Conny Cha
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Themenstarter
Quelle: Jesus.ch
Ende der Toleranz? - Mönche wollen Buddhismus zu Staatsreligion machen
Der Buddhismus soll in Thailand Staatsreligion werden. Das fordern buddhistische Mönche in einer Petition an den Senat. Nach ihren Vorstellungen soll das auf dem Weg einer Verfassungsänderung geschehen, die dem Buddhismus den Rang als offizielle Religion des Königreichs garantiert.
Nach der geltenden Verfassung ist der Staat verpflichtet, den "Buddhismus und andere Religionen zu schützen" sowie das "gute Verständnis und die Harmonie" zwischen den Religionen zu fördern.
Ein Sprecher der Mönche sagte, Thailand werde von der Welt bereits als Zentrum des Buddhismus akzeptiert. Es sei daher an der Zeit, den Buddhismus auch "zu unserer nationalen Religion zu erklären". Senator Suchon versicherte, er werde das Anliegen der Mönche unterstützen. Aber die "Verfassung gehöre den Bürgern aller Religionen", und deshalb müssten auch die Auswirkungen einer solchen Verfassungsänderung bedacht werden.
Buddhistische Zentren geplant
Vor wenigen Wochen hatte auch Thailands Regierung durchblicken lassen, dass sie eine stärkere Rolle im Welt-Buddhismus anstrebt und deshalb für eine gezielte Verbreitung religiöser Lehren im eigenen Land werben will. Sie kündigte die Gründung eines Ausschusses zur Förderung und Stärkung der buddhistischen Religion sowie die Errichtung buddhistischer Zentren in jeder Provinz des Landes an.
Von den rund 64 Millionen Thais gehören 95 Prozent dem Buddhismus und zirka vier Prozent dem Islam an. Das Land hat Religionsfreiheit, die Ausübung anderer Bekenntnisse wird nicht behindert und von König Bhumibol Adulyadej sogar ausdrücklich garantiert. Im Süden des Landes sind thailändische Ordnungskräfte brutal gegen unzufriedene Muslime vorgegangen.
Ende der Toleranz? - Mönche wollen Buddhismus zu Staatsreligion machen
Der Buddhismus soll in Thailand Staatsreligion werden. Das fordern buddhistische Mönche in einer Petition an den Senat. Nach ihren Vorstellungen soll das auf dem Weg einer Verfassungsänderung geschehen, die dem Buddhismus den Rang als offizielle Religion des Königreichs garantiert.
Nach der geltenden Verfassung ist der Staat verpflichtet, den "Buddhismus und andere Religionen zu schützen" sowie das "gute Verständnis und die Harmonie" zwischen den Religionen zu fördern.
Ein Sprecher der Mönche sagte, Thailand werde von der Welt bereits als Zentrum des Buddhismus akzeptiert. Es sei daher an der Zeit, den Buddhismus auch "zu unserer nationalen Religion zu erklären". Senator Suchon versicherte, er werde das Anliegen der Mönche unterstützen. Aber die "Verfassung gehöre den Bürgern aller Religionen", und deshalb müssten auch die Auswirkungen einer solchen Verfassungsänderung bedacht werden.
Buddhistische Zentren geplant
Vor wenigen Wochen hatte auch Thailands Regierung durchblicken lassen, dass sie eine stärkere Rolle im Welt-Buddhismus anstrebt und deshalb für eine gezielte Verbreitung religiöser Lehren im eigenen Land werben will. Sie kündigte die Gründung eines Ausschusses zur Förderung und Stärkung der buddhistischen Religion sowie die Errichtung buddhistischer Zentren in jeder Provinz des Landes an.
Von den rund 64 Millionen Thais gehören 95 Prozent dem Buddhismus und zirka vier Prozent dem Islam an. Das Land hat Religionsfreiheit, die Ausübung anderer Bekenntnisse wird nicht behindert und von König Bhumibol Adulyadej sogar ausdrücklich garantiert. Im Süden des Landes sind thailändische Ordnungskräfte brutal gegen unzufriedene Muslime vorgegangen.

