Mit einer entspannten lebensweise kann man eben einen so einen hohen Lebensstandard nicht erreichen.
Ich glaube, Du missverstehst mich oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt:
Mit Entspannt meinte ich nicht etwa eine Art "Jamaica- Lebensweise" mit Joint- Rauchen in der Hängematte - denn so klappt das wirklich nicht mit dem ordentlichen Lebensstandard.
Vielmehr sollte sich der Durchschnittsdeutsche etwas mehr Gleichmut zulegen, etwas Toleranz und Einfühlvermögen...ein bisschen "Don't worry, be happy" eben.
Nicht Umsonst machen sich unsere Nachbarn regelmässig über unsere deutsche Sprödheit lustig. "Die Deutschen gehen immer zum lachen in den Keller." "Witze und Scherze müssen vorher angekündigt werden","
Nein, was ich hier jeden Tag sehe ist dieses Stiernäckige, das Verbissene.
Der gemeine Deutsche hat feste Regeln und Abfolgen von geplanten Handlungen und Ereignissen im Kopf...und wenn die nicht so eintreten, wie geplant, dann fährt er (sie) aus der Haut und verliert die Nerven, was sich in aggressivem Verhalten äussert. Jeder Manager- Coach wird Dir sagen, dass dies grob kontraproduktiv ist und sicher keine Angewohnheit von erfolgreichen Menschen ist - also bringt diese Verbissenheit dem Deutschen doch keine Wohlstandsmehrung.
Guck Dich mal im Strassenverkehr um:
Wenn die Hupe ertönt, dann ist derjenige echt sauer, gestresst. Wofür, weshalb, warum ? So schlecht fahren die Deutschen nicht Auto, dass man sich so entrüsten muß.
Nein, das Leben des Durchschnittdeutschen liest sich für mich wie eine Anleitung zum Unglücklichsein.