Meinungen zum Thema - LEBEN - Evolution oder Schoepfung ?

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Tramaico

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Vielleicht merke ich ja noch, dass du den Herrn völlig falsch verstanden hast...
Das sicherlich nicht, sondern Du kommst bestenfalls zu dieser Schlussfolgerung, wie wir eben alle letztendlich immer nur zu Schlussfolgerungen kommen oder nicht. Ob diese letztendlich richtig oder falsch sind bleibt wohl in den meisten Faellen eher fraglich, ausser es werden bei einer Schlussfolgerung Fakten in Frage gestellt, denn dann ist eine Schlussfolgerung mit Sicherheit falsch.

Zwischen Fakten und lediglichen Schlussfolgerungen bzw. persoenlichen Interpretationen zu unterscheiden haben aber viele anscheinend bereits Schwierigkeiten. Dies ist jetzt kein Faktum sondern lediglich eine Schlussfolgerung meinerseits basierend auf eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen.:rolleyes:
 
Waitong

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Weiterhin sagt Prof. Leisenberg, dass Gott die Welt und die Gestirne durchaus in sechs Tagen erschaffen haben könnte, wenn man in Betracht zieht, dass ein Gottestag nicht 24 Studen lang ist, sondern vielleicht hunderte von Millionen Jahren. Naja, Herr Leisenberg, das hätte die Bibel dann aber auch gleich dranschreiben können. Kleine Fußnote hätte ausgereicht.
Die altindische Literatur erklärt die Dimensionen der kosmologischen Zeiten ja auch genauer. Im Falle der Bibel liegt es näher anzunehmen, dass die alten Hebräer nicht einmal eine Vorstellung von der Quantität "eine Millionen" hatten.
Es ist manchmal ganz sinnvoll eine Aussage so zu formulieren, dass der Leser aufgefordert wird nachzudenken,
bzw. Verknuepfungen selbsttaetig herzustellen, wie es Prof. Leisenberg verdeutlicht. Die Bibel kann man nicht verstehen, wenn
es nicht in der geschilderten Form erfolgt. Es ergibt sich mit der Zeit eine enorme Anzahl Verknuepfung von Informationen.
Das ist meiner Ansicht nach gewollt. Daher kommt auch das totale nicht-verstehen bei oberflaechlicher Leseart. Die Bibel kann
man nicht lesen wie ein herkoemmliches Buch. Die Bibel selbst studiere ich seit 6 Jahren und staune immer mehr...

Was die altindische Literatur (zum Thema) angeht, sie ist mir recht gut bekannt, auch hier habe ich mich 25 Jahre durchgearbeitet,
aber in der Aussage finde ich die Texte der Bibel (soweit ich sie verstehe) klarer.
 
Waitong

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Das sicherlich nicht, sondern Du kommst bestenfalls zu dieser Schlussfolgerung, wie wir eben alle letztendlich immer nur zu Schlussfolgerungen kommen oder nicht. Ob diese letztendlich richtig oder falsch sind bleibt wohl in den meisten Faellen eher fraglich, ausser es werden bei einer Schlussfolgerung Fakten in Frage gestellt, denn dann ist eine Schlussfolgerung mit Sicherheit falsch.

Zwischen Fakten und lediglichen Schlussfolgerungen bzw. persoenlichen Interpretationen zu unterscheiden haben aber viele anscheinend bereits Schwierigkeiten. Dies ist jetzt kein Faktum sondern lediglich eine Schlussfolgerung meinerseits basierend auf eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen.:rolleyes:
Es gibt Dinge die kann man nicht eindeutig zuordnen, also als Fakt darstellen.

In der Naturwissenschaft gibt's einige Beispiele - wie der Welle-Teilchen-Dualismus u.a.....
 
kcwknarf

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Es gibt Dinge die kann man nicht eindeutig zuordnen, also als Fakt darstellen.

In der Naturwissenschaft gibt's einige Beispiele - wie der Welle-Teilchen-Dualismus u.a.....
Oder auch die Schlußfolgerung, es hätte keinen Schöpfungsakt gegeben.
 
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Tramaico

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Es gibt Dinge die kann man nicht eindeutig zuordnen, also als Fakt darstellen.
Die Darstellung ist bei einem Fakt nicht von Bedeutung. Ein Fakt ist eindeutig belegbar oder es kann nicht von einem Fakt ausgegangen werden. Es waere dann eine These oder eine Vermutung, gegebenenfalls gepaart mit einer geschlussfolgerten Prozentwahrscheinlichkeit. Ein Fakt muss jedoch zu 100% eindeutig belegbar sein. Leben fuehrt frueher oder spaeter zum Tod ist z. B. ein Fakt, da bisher noch keine Lebewesen belegbar sein Leben ewig ueberlebt hat. Ewiges Leben ist also unter dieser Voraussetzung eine unsinnige und faktisch gegenstandslose Aussage. :rolleyes:
 
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Tramaico

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Oder auch die Schlußfolgerung, es hätte keinen Schöpfungsakt gegeben.
Der Schoepfungsakt ist kein Fakt, da nicht 100% belegbar.

