Wenn man also diese Sauerei mit deutlichen Worten kritisiert ...
Ich kann mich noch wie gestern daran erinnern, was ich 2007 fuer Diskussionen zu diesem Thema mit den lokalen Groessen der Politik hatte (Milde, Storm, Zypries, ... ).
Zunaechst wurde von manchen schlicht abgestritten, dass es diese "Inlaenderdiskriminierung" (Amtsdeutsch) ueberhaupt gaebe, anschliessend rumgedruckst und ausgewichen.
Die Folgediskussionen mit Wiefelspuetz(SPD), Uhl(CSU) und Grindel(CDU) - alle damals im Innenausschuss des Bundestages - waren dann noch wilder. Die stritten diese Ungleichbehandlung nicht ab.
Uhl und Grindel wollten deshalb in den EU-Gremien gleichlautende Huerden fuer EU-Buerger diskutieren (lassen), statt dem deutschen Staatsbuerger die selben Rechte wie allen hier lebenden EU-Buerger einzuraeumen.
Aus deren Vorschlaege wurden dann wohl nichts. Das Ergebnis waere auch grotesk geworden - wie ich denen an fiktiven, zugegeben etwas ueberspitzten, Beispielen bereits erklaert hatte.
Von da an war uebrigens wieder mein Interesse an Politik geweckt, denn eines hatte ich gelernt: Arbeit und Eintreten fuer den Buerger sieht fuer mich anders aus.