Mönchsein- Mein Leben im Wat- Fragen hierzu werden gerne beantwortet

Diskutiere Mönchsein- Mein Leben im Wat- Fragen hierzu werden gerne beantwortet im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Alle Religionen, so auch der Buddhismus, wenn man ihn Religion nennen möchte, haben grundlegend eins gemeinsam. Und das ist der Glaube, daß es...
benni

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Alle Religionen, so auch der Buddhismus, wenn man ihn Religion nennen möchte, haben grundlegend eins gemeinsam. Und das ist der Glaube, daß es nach dem Tod weitergeht. Würde es nicht so sein, würde es keine Mönche und Pfarrer geben. Dann wäre wohl extremer Hedonismus der beste Weg.

Wäre es nach unserem Leben ein für alle Mal zu Ende würde angesichts der Endlichkeit absolut Nichts eine Rolle spielen. Was hätten alle Errungenschaften und gute, wie auch böse Taten einen Wert, wenn es das Universum oder ein anderes und ein anderes Wasauchimmer eines Tages nicht mehr geben sollte?
 
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Tramaico

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Wäre es nach unserem Leben ein für alle Mal zu Ende würde angesichts der Endlichkeit absolut Nichts eine Rolle spielen. Was hätten alle Errungenschaften und gute, wie auch böse Taten einen Wert, wenn es das Universum oder ein anderes und ein anderes Wasauchimmer eines Tages nicht mehr geben sollte?
Was hat eine "Partie Tennis" oder auch "Mensch aegere Dich" nicht fuer einen Wert? Lediglich ein verschwindend kleiner Akt mit freundigen und leidvollen Momenten. Sehen wir es doch einfach nuechtern und rein objektiv. Ein Leben ist letztendlich nicht anderes. Schlimm? Nein, ich finde das eher beruhigend. Moechte in der Tat nicht bis in alle Ewigkeit Tennis oder Mensch aergere Dich nicht spielen. Muesste ich es, nun dann muesste ich es wohl. Muss ich es nicht, dann muss ich mich wohl auch damit abfinden.

Wo ist denn jetzt eigentlich das Problem? Vor der Geburt war doch alles in Ordnung, warum soll es auf einmal nach dem Tod anders sein? Diese kurze Passage Leben unterbricht (stoert?) doch lediglich die Harmonie der nichtexistierenden Existenz und somit ist dann lediglich die Geburt die Mutter aller Probleme. Versuche Dich doch einmal darin gedanklich hineinzuversetzen, wie perfekt, harmonisch und sorgenfrei doch alles war, vor Deiner Geburt. Jetzt gruebelst Du auf einmal ueber etwas, was fuer Dich vor 100 Jahren ueberhaupt nicht von Relevanz war und es scheint Dich zu belasten, wenn es diese Gruebelei eines Tages nicht mehr geben sollte. Ist das nicht unlogisch, menschlich, fehlbar? Wo ist der Sinn? Verdammte Geburt, Geissel aller Lebewesen und nicht der Tod.

Besteht Hoffnung? Natuerlich kann man sich die wildesten Irrglauben konstruieren um die Nerven zu beruhigen. Allmaechtige Macht, Weihnachtsmann, Zahnfee... doch ehrlich gesagt, macht das fuer einen intelligenten Menschen tatsaechlich Sinn? Der Initiator der buddhistischen Lehre hat sich vor ca. 2.500 Jahren genauso auch diese Fragen gestellt. Er hat gegruebelt und gegruebelt, nachgedacht und nachgedacht, dies und das ausprobiert und eines Tages kam er dann zu der simplen Erkenntnis, dass es einfach ist wie es ist und es ist perfekt wie es ist, wie immer es auch ist. Das Gruebeln hoerte auf und er fing zu leben an. Er holte aus dieser kurzen Partie "Mensch aergere Dich nicht" das meiste raus und nun ja, mehr ist nicht drin. Zumindest dann, wenn wir unseren Verstand gebrauchen und uns nicht fuer nichts und wieder nichts Traumschloesser als reine Nervennahrung bauen. Unmenschlich, herzlos, barbarisch? Vielleicht, aber das aendert doch trotzdem nichts. Wir koennen aus dem Kreislauf nicht ausbrechen. Scheinbar.
 
phimax

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Wiedergeborener Buddha ist somit unbuddhistisch. Wiedergeburt, in welcher Form auch immer, ist somit unbuddhistisch
Das hatten wir schon mal in ähnlicher Form an anderer Stelle und bei einigen Frage trete ich immer noch auf der Stelle. Das intellektuelle Dilemma beim Thema Anatta will nicht weichen.
Und Gautama selbst beschreibt in einigen Rden seine Erinnerungen an seine früheren Leben.
Ich bringe es einfach nicht zusammen... :confused:
 
Plenz

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Und Gautama selbst beschreibt in einigen Rden seine Erinnerungen an seine früheren Leben.
Ich bringe es einfach nicht zusammen... :confused:
Das verstehe ich so: Gautama hatte viele Leben wie jedes andere Wesen auch, aber dann hatte er die Erleuchtung und konnte so dem Wiedergeborenwerden ein Ende bereiten.

