Namensänderung

Diskutiere Namensänderung im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Nachdem ich nach unserer Hochzeit immer mehr erstaunte Gesichter auf Ämtern und auch privat gesehen habe weil ich den (Thai)Nachnamen meiner Frau...
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Blacky

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Sawang Daen Din
Nachdem ich nach unserer Hochzeit immer mehr erstaunte
Gesichter auf Ämtern und auch privat gesehen habe weil
ich den (Thai)Nachnamen meiner Frau angenommen habe,
mal die Frage in die Runde ob das wirklich so ungewöhnlich
ist?
 
T

Tel

Gast
Ich denke schon. In Thailand erst recht...
Wie schlimm war denn dein bisheriger Name?
 
conny

conny

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... mal die Frage in die Runde ob das wirklich so ungewöhnlich
Ja !

Es ist immer noch eher die Ausnahme, dass der Ehemann den Nachnamen der Ehefrau annimmt . Nicht nur bei Thai/Deutschen Ehen. In diesen Fällen spielen noch andere Faktoren eine Rolle, die ja hier im Forum in der Vergangenheit schon ausführlich diskutiert wurden.

Gruß
Conny
 
C

Chak2

Gast
Gerade gestern habe ich im Fernsehen einen Bericht über das Namensrecht gesehen. Darin hieß es, wenn ich recht erinnere, dass bei 3/4 aller in Deutschland geschlossenen Ehen der Name des Mannes angenommen wird. Das stützt die These, dass es bereits hier ungewöhnlich sei, erst recht in Thailand.
 
W

waanjai

Gast
Es gehört viel Mut - vielleicht auch ein Schuß Leichtsinn - dazu, bei einer deutsch-thailändischen Ehe, die in D gelebt werden soll, als Familiennamen den Mädchennamen der Frau zu übernehmen. Vermehrt man doch durch diesen Schritt eher die Probleme als man sie löst. Zu den eh bekannten Integrationsproblemen der Ehefrau, kommen jetzt noch alle möglichen Folgeprobleme auch für den Ehemann hinzu. Aber wie sagt der Volksmund: "Geteiltes Leid ist halbes Leid" - selbst wenn man es vorher verdoppelt. :-)
 
K

Kali

Gast
waanjai" schrieb:
..."Geteiltes Leid ist halbes Leid" - selbst wenn man es vorher verdoppelt. :-)
Und ein Ehepartner ist jemand, der mit einem all' die Sorgen teilt, die man vor der Ehe gar nicht gehabt hat :cool:
 
Serge

Serge

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Gab es dafuer irgendeinen weiteren Grund, dass Du den Namen angenommen hast?
 
M

matthi

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Mein Cousin hat auch den Namen seiner Frau angenommen. Ihr Vater ist Inder. Was ist so schlimm daran? Auch im dt. Freundeskreis gibt es einige die den Namen der Frau angenommen haben. Was ist so schlimm daran ? Ich muss allerdings gstehen, dass ich es nicht tun würde, im Hinblick auf die Folgen in LOS. Wer weiss was da für Folgen auf michn zukommen würden. Ausserdem bin ich doch etwas altmodisch. Die Nichte ist aber im Moment da sowieseo etwas anders drauf. Völlig untypisch für Thai redet sie davon, dass sie in D bleiben und die dt Staatsbürgerschaft haben möchte.
 
P

Peanut

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@waanjai
Was fuer Folgeprobleme fuer den Ehemann :???:
Ich finde es gut dass du das getan hast unter anderem auch vielleicht, dass du dem Einen oder Anderen(vielleicht aus der dusseligen Verwandtschaft), gezeigt hast wie sehr du zu deiner Frau stehst.
Willkommen im Club der Thai-Namenstraeger :super:
 
J

Johann43

Gast
@waanjai,

ich kann nicht erkennen welche Folgeprobleme für den Ehemann Du siehst :???: .... ein wenig Papierkrieg, ja ...... aber was noch? :nixweiss:

Gruss aus dem Isaan

Johann :wink:
 
Serge

Serge

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Peanut" schrieb:
Willkommen im Club der Thai-Namenstraeger :super:
Peanut - Du auch??? Erzaehlt doch mal warum?? Einfach so oder steckt da mehr dahinter??