1 + 1 = 2 ist dagegen ein Fakt, weil absolut belegbar. Einen Rat, ueberlege vorher sehr gut, ehe Du dieses moeglicherweise kontrovers kommentierst. :rolleyes:
 
x-pat

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1 + 1 = 2 ist dagegen ein Fakt, weil absolut belegbar.
Vorsicht, philosophisches Fettnäpfchen! Ohne das jetzt Schadenfreude aufkommt: 1+1=2 ist kein Fakt, sondern nach Kant eine synthetische a-priori Aussage, quasi ein mathematisches Theorem, wobei das Wort Theorem für 1+1=2 vielleicht ein bischen hochgegriffen klingt. Fakten und Theoreme gehören zu unterschiedlichen Klassen von Aussagen; Fakten sind die Klasse der empirischen Aussagen mit dem Wahrheitswert 1. Um den Unterschied zu verdeutlichen, muss ich ein wenig mathematisch ausholen: das Theorem 1+1=2 folgt unmittelbar aus der Definition der natürlichen Zahlen. Wenn wir statt denn natürlichen Zahlen zum Beispiel Werte aus dem Binärsystem addieren, dann hätten wir nach bool'scher Logik 1+1=1. Der Wahrheitswert der Aussage hängt also von dem mathematischen Kontext ab, daher "synthetisch", d.h. Theoreme folgen aus dem axiomatischen System, während empirische Aussagen davon unabhängig sind.

Cheers, X-pat
 
kcwknarf

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Der Schoepfungsakt ist kein Fakt, da nicht 100% belegbar.
Das habe ich ja nicht gesagt:
Ich sagte: "die Schlußfolgerung, dass es KEINEN Schöpfungsakt gibt" ist kein Fakt. Daraus ist ja nicht gleich das Gegenteil zu folgern! Der Nachweis für Schöpfung oder nicht Schöpfung ist faktisch völlig offen.

1 + 1 = 2 ist dagegen ein Fakt, weil absolut belegbar. Einen Rat, ueberlege vorher sehr gut, ehe Du dieses moeglicherweise kontrovers kommentierst. :rolleyes:
Das hat ja x-pat freundlicherweise für mich übernommen.
 
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Ewiges Leben ist also unter dieser Voraussetzung eine unsinnige und faktisch gegenstandslose Aussage. :rolleyes:
Das hängt auch wieder von der Definition von "Leben" ab. Leben lässt sich so definieren, dass ewiges Leben nicht ausgeschlossen werden kann und somit möglich wäre.
Wenn du dich auf die von den meisten Menschen aktuell gültige Definition von irdischem Leben beschränkst, hast du aufgrund dieser Definition recht. Aber es soll ja Leute geben (wie mich), die unter "Leben" etwas anderes verstehen. Und dann stimmen die Fakten eben nicht mehr. Das kann ich sogar für mich selbst belegen, aber nicht für andere beweisen.
 
Waitong

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Fakten und Theoreme gehören zu unterschiedlichen Klassen von Aussagen; Fakten sind die Klasse der empirischen Aussagen mit dem Wahrheitswert 1.
Ebend - so schaut's aus !

Bei allen Messungen die man in der Naturwissenschaft und Technik macht wird man niemals auf diesen "Wahrheitswert 1" kommen.
Es bleibt in der Praxis immer eine gewisse Unsicherheit. Die Beweise der Evolutionisten sind weit weg von diesem "Wahrheitswert 1".
Die "Intelligent Design Annahme" ist wesentlich plausiebler und naeher an "1". Das laesst sich belegen. Die Schlussfolgerungen der
Evolutionisten sind auf extrem lueckenhaften Daten aufgebaut und damit wenig vertrauenswuerdig.

Wenn mir jemand ernsthaft versichern will "alles reiner Zufall", dann wuerde ich ihn als unwissend bezeichnen.



Spaeter werde ich dazu noch etwas schreiben - wenn der Zeitpunkt gut passt, koennte es zwar jetzt schon,
lasse es aber so unkommentiert stehen. Vielleicht kann ja schon jemand erahnen was ich schreiben wuerde :rolleyes:.