Dafür gibt es aber andere Dinge, die ich nicht zusammenbringe.

In der Wikipedia steht, Buddhisten versuchen, möglichst wenig Karma (gutes wie schlechtes) anzusammeln. Die Menschen, die Mönchen Essen geben, tun aber doch genau dieses.

Extreme Gefühle wie Liebe sind schlecht. Aber jeder Mensch verdankt der Liebe seine Existenz.

Ich grabe keine Löcher, damit ich kein Leiden unter den Würmern erzeuge. Ob andere das tun, ist egal. Man könnte meinen, buddhistische Mönche wären auf einem riesigen Egotrip.
 
benni

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gemeint ist blinde Liebe. Mutterliebe hingegen sollte sogar gegenüber jedem anderen Wesen angewendet werden ...so hohe Mönche des Mahayanas, die es sich zum Ziel gemacht haben alle Wesen vom Leid zu erlösen.

Und ob andere Leid verursachen oder nicht ist doch keinem Mönch egal. Wie man auf so eine dumme Annahme kommen kann ist erstaunlich. Natürlich rät ein Mönch nicht nur anderen Menschen ab Leid zu verursachen, sondern unterstützt sie dabei noch so gut es geht und machbar ist. Nur wird er niemanden eine Schaufel aus der Hand reissen

Nächster Punkt: Menschen, die Mönchen Gaben reichen, machen das um sich um die Mönche in traditionneller Weise zu kümmern. Und können so gleichzeitig schlechtes Karma der Vergangenheit abbauen.
 
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Tramaico

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Michael, und die Anwort dort und hier bleibt die gleiche. Sehe Wiedergeburt und Tod nicht nicht physisch sondern psychisch INNERHALB des Lebens. "Tod" durch ein schwerwiegendes Ereignis in Deinem bisherigen Leben und "Wiedergeburt" durch ein Dasein mit den geaenderten Umstaenden. Natuerlich erinnert sich Gautama an seine frueheren Leben, das tue ich ja auch. Ich weiss noch wie es war, als ich damals in Deutschland lebte, dort verheiratet war und arbeitete, ehe ich in Thailand "wiedergeboren" wurde. Ich weiss noch wie es war, als ich keinen Kreuzbandriss erlitten hatte.

Tod und Wiedergeburt ist somit das Problem mit drastischen Veraenderungen im Leben umgehen zu muessen, was den meisten Leuten sehr schwerfaellt. Manch einer zerbricht an solch einer Veraenderung und kann und kann sich nicht von der Vergangenheit loesen. Gefangen im Kreislauf von Tod und Wiedergeburt. Der Erleuchtete bricht dadurch aus, dass er jegliche Veraenderung, wie drastisch sie auch sein mag, mit unerschuetterlichem Gleichmut hinnimmt. Er "stirbt" nicht durch die Veraenderung und wird nicht in veraenderten Umstaenden "wiedergeboren". Er lebt einfach in einem fort, da seine Harmonie kontinuierlich erhalten bleibt. Er ist aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt ausgebrochen und zwar bis zum seinen tatsaechlichen physischen Tod. Dann stribt er wirklich und wird nicht mehr wiedergeboren, weil eine Seele ja nicht existent ist und somit nirgendwo hin uebertragen werden kann.

Physisch gesehen wird jeder nur einmal geboren und stirbt auch nur einmal. In einem normalen Leben werden aber unzaehligen Geburten und Tode erlitten, was die buddhistische Lehre zu korrigieren versucht. Bedauerlich, dass aus dieser rationellen hoch intelligenten Philosophie solch ein belangloser Hokuspokus aus Aberglauben gebastelt wird.

Ein echtes ICH formt sich erst nach der Geburt aus und haengt von Genetik und den aeusseren Umstaenden ab. Dieses ICH ist nicht greifbar und wird waehrend des Daseins immer wieder verformt bis zum Augenblick der Erleuchtung bzw. dem physischen Tod. Mit einer physischen Geburt faengt immer erst ein ICH zu entstehen an, dass aus frueheren physischen Leben nicht vorbelastet sein kann, da ja eine Seele nicht existent ist.

Du bringst es einfach nicht zusammen? Bist Du vielleicht zu ungeduldig oder in Deiner Denke nicht unbefangen genug? Selbst befasse ich mich intensiv mit der Materie durch EIGENE Denkarbeit seit ca. 10 Jahren. Anfaengliche Fragen hat mir ein authistischer Akademiker mit tibetanischen Wurzeln beantwortet. Weitere Antworten speziell auch zur Thematik der Wiedergeburt haben ich mir aus dem Internet geholt. Fuer mich waren nur die Informationen relevant die Sinn ergaben und sich in das bereits augelegte Puzzle einfuegten. Eine Kernfrage war z. B. auch fuer mich, wie kann es sein, dass der Dalaih Lahma ein reinkarnierter Buddha ist. Ist ein Buddha nicht der Erleuchtetet der aus dem Kreislauf von Leben und Tod ausbricht? Die Frage wurde dann von dem Betroffenen selbst beantwortet: "Ich bin nur ein einfacher Moench". Die sich einfuegende Antwort zu diesem Thema war da.
 
