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Franky53
Senior Member
ne ne ,das macht schon das Aldi-Bier....Dieser Gottglaube macht mich krank -
ne ne ,das macht schon das Aldi-Bier....Dieser Gottglaube macht mich krank -
Jörgi the fittest of Hamburg..Natürlich ist dies ncht - denn die Natur wollte das sicher nicht
aber die Natur wollte die "fittest of s. "


Mit diesen Fragen siehst du ja selbst nicht über deinen Tellerrand.Nein, Du und Waitong muesst einfach mal einen Schritt weiterdenken ueber Euren kreationistischen Tellerrand. Selbst wenn es denn tatsaechlich ein hoeheres Wesen geben wuerde, Alien und/oder Gott, das alles schuf, wer schuf dann dieses hoehere Wesen?! Der Zusammenprall des Schwamms mit der Perlenkette? Oder doch ein Urknall? Chicken and Egg? Damit seht ihr, und jeder der ein bisschen Grips hat, wie bescheuert die gesamte Diskussion ist.
Darauf gibt es mehrere Antworten - je nach Sichtweise und Priorität. Es hat aber alles nichts mit der Grundfrage zu tun.Kinderlähmung, Pocken, Lepra, Krebs, etc. etc. alles gottgegeben, wieso überhaupt forschen??? Wenn man ein höheres Wesen, das alles so geplant hat, akzeptiert, und daran glaubt, wieso akzeptiert man dann nicht Krankheiten als von ihm geplant und gegeben und nimmt sie einfach hin? Wie im Mittelalter?
Agiert man damit nicht gegen Gottes Schöpfung? Ist das nicht gotteslästerlich?
Dito, nur eben im Hinblick einer Entstehung von Leben auf Basis der "Schoepfer"-Theorie. Da ein Proton (Materie) keinen Willen zu Aenderung haben kann, passiert eine Veraenderung zufaellig, willkuerlich bzw. gegebenfalls eventuell auch durch eine physische Einwirkung von aussen. Zum Beispiel Hitze, Kaelte, Atmospherenveraenderung, Explosion bis hin zum Urknall etc. Somit bedarf eine Veraenderung keiner gesteuerten Wirkung wie dies auch bei Mutationen der Fall ist.Die Zuschreibung der Entstehung von Leben auf 'Zufall' aufzubauen ist fuer mich intelektuell absolut unbefriedigend.

Das ist nicht das Kernproblem sondern AIDS-Forschung ist doch eigentlich "Gott" in's Werk zu pfuschen. Somit ist dann Medizin Teufelwerk, weil sich gegen des Schoepfers Willen aufgelehnt wird.Es lohnt sich doch z.B. gar nicht, nach AIDS-Medikamenten zu forschen.

Ups, identischer Gedankengang. Noch nicht gelesen, als ich einen Reaktionspost in dieser Art losgelassen habe.Moin,
Genau!
Kinderlähmung, Pocken, Lepra, Krebs, etc. etc. alles gottgegeben, wieso überhaupt forschen??? Wenn man ein höheres Wesen, das alles so geplant hat, akzeptiert, und daran glaubt, wieso akzeptiert man dann nicht Krankheiten als von ihm geplant und gegeben und nimmt sie einfach hin? Wie im Mittelalter?
Agiert man damit nicht gegen Gottes Schöpfung? Ist das nicht gotteslästerlich?
Im gleichen Kontext. Was gab es vor Gott? Wer oder durch was wurde Gott erschaffen? Nach These der Kreationisten sicherlich nicht durch Zufall sondern es muss eine intelligente Kraft dahinterstecken. Haette selbst hierfuer eine fuer mich intelligenzmaessige vertretbare Antwort. Der Mensch.Zum einen könntest du diese Frage auch mit dem Urknall stellen: was gab es vorher?