Zitat von Tramaico
Also mit Ayahuasca habe ich absolut nichts im Sinn, aber mit dem Schamanen wuerde ich mich durchaus bei einer Tasse Tee einmal austauschen. Wenn der dann aber ueber Geisterwelt spricht, Hoellenwesen, physische Widergeburt als ich weiss nicht was, dann wuerde ich vermutlich schnell mein Interesse verlieren, da dieses mit einen neurolgoischen Erkenntnissen in's Gehege kommen wuerde.

Kommentar X-pat
Und...? Möglicherweise sind deine "neurologischen Erkenntnisse" falsch. Möglicherweise liegst du daneben. Möglicherweise würde eine einzige Dosis Ayahuasca ausreichen deine Augen zu öffnen. Die mystische Erfahrung ist das sine qua non der Religion, denn alle Religionen haben einen mystischen Ursprung und Kern. Leider haben die wenigsten Leute heute eine echte Verbindung mit der mystischen Seite des Daseins, und das ist etwas das wir von den Amazonas Indios lernen können. Ein Blick in unsere eigene menschliche Vergangenheit. Stattdessen zerstören wir in idiotischer Selbstsicherheit ihre Regenwälder, fühlen uns dabei überlegen, und belächeln die "Primitiven". Du hast ja bereits die Erfahrung gemacht, dass wir von den Thais und dem Buddhismus lernen können, warum also nicht von einem Schamanen? Statt den mystischen Kern der Religionen zu suchen, geben die meisten Leute sich mit der mechanischen Ausübung irgendeines "...-ismus" zufrieden. Das ist reine Idiotie aus meiner Sicht.
 
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Tramaico

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Vorsicht, philosophisches Fettnäpfchen! Ohne das jetzt Schadenfreude aufkommt: 1+1=2 ist kein Fakt, sondern nach Kant eine synthetische a-priori Aussage, quasi ein mathematisches Theorem, wobei das Wort Theorem für 1+1=2 vielleicht ein bischen hochgegriffen klingt. Fakten und Theoreme gehören zu unterschiedlichen Klassen von Aussagen; Fakten sind die Klasse der empirischen Aussagen mit dem Wahrheitswert 1. Um den Unterschied zu verdeutlichen, muss ich ein wenig mathematisch ausholen: das Theorem 1+1=2 folgt unmittelbar aus der Definition der natürlichen Zahlen. Wenn wir statt denn natürlichen Zahlen zum Beispiel Werte aus dem Binärsystem addieren, dann hätten wir nach bool'scher Logik 1+1=1. Der Wahrheitswert der Aussage hängt also von dem mathematischen Kontext ab, daher "synthetisch", d.h. Theoreme folgen aus dem axiomatischen System, während empirische Aussagen davon unabhängig sind.

Cheers, X-pat
Hm, theoretische Bildung hat schon etwas Beeindruckendes und 1 + 1 = 2 als etwas anderes zu interpretieren als eine nach dem digitalem Zahlensystem aufgestellte Formel zeugt schon von erheblicher Kreativitaet. Nachdem ich mich jetzt mal in die Thematik mangels fehlender Bildung eingegoogelt habe keimt fuer mich die Frage auf, ob nicht diese Philosopie der a-priori Beurteilung Ursache fuer viele Probleme der Menschen sind, die letztendlich nur in permanenter Unzfriedenheit enden kann. Ansich gegebenes wird bewusst ausgehebelt, praktisch das Lebenselexier des Intellektuellen. Das Leben wird verkompliziert anstatt vereinfacht.

Die Faehigkeit einer simplen Beurteilung geht verloren, rein auf der Basis, dass es unter gewissen Umstaenden und Blickwinkeln anders sein koennte. Eine Frau ist keine Frau mehr, da sie sie auch eine transvertierte Frau sein koennte. Jetzt stellt sich die Frage, ob es unter diesem Aspekt der gezielten intellektuellen Interpretationen ueberhaupt noch Fakten gibt oder ob alles und jedes nicht auf irgendeine Weise in Frage gestellt werden koennte. Eine simple ansich faktische Aussage, dass der Gefrierpunkt von Wasser bei 0 Grad Celsius liegt koennte dahingehend in Frage gestellt werden, dass dieses nicht der Fall sei, wenn ein gewisser Salzanteil enthalten ist.

Erde koennte chemisch nicht mehr definiert werden, da es sich auch um den Planeten handeln koennte. Ist eine Bratwurst noch eine Bratwurst wenn man sie kocht?