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Tramaico

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Alles in Maßen ist der Schluessel. Dieses ist niemals ein Extrem. Uebermaß ist ein Extrem. Extreme weichen vom Mittelweg ab und meist kann ein Extrem nur duch ein antagonistisches Extrem kompensiert werden.

Wie leicht kann innige tiefe Liebe sich in Hass umkehren? Z. B. wenn sie sich nicht beantwortet wird, enttaeuscht oder betrogen? Ein Moench verdammt grundsaetzlich ein Telefon ist ein Extrem. Was ist, wer eines dringend notwendig ist weil davon Leben und Tod abhaengt? Sorry, ich kann nicht helfen, weil es mir verboten ist ein Telefon anzufassen ist nicht buddhistisch, religioes oder so etwas sondern lediglich fanatisch idiotisch ohne jeglichen Nutzen. Ein Moench, der jedoch immer danach strebt telefonisch erreichbar zu sein oder gar das neuste Modell im Jutebeutel zu haben, liegt sicherlich absolut daneben.

Meiner Meinung nach kann absolute Askese zu nichts Konstruktivem fuehren, weil es ein Extrem ist. Extreme laehmen, Extreme versklaven und federn schnell extrem zurueck. Es kommt immer auf die Situation an, ist sicherlich ein gutes Ruestzeug anstatt in Granit gemeisselte Doktrien.

Noch einmal in das Gedaechtnis zurueckrufen, dass es kein grundsaetzliches richtig oder falsch in der buddhisischen Lehre gibt, weil richtig oder falsch relativ ist. Die indiviuelle Anschauung entscheidet, wobei das primaere Ziel ist, SICH SELBST vom Leiden zu befreien. Nein, keine Erloesung fuer die Wuermer, sondern nur fuer sich selbst, denn nur diese Zuegel hat ja jeder in der Hand. Wer Leid dadurch erleidet, dass er bei einem Loch graben einen Wurm verletzen koennte, der sollte keine Loecher graben. Ob nun Moench oder nicht ist dabei voellig egal. Ein Moench graebt grundsaetzlich keine Loecher ist wiederum ein Extrem. Was ist, wenn von diesem Loch Leben und Tod abhaengt?
 
Micha

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Physisch gesehen wird jeder nur einmal geboren und stirbt auch nur einmal.
Du betonst das hin und wieder. Und es kann ja auch durchaus so sein. Aber was macht Dich so sicher, dass es nur und ausschließlich so sein muss?
Wer hat dieses "nur einmal" fest gelegt? Wie kann man sicher sein, dass es nicht auch zwei- oder mehrere Male passiert?
 
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Tramaico

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Der Verstand. Es gibt zwischenzeitlich mehr als 6 Milliarden Menschen. Alles einzelne Persoenlichkeiten. Angenommen, es gibt so etwas wie ein Seelentransfer. Trotzdem ist ja die Anzahl von Menschen kontinuierlich gestiegen. Woher kommen denn jetzt nun die neuen zusaetzlichen Seelen. Werden sie kreiiert und wenn ja, warum und nach welchem Massstab? Werden alle mehrmals geboren oder nur manche? Die Wenigsten werden ja zum Erleuchteten und koennen aus dem Kreislauf aus Leben und Tod ausbrechen. Macht definitv keinen Sinn.

Auch ist ein Lebewesen nun mal etwas auf biologisch-chemischer Basis und nun ja, da sind dann auch noch elektrische Impulse, die ueber die Nerven das ganze in Betrieb halten. Ist die Hardware gestoert, dann scheint es mit der Seele auch nicht mehr zu klappen. Angeommen, dem Gehirn wird fuer zu lange Zeit der Sauerstoff entzogen, Gehirnstellen sterben ab und der aus dem Komma Erwachende ist nicht mehr der einstige intelligente Mensch sondern schwachsinnig. Wie ist das mit der Seelentheorie zu vereinigen. Ist dann eine gesunde Seele in einer defekten Hardware gefangen. Was macht die Seele aus? Fuehlen, was ja ohne Nerven ansich nicht moeglich ist? Intelligenz, Charakter, persoenliche Eigenschaften etc. etc. Okay, aber wie kann dieses verloren gehen wenn doch die Seele eigentlich unsterblich ist? Ist sie veraenderbar? Wird ein Schwachsinniger als Schachsinniger wiedergeboren? Einmal schwachsinnig immer schwachsinnig?

