Ralf_aus_Do:"Das ist doch etwas bescheuert, oder?"
Ralf, deine Kommentare zu diesem Thema waren jedenfalls überhaupt nicht hilfreich und insofern unqualifiziert.
Es geht hier in diesem Thread um das Problem, dass die thailändischen Ehefrauen und Verlobten deutscher Männer nicht nach Deutschland reisen dürfen, bevor sie nicht das Zertifikat A 1 vorzeigen können. Das Zertifikat kann leider nur in Bangkok beim Goethe-Institut erworben werden. Das GI hat insofern leider ein Monopol für ganz Thailand.
Wenn andere Wettbewerber für das Ablegen der Prüfung zugelassen werden würden, dann dürfte derjenige den Vorzug erhalten, der in kürzester Zeit unter den angenehmsten Bedingungen kostengünstig das Zertifikat ermöglicht.
Die thailändischen Sprachschülerinnen wohnen in Bangkok weitab von ihrer letzten Arbeitsstelle und vom Heimatwohnort. Das ist schon belastend genug. Dann muss es nicht unbedingt sein, dass zu diesen Fakten noch deprimierende Wohnverhältnisse oder ein langer Arbeitsweg im Stau oder in Autoabgasen hinzukommen.
Ich habe die letzten Prüfungen im GI hautnah miterlebt mit Zweifeln, Hoffen und Bangen und für viele mit einer riesigen Enttäuschung, wenn die Prüfung nicht geschafft wurde.
Meine Anregung an den Gesetzgeber ist:
Der Nachweis "einfacher Deutschkenntnisse" sollte in einem abgespeckten und von überflüssigem Ballast befreiten Zertifikat z.B. mit dem Namen Deutsch A 0 (Null)
innerhalb von einem Monat möglich werden und nicht - wie bisher - innerhalb von drei, vier oder fünf Monaten. Danach dürften die thailändischen Ehefrauen und Verlobten der deutschen Männer nach Deutschland reisen. Dort kann das Ausländeramt dafür Sorge tragen, dass die Prüfung Deutsch A 1 innerhalb von einem Jahr erbracht werden muss. Das wäre ein machbarer Weg.