Interessant ist in diesem Zusammenhang der folgende Passus:

„… was und wie viel kann Verstand und Vernunft, frei von aller Erfahrung, erkennen, …“. Popper schlug deswegen ursprünglich auch die Bezeichnung "Kantsches Problem" vor. Allerdings betonte er dann später, dass die Grenzen der empirischen Wissenschaft nicht die Grenzen des vernünftig und rational Diskutierbaren darstelle.

Abgrenzungsproblem

Eine Beurteilung sollte wohl immer auf Verstand und Vernunft erfolgen, damit es zu keiner wenig dienlichen Verzerrung von ansich realen Gegebenheiten kommt, die lediglich durch gezielte Erbsenzaehlerei ausgehebelt werden sollen. Hier liegt dann wohl auch im wesentlichen das Kernproblem unser Evolution vs. Schoepfung Diskussion.

Interessant ist hierbei, dass ich bewusst die ziffernmaessige Darstellung der Formel gewaehlt habe, weil Frank dazu tendierte, das eins plus eins nicht unbedingt zwei ist weil fuer manche eben one plus one equals two darstellt. Herr Boole verwendet nun + gleichfalls als Synonym fuer entweder-oder wodurch er jedoch nicht Klarheit sondern Verwechslungspotential schafft, von dem es ja bereits en masse gibt. Wuerde ich mich nun entschliessen "Schoepfung" als Synonym fuer Evolution zu verwenden, dann haetten wir nach der hallschen Logik ein Kernproblem ein und fuer alle Male geloest und die gesamte Menscheit waere sich wohl erstmalig einig. Wenn nicht, ob mir fuer diese Erkenntnis die Norweger den Friedensnobelpreis nach Bangkok schicken werden. Gepaart mit der booleschen Logik waere dann die Formel

Schoepfung + Evolution = Leben :rolleyes:
 
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Tramaico

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Die Beweise der Evolutionisten sind weit weg von diesem "Wahrheitswert 1".
Die "Intelligent Design Annahme" ist wesentlich plausiebler und naeher an "1". Das laesst sich belegen. Die Schlussfolgerungen der
Evolutionisten sind auf extrem lueckenhaften Daten aufgebaut und damit wenig vertrauenswuerdig.
Diese Aussage ist zumindest nach der waitongschen Logik durchaus korrekt. Beim Wahrheitswert 1 waere ja eine Belegung nicht mehr notwendig, da sich diese von selbst erledigt weil es sich eben um ein Faktum und kein Theorem handelt. Eine Annahme ist aber lediglich eine Annahme und was bei der Thematik "Schoepfung" auch nie anders sein wird, weil eine Manifestierung nicht fuer ein Geschehen, das so weit zurueckliegt nicht moeglich ist. Selbst wenn sich ein Schoepfer outen wuerde mit uebermaechtigen Faehigkeiten wuerde sich bestenfalls die Wahrscheinlichkeit der Schoepfungstheorie erhoehen, koenne aber nicht den Wahrheitswert 1 erreichen, weil Komponenten der Unsicherheit bestehen bleiben. Z. B. koennte dieses uebermaechtige was auch immer Wind von den Religionen bekommen und dieses zu seinen Gunsten ausnutzen.

Herr Jesus Christus hat ja auch nur von sich behauptet Gottes Sohn zu sein bzw. wurde es ihm von manchen Menschen zugestanden. Weiss nicht, ob es in der Bibel Passagen gibt, wo er sich dementsprechend outet oder ob er von Dritten zu dieser Rolle erklaert wurde. :rolleyes:
 
kcwknarf

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Schoepfung + Evolution = Leben :rolleyes:
Na, ist doch wunderbar, dass wir uns alle annähern.
Zumindest scheinst du jetzt zu erahnen, wo das Problem liegt: an der Ausgangsbasis, an der Definition.
 
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Tramaico

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Ich fuerchte Du gestehst mir zu fruehzeitig Lorbeeren zu. Das Problem liegt meiner Ansicht nach einzig und allein beim Menschen, wie eben praktisch alle "Probleme" auf diesem Planeten. :rolleyes:
 
Waitong

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Diese Aussage ist zumindest nach der waitongschen Logik durchaus korrekt.
Meine Argumente folgen strikt der Logik die ich mir waehrend meines Physik- und Chemie-Studiums und im Berufsleben
zueigen gemacht habe. Eine 'waitongsche Logik' musste ich nicht entwickeln, denn viele meiner Lehrer kommen zum
gleichen Schluss, wie ich. Also, ich musste das Rad nicht neu-erfinden.

Fuer mich selbst ist es eine enorme Freude zu sehen, dass andere Menschen (nicht nur Naturwissenschaftler) zu gleichen
Ueberzeugungen gekommen sind.

