Hallo Socky,
mir klar das das hier um TH. geht.
Da du familäre Bande zu den Filipinen hast..
täte mich interessieren, wie das dort ausschaut.
Ich weiss..dass es einen Kontrakt mit D-Land gibt..in Richtung Gesundheitswesen.
Gibts da ansonsten eine Chance..für eine Filipina..einen 1 oder 3 Jahres Vertrag in Deutschland..arbeitsmässig zu bekommen ? ( nicht im Gesundheitswesen )
@Nokgeo :
Entschuldige bitte, dass ich erst jetzt antworte !
Das Konsulat in Manila ist noch erheblich restriktiver bei der Visaerteilung als das Konsulat in Bangkok. Das ist ganz übel in Manila und das bereits seit Jahrzehnten. Ich hatte schon mehrfach versucht, die ständigen Schikanen bei Visaanträgen im Konsulat der deutschen Botschaft Manila in die Presse zu bringen - aber vergeblich. Philippinas sind aus irgendwelchen Gründen in Deutschland nicht erwünscht. Das sieht man auch daran, dass die Philippinen bei der zentralen Ausländerbehörde in Berlin den Terrorstaaten zugeordnet sind, während die Anträge aus Thailand in einem anderen Gebäude bearbeitet werden.
Meine 26-jährige Schwiegertochter aus den Philippinen durfte noch nicht einmal nach Deutschland einreisen, obgleich sie meinen Sohn in Manila rechtskräftig geheiratet hatte und vor der Heirat bereits zwei Jahre mit ihm in Manila in einer Dreizimmerwohnung zusammen lebte, wo ich die beiden mehrfach besucht hatte. Es wurde der Verdacht der Scheinehe als Grund für die Ablehnung des Visaantrages abgegeben. Der Sachbearbeiter und seine Vorgesetzte in der Ausländerbehörde sowie das Konsulat in Manila liessen sich auch durch umfangreichen Schriftverkehr mit Vorlage von Dokumenten nicht davon abbringen.
Wenn uns nicht ein leitender Beamter unbürokratisch geholfen hätte, dann würde sie vermutlich noch heute auf das Einreisevisum warten - wer weiss ?
Meine Schwiegertochter ist seit genau drei Jahren in Deutschland, besitzt schon einen deutschen Reisepass und hat sich in einem anspruchsvollen Beruf hervorragend integriert. Ich kenne nur Philippinas, die Deutschland auf vielen Gebieten bereichern, was man nicht von allen Zuwanderern behaupten kann.
Interessant: bei der Einbürgerungsfeier meiner Schwiegertochter im Hamburger Umland, bei der 50 Zuwanderern die Einbürgerungsurkunden überreicht wurden, war nur eine Asiatin aus Südostasien. Dreimal darf man raten, woher die übrigen Neubürger stammten.
Um deine o.a. Frage konkret zu beantworten:
Es gibt nur dann eine Chance für eine Filipina einen ein- oder drei-Jahres Vertrag in Deutschland arbeitsmässig zu bekommen ( nicht im Gesundheitswesen ), wenn der deutsche Freund der Antragstellerin den deutschen Botschafter in Manila oder einen hohen Beamten im Konsulat persönlich kennt und den von der Dringlichkeit und Notwendigkeit einer positiven Visa-Bearbeitung überzeugen kann.
Ansonsten erfolgt eine Ablehnung mit der lapidaren Begründung: "Fehlende Rückkehrwilligkeit !"
Gruß
socky7