Was ich für mich aus diesem Thread gelernt habe ist: In Thailand ist offenbar allgemeiner Konsens, dass die Töchter für die Versorgung der Alten zuständig sind. Und das wird bei sich bietender Gelegenheit auf eine bessere Versorgung der gesamten Familie ausgedehnt. Damit werden mir auch einige Erfahrungen, die ich gemacht habe, deutlicher.
Nicht nur die Toechter, sondern auch die Soehne. Dies sind in der überwiegenden Zahl der Fälle immer noch die Rentenversicherungsträger.
Was nicht heißt, daß nicht auch in Thailand zunehmend kapitalgedeckte RV entstehen bzw. Mitglieder gewinnen. Dies ist ja auch unvermeidlich, seitdem die Nettoreproduktionsraten in Zentralthailand immer kleiner werden. Wenn man nur noch ein Kind haben will, dann wird dieses Einzelkind als Rentenversicherung nicht mehr reichen.
Für mich ist lokale Kompetenz auch mit Einkommen verbunden, wie ja auch Einkommen mit Bildung. Und Bildung auch oft mit Erfahrung.
Ds eigentliche Thema hier ist doch sehr schoen herausgearbeitet worden.
Welch geringe Erfahrung/Bildung und welch geringe soziale Kompetenz muß jemand haben, die Frage des threads überhaupt zu stellen. Dass es in Asien noch üblich ist, die Kinder als Rententräger zu zeugen, ist schließlich nicht erst seit gestern bekannt.
Und wer sich diesem System nicht anpassen will oder kann, der hat in Asien auf dem Heiratsmarkt nichts zu suchen. Keiner muß ne Thailänderin heiraten. Und wenn er nix von Thailand weiß, dann soll er auch gar nicht erst ankommen.