Das wuerde sich beissen, da "Gott" im Regelfall als uebernatuerliches Wesen oder uebernatuerliche Macht definiert wird. Die Natur hat aber nichts uebernatuerliches ansich, wie ihre Bezeichnung bereits aussagt. Lediglich der Mensch agiert kontinuierlich widernatuerlich, was ihn alles andere als goettlich macht und dies obwohl er nach dem Bilde eines Gottes geschaffen worden sein soll. Es will und will einfach nicht passen.Wenn wir Gott als Natur definieren, dass hätten wir zum einen den Beweis, dass Gott existiert, da es die Natur ja gibt.


Ja, aber das ist ja eben einer der Punkte, die ich anfechte: die von Menschen (von beide Seiten) geschaffene Definition. Gott wird als übernatürlich angesehen(!). Es steht aber nicht fest, dass er übernatürlich ist. Es ist eine reine Definition, die man auch ganz anders definieren könnte.Das wuerde sich beissen, da "Gott" im Regelfall als uebernatuerliches Wesen oder uebernatuerliche Macht definiert wird.
Es fällt immer wieder auf, dass du offensichtlich bei allen naturwissenschaftlichen Fächern in der Schule nicht besonders aufgepasst haben kannst. Sonst hättest du schonmal etwas über Evolution gehört.Das Vorhandensein von Instinkt ist doch somit durchaus als intelligent zu werten, oder? Wie kam die Natur darauf, den Instinkt einzuführen? Aus Zweckmässigkeit. Richtig. Aber um etwas zu machen, um damit einen Zweck zu erzielen, brauche ich entweder eine Spur Grips, einen guten Lehrmeister oder entsprechende Gene, die aber ja auch irgendwann mal diese Informationen erhalten haben müssen.
Und du scheinst bei meinen Beiträgen zu pennen. Es geht doch gerade darum, die Definitionen, die u.a. in den Naturwissenschaften so unbedacht angewandt werden, zu entkräften. Das ist doch die Wurzel allen Übels, bzw. der unnötigen Mißverständnisse.Es fällt immer wieder auf, dass du offensichtlich bei allen naturwissenschaftlichen Fächern in der Schule nicht besonders aufgepasst haben kannst. Sonst hättest du schonmal etwas über Evolution gehört.
Absolut irrelevant. Jemand oder irgendwas muss den "Schoepfer" vorher geschoepft haben, wenn es denn einen gab. Damit loest sich die gesamte Kreationistennummer in geistigen Duennschiss auf.Mit diesen Fragen siehst du ja selbst nicht über deinen Tellerrand.
Zum einen könntest du diese Frage auch mit dem Urknall stellen: was gab es vorher?
Das ist nicht irrelevant. Denn das kann ich ja dann von der Urknalltheorie auch behaupten. Ohne "Etwas" hatte es keinen Knall geben können. Der muss ja ebenso von irgendetwas ausgelöst worden sein.Absolut irrelevant. Jemand oder irgendwas muss den "Schoepfer" vorher geschoepft haben, wenn es denn einen gab. Damit loest sich die gesamte Kreationistennummer in geistigen Duennschiss auf.
Nur zu! Das Papier von Prof. Gitt schwimmt für mich tot im Wasser bis jemand meine Kritik dazu widerlegt.Ich halte es an dieser Stelle bewusst sehr allgemein. Wenn du es, fuer dich, als sinnvoll ansiehst kann ich gerne in's Detail gehen.