Steigen wir noch tiefer in die Thematik Religion ein. Alles ist von einer uebermaechtigen Macht geschaffen worden. Was denn? Die Erde, die bereits von Milliarden Jahren existiert oder wurde diese goettliche Macht erst von ein paar Tausend Jahren auf einmal aktiv? Sind Goetter so jung? Warum wird auf einmal so etwas wie ein Mensch erschaffen? Aus einer reinen Bierlaune heraus? Erst wird Milliarden und Millionen Jahren mit allem moeglichen Viehzeug herumgekaspert und dann auf einmal den Zenith der Schoepfung. Warum passierte alles erst so kurzfristig? Hat Gott oder haben die Goetter die Erde nicht frueher gefunden?

Auf rein rationeller und objektiver Basis gibt es nur eine logische Schlussfolgerung. Der Mensch wurde nicht von Gott geschaffen, sondern der Mensch hat Gott geschaffen und mit ihm die Seele als wichtiges Element, da sonst hahnebuechener Geschichten ueberhaupt nicht zu verkaufen waeren. Je mehr der Mensch sich entwickelt hat, je abstrakter wurden die Geschichten.

Laut Google ist das Christentum ca. 2000 Jahre alt, der Islam ca. 1500, das Judentum ca. 3000, der Hinduismus ca. 4000 Jahre, der Buddhimsu ca. 2500 Jahre. Was faellt hierbei auf? Alles Entstehungen in einer sehr kurzen Zeitperioden in Anbetracht der langen Existenz des Planeten Erde. Auch der Homo Sapiens soll immerhin auf 200.000 Jahre Geschichte zurueckblicken. Wie ist das miteinander vereinbar? Es erscheint zumindest fuer mich, als haette es da vor ein paar Tausend Jahren eine Art religioese Rennaissance gegeben zu haben. Wurden da der Gott oder die Goetter erst geboren? Wie ist es mit den Seelen der 100.000 Jahre alten Homo Sapiens? Wurden die auch wiedergeboren bzw. werden die vielleicht immer noch wiedergeboren?

Ist hier irgendein Sinn hereinzubekommen? Mehr als Religion ist Glaube, denn das Religion Aberglaube ist, ist hierbei viel wahrscheinlicher. Ehrlich gesagt, wuerden mich Unterredungen mit den Weisesten aller Religionen interessieren. Sind sie in der Lage auf objektiver Basis ihre Glauben zu manifestieren und darzulegen wie dieses mit Seele, Wiedergeburt, Paradies etc. rein rationell gesehen funktionieren soll.

Auf welcher Grundlage sollte eine Seele existieren? Rein Hoffnung, Glaube oder was immer? Sorry, zu schwach, zumindest fuer mich. Ich bin in der Lage meine Philosophie jederzeit sachlich argumentativ zu unterlegen. Wie sieht es mit den Goetter und Seelenbefuerwortern aus? Koennen sie es auch? Wie kann man wissen? Nun ja, wenn der Verstand einsetzt, dann verpfufft einfach vieles und die einzige Rettung ist dann den Kopf in den Sand zu stecken und sich in die Aussage fluechten, kann man sicher sein, dass es keinen Gott und keine Seele gibt? Sagen wir es so, fuer mich sprechen die Aspekte dafuer, dass es zu 99,99% keinen Gott, keine Seele, keine Wiedergeburt gibt. Warum? Siehe oben. Ein Quentchen Moeglichkeit besteht natuerlich immer. Es soll ja auch Pferde geben, die sich genau vor einer Apotheke erbrechen, aber nun ja, in Sachen Wahrscheinlichkeit :confused:

Hm, gegen die Existenz von Weihnachtsmann, Osterhasen, dem schwarzen Mann, Drachen, Wichteln, Elfen, Feen etc. wird doch vom modernen gebildeten Menschen vehemment gegendiskutiert. Zumindest meines Wissens nach. Kann man sich da wirklich ganz sicher sein? Sollte ich vielleicht doch einen Wunschzettel schreiben, adressiert an den Nordpol? Man weiss ja nie. Vielleicht kommt er ja an und am 25.12. steht dann auf einmal ein Ferrari bei mir vor der Tuer und die KFZ-Papiere auf meinem Namen und die Zuendschluessel liegen im Briefkasten.
 
lucky2103

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Ich halte die Diskussion hier für sehr interessant.

Ich möchte aber nicht verschweigen, was für positive Ideen diese 7 Tage im Wat für mich (unabhängig von deren Umsetzung) geboren haben:

- Kein Alkohol mehr: Die ganzen Affekt- Handlungen im Rausch, bis hin zu Mord und Totschlag, welche jede Tag stattfinden, würden aufhören. Alkohol in Maßen mag spassig sein, aber zuviel bringt Elend.
- Lüge nicht mehr in der Gegend herum: Wenn Du reich bist, so verhalte Dich entsprechend, wenn Du arm bist, verhalte Dich ebenfalls entsprechend. Keine Notwendigkeit, Luftschlösser zu verkaufen.
- Bevor Du etwas tust, so denke darüber nach. Über die Folgen Deines Handeln für Andere und für Dich.
- Wenn Du eine Situation beobachtest oder selbst erfährst, so vermeide eine unmittelbare Unterteilung in "Gut" und "schlecht". Plaziere Dich vielmehr dazwischen im neutralen Bereich.
 