In lockerer Folge werde ich hier (in diesem 'Faden') Menschen und deren Ansicht zum Thema vorstellen, die massgeblich
an unserem 'modernen' Weltbild beteiligt waren/sind. Die Wahrheit, sprich "1" hat keiner von uns NORMALOS wir sind alle
mehr oder weniger nahe an "1" dran, manche sind weit weg und zwar dijenigen die alles dem puren Zufall und der Beliebigkeit
zuschreiben...
 
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Die "Intelligent Design Annahme" ist wesentlich plausiebler...
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Intelligent Design Hypothese den Wahrheitswert 0 hat. Das heisst aber nicht, dass die klassische Evolutionstheorie alle Fragen auf die Entstehung des Lebens beantwortet. Es gibt noch viele offene Fragen. Manche Gebiete, wie zum Beispiel Epigenetik, werden gerade erst erforscht. Momentan sieht es so aus als ob die Vererbung und Ausprägung von Eigenschaften ein Zusammenspiel von genotypischen und phänotypischen Faktoren ist. Möglicherweise spielen nicht-genetische Faktoren auch in der Entstehung neuer Eigenschaften eine große Rolle.

Mich würde interessieren wie die Intelligent Design Annahme mit der christlichen Doktrin eines externen von der Schöpfung verschiedenen Gottes zusammenpasst. Es scheint mir, dass die Intelligent Design Hypothese Immanenz erfordert, also frei nach Spinoza die Anwesenheit Gottes in der Welt als Ursache aller Wirkungen und Veränderungen. Das geht aber nur wenn Gott in der Welt, zumindest in der biologischen Welt immanent ist, und dies widerspricht meiner Kenntnis nach der offiziellen Theologie der RKK.

Cheers, X-pat
 
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1 + 1 = 2 als etwas anderes zu interpretieren als eine nach dem digitalem Zahlensystem aufgestellte Formel zeugt schon von erheblicher Kreativitaet.
Ein "digitales Zahlensystem" gibt es nicht, höchstens ein duales Zahlensystem und im dualen System ist 1 + 1 = 10. Das liegt aber nur daran, dass das duale System nur die Ziffern 1 und 0 kennt und 10 einfach eine andere Schreibweise für 2 ist. Bei der Boole'schen Algebra (nach der z.B. Schaltkreise funktionieren) sind Operatoren und Wertebereich anders definiert, und daher handelt es sich wirklich um eine alternative Algebra. Ich könnte mich zum Thema Abstrakte Algebra aufschwingen und algebraische Systeme definieren, bei denen 1+1 noch ganz andere Ergebnisse hat, aber lassen wir das. Sinn der Übung ist ja nur zu veranschaulichen, dass nicht alles so selbstverständlich ist wie es scheint und das Fakt und Theorem zwei verschiedene Dinge sind.

Tja, wenn man sich einmal damit beschäftigt hat, ist die Unschuld verloren. Normalerweise bezahle ich meine täglichen Rechnungen aber in natürlichen Zahlen. Ausnahme war die Rechnung letztes Jahr für meine Mathematik-Uhr die aus Kalifornien kam und genau das 10-fache von Pi in USD betrug. Ich habe aufgerundet und den irrationalen Anteil der Rechnungssumme an den Hersteller gespendet. Djing djing.

Eine Frau ist keine Frau mehr, da sie sie auch eine transvertierte Frau sein koennte.
In Thailand muss man diese Möglichkeit in Betracht ziehen.

Herr Boole verwendet nun + gleichfalls als Synonym fuer entweder-oder wodurch er jedoch nicht Klarheit sondern Verwechslungspotential schafft
Nein, das + Zeichen steht in diesem Fall für die AND-Operation (Konjunktion). Genaugenommen müsste man dafür ein umgedrehtes V verwenden, aber dafür sind Informatiker zu schlampig.

Cheers, X-pat
 
Waitong

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Intelligent Design Hypothese den Wahrheitswert 0 hat.
Rein logisch betrachtet muesstest du hierzu die Wahrheit kennen.


Da bin ich gespannt wie du den Beweis erbringen willst...


Zu deiner Frage:

Aus Sicht der rkK kann ich nichts beitragen, weil ich nichts mit ihr zu tun haben will.
Ihr Gedankengut und Handlungen verwerfe ich, weil ihre Praxis unbiblisch ist.










Aus dem was ich bisher aus der Bibel erfahren konnte gibt es eine WIRKSAME-KRAFT
manche Menschen verwenden den Begriff HEILIGER-GEIST.

WIRKSAME-KRAFT sagt mir als Mann der Naturwissenschaft mehr zu.

