Und das der Reispreis sich erhöht, ist nicht nur eine Folge des Hochwassers, sondern auch der Preisentwicklung selbst. Es möge ja für den Einen nicht so toll sein, wenn er mehr für den Reis bezahlen muss. Es ist aber gut für diejenigen Bauern, die den Reis anbauen und verkaufen. Sollen die jetzt auf immer und ewig den gleichen Preis bezahlen, oder bekommen?
nein, es ist nicht nur eine Folge des Hochwassers, auch eben eine Folge des Thaksin-Projekts. Alles zu subventionieren halte ich nicht für sinnvoll.
So werden die Exporte von Reis nun teurer, Vietnam, Laos usw. rüsten sich schon, um den 1. Platz, den bisher Thailand inne hat. Die Thais werden wegen der
Subventionierung nicht mehr nur 1 oder 2x anbauen, ev. sogar 3-4x. Das würde dan bedeuten, Mengen an Reis, jedoch der Export bricht ein.
Wohin dann mit soviel Reis - nach Afrika verschenken, die hätten eine Freude :-)
Die Regierung selbst ist sich nicht sicher, das es funktioniert - kann man so ein Projekt nicht vorher überprüfen?
In Deutschland wird das Getreide auch immer teurer und damit auch das Brot. Ich sag ja, es ist sehr ärgerlich für den einen, aber gute für den anderen.
ja, aber es kann nicht richtig sein, wenn es für eine kleine Minderheit gut ist, aber für absolut jeden Thai in Thailand - schlecht. Oder kennst du einen Thai, der keinen Reis isst.
Hier müssen andere Optionen erfolgen. So haben wir, als es krassen Wassermangel gibt, 1x Reis und 1x was anderes angebaut. Und siehe da, andere folgten uns,
als es funktionierte. Man kann Süsskartoffeln, Knoblauch, Zwiebeln usw. in der wasserarmen Zeit anpflanzen und damit sehr gute Erträge erwirtschaften.
Die Erklärungen zu Beginn an meine Frau: nein, ich baue nur Reis an, die Regierung soll helfen - funktioniert auf Dauer nirgends.
Und noch was. Das es in den letzten Jahren immer wieder finanzielle Unterstützung seitens der Regierung gegeben hatte, wenn es ein Hochwasser gab, oder ein Sturm über das Land gezogen ist. Doch wielange soll denn das so weitergehen, wenn die Regierung immer wieder da 5000 oder da mal 7000 oder oder, den Menschen im Lande gibt, um die Schäden zu bezahlen. Auch Thailand ist von der globalen Finanzkriese betroffen.
dafür gibt es einen Katastrophen-Fond, von dem aus auch die Hilfen bezahlt wurden. Jetzt weinen, als Hilfe zu empfehlen - halte ich für eine pietätlose, perverse Frechheit dieser Regierung. Es befinden sich über 3 Milliarden Baht in der Kasse, warum wird hier nicht geholfen? Die Erklärung, es wäre nicht genug, zieht nicht.
Man kann ja zuerst die schlimmsten Fälle vorziehen.
Wie soll das Thailand stemmen, bei derart hohen Ausgaben im Jahr. Ich möchte hier auch ausdrücklich sagen, dass ich auch kein Freund von Kürzungen bin, doch einmal in die Realität sehen ist auch mal was.
dann müssen die Ausgaben halt woanders gekürzt werden.
Ich würde mich auch freuen, wenn der Staat mir den Keller saniert. Ich hätte mich auch gefreut, wenn der Staat mir die abgesoffenen Kartoffeln bezahlt. Doch woher soll der den das Geld auch noch nehmen?
Thailand steht wirtschaftlich sehr gut da, der Export boomt, der Tourismus steigt von Jahr zu Jahr, die Investoren lassen sich ebenso von der politischen Krise nicht
allzu beeinflussen - Abhisit hat hier schon recht gut gewirtschaftet.
Was aber passiert jetzt. Ausser die Aktivierung des Thaksin-Rückholdienstes - damit er der Hochzeit seiner Tochter beiwohnen kann - passiert eigentlich gar nichts.
Der Gouverneur von Phuket weiss auch nichts über eine Mindestlohnerhöhung - die man ja zuerst für Phuket und Bangkok-Bezirke einführte wollte.
Alles nur heisse Luft, oder kommt da noch was...?
Bukeo, nich immer meckern. Auch eine Yingluck Thacksin kann die Welt von Gestern nicht in ein paar Wochen neugestallten. Gebt ihr Zeit.
der Witz war gut :-)
Nein, von Yingluck redet doch keiner mehr. Die hat genug mit den Dementis zu tun. Thaksin und Chalerm regieren wohl Thailand. Yingluck wird bei den Besprechungen
vermutlich den Kaffee kochen dürfen, sofern sie das kann.