Plenz

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gemeint ist blinde Liebe. Mutterliebe hingegen sollte sogar gegenüber jedem anderen Wesen angewendet werden ...so hohe Mönche des Mahayanas, die es sich zum Ziel gemacht haben alle Wesen vom Leid zu erlösen.
Sorry, ich verstehe den Unterschied nicht. Auch Mutterliebe führt zu Leiden, wenn dem Kind etwas geschieht.

Und ob andere Leid verursachen oder nicht ist doch keinem Mönch egal. Wie man auf so eine dumme Annahme kommen kann ist erstaunlich. Natürlich rät ein Mönch nicht nur anderen Menschen ab Leid zu verursachen, sondern unterstützt sie dabei noch so gut es geht und machbar ist. Nur wird er niemanden eine Schaufel aus der Hand reissen
Diese Annahme ist einfach nur logisch, weil (um bei diesem Beispiel zu bleiben) es nun mal nicht ohne Löcher geht auf der Welt. OK, ersetze von mir aus "ist egal" mit "betrachtet gleichmütig" oder "nimmt billigend in Kauf", wenn das besser passt.

Selbst beim Bau eines Tempels müssen Löcher gegraben und somit Würmer verletzt werden. Stellt dies für Mönche ein Problem dar?

Nächster Punkt: Menschen, die Mönchen Gaben reichen, machen das um sich um die Mönche in traditionneller Weise zu kümmern. Und können so gleichzeitig schlechtes Karma der Vergangenheit abbauen.
Danke, letzteres leuchtet mir ein. Meines Wissens ist das aber der Hauptgrund für ersteres: sich Essen geben zu lassen ist eine Dienstleistung der Mönche, um Gelegenheit für gute Taten zu schaffen. Deshalb dankt ein Mönch auch nicht für das empfangene Essen, denn eigentlich ist er ja der Geber.
 
Plenz

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Eine Kernfrage war z. B. auch fuer mich, wie kann es sein, dass der Dalaih Lahma ein reinkarnierter Buddha ist. Ist ein Buddha nicht der Erleuchtetet der aus dem Kreislauf von Leben und Tod ausbricht? Die Frage wurde dann von dem Betroffenen selbst beantwortet: "Ich bin nur ein einfacher Moench". Die sich einfuegende Antwort zu diesem Thema war da.
Die Antwort (oder besser eine Antwort) findet man in Dalai Lama: Der Dalai Lama wird im tibetischen Buddhismus als Bodhisattva verstanden, als erleuchtetes Wesen, das aus Mitgefühl reinkarnierte, das heißt: bewusst wieder in – beispielsweise – die menschliche Existenz eintrat. Obwohl Erleuchtete den Kreislauf der Wiedergeburt verlassen können, geloben Bodhisattvas, ihre Wiedergeburt freiwillig auf sich zu nehmen, um das Leid anderer fühlender Wesen zu mindern (Bodhisattva-Gelübde).
 
Plenz

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Es gibt zwischenzeitlich mehr als 6 Milliarden Menschen. Alles einzelne Persoenlichkeiten. Angenommen, es gibt so etwas wie ein Seelentransfer. Trotzdem ist ja die Anzahl von Menschen kontinuierlich gestiegen. Woher kommen denn jetzt nun die neuen zusaetzlichen Seelen.
Laut Reinkarnation kann die Wiedergeburt in Menschenform geschehen, aber auch – bei schlechtem Karma – im Tierreich, im Reich der Hungergeister und Dämonen oder als gequälter Insasse in einer der 8 Haupt- und 160 Nebenhöllen sowie – bei gutem Karma – in einer Himmelswelt.

Die nahtlose Reihenfolge der Dalai Lamas lässt vermuten, dass auf den Tod eine sofortige Wiedergeburt folgt, aber vielleicht ist auch eine "Ruhepause" dazwischen möglich. Gehen wir von deinem Ansatz aus und betrachten nur die Menschen, dann könnte es z.B. sein, dass 10 Mrd. Seelen existieren, und je mehr Menschen es gibt, desto kürzer wird die Ruhepause. Wenn man das Tierreich mit in Betracht zieht, sieht es eher umgekehrt aus: da wir es ja erfolgreich schaffen, die Gesamtzahl der Lebewesen kontinuierlich zu verkleinern (Artensterben, Überfischung der Meere), müsste der Seelenüberschuss immer größer werden.

