Mönchsein- Mein Leben im Wat- Fragen hierzu werden gerne beantwortet

Diskutiere Mönchsein- Mein Leben im Wat- Fragen hierzu werden gerne beantwortet im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Yo, Mitgefuehl NICHT Mit-Leid und Gleichmut, emotionale Ausgeglichenheit NICHT Gleichgueltigkeit! Kurz das Grundkonzept von: ANATTA -...
Samuianer

Samuianer

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Glaube, es war nicht ohne Gefühl, sondern Gleichmut. Wie ein Poster bereits geschrieben hat, führt Anhaftung nicht zum gewünschten Ziel. Eine allen Situationen gegenüber gleichmütige Einstellung und Empfindung ist also vorteilshaft.
Gleichmut bedeutet aber nicht Gleichgültigkeit. Das ist ein Riesenunterschied. Man kann gleichmütig sein, aber dennoch mit jemand Mitleid haben.

Yo, Mitgefuehl NICHT Mit-Leid und Gleichmut, emotionale Ausgeglichenheit NICHT Gleichgueltigkeit!

Kurz das Grundkonzept von: ANATTA - Nicht-Selbst, dies ist wiederum keine Selbstverleugnung-oder weltentfremdungssdoktrin sondern eine Taktik aus nicht-ich Bezogenheit zu handeln und dadurch dem Leiden, das durch die (meist emotionale) Anhaftung, Verkettung, Bindung an die "Welt der Erscheinungen", die in immer und ewig in steten Wandel befindlich ist und nie Bestand, keine Dauer hat, zu loesen und somit zu Befreiung von Leid zu er-fahren!

Das heisst aus der Illusion der Identifikation mit dem durch die (Sinnes)- Eindruecke gefuetterten "Ich-Empfindens" zu Er-wachen, sich los-zu-loesen - Nich-Anhaftung!

Um den Wesenskern dieser "grossen Wahrheit" zu verstehen reicht es, sich mal Nase, Augen und Ohren zu verschliessen und dann versuchen zu verstehen was die "Welt der Erscheinungen" (Anicca*) ist, wo diese hin ist und wer das, wie und wodurch wahrnimmt, was das ist was den Kern dieser "Welt der Erscheinungen" (Anicca*) und die Verkettung damit, eigentlich bildet!




(*Unbestaendig, Inkonsistent, Wechsel)
 
Plenz

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Nun Jens, Liebe ist aber leider ein Extrem. Genauso wie Hass. Extreme koennen frueher oder spaeter nur in's Auge gehen und es ist wahrscheinlich, dass hierdurch Leid verursacht wird. Somit ist der Mittelweg die verstandesmaessige Loesung.
Ist Liebe (und ganz besonders die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind) nicht das, was die Menschheit am Leben hält? Wer käme auf die Idee, wochenlang mit dickem Bauch herumzulaufen, die Wehen zu ertragen und sich monatelang nachts von Hungergeschrei wecken zu lassen, wenn es keine Liebe gäbe?

Wird die christliche Religion und die Bibel, in der ständig von Liebe die Rede ist, von Buddhisten als etwas grundsätzlich Falsches angesehen?
 
Plenz

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Und (ein paar Stunden später) noch einen Schritt weiter gedacht:

Jeder Mensch leidet (das fängt schon mit der Geburt und dem Klaps auf den Po an) und - höchstwahrscheinlich - wird er auch Leid verursachen.
Muss ein Buddhist aus dieser Erkenntnis heraus nicht zu der Auffassung kommen, dass es weniger Leid auf der Welt gibt, wenn er keine Kinder zeugt?