Diese KRAFT ist gestaltend, formgebend. Das beziehe ich auch auf die sogenannten

Naturgesetze...

So an dieser Stelle moechte ich dich erstmal
bitten, den Beweis zu erbringen, dass, wie du behauptest, der Wahrheitswert
der "Intelligent Design Hypothese" "0" ist.
 
x-pat

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Da bin ich gespannt wie du den Beweis erbringen willst...
Streng genommen ist das natürlich nicht möglich, weil Intelligent Design keine wissenschaftliche Hypothese ist und damit auch nicht falsifizierbar ist. Ich habe mir jedoch (vor einigen Jahren schon) die Mühe gemacht, einige der Publikationen der renommiertesten Vertreter dieser Denkart zu lesen und konnte wenig Plausibles darin finden. Viele der Kreationistenargumente würde ich sogar als blanke Täusschungsmanöver ansehen, weil sie bekannte Fakten verleugnen oder falsch darstellen, entweder absichtlich oder aus Unwissenheit. Es besteht kein Zweifel, dass die Natur Design hervorbringt, oder das wir in unserem Teil des Kosmos erstaunliche Komplexität vorfinden, aber es besteht kein Grund dafür eine externe göttliche Intelligenz verantwortlich zu machen, da das "wie" dieser Phänomene von den bekannten Naturgesetzen ausreichend erklärt wird.

Wenn wir nach dem "warum" fragen, also zum Beispiel warum sich Energie und Materie in komplexen Formen organisiert, dann verlassen wir den Bereich der (gegenwärtigen) Wissenschaft und begeben uns in den Bereich der Metaphysik, wo das Feld in der Tat weit offen ist. Rein philosophisch hätte ich kein Problem mit der Hypothese, dass eine immanente göttliche Kraft die letzte Ursache für die Existenz des physikalischen Universums ist, aber diese Art Gottbegriff ist dann sehr weit entfernt von dem orthodoxen christlichen Gottesbegriff, und hat mehr mit Pantheismus/Panentheismus oder dem Begriff des Tao gemein als mit dem christlichen Gott.

Aus dem was ich bisher aus der Bibel erfahren konnte gibt es eine WIRKSAME-KRAFT manche Menschen verwenden den Begriff HEILIGER-GEIST. WIRKSAME-KRAFT sagt mir als Mann der Naturwissenschaft mehr zu.
Ja, das ist ein Begriff den Spinoza geprägt hat, ein Mann der Spätrennaissance, außerordentlich brillianter Philosoph und Theologe. Ich würde seine Werke nicht ungefiltert empfehlen, denn sie sind sehr schwer zu lesen; seine Gedanken sind mir selbst nur aus der Sekundärliteratur bekannt. Die Idee der "wirksamen Kraft" als letzte Ursache ist verbunden mit seinem Konzept von Natura naturans, was so viel wie bedeutet wie sich-selbst-entwickelnde und -steuernde Natur, was auch ein wenig an den Entelechie Begriff von Aristoteles erinnert. Dies steht der orthodoxen Idee von Natura naturata gegenüber, also die Natur die einmal von Gott erschaffen wurde und dann auf sich selbst gestellt praktisch unveränderbar ist. Spinoza glaubte eher an ersteres und sah Gott als wirksame Kraft in der Natur, die seinen Worten ihre ewige und unendliche Essenz ausmachen.

Also die Hardcore-Kreationisten sind eher auf der Natura naturata Seite und die Intelligent Design Vertreter spielen eher in der Natura naturans Liga. Erstaunlicherweise gehen die Begriffe bis in das Mittelalter zurück, das heisst das ganze Intelligent Design Movement ist -überspitzt ausgedrückt- aus nur ein moderner Aufguß mittelalterlicher Theologie.

Cheers, X-pat
 
kcwknarf

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Ich komme gerade vom Schwimmen und konnte mir nun den Vortrag von Prof. Leisenberg anhören.
Sehr hörenswert und zu weiten Teilen mit meinen Erkenntnissen und logischen Schlußfolgerungen übereinstimmend.

Aber ich habe auch kritische Punkte, die ich als neutraler Beobachter dann hier auch mal anbringen muss.

Die psychologische Begründung, warum so viele Menschen an die Evolutionslehre glauben, obwohl deren zufälliger Existenz einer von Wissenschaftlern berechneten Wahrscheinlichkeit von höchstens 1 : 1 mit 270 Nullen entspricht, ist treffend. Jedoch gilt sie natürlich auch für alle Anhänger der Religionen.