Angeommen, dem Gehirn wird fuer zu lange Zeit der Sauerstoff entzogen, Gehirnstellen sterben ab und der aus dem Komma Erwachende ist nicht mehr der einstige intelligente Mensch sondern schwachsinnig. Wie ist das mit der Seelentheorie zu vereinigen. Ist dann eine gesunde Seele in einer defekten Hardware gefangen. Was macht die Seele aus?
Oder umgekehrt: ab wann hat der Mensch eine Seele? Wenn die ersten Gehirnzellen entstanden sind? Oder schon im Moment der Befruchtung? Müssen sich dann eineiige Zwillinge eine Seele teilen?

Alles ist von einer uebermaechtigen Macht geschaffen worden. Was denn?
Meine Theorie: ein Gott hat den Urknall erschaffen. In diesen einen winzigen Sekundenbruchteil alles hineinzupacken, was unser Universum ausmacht: die physikalischen Gesetze sowie gerade mal 16 Elementarteilchen, die verschieden kombiniert viele verschiedene subatomare Teilchen bilden können, darunter Protonen, Neutronen und Elektronen, die wiederum verschieden kombiniert über 100 Atome mit den unterschiedlichsten Eigenschaften bilden können, darunter Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff, die ein weiteres Mal verschieden kombiniert eine Unzahl verschiedenster Stoffe bilden können, aus denen das Leben entstanden ist - - - dieses Wunderwerk ist wahrlich eines Gottes würdig.

Aus einer reinen Bierlaune heraus?
Nach einer weiteren Theorie von mir: JA.

Ausgehend von der Frage "was wäre heute anders, wenn Jesus nicht am Kreuz gestorben wäre?" bin ich darauf gekommen, dass der Kern des Christentums (Sündenfall - Erbsünde - Erlösung) jede Menge Widersprüche und offene Fragen enthält. Um nur mal eine davon aufzuzeigen: Warum musste Jesus am Kreuz sterben? Gott hätte doch nach der Sintflut sagen können "alle Sünder sind tot, nur noch gute Menschen sind am Leben - hiermit setze ich heute die Erbsünde außer Kraft, Amen." Hat er aber nicht. Obwohl er doch allmächtig sein soll. Warum nicht?

Auf jeden Fall: wenn mich jemand fragt, ob ich an Gott glaube, dann frage ich zurück "an welchen? Der das Universum geschaffen hat, oder der uns ein ewiges Leben verspricht?" Das sind für mich zwei völlig verschiedene Ansätze, die rein logisch betrachtet nichts miteinander zu tun haben.

Es erscheint zumindest fuer mich, als haette es da vor ein paar Tausend Jahren eine Art religioese Rennaissance gegeben zu haben. Wurden da der Gott oder die Goetter erst geboren?
Nicht unbedingt. Vielleicht hatten bereits die Neandertaler Götter, nur dass wir das mangels schriftlicher Aufzeichnungen nicht wissen. Zumindest seit der Jungsteinzeit sind Grabbeigaben bekannt, vielleicht glaubte man da bereits an ein Leben nach dem Tod, Götter etc.
 
Nokgeo

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Gleichgueltigkeit ist lediglich Gleichmuetigkeit unter Ausschaltung des Verstandes.

Gleichgueltigkeit ist leer, nutzlos, gedankenlos.

Gleichmuetigkeit ist dagegen die verstandkontrollierte Gleichgueltigkeit. Sie entspringt einem Sinn, waehrend Gleichgueltigkeit ein Kind der puren dummen Ignoranz ist.
Bleibt zu hoffen..
.. das es nicht darauf hinaus läuft..

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Samuianer

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Der Erwachte, alle Moenche und alle anderen die sich der Meditation, der Versenkung widmen,
sind von einem Herrn Prof.Dr. Traumatico eindeutig als "Hirnwichser" identifiziert!

Nun, wie dem auch sei, es haben sich in den vergangenen 4-5000 Jahren allerlei Leute, von Aristoteles, ueber Cicero, bis Fichte und Hegel, Gedanken ueber den Gottesbegriff gemacht, viele stimmen in dem Schluss ueberein das es nicht moeglich sein wird die Existenz eines Gottes zu beweisen, noch zu wiederlegen.

Somit befindet sich diese Angelegenheit im Bereich des Glaubens, da der Begriff ohnehin ausschliesslich in Religionen auftaucht und Gebrauch findet, wird es den Menschen ueberlassen es selbst fuer sich zu entscheiden, was sie glauben und was nicht!

So wird fuer viele Menschenkinder sogar der Erwachte zu einer Art Gott, ohne Gott zusein, ohne jeh' einen Anspruch auf diesen Titel gelegt zu haben!

Mit oder ohne Schoepfer sind die Wunder ohne Zahl, viele von diesen Wundern wurden von Menschen mit Methoden die sie Wissen-schaften nennen aufgeklaert, das die Planeten sich um die Sonne drehen, war einst von den Herren die diesen "Gott" zu verehren und gar zu vertreten vorgaben, so verpoent, das den Menschen die sich wagten diese Tatsache zu verbreiten allerlei Torturen angetan wurden, einige als "Teufelsverehrer", "Gotteslaesterer" und "Ketzer" im Namen dieses Gottes lebendig verbrannt wurden!