Dem würde ich widersprechen. Zwar wird durch das quantenmechanische Modell (z.B. die Betrachtung von Orbitalen und Elektronenhüllen von Verbindungen) unser Verständnis von chemischen Vorgängen vergrößert, aber wir ereichen damit keine kausale Reduktion. Daher können wir auch nicht von "Ursachen" auf atomarer und subatomarer Ebene sprechen. Warum nicht? Wegen Emergenz. Emergenz heisst, dass das Ganze größer als die Summe der Teile ist. Wir beobachten praktisch auf allen Ebenen, einschließlich der physikalischen und chemischen Ebene ermergente Eigenschaften, die sich nicht auf die Eigenschaften der Bestandteile reduzieren lassen. Als Beispiel dafür seien Isomere genannt. Isomere sind Moleküle mit identischer Summenformel und Unterschieden in der Struktur oder in der Geometrie der Moleküle. Obwohl Isomere identische Atome und Molekülmassen haben, können sie dramatisch verschiedene chemische Eigenschaften besitzen. Diese Eigenschaften sind emergent und lassen sich nicht kausal auf die atomare oder subatomare Ebene reduzieren.Festhalten will ich, die Dinge die wir beobachten haben ihre Ursachen auf atomarer und sub-atomarer Ebene.
Der Unterschied liegt darin, dass ich keinen Verstoß gegen die Thermodynamik oder das Reaktionsprinzip der Chemie darin sehe, da die chemischen und biologischen Prozesse auf unserem Planeten ständig Energiezufuhr von außen (von der Sonne) bekommen. Der Planet als Ganzes ist damit ein Entropie-exportierendes System und deswegen können auf unserem Planeten auch selbstorganisierende Prozesse stattfinden, ohne das dafür der Eingriff eines Gottes notwendig wäre, oder die thermodynamischen Gesetze verletzt werden.Du bestaetigst meine Aussage, wir haben es nur verschieden formuliert. Bei einigen meiner formulierungen kommt eben der Chemiker durch, obwohl ich auch ganz Physiker sein kann. (Je nach dem...)
Ja, RNA Synthese ist faszinierend, nicht wahr. Vor allen Dingen weil damit ein weiteres Lieblingsargument der Kreatonisten das Zeitliche segnet und der Wasserleiche von Prof. Gitts Papier Gesellschaft leistet. Bitte entschuldige den Sarkasmus, aber wir hatten ja vorher schon mal über das Miller-Urey Experiment gesprochen. Ich sehe dort gewisse Parallelen. Beides sind Laborexperimente chemischer Natur und beide Experimente liefern Indizien dafür, dass die Bausteine des Lebens auf unserer Erde unter natürlichen Bedingungen zustande kommen.Ein wirklich schoener Punkt, den du ansprichst! Es lohnt sich wirklich hier weiter in die Tiefe zu gehen.
Grob vereinfacht ist RNA die erste Proteinkopiermaschine der Natur. Die Bedeutung dieses Fakts darf man nicht unterschätzen. Mit RNA ist die Reproduktion von einfachen Entitäten möglich. Aufgrund dieser Eigenschaft gehen viele Wissenschaftler von der Existenz einer RNA-Welt aus, die allgemein als Vorläufer von DNA-basierten Entitäten und zellulären Lebensformen betrachtet wird. Aufgrund mathematischer Gesetzmässigkeiten werden in der RNA-Welt jene Entitäten dominant, die sich selbst kopieren und Überlebensvorteile gegenüber anderen Entitäten besitzen. Klassische Evolution beginnt also in der RNA-Welt und damit ist RNA Autosynthese ein Bindeglied zwischen präbiotischer und biologischer Genesis.RNA und DNA unterscheiden sich sehr, im Informationsgehalt. Damit will ich dir @X-pat (als Informatiker) den Ball zuspielen und vielleicht koennen wir uns weiter gedanklich austauschen, was ich als sehr sinnvoll betrachte.
"Ribonucleotides are simply an expression of the fundamental principles of organic chemistry," said Sutherland. "They’re doing it unwittingly. The instructions for them to do it are inherent in the structure of the precursor materials. And if they can self-assemble so easily, perhaps they shouldn’t be viewed as complicated."
Woher koennte diese "Info oder Bauplan oder Wille" kommen, so, oder so, zu reagieren? Deine Gedanken, als Informatiker, hierzu interessieren mich sehr.