Immerhin haben Ösis einen Rentenvorteil. Hoffe, dass Du ordentlich und langjährig eingezahlt hast...........
Zitat:
Rente 15.01.16
Rente in Österreich ist besser Im Alpenland wurde die gesetzliche Alterssicherung ausgebaut, in Deutschland reduziert.
Berlin/Düsseldorf (sth). In Deutschland sind Beschäftigte laut einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung über die gesetzliche Rente weit weniger abgesichert als in Österreich. Das werde aus verschiedenen Konsequenzen der unterschiedlich ausgerichteten Rentenpolitik in den beiden Ländern deutlich, erklärte das Institut bei der Vorstellung seiner Erhebung am Donnerstag in Berlin (siehe auch Link unten).
So erhielten der Studie zufolge männliche Neurentner des Jahres 2013, die langjährig (mindestens 35 Jahre) und besonders langjährig (mindestens 45 Jahre) versichert waren, in Deutschland im Durchschnitt 1.050 Euro monatliche Altersrente. In Österreich käme ein vergleichbarer Neurentner dagegen auf 1.560 Euro – bei 14 Auszahlungen pro Jahr. Auch für die heute Jüngeren seien die Rentenperspektiven in Österreich wesentlich besser als in Deutschland, so das WSI.
Hauptursache für die unterschiedlichen Entwicklungen sei, dass sich die Altersversorgung in Österreich nach wie vor weitgehend auf die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung konzentriere, stellten die Forscher des WSI, der Arbeiterkammer Wien und der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft fest. Auch Selbständige seien dort in die Rentenversicherung einbezogen worden. Zudem würden die Bestimmungen der Rentenversicherung schrittweise auch für Beamte gelten. In Deutschland werde dagegen das Rentenniveau deutlich reduziert, um den Rentenbeitrag zu stabilisieren.
"Spürbar höherer Rentenbeitrag in Österreich" In der Alpenrepublik sei der Beitragssatz zur Rentenversicherung allerdings auch "spürbar" höher als hierzulande, heißt es in der Studie. Die Beitragsbelastung für die Arbeitnehmer sei im Vergleich zu Deutschland allerdings "nur höher, wenn man die 4 Prozent Beitragssatz zur zusätzlichen Riester-Vorsorge nicht mit einrechnet". Obwohl die Arbeitgeber in Österreich höhere Rentenbeiträge zahlen müssten, sei die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dort seit Beginn der Reformen "günstiger als in Deutschland", stellen die WSI-Wissenschaftler fest.
Das schwächere Abschneiden des deutschen Alterssicherungssystems liege vor allem daran, dass sich die "Erwartungen, die zur Jahrtausendwende mit einem teilweisen Umstieg auf Kapitaldeckung verbunden waren, nicht erfüllt haben", schreibt das Institut. Die seither erfolgten Leistungsreduzierungen in der Rentenversicherung würden durch die kapitalgedeckte „zweite“ (betriebliche Altersvorsorge) und „dritte“ (Riester-Rente) Säule der Alterssicherung oft nicht ausgeglichen.
„Übrig geblieben ist ein System, das in Zukunft viele noch nicht einmal vor Altersarmut schützen wird“, so die Wissenschaftler. Sie halten es für möglich, durch eine Orientierung an Österreich wieder ein stabileres Alterssicherungssystem zu erreichen – auch ohne einen erneuten Systemwechsel.
Quelle:
https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=55&tx_ttnews[tt_news]=13454&cHash=57da9d6dfbabedab7295677a6716001d