Und sind es derer schon einige in D. die mit einem Thai Namen ausgestattet sind?

Alles Gute
Serge
 
L

Lungkau

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Die Nichte ist aber im Moment da sowieseo etwas anders drauf. Völlig untypisch für Thai redet sie davon, dass sie in D bleiben und die dt Staatsbürgerschaft haben möchte.
@matthi, die Sache ist gar nicht so untypisch wie du denkst, denn es gibt Viele die das Gleiche möchten aber nur Wenige die den Anforderungen (Sprache, Schrift und sinngemäßes Übersetzen)gewachsen sind :rofl: Meine Frau möchte auch die deutsche Staatsbürgerschaft haben :P
 
Ampudjini

Ampudjini

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mittendrin
Serge" schrieb:
Und sind es derer schon einige in D. die mit einem Thai Namen ausgestattet sind?
Ich habe einen thailändischen Vornamen und zwei deutsche.
Der Nachname ist thai.

Mutter hat thai-deutschen Doppelnamen (Nachnamen). Der Vorname ist aber auch ein Doppelname. :lol: Ergibt dann vorne 12 Buchstaben und hinten 18. :O Jeweils ohne Bindestrich gezählt.
Naja, wems gefällt. :nixweiss:

Vater hat Namen behalten (thai).

Probleme??
Keine, außer bei deutschen Formularen, wo man mit maximal 15 Zeichen auskommen soll. :hilfe:
Ansonsten ist der Name immer ein gutes/beliebtes Gesprächsthema ("Sagen Sie mal, ist das indisch??").



:wink:
 
Serge

Serge

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Bangkok
Ampudjini" schrieb:
Keine, außer bei deutschen Formularen, wo man mit maximal 15 Zeichen auskommen soll. :hilfe:
Hi Jini
Das Problem kenne ich auch! :lol:

Schoenes Weekend :wink:
 
W

waanjai

Gast
Johann43" schrieb:
ich kann nicht erkennen welche Folgeprobleme für den Ehemann Du siehst .... ein wenig Papierkrieg, ja ...... aber was noch?
Da wäre zunächst die - wegen der Wiederholungsgefahr - vielleicht auch einmal nervende Nachfrage, woher man denn komme? Dann folgt die Nachfrage, woher man denn - wenn man schon aus D komme - diesen schönen seltenen Namen her hätte. Ich meine: Die Irritationen, die schon allein dadurch entstehen, wenn man mit einer exotisch aussehenden Frau durch Deutschland geht - darüber gab es ja schon längere Diskussionen - vermehren sich nun einmal. Nun auch selbst am Telefon. Die ewigen Probleme mit den Ämtern - bis hin zu Erbsachen.
Natürlich sehe ich auch wie Peanut den symbolischen Akt, der in der Übernahme des Namens der Frau liegt. Deshalb sprach ich auch von Mut. Andererseits habe ich mir überlegt, dass es noch andere Möglichkeiten gäbe, meine Zuneigung zu meiner Frau und meine unbedingte Unterstützung zum Ausdruck zu bringen. Durch Taten und nicht nur durch Symbolik. :-)
 
Ampudjini

Ampudjini

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mittendrin
waanjai" schrieb:
Da wäre zunächst die - wegen der Wiederholungsgefahr - vielleicht auch einmal nervende Nachfrage, woher man denn komme? Dann folgt die Nachfrage, woher man denn - wenn man schon aus D komme - diesen schönen seltenen Namen her hätte.
Find das nicht so nervig. Oder hab ich mich nur dran gewöhnt??
Da ich meinen Vornamen auch immer erklären muss, mach ich den Nachnamen gleich im einem Aufwasch mit. :lol:


Da gibt es eher lustige Geschichten.
Werden im Plenum Leute in undefinitierter Reihenfolge aufgerufen, weiß man, dass man nun dran ist, weil ne größere Pause entsteht und der Redner erstmal groß Luft holt.