Oder geht es bei der Leidvermeidung immer nur um den jeweiligen Mensch selbst? Gräbt ein Mönch keine Löcher, damit den Würmern Leiden erspart bleibt, oder gräbt er keine Löcher, damit er nicht zum Leid-Erzeuger wird?
 
benni

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ad 1: Karma und Wiedergeburt
ad 2: das wurde bereits erklärt und ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen
 
Plenz

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ad 1: Karma und Wiedergeburt
Ich weiß nicht, ob das eine Antwort auf meine Frage wegen Kinderkriegen sein soll... aber in der Wikipedia steht "Ziel der buddhistischen Praxis ist es, kein Karma mehr zu erzeugen", während der Hinduismus anscheinend das Ansammeln von gutem Karma als erstrebenswert ansieht.

ad 2: das wurde bereits erklärt und ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen
Hab nichts dergleichen gefunden. Aber wenn ich es mir recht überlege, steckt in der Aussage "Es ist Mönchen verboten, ein Loch in den Boden zu graben" bereits die Antwort: den Mönchen ist es verboten, dem Gärtner jedoch nicht. Somit geht es also nicht um die Würmer, sondern um die Mönche selbst.
 
lucky2103

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Wird die christliche Religion und die Bibel, in der ständig von Liebe die Rede ist, von Buddhisten als etwas grundsätzlich Falsches angesehen?
Von dem, was ich im Wat gelesen habe, sollst Du als Buddhist nur Gutes tun, Deinem NAchbarn also in der Not aushelfen, etc.
Aber Du sollst Du nicht emotional involvieren, also der Liebe (Leidenschaft) hingeben.
Es steht ausdrücklich im Lehrbuch: "Tue nie etwas mit Trieb".
So gesagt, ist Heirat und Kinder kriegen schon mal nicht der richtige Weg.

Oder geht es bei der Leidvermeidung immer nur um den jeweiligen Mensch selbst? Gräbt ein Mönch keine Löcher, damit den Würmern Leiden erspart bleibt, oder gräbt er keine Löcher, damit er nicht zum Leid-Erzeuger wird?
Es ist eindeutig das Letztere. Tue Gutes - was die Anderen machen braucht Dich nicht zu interessieren.

Man muss unterscheiden zwischen dem Leben als Mönch und dem Leben "draussen" als "Ka-la-wad" (Bevölkerung).
Nach eingehendem Studium u.a. der 227 Gebote, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man "draussen" den Weg des Buddhas eigentlich nicht erfolgreich begehen kann.
Vielmehr habe ich einige Dinge, die ich im Wat gelernt habe, in mein tägliches Leben hier "draussen" einfließen lassen, weil ich davon überzeugt bin, dass diese Dinge mein Leben verbessern können.
Aber komplett nach der Lehre zu leben würde ich nicht schaffen, weil ich dann keine Zeit und keinen Raum hätte, meine Familie zu ernähren.
Ich müsste z.B. meine Farm aufgeben, wegen den Masttieren dort.
 
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Tramaico

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Jeder kann letztendlich nur sich selber wirklich "retten". Jeglicher Versuch nach mehr, kann sehr leicht im Leid enden. Zu starke Anhaftung, an was auch immer, versklavt und somit sind wir nicht mehr selbst Herr unseres Verstandes und Leid kann leicht generiert werden. Die Welt ist perfekt, so wie sie ist, ist somit ein essentieller Leitsatz. Es ist der Leitsatz fuer Toleranz. Liebe ist und bleibt ein Extrem und Liebe kann ohne ihren Antagonisten Hass nicht existieren. Auf Sonnenschein folgt frueher oder spaeter Regen.

Was ein Moench letztendlich tut ist unerheblich, ausser fuer ihn selbst. Jeder muss am Ende immer fuer sich selbst entscheiden. Dies kann einem niemand abnehmen. Hoere, frage wenn Du nicht sicher bist und entscheide dann. Immer und in jeglicher Situation. Tue nie etwas, mit dem DU DICH nicht selbst assozieren kannst. Folge diesem Weg und Du wirst immer richtig liegen. Rationell gesehen ist die buddhistische Lehre doch so einfach, so klar, so logisch, dass eigentlich keine Fragen aufkommen sollten, wenn ihre Basis erst einmal verstanden wurde.

