... Möchte niemanden etwas unterstellen, aber ich glaube fast, dass viele der A1 Gegner unterkapitalisiert sind und sich gern diese Kurskosten ersparen wollen.
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Wenn es schon an den Kurskosten klemmt, dann sollte "man" die Finger sofort davon lassen.
Im uebrigen spraeche nach meinem Verstaendnis alles bzw. vieles dafuer, dass sich der weniger kapitalkraeftigere Braeutigam in der Tat fuer moeglichst viel Wissen der Holden vor dem Einzug ins vermeintliche Paradies ausspricht. Umso schneller kann sie ihn vielleicht bei der Erbringung der taeglichen Lebenshaltungskosten unmittelbar unterstuetzen.
Selbst wenn ich den Thesen von den Doedeln, die nicht in der Lage sind die Suchfunktion zu bedienen oder sich daemlich wie Hajo anstellen nicht widersprechen mag, (zu) oft Maenner in Begleitung abgewrackter Schoenheiten mit zweifelhaftem Ruf und Herkunft gesehen habe, plaediere ich dafuer, dass dieser private Bereich durch den Staat unangetastet bleibt.
Man betrachte auch einmal die Verhaeltnismaessigkeit.
Nach meiner Erinnerung - habe die offizielle Erhebung von 2009 gerade nicht zur Hand, aber bereits irgendwo schon mal im Forum verlinkt - wird in ca. 12.000 Faelle zum deutschen (und nur von denen rede ich) Ehepartner (maennlich und weiblich) zugezogen.
Ich unterstelle mal, dass bei mehr als 50 Prozent die Bereitschaft, sich in die deutsche Gesellschaft einzubringen, auch ohne A1 vorhanden ist.
Das Thema Inlaenderdiskriminierung in diesen Konstellationen ist hier auch bis zum Erbrechen angesprochen wurden.
Warum ein EU-Buerger in unserem Land besser gestellt wird, als die eigene Bevoelkerung und dies - auch von den Befuerwortern dieser Regelung hier im Forum -schamhaft verschwiegen oder aber eben einfach hingenommen wird, ist eines der grossen Geheimnisse der deutschen Seele.
Was der Staat vorgibt - selbst wenn es gegen den eigenen Staatsbuerger geht - kann ja nicht verkehrt sein, gelle?
Dann noch ein Hinweis: eine mir bekannte Thai (sehr viele kenne ich nicht und will dies auch nicht aendern) hat ihr A1 damals 2007 relativ zuegig durchgezogen.
Ein knappes Jahr spaeter war sie dennoch geschieden bzw. die Trennung von Bett und Tisch vollzogen.
Wer also glaubt mit dem A1 auf der sicheren Seite zu sein, den "Saeuretest" schon hinter sich zu haben, der koennte ganz boese aufwachen.
Sich dieser staatlichen Huerde zu beugen, weil damit die truegerische Sicherheit steigt "die richtige Frau" auserkoren zu haben scheint mir nicht der richtige Ansatz zu sein.
Etwas Zeit zu investieren, sich das Lebensumfeld der Herzensdame anzuschauen, ihr Verhalten und ihre Neigungen zu erkennen scheint mir eine sinnvollere Angelegenheit als auf das staatliche "Sieb" zu hoffen.
Nur: dies bekommt man natuerlich auch nicht fuer umsonst.
Jeder nach seiner Facon, das war mal .......
EDIT
Hier das Dokument, auf das ich mich bezog:
Deutscher Bundestag Drucksache 17/3090
17. Wahlperiode 24. 09. 2010
Zugeleitet mit Schreiben des Auswärtigen Amts vom 15. September 2010.
Unterrichtung
durch die Bundesregierung
Bericht über die Evaluierung des Nachweises einfacher Deutschkenntnisse
beim Ehegattennachzug nach dem Aufenthaltsgesetz – Sprachlern- und
Sprachtestangebote, Visumverfahren
Es waren also danach 2009
weltweit 11.603 Frauen und 5.830 Maenner, die zu ihren deutschen Ehepartner zuzogen ( davon 1.325 aus Thailand ).