Oder die Sprechstundenhilfe kommt energisch ins Wartezimmer herein schaut auf die Krankenakte, stockt, schaut sich um und sagt: "Frau ... äh... wie spricht man das aus...??" "Ja, das bin ich!"

An der Hotelrezeption. War wohl eine Auszubildende die den Namen aufnehmen sollte. Mein Vater sagt extra vorher, ist ein längerer etwas komplizierter Name, er buchstabiert das besser. Fängt also an "Siegfried, Richard, Ida, ..." Die Frau braucht ziemlich lange für die 3 Buchstaben, schaut ganz ungläubig, ein Blick über die Theke klärt auf: Die hatte alle Namen ausgeschrieben.

Nun auch selbst am Telefon.
Am Telefon stört das keinen. Ausgesprochen klingt das ja auch nicht schlimm. Das was die Leute irritiert, ist die Diskrepanz zwischen Schreibweise und Aussprache (bedingt durch die Transkription).
"Sagten sie nicht gerade D? Hier steht aber ein J..." Wenn die Leute einem mal glauben würden, dass man selbst weiß, wie der eigene Name richtig geschrieben und ausgesprochen wird, wär das aber auch kein Problem. ;-)

Durch die Transkription werden die Nachnamen thailändischer Verwandter in den USA und Australien trotz des gleichen Nachnamens auch anders geschrieben. Da hat halt jeder (Beamte) transkribiert wie er wollte. Je nach Kreativität. :lol:

Ich habe mir die Namen nun ja nicht ausgesucht, aber ich würde sie trotzdem nicht mehr hergeben. Gehört einfach dazu. Zu mir. ;-)


:wink:
 
J

Johann43

Gast
@waanjai,

also für mich wären die von Dir genannten Gründe kein Problem und ich könnte mir vorstellen den Namen meiner Frau anzunehmen, sofern ich denn überhaupt noch einmal vor das Standesamt trete. ;-)

Gruss aus dem Isaan

Johann :wink:
 
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Peanut

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Duesseldorf Ubon R.
Ja Serge, ich auch.
Bei mir hatte das aber hauptsaechlich den Grund mich von meinem ur-sueddeutschen Nachnamen zu befreien, der so gar nicht zu meinem englischen Vornamen passt.
Meine Familie hat da nichts dagegen.Die sind froh, dass wir gluecklich sind.
Na ja und dieser Thainame hoert sich sogar englisch an und ist witzig.
Alles Weitere erzaehle ich dir entweder per PN oder beim versprochenen Abendessen in BKK. :wink:
 
C

Chak2

Gast
Ich sehe ganz andere Probleme als Waanjai.
Abhängig davon, wie kompliziert der Thai-Name ist, wovon Jini ja bereits ausgiebig berichtet hat, stellte ich mir selbst garvierende Probleme im Beruf vor, wenn ich ständig meinen Namen buchstabieren müsste. Da ist mir mein zweisilbiger, einfacher Name doch lieber.

Bei uns stellte sich die Frage gar nicht. Als ich meiner Frau erzählte, dass wir wahlweise auch ihren Namen wählen könnten, war sie ganz entrüstet, dass ich wohl nicht wolle, dass sie meinen Namen trüge (träge? wie lautet der Konjunktiv?). Damit hatte sich diese nicht ganz ernst gemeinte Frage erledigt.

Heute erzählt sie mir, dass heute ein Fußballteam mit unserem Familiennamen gespielt hat. Offensichtlich hatte ihr älterer Sohn sich dafür entschieden, und da seine Mutter die Teamshirts bezahlt hat konnte er bestimmen. :-)
 
Thema:

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