjai_2

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Udon Thani
Die Notenbank wird schlicht und einfach gezwungen sein den Baht abzuwerten, wenn die Wirtschaft keinen größeren Schaden davon tragen will.
Da hoert sich aber die Verteidigungsrede der Stellvertreterin von heute ganz anders an.
Ist aber primär ein innerthailändisches Problem.

Was uns Farangs daran interessieren sollte, ist zweierlei:
1. Es steht nicht zu erwarten, dass die den gebeutetelten Touris mit immer weniger Euros in der Tasche irgendwie entgegen kommen werden. Wird leider immer wieder gerne gehofft bzw. geglaubt. Auch hier.

2. Die Preise für Immobilien werden weiter steigen. Und zwar, weil viele ausländische Geldanleger nach Thailand kommen. Wer sind wohl diese? Zu einem sicherlich nicht geringen Anteil auch so umzugswillige Leute, wie z.B. Mitglieder in thai-deutschen Ehen. Ich vermute, daß aber für diese Letzteren z.Zt. noch kein schlüssiges Investitionskonzept vorliegt.

Ich tendiere dazu, schon heute den irgendwann einmal auswanderungswilligen Ehepaaren den Kauf von gut geschnittenen Grundstücken in sehr guter Lage schon heute ins Auge zu sehen. Grundstückssteuern sind nicht in Sicht, und wenn wird es kaum Steuern auf Grundstücke unter 25 rai geben. Was die Leute nur sehen müssen, ist die Tatsache, daß überall die Preise steigen - auch im Dorf der Panraya. Aber dort nicht längst so energisch wie in guten Bauland-Lagen.

Und sollte man später gar nicht nach Thailand verziehen, dann hat man halt eine interessante Rendite aus der thail. Investition erhalten. Kaum einen wird's ärgern.
 
joachimroehl

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DSC05054.jpg DSC06154.jpg ... gesagt, getan. 1 Rai zu umgerechnet 5400 DM vor über zwölf Jahren am Kao Kradon bei Pak Chong gekauft. Teilweise aufgeschüttet, Drainage und einen großen Fischteich angelegt. Heutiger Verkaufspreis bei knapp 1 Mill. THB. Frisst kein Brot, ist aber eine kleine Wertanlage der Mia und ernährt mittlerweile einen Familienzweig halbjährlich mit rund 15.000 THB aus der kleinen Bananenernte.
 
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