Daher hat der Professor es auch auf den richtigen Punkt gebarcht, dass es keine vernünftige Diskussion zwischen Wissenschaftlern und Gläubigen geben kann, weil es ein Glaubenskrieg ist. Atheismus ist ja auch nichts anderes als ein Glauben - ein Glauben an keinen Gott. Aber zu einem Krieg gehören natürlich auch immer 2 Seiten.

Der Professor sagt mir zu häufig "nicht möglich". Das ist mir zu faktisch. Selbst der unwahrscheinlichste Zufall, der aus einer Aneinanderreihung weiterer Zufälle aufgebaut sein muss (z.B. dass das Leben aus einer Ursuppe einfach so entstanden ist), ist ja nicht total ausgeschlossen. Rein theroretisch könnte jetzt aus meinem Kugelschreiber ein Alien entspringen und die deutsche Nationalhymne singen. Sehr unwahrscheinlich, aber eben nicht ausgeschlossen. Auch ich halte die Geschichte mit der Ursuppe, Urknall etc. für fast nicht möglich, aber eben auch nur "fast".

Mein weiterer Kritikpunkt ist - wie ich hier ja schon gesagt hatte - der missglückte Begriff Evolution. Er hat ja das schöne Beispiel mit der Autofahrt mit verbundenen Augen nach Madrid genommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand dort ohne Beulen ankommt, hält er für nicht möglich - ich für fast (!) nicht möglich, also lediglich höchst unwahrscheinlich.
Nun sagt er aber, dass Teilstrecken durchaus unbeschadet gefahren werden könnten.

Und ebenso sagt er zur Evolution: kleine Veränderungen sind möglich, aber solche komplexen Gebilde wie Auge und der dahinter stehenden Datenverarbeitung, Selbstheilung etc. nicht (ich wiederum fast nicht).
Aus der Erkenntnis folgert er, dass die Evolution an sich intellektuell gesteuert sein muss. An dieser Stelle unterscheiden sich aber der Professor und ich.

Ich sehe das eher wie an seinem Auto-Beispiel nach Madrid. Teilstrecken sind möglich und nicht gerade unwahrscheinlich. Auch kann ich mittlerweile am PC Programme erstellen, die lernfähig sind. Macht etwas keinen Sinn, sucht das Programm nach Alternativen und sucht sich dann die beste Wahl aus und nutzt diese beim nächsten Mal gleich von selbst. Schachprogramme sind z.B. so aufgebaut.

Der heutige Europäer kam ja aus Afrika nach Europa. Damals war er wohl schwarz. Die Farbe machte aber keinen Sinn, so wurde er durch die Evolution weiß. Das sehe ich als Evolution an. Es ist jedoch ein relativ KLEINER Schritt, das ein eigenständiges Lernen benötigt, das meiner Meinung die Natur und die Gene selbst können.
Diese Evolution kann jeder sehen und lässt sich ja gar nicht abstreiten.

Daher halte ich die Überschrift "Evolution oder Schöpfung" und auch "Evolutionslehre vs. Schöpfungslehre" für völlig falsch und missverständlich. Es geht eher darum, wie ist die Evolution entstanden. Die Frage muss also eigentlich korrekt lauten: "Evolution durch Schöpfung oder Zufall?"
Es sei denn, man denkt dass Gott auch jeden Einzelschritt der Evolution auch heute noch sozusagen live organisiert. Dann wären wir aber auf einer anderen Ebene. Das sollte man dann schon mal klären, um zumindest einen Ansatz für eine Diskussion zu haben. Denn auf dieser Ebene würde ich dann wieder die Selbstlernprozesse als wahrscheinlicher ansehen.

Aber wenn es darum geht, wer überhaupt den Sinn für Augen, Ohren und dem dann fortdauernden Evolutionsprozess erschaffen hat, sieht die Sache dann schon wieder anders aus. Da wäre ich dann wieder auf der Linie vom Professor.

Die größte Abweichung habe ich aber beim Thema Bewusstsein und Tiere.
Der Professor sagt, dass es noch niemanden gelungen ist, das Bewusstsein im Menschen zu finden. Dennoch wissen wir ja, dass wir eines haben. Eine höchstinteressante Schlußfolgerung von ihm, die ich sehr spannend finde: dann könnte das Bewusstsein ja extern liegen (also außerhalb des Körpers). Dafür gibt es ja durchaus auch Hinweise (außerkörperliche Erfahrungen). Der Mensch wäre dann praktisch ein Avatar. So weit so noch gut.

