Samuianer
Senior Member
Glaube, es war nicht ohne Gefühl, sondern Gleichmut. Wie ein Poster bereits geschrieben hat, führt Anhaftung nicht zum gewünschten Ziel. Eine allen Situationen gegenüber gleichmütige Einstellung und Empfindung ist also vorteilshaft.
Gleichmut bedeutet aber nicht Gleichgültigkeit. Das ist ein Riesenunterschied. Man kann gleichmütig sein, aber dennoch mit jemand Mitleid haben.
Yo, Mitgefuehl NICHT Mit-Leid und Gleichmut, emotionale Ausgeglichenheit NICHT Gleichgueltigkeit!
Kurz das Grundkonzept von: ANATTA - Nicht-Selbst, dies ist wiederum keine Selbstverleugnung-oder weltentfremdungssdoktrin sondern eine Taktik aus nicht-ich Bezogenheit zu handeln und dadurch dem Leiden, das durch die (meist emotionale) Anhaftung, Verkettung, Bindung an die "Welt der Erscheinungen", die in immer und ewig in steten Wandel befindlich ist und nie Bestand, keine Dauer hat, zu loesen und somit zu Befreiung von Leid zu er-fahren!
Das heisst aus der Illusion der Identifikation mit dem durch die (Sinnes)- Eindruecke gefuetterten "Ich-Empfindens" zu Er-wachen, sich los-zu-loesen - Nich-Anhaftung!
Um den Wesenskern dieser "grossen Wahrheit" zu verstehen reicht es, sich mal Nase, Augen und Ohren zu verschliessen und dann versuchen zu verstehen was die "Welt der Erscheinungen" (Anicca*) ist, wo diese hin ist und wer das, wie und wodurch wahrnimmt, was das ist was den Kern dieser "Welt der Erscheinungen" (Anicca*) und die Verkettung damit, eigentlich bildet!
(*Unbestaendig, Inkonsistent, Wechsel)