Aus diesen Taten strahlt wahrlich echte Gottesfurcht, Liebe und Hingabe, alle goettlichen Tugenden hell leuchtend hervor!

Ja, wehe dem der sich wagte ueber diesen so wunderbaren Gott oeffentlich Fragen zu stellen, oder gar Witze zu reissen, der wurde zerrissen, wenn nicht schlimmer!

Ja, dieser Gott war der Gerechte, der seine Nachkommen, seine Schoepfung mit Pest, Pestilenz, Hoelle, Teufel und den 7 Plagen ohne Nachsicht oder Erbarmen verfolgte und abstrafte, sie gar zu Salzsaeulen erstarren liess und als Tribut ihren erstgeborenen Sohn zum Blutopfer forderte.

Ja, dieser Gott war kein Floete spielender Hirtenjunge der den Kuhhirtinnen, zum Spass, die Kleider stahl, dieser Gott tanzte nicht auf gruenen Auen, von Kuehen, Blumen, Baeumen allerlei Tieren und huebschen Maedchen umgeben.

Nein, dieser Gott war archaisch-paternalistisch, von derbster Strenge, ohne Erbarmen und unnachgiebig liess er Feuer, Pest und Schwefel regnen, schickte die Sintflut und gigantische Heuschreckenschwaerme, liess trotz seiner universellen Allmacht, seinen Sohn ans Kreuz nageln, denn er war der Chef der Firma die er in 6 Tagen erschuf und Universum nannte, das wie eine altmodische Taschenuhr einfach aufzog und sich selbst ueberliess, in dieser Firma mussten seine Nachkommen, seine Geschoepfe ohne Aufmucken 6 Tage die Woche schuften mussten und wehe, wehe einer wagte sich zu klagen oder gar die Gerechtigkeit und unerschoepflich, umfassende Liebe dieses Gottes, dem Herrn aller Herrn, dem Koenig der Koenige in Frage zu stellen!

Wehe dem, dem Gotteskind wurde nicht nur die Zunge herausgerissen, die Daumen zerquetscht, die Knie genagelt, die die Unterschenkel gebrochen, die Augen ausgestochen, die Nase und Ohren abgeschnitten, der/die in siedendes Fett getaucht, oder der Baeckertaufe unterzogen, nein dem wurde die Chance gegeben zu bekennen und zu seinem Gott wieder zurueckzukehren wenn der diesen Gottespruefungen nicht stand hielt und dabei sein Leben liess.

Ja, dieser Gott war so erbarmend gerecht!


Heute jedoch, darf Mensch diesen "Gott" in Frage stellen, Mensch darf, oh' ja, lange nicht ueberall, lange nicht, fragen ob das wohl so sein koennte!

Nun, wir sind dabei kleinste Details der "Schoepfung" zu entschluesseln, Mensch weiss lange noch nicht Alles, aber Vieles und kann damit eine ganze Menge verstehen, auf-und erklaeren, es bleibt jedem Menschen selbst ueberlassen was er glaubt, oder was er hinterfragen, aufklaeren moechte.

Nur Eines steht ganz gewiss fest, das buddhistische Moenche an keinen Gott glauben, sondern freiwillig in die Sangha, die Moenchsgemeinde eintreten um dem Dhamma, dem Pfad den, der in der buddhistischen Schule als "der Erwachte" bezeichnete Lehrer, als den Pfad zur Befreiung von Leid lehrte und vom "Rad der Wiedergeburten" zu verstehen und zu folgen suchen!

Frei nach Prof.Dr. Traumatico allerdings alle durchweg "Hirnmastubierer", ist doch eine so einleuchtende, wie hochintelligente Schlussfolgerung, es weiden halt ausserordentlich kluge Geschoepfe auf den Auen des Herrn, einige, nach eigener Einschaetzung, halt weit, weit klueger als alle anderen, laesst sich ganz klar an den aeusserst scharfsinnigen Diagnosen ganz besonders deutlich und unmissverstaendlich erkennen!

Nammo tassa bhagavato arahato samma sambhudasa

Buddham saranam gachami
Dhammam saranam gachami
Sangham saranam gachami

Dutiyampi buddham saranam gachami
Dutiyampi dhammam saranam gachami
Dutiyampi sangham saranam gachami

Tatiyampi buddham saranam gachami
Tatiyampi dhammam saranam gachami
Tatiyampi sangham saranam gachami..

..............




So war es denen, die vor Karl und den religioesen Eiferern, noch recht einfach ihre Goetter in Baeumen, Quellen, Fluessen, Huegeln, Felsen, den Gestirnen anbeteten, noch selbst ueberlassen wen oder was sie, wie, in welcher Erscheinung verehrten und dem war auch gut so, damit taten sie keinem Zwang, Weh' oder Uebel an!