Nun geht er aber der Frage nach, ob sich der Mensch vom Tier unterscheidet, bzw. ob er hochwertiger ist. Eugen Drewermann hat ja behauptet, dass das Töten eines Fisches mehr Schmerzen bereitet als ein ungeborenes Kind. Er setzt also Tiere mit Menschen gleich (was ich ja auch tue). Prof. Leisenberg jedoch versucht zu belegen, dass der Mensch mehr ist als "nur" ein Tier. Nicht biologisch oder physikalisch, sondern von seinem Bewusstsein her. Er begründet es damit, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat und ihm Bewusstsein gegeben habe, um mit ihm kommunizieren zu können. Peng, fertig!

So gut der Vortrag des Professors wirklich bis dahin war, aber die letzten Minuten mit dieser Behauptung enttäuschen doch sehr. Nicht, weil ich anderer Meinung bin, sondern weil es der Professor hier an den nötigen Schlußfolgerungen des Gegenteils fehlen lässt, die er bei den anderen Themen ja sehr gut gebracht hat.

Wenn es niemanden gelungen ist, ein Bewusstsein beim Menschen zu finden, warum sollten dann Tiere oder auch Pflanzen und Gegenstände kein Bewusstsein haben ??? Vielleicht werden sie auch wie Avatare ferngesteuert? Bewusstsein ist eine Definition des Menschen. Wir können daher "Bewusstsein" nicht nur nicht biologisch finden, sondern auch nicht erkennen, ob Tiere eines haben, was sie selbst als Bewusstsein auslegen würden. Noch können wir uns ja nicht in das Bewusstsein eines Tieres einklinken. D.h. unsere Lenker der Avatare müssten das von der Logik her dann schon können (verraten es uns aber nicht).

Die Begründung, um mit jemanden kommunizieren zu können, ist sehr schwach. Warum sollte es nur eine Spezies dafür geben? Was passiert, wenn sich die Menschen selbst auslöschen? Mit wem will Gott dann kommunizieren? Oder anders ausgedrückt: wenn sich der Mensch physikalisch von der Erde auslöscht, müsste es ja noch einen Avatar-Lenker geben, also unser Bewusstsein. Wie können wir uns dann manifestieren? Doch wieder als Bakterie mit dem Bewusstseins eines Menschen oder auf einem anderen Planeten? Oder gar nicht mehr? Warum gibt es dann überhaupt den Menschen?
Also das ist mir dann doch alles ein wenig zu undurchdacht und unlogisch.
Da werden mir auch die Bibelsprüche zu wörtlich genommen. Ich glaube eher, der Mensch hat schon damals bei den Bibelüberlieferungen einen Grund einbauen wollen, warum er sich gegenüber der Natur so negativ verhält.

In diesem Zug fiel ja auch der Satz, dass der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurde. Wenn man das wörtlich nehmen würde, dann wäre Gott aber ein sehr fehlerhafter Gott, wenn man sieht, wie der Mensch mit der Natur umgeht. Wir hätten dann auch eine echte Definition von Gott. Er ist aufgebaut wie ein Mensch. Sorry, aber das halte ich für Gotteslästerung.
Gerade deshalb würde ich die Bibel eben nicht wörtlich nehmen, sondern nur sinnbildlich. Und dann käme ich schon zu ganz anderen Schlußfolgerungen.

Was ich mir eventuell vorstellen könte, wäre höchstens folgender Weg:
der Mensch wurde von Gott als höchstwertiges Wesen auserkoren, weil er von seiner physikalisch-chemisch-biologischen Zusammensetzung und des evtl. am höchsten entwickelten Bewusstseins die meisten Möglichkeiten besitzt, die Welt und das Leben zu verstehen und dadurch eine bildliche Verbindung zu "Gott" schaffen kann.
Das wäre das Einzige, was ich evtl. unter der Bezeichnung" Krone der Schöpfung" als halbwegs wahrscheinlich akzeptieren würde. Aber für alles andere fehlt es mir einfach an logischen Begründungen oder Anzweiflung des Gegenteils, die ja für die anderen Dinge im Vortrag existieren.

Und so lange mir keiner einen vernünftigen Gegengrund nennen kann, halte ich es für wahrscheinlicher, dass jedes Atom ein Bewusstsein hat, was ja mittlerweile auch einige Physiker für möglich halten. Ich sehe jedenfalls keinen nachvollziehbaren Grund, der dagegen sprechen sollte.

Das Thema hat aber mit einer Schöpfung und Nicht-Schöpfung nichts zu tun und kann daher unabhängig betrachtet werden, wie ja auch eigentlich der Evolutionsprozeß, nachdem er mal in Gang gebracht wurde.

Jedenfalls vielen Dank für den Link zum Vortrag. Er war sehr inspirierend.
 
Thema:

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