Christen hoffen auf Erloesung im Tod. Buddhisten streben Erloesung im Leben an. Jeder muss selbst definieren wonach er strebt. Ergo, es kann kein richtig oder falsch geben, weil richtig oder falsch einfach zu relativ ist. Was fuer den einen richtig ist, ist fuer den anderen falsch.

Lasse Dich somit nicht von dem Treiben Anderer leiten sondern bestenfalls zum eigenen Nachdenken inspirieren. Was macht Sinn fuer mich, was macht keinen? Entsprechend wird dann die eigene Entscheidung getroffen. ICH grabe zum Beispiel Loecher in die Erde. Immer dann, wenn ich eines meiner verstorbenen Haustiere beerdige. ICH habe schon viele Loecher gegraben. Vielleicht habe ich dabei Wuermer zu Schaden gebracht. Das ist aber fuer MICH unerheblich, da MIR durch diesen Gedankengang kein Leid verursacht wird. Wuerde es, dann wuerde ich allerdings keine Loecher mehr graben. Warum sollte ich mir selbst Leid verursachen wollen?
 
Micha

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Liebe ist und bleibt ein Extrem und Liebe kann ohne ihren Antagonisten Hass nicht existieren.
Glaube das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass sondern Gleichgültigkeit.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang auch das Verhalten der Thailänder wenn sie jemanden nicht mögen. Sie lassen denjenigen ganz und gar links liegen.
 
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Tramaico

Gast
Bemerkenswert in diesem Zusammenhang auch das Verhalten der Thailänder wenn sie jemanden nicht mögen. Sie lassen denjenigen ganz und gar links liegen.
So paradox es klingen mag, doch das waere duchaus im Einklang mit der buddhistischen Lehre, anstatt durch Ausdruck des Nichtmoegens die Konfrontation zu suchen. "Liebe Deinen Naechsten wie Dich selbst" ist auch nicht buddhistisch, sondern christlich. Genauso wie missionieren.
 
lucky2103

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Ich glaube, dass die von aussen sichtbare Gleichgültigkeit der Thais nur die Schale ist...im Inneren ist doch der Hass vorhanden, also hat @tramaico doch Recht.
 
Micha

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Liebe <> Hass

Gleichgueltigkeit <> Interesse
So einfach ist das nicht immer. Es kommt auf die jeweilige Stuation an und auf die jeweils Beteiligten.

Der Größere wird den Kleineren wohl kaum hassen, aber durchaus links liegen lassen.
Ein König bspw. wird einen Bettler kaum hassen, er könnte ihn aber durchaus links liegen lassen. Wenn sich ein Großer hingegen für die Belange von Bettlern interessiert und etwas für sie tut, hat das nicht unbedingt nur etwas mit Interesse im Sinne Deiner einfachen Formel zu tun.

Oder nimm das Beispiel Mensch und Straßenhund. Ein Mensch der diese Viecher nicht liebt, wird sie wohl kaum hassen, aber durchaus links liegen lassen und nicht beachten - z. B. auch im Straßenverkehr.
 
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Tramaico

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Es es geht doch um die Gegenteile von EXTREMEN. Liebe ist ein Extrem, Hass ist ein Extrem. Die am weitesten entfernten Antagonisten.

Zuneigung, waere weniger extem als Liebe und hier ist dann Abneigung der Antagonist. Es gilt sich von EXTREMEN ferzuhalten und sich auf dem Mittelweg zu bewegen. Jemand mag die Strassenhunde nicht. Okay, kein Problem, solange es nicht zur Manie, zum Hass wird. Jemand mag die Strassenhunde, okay, solange es nicht zur Manie, zur Liebe wird.

Es ist empfehlenswert sich gleichmuetig (nicht gleichgueltig) in Ausgeglichenheit, sprich Harmonie zu halten.

