Auch wenn jetzt Eure Traeume zerplatzen moegen, aber es wird kein "naechstes" Leben fuer Euch geben. Jedenfalls dann nicht, wenn wir uns auf die Konstellation physische Geburt und physischen Tod in diesem Zusammenhang beziehen. Da wir ja seelenlos sind, kommt alles mit dem physischem Tod zu einem Ende. Somit ist die Lehre, sich im LEBEN vom Leid zu befreien, um im LEBEN als FREIER Mensch "wiedergeboren" zu werden und sich hierdurch im LEBEN aus dem Kreislauf von Leben und Tod zu loesen. Das hat jetzt nichts mit Glauben oder Religion zu tun, sondern viel mehr mit Psychologie. Zu kompliziert? Nun ja, der Magenschlag ist nun, dass das fundamentale Verstaendnis die LEICHTE Uebung ist, wie hier auch schon angemerkt. Die Umsetzung ist das Kernproblem.
Sagen wir es mal so. Verstehen, wie ein Verbrennungsmotor funktioniert, ist realtiv einfach, einen aus dem Nichts zu bauen aber wesentlich schwieriger. Hast Du zumindest Rohmaterial, Werkzeuge etc. an der Hand, dann wird dieser Job dann doch schon ein wenig einfacher. Siehe den Gang in's Wat, Meditation, Atemuebungen etc. einfach als Rohmaterialen und Werkzeuge um den visualisierten Verbrennungsmotor zu bauen.
Das ganze darf natuerlich nicht zur Verbissenheit fuehren, zur Geissel durch Doktrien, denn dann wird der Verbrennungsmotor (= Befreiung vom Leid) unerreichbar. Mei pen rei, ist wesentliches Element hierbei. Wenn ich es nicht schaffe, den Verbrennungsmotor zu fabrizieren, egal. Mein dementsprechendes Wirken hat mich ihm aber zumindest sehr nahe gebracht und ich kann als Resultat mein physisches Leben mit einem Laecheln beenden. Frei, furchtlos, gluecklich. Die Welt ist perfekt ob nun im Leben oder im Tod. Ich fuehle micht leicht, in staendiger Harmonie, ohne Groll, ohne Liebe, ohne Hass, einfach guuuuuuuttt und das in jeder Sekunde. Bis zum letzten Atemzug und auch danach.
Die buddhistische Lehre lehrt nicht "follow-me", sie lehrt "follow-you". Hast Du jetzt verstanden, wie sie zumindest funktioniert? Das waere schon einmal ein wesentlicher Schritt. Du haettest bereits das A des Alphabets in der Tasche, ein Umstand, an dem die Meisten bereits schon scheitern. Manchmal trotz intensivster Teilnahme an einem Alphabetisierungskurs. Oder vielleicht gerade deswegen.