So und nun druecken wir mal wieder den PAUSE Knopf....
 
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Tramaico

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Frei nach Prof.Dr. Traumatico allerdings alle durchweg "Hirnmastubierer", ist doch eine so einleuchtende, wie hochintelligente Schlussfolgerung, es weiden halt ausserordentlich kluge Geschoepfe auf den Auen des Herrn, einige, nach eigener Einschaetzung, halt weit, weit klueger als alle anderen, laesst sich ganz klar an den aeusserst scharfsinnigen Diagnosen ganz besonders deutlich und unmissverstaendlich erkennen!
Weisst Du, Manfred, ich hirnwichse jeden Tag, praktisch ununterbrochen, ausser wenn ich schlafe, und komme hierdurch zu meinen logischen Schlussfolgerungen. Eine davon ist, dass eine Existenz eines Gottes im religioes verstandenen Sinne hoechst unwahrscheinlich ist, waehrend Du weiterhin daran festhaelst, dass es ja einen Weihnachtsmann geben koennte, weil es nicht klar zu widerlegen ist. Das ist wenig scharfsinnig.

Mehr Hirnmasturbation (= intensive gedankliche innere Auseinandersetzung) oder anderer beliebterer Ausdruch "Meditation" koennte hier helfen. Du haelst weiterhin an toten Helden fest, anstand selbst ausreichend "Hand an DEIN Hirn" zu legen. Dies laesst Dich im Kreis laufen, trotz durchaus bereits guter Ansaetze. Dennoch bist Du weiterhin in Doktrien gefangen, die Du Dir aber gezielt aussuchst. Anscheinend ist die Methodik manche Doktrien als bescheuert zu identifizieren aber sich durch andere versklaven zu lassen, die in's Konzept passen. Das unterscheidet DICH letztendlich nicht von den religioesen Eiferern. Nur eben ein anderer Farbanstrich. Plagiatismus pur, was die grossen Hirnwichser, manche von Dir namentlich benannt, vom normalen Spreu unterscheidet. Sie haben hirngewichst aeh den eigenen Verstand gebraucht, anstatt lediglich andere Wichser aeh Denker zu zitieren. Sie zu Goettern zu erheben ist jedoch unnoetig, zumindest fuer die, die ein eigenes Hirn besitzen und es auch nutzen. :playfull:

Nammo tassa bhagavato arahato samma sambhudasa

Buddham saranam gachami
Dhammam saranam gachami
Sangham saranam gachami

Dutiyampi buddham saranam gachami
Dutiyampi dhammam saranam gachami
Dutiyampi sangham saranam gachami

Tatiyampi buddham saranam gachami
Tatiyampi dhammam saranam gachami
Tatiyampi sangham saranam gachami..

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Ist es wirklich notwendig franzoesische Kochrezepte in franzoesicher Sprache einzustellen, weil sonst das Zubereiten nicht moeglich ist oder handelt es sich nur wieder um eine von den gut passenden Doktrien. Wie sagt man denn eigentlich "religioeser Hokuspokus" auf Pali? Damit es nicht so krass rueberkommt wie z. B. Hirnmastrubation im Vergleich zu Meditation. Ross klingt ja auch viel besser als Pferd, aber zum Pegasus wird es trotzdem noch lange nicht dadurch. :playfull:
 
T

Tramaico

Gast
Oje, jetzt zanken sie sich auch noch.
Iwo. Wie Manfred bereits anmerkte. Nur reine therapeutische Massnahme. Sollte es voellig aus dem Gleis geraten, dann lasse ich meine Posts von einem indischen Yogi unterschreiben, dann gehen sie ungeprueft runter wie Butter. Wer Tausende von Jahren auf Nagelbrettern sitzt, muss einfach richtig liegen. Oder sitzen?

Die Majoritaet ist eben einfach nicht schwimmfaehig ohne Bademeister, obwohl sie eigentlich schon einen Freischwimmer haben sollte. Der "Bademeister" ist natuerlich nach Gusto austauschbar, wobei nur wesentlich ist sich einzureden, dass der eigene gut und qualifiziert ist und die anderen nix wert. Ist ein Muss fuer alle Religionen und natuerlich auch fuer die agnotistischen Atheisten. Ohne konforme Schwimmbewegungen ist ein Ertrinken gewiss. Natuerlich immer schoen in Gruppe. Das ist das wichtigste, weil es eben das Zusammengehoerigkeitsgefuehl foerdert weil der Mensch sonst vereinsamen wuerde. Wird ja auch in der Psychologie erfolgreich angewandt. Gruppenidiotie. :playfull:
 
Yogi

Yogi

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Einfach köstlich.
Bangkok Bruce, lass mich aber bitte aus dem Spiel.8-)
Ohh, jetzt sehe ich es, du meintest einen indischen Yogi.
Nichts für ungut, gehe ich wieder Hirnwichsen.:riesigfreu:
 
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