Ich mag die thailaendische Waerme nicht, mir ist das euopaeische Wetter lieber. Absolute okay. Die verdammte tropische Hitze bringt mich noch um den Verstand. Ups.

Es gibt sicherlich "Koenige", die Bettler hassen, weil sie der Ansicht sind, dass deren Anblick die Strasse verschmutzt (Extremist). Vielleicht gibt es aber auch "Koenige" die zerfliesen aus Liebe zu armen Bettler und laden alle Bettler in ihr Haus ein. (Extremist).

Hast Du die Wahl zwischen "moegen und nicht moegen", "Zuneigung und Abneigung" oder "lieben und hassen", dann entscheide Dich IMMER fuer das weniger extreme. Es wird zu Deinem Vorteil sein.

Pazifist ist ein Extremist (ich lehne jegliche Gewalt ab). Ein Krieger ist ein Extremist (wer sich mir in den Weg stellt, den haue ich um). Meiner Meinung ist es von Vorteil Komponenten von beidem in sich zu tragen. Um fuer jegliche Situation richtig ausgeruestet zu sein, Leid von sich abzuhalten.

Es gibt fuer jeden immer nur einen einzigen Menschen, den man wirklich kontrollieren kann. Sich selbst und Teufel, das ist schon schwierig genug. :playfull:
 
Micha

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Liebe und Hass nennst Du extrem. OK. Auf jeden Fall sind es starke Gefühle die sich auf irgend wen oder was beziehen. Beide Gefühle bedeuten Leben.

Gleichgültigkeit hingegen ... Nun, der Tod ist auch ein Zustand der absoluten Ausgeglichenheit.

Dabei ist Gleichgültigkeit in manchen Situationen gewiss nicht unangebracht.
 
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Tramaico

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Micha, wenn Du an der buddhistischen Lehre interessiert bist, musst Du Dich erst einmal von Deiner normalen Denke voellig loesen und an die Sache unbefangen herangehen. Warum? Nun ja, weil in der buddhistischen Lehre weder Liebe noch Hass Leben bedeuten, sondern potentielle Ausloeser fuer Leid sind.

Dein Satz "nun, der Tod ist auch ein Zustand der absoluten Ausgeglichenheit" ist der erste gute Ansatz. Habe schon mal den Passus gelesen, dass fuer einen Buddhisten der Tod vertrauter ist als das Leben. Ein interessanter, fuer mich nachvollziehbarer Aspekt. Der Tod ist viel berechenbarer als das Leben, denn der Tod entbindet tatsaechlich 100%ig vom Leid. Den Toten, nicht die Hinterbliebenen. Somit ist die buddhistische Lehre auch nicht fuer die Toten, kein Totenkult, sonder ausschliesslich fuer die Lebenden. Kuemmere Dich um die Lebenden und lasse die Toten ruhen.

Okay, versuche Dir nun die unruettelbare Ausgeglichenheit des Toten vorzustellen und uebertrage diese auf den Lebenden. Identische Harmonie, nur in einer voellig anderen Bewusstseinsart. Ein Toter leidet nicht. Ein Toter liebt nicht. Ein Toter hasst nicht. Leben ist jedoch mit viel Leid und Freude durchsetzt, weil das eine ohne das andere nicht sein kann. Ein Toter ist im Regelfall viel freier als ein Lebender, da er es nicht mehr mit der unberechenbaren und manchmal unkontrollierbaren Gefuehlswelt zu tun hat. Ja, aber Leben ist gut und Tod ist schlecht? Warum? Es ist die Wuerze des Lebens, dass man bei Dir morgen Krebs im 3. Stadium diagnostiziert? Wie gehst Du als Gefuehlsmensch damit um. Gelassen oder erschreckt, furchtlos oder furchtsam? Wesentlicher Unterschied.

