Ich bin hier in Deutschland selber Besitzer eines Wohnmobils, aber nicht so ein Riesenteil, sondern ein VW California. Den kann man auch noch als Alltagsauto benutzen. Es ist schon gut, wenn man flexibel da übernachten kann, wo es einem gerade gefällt, und man nicht vorbuchen muss und man keine Sorgen haben muss, dass das gewünschte Hotel ausgebucht ist. So hab ich schon an manch wirklich schönen Plätzen (z.B. einsam direkt an einem Gletscher in Island) übernachtet, wobei der Platz selbstverständlich ohne irgendwelche Hinterlassenschaften wieder verlassen wird. Meine Frau macht das übrigens auch gerne mit. Bestohlen worden bin ich in 17 Jahren mit einen solchen Auto bisher nur einmal: das war auf einem normalen Parkplatz in Sardinien, wo es auch normale PKWs erwischt hat. Aber wenn ich ehrlich bin, hat das Ganze auch einige Nachteile: bei mehr als 2 Personen wirds schnell recht eng in so einem Auto. Und wie man weiter oben lesen kann, sind auch nicht alle Mitmenschen begeistert, wenn sie überall auf solche Dinger treffen. Und wirklich rechnen tuts sich für den Eigentümer auch nicht: für den höheren Anschaffungspreis kann man schon recht viele Nächte im Hotel verbringen. Es ist also mehr das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit, das dazu verleitet, ein Wohnmobil zu benutzen.
Zu Thailand: ich kann mich auch nicht daran erinnern, dort jemals ein Wohnmobil gesehen zu haben. Macht dort auch nicht so viel Sinn. Erst recht nicht mit so einem Auto wie meinem: Neben der fehlenden AC würde ich dort auch die Dusche sehr vermissen. Anders verhält es sich mit dem Camping.
Ich habe unseren Aufenthalt vor 2 Jahren mit meiner heutigen Frau auf dem Campingplatz im Erewan-Nationalpark in Kanchanaburi sehr genossen.