ray" said:
Kommt, meiner Meinung nach, sicherlich auch darauf an wie viel die Ehefrau verdient. Ist es vielleicht nur ein 400 EUR Job und der Mann verdient das 5-6 fache, wäre es doch unanständig, der Frau noch vorzuschreiben davon noch großartig etwas zum Haushalt beizusteuern.
Servus,
also ich denke da andersrum. Ich finde es unanständig, wenn jemand nichts zum Wohl der eigenen Familie beiträgt und somit auch keine Verantwortung übernimmt. Übrigens ganz egal, wieviel derjenige verdient.
Ich habe während meiner Lehrzeit(1.Lehrjahr) nur 100,- DM verdient und trotzdem die Hälfte bei meinen Eltern abgeliefert, das war damals völlig normal. Meine Eltern hätten das Geld nicht gebraucht (sie haben es für mich gespart) aber man sollte damit damals Verantwortungsbeswustsein und Sparsamkeit lernen.
Das ist es, das den meisten (nicht allen wohlgemerkt) unserer Frauen (die ja auch aus zu 99 Prozent aus den "Bildungsarmen" Schichten der Bevölkerung kommen)abgeht!
Und wenn einige hier argumentieren, dass gerade das Sorgen in der eigenen (thailändischen) Familie verbreiteter ist als bei uns, frage ich mich, warum es denen dann hier manchmal so schwer fällt.
Auf eines will ich noch hinweisen, da dies ja immer wieder ein sehr interessantes Thema ist, das uns ja fast alle betrifft. Viele der Frauen, die hier in Deutschland (oder sonstigen "reichen" Ländern) eingeheiratet haben, werden von ihren Familien ganz massiv erpresst. Da wird, wenn zu wenig Geld kommt, von deren Familien mit Argumenten wie: "Du bist eine schlechte Tochter" ein schlechtes Gewissen suggeriert. Oder Schwestern werden gegeneinander ausgespielt, indem von "der Familie" dann beiden eingeredet wird, die andere Schwester würde nichts bezahlen. Auf so ein unintelligentes Agieren will ich hier gar nicht näher eingehen. Oder es wird einfach nur gelogen, dass sich die Balken biegen.
Ich bin wirklich ernsthaft der Meinung, dass die Männer, die sich den ständigen übertriebenen Geldforderungen aus Thailand nicht konsequent widersetzen, sich selbst, ihren Frauen und sogar den Familien in Thailand erheblich schaden.
Gegen einen angemessenen Beitrag für den Unterhalt der Eltern, der den traditionellen Gegebenheiten entspricht, ist nichts einzuwenden. Der sollte, wenn die Frau selbst arbeitet, auch von ihr selbst bestritten werden, nachdem sie ihre Verpflichtung hier in ihrer eigenen Familie nachgekommen ist. Aber wie da manche Männer versuchen, sich mit völlig überzogenen Beträgen bei der thailändischen Familie einzuschmeicheln, ist schon mehr als peinlich.
Wie gesagt, das ist alles nur meine eigene Meinung. Die jedoch, die auch meiner Meinung sind (und auch deren Frauen), müssen jedoch sehr oft das Verhalten derer, die das nicht so sehen und so tun, als ob das Geld in Jöramann auf den Bäumen wächst, ausbaden.
Deshalb immer wieder meine dringende Bitte an alle: Überlegt Euch sehr gut, wieviel so ein älteres Ehepaar (und nicht sämtliche arbeitsscheuen Brüder und deren Nachkommen)zum Leben braucht! Und lasst Euch wirklich ernsthaft durch den Kopf gehen, für was Eure sauer verdienten Euros in Thailand verwendet werden und ob Ihr den Leuten damit wirklich eine echte Hilfe seid.
gruß ray