Gleichgueltigkeit ist lediglich Gleichmuetigkeit unter Ausschaltung des Verstandes. Gleichgueltigkeit ist leer, nutzlos, gedankenlos. Gleichmuetigkeit ist dagegen die verstandkontrollierte Gleichgueltigkeit. Sie entspringt einem Sinn, waehrend Gleichgueltigkeit ein Kind der puren dummen Ignoranz ist.
 
Micha

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Ohne Liebe kein Leben, Gleichgültigkeit tötet - sei sie nun kontrolliert oder nicht.

Kein Lebewesen überlebt ohne Liebe. Sei es ein Weillensittich, ein Schwertwal, Hund oder Katze oder ein starker Eisbär - und auch kein Mensch.

Leicht beobachten lässt sich das bei Lebewesen, die sich (warum auch immer) auf ein Bezugswesen fixiert haben.
Tramaico, vielleicht hast Du ja unter Deinen Straßenhunden einen, der ganz- und nur auf Dich fixiert ist. Du könntest ihn ohne eine einzige aggressive Bewegung leicht töten, selbst wenn er der stärkste unter der Meute wäre. Angenommen Du würdest diesen Hund nach wie vor gut füttern und versorgen, dabei aber nicht mal mehr ansatzweise auf ihn eingehen - quasi behandeln wie einen toten Gegenstand, also nicht mehr mit ihm reden und auf keines seiner Zeichen mehr reagieren. Der Hund wäre bald tot. Vorausgesetzt, wie gesagt, er hätte außer Dir niemanden als Bezugsperson.
 
lucky2103

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Noch etwas Interessantes: Es ist Mönchen nicht gestattet, sich länger als 3 Tage und 2 Nächte in einer militärischen Einrichtung (Kaserne, Barracke) aufzuhalten.
 
benni

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dazu braucht man kein Mönch sein.

Bez. Tod gibt's auch im Buddhismus eine Reihe von verschiedenen Möglichkeiten, die einem blühen können.
 
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Tramaico

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Kein Lebewesen überlebt ohne Liebe. Sei es ein Weillensittich, ein Schwertwal, Hund oder Katze oder ein starker Eisbär - und auch kein Mensch.
Darum ist ja Liebe wie auch Hass ein Extrem. Liebe und Hass versklavt und wie Du sagst, koennen diese Emotionen sogar lebensbedrohlich sein. Somit gilt es ja, dieses zu korrigieren. Manche Menschen schaffen dies, aber nur sehr sehr wenige. Die werden dann manchmal sogar faelschlicherweise wie Goetter angebetet. Abbilder findest Du in jedem buddhistischen Tempel. :bye:
 
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Tramaico

Gast
dazu braucht man kein Mönch sein.

Bez. Tod gibt's auch im Buddhismus eine Reihe von verschiedenen Möglichkeiten, die einem blühen können.
Hm, fuer mich gibt es nur eine einzige Option. ICH lebe solange bis ICH tot bin und danach bin ICH fuer immer tod. Ist man sich etwa im Buddhismus noch nicht einmal einig, dass es keine Seele gibt? Das waere in der Tat erstaunlich. OHNE Seele gibt es nur eine einzige Moeglichkeit. Das urspruengliche Sein erloescht fuer immer und ewig. Re-inkarnation ob physisch oder psychisch ist unter diesen Umstaenden nicht moeglich, weil die Festplatte ja formatiert wurde. Status 0 wird erreicht. Wiedergeborener Buddha ist somit unbuddhistisch. Wiedergeburt, in welcher Form auch immer, ist somit unbuddhistisch. Wieder heisst ja, dass schon einmal etwas existent war und sich lediglich wiederholt. Der Buddhismus lehrt aber, dass alles vergaenglich ist. Vergangenes ist vergangen. Unkorrigierbar. Ausserhalb jeglicher Reichweite, genauso wie das Morgen. Auch Hokuspokus kann dieses nicht aendern.
 
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