Mein Leben in Thailand

Diskutiere Mein Leben in Thailand im Literarisches Forum im Bereich Thailand Forum; Die Architektur des großen vergoldeten Chedi im zentralen Innenbereich wird durch eine Mischung aus laotischen-, burmesischen und Stilelementen...
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Die Architektur des großen vergoldeten Chedi im zentralen Innenbereich wird durch eine Mischung aus laotischen-, burmesischen und Stilelementen aus der frühen Lanna-Periode geprägt und bietet unzählige interessante Fotomotive...


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Und hier im Inneren des Ubosot, der großen Ordinationshalle...


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Und dort hinter dem Treppenaufgang ist auch noch ein "Krieger-Denkmal", weshalb die location früher auch unter dem Namen "Soldaten-Tempel" bekannt war...


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Von Denchai ging es dann auf der 101 über Sri Satchanalai wieder zurück nach Sukhothai.

Und dort dann Futtern zusammen mit Mama und Papa und Sohnemann im Na Khotai.

Das Na Khotai ist eine der leckersten locations im Großraum Sukhothai.

Und der Chef hatte ja auch schon in großen Hotel-Restaurants in Bangkok, u. a. auch im Shangri La, sein Handwerk gelernt...

....wobei er in Bangkok dann aufgehört hatte, weil die Kocherei dort "zu viel Stress für ihn gewesen war"...

....ein französisch angehauchter "Lebenskünstler" oder auf gut Deutsch: ein "fauler Sack"....


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Von unserem Leben rund um unseren "Zweitwohnsitz" in Ban Tao Poon, dem Heimatdorf meiner Frau und der - wirklich sehenswerten - Umgebung und den historischen Wurzeln und der Geschichte von Sukhothai, habe ich hier ja schon viel gepostet.

Und deshalb geht es hier jetzt auch weiter mit - ebenfalls sehenswerten - Zwischenstationen von unserer Fahrt durch Zentralthailand zurück zu unserem Condo in Jomtien.

Zuerst mit Lopburi:

Die heute 58.000 Einwohner zählende Stadt war bereits seit dem 7. Jahrhundert ein bedeutendes religiöses und politisches Zentrum des Mon-Reiches Lavapura.

Ab dem 10. Jahrhundert war sie bis in 13. Jahrhundert unter dem Einfluss des weiter östlich beheimateten Khmer-Reiches.

Im 17. Jahrhundert errichtete dann König Narai von Ayutthaya in Lopburi eine 2. Hauptstadt für sein Thai-Königreich.

Heute ist Lopburi vor allem wegen seiner über 600 Langschwanzmakaken bekannt, die das Zentrum am Ufer des Lopburi-Flusses bevölkern.

Lopburi ist heute außerdem eine bedeutende Garnisonsstadt mit Kasernen und Militärakademien.

Hier wird außerdem Hanuman, ein Affen-General aus dem hinduistischen Ramakian-Epos, besonders verehrt.

Aus diesem Grund und wegen der Unmengen von Affen, hat Lopburi deshalb auch den Beinamen "Affenstadt"!
 
clavigo

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Hanuman it auch ein unverzichtbarer Hauptdarsteller in jedem balinesischen Relief - auch in allen modernen Hotels.
Seine Abbildungen findest Du aber auch fast überall auf Java das sind dann glücklicherweise echte Relikte aus der Vor-Islam Zeit - also bis ca. 1400.
 
clavigo

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Micha L während unserer Jakarta Zeit von 1994 bis '98 waren wir ja mehrmals auf Bali. Meine Frau konnte mir die hinduistische Sagenwelt quasi im Vorbeigehen an den Tempeln erklären. Die ganze SOA-Historie ist so miteinander verflochten, faszinierend.
 
schwabenmanni

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Die ganze SOA-Historie ist so miteinander verflochten, faszinierend.
Ja, für diejenigen, die sich dafür interessieren und ein bisschen in die Legenden "eintauchen", ist das wirklich faszinierend.

So waren ja z. B. die Ursprünge des hinduistischen Ramayana-Epos, dem Vorläufer des buddhistischen Ramakian-Epos, in Indien und wurde schon im 3. Jahrhundert vor Chr. niedergeschrieben.

Indische Händler und Gelehrte brachten die Erzählung dann nach Südostasien, wo sie zuerst in den historischen Reichen der Khmer und Javas Verbreitung fand.

Im späten 1. Jahrtausend wurde das Epos dann auch bei den aus dem südlichen China in Südostasien zugewanderten Thais bekannt. Zuerst im 13. Jahrhundert in Sukhothai und dann im 18. Jahrhundert in Ayutthaya.

Nach der Eroberung Ayutthayas durch Burma gelangte es dann außerdem auch nach Ava in Burma.

Seit dem 18. Jahrhundert ist das Ramakian ein fester Bestandteil der buddhistisch-thailändischen Identität und Kultur. Und auch die Namen der handelnden Akteure wurden an die thailändischen Gegebenheiten und Geschichte angepasst.
 
schwabenmanni

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Und hier ein paar Impressionen von der "Affenstadt" vom Frühjahr letzten Jahres:

Der Prang Sam Yod aus dem 11. Jahrhundert, der der zentrale Aufenthaltsort vieler wilder und teilweise auch richtig aggressiver Langschwanz-Makaken ist...


[Bild: 20200109-150114.jpg]


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AlexaWeissAlles

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in Lopburi sind im Sommer 2020 , wegen des Ausbleibens von Touristen die normalerweise Futter kaufen und verteilen, alle Makaken wegen grossen Hungers in Horden durch die Stadt gezogen und haben geplündert
 
schwabenmanni

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Tja, auch als wir dort waren, war insbesondere beim Prang Sam Yod höchste Vorsicht geboten ist.

Die Affen, die sich dort aufhalten, sind teilweise höchst agressive Einzelgänger, die ihr Revier gegen "Eindringlinge" angriffslustig verteidigen.

Die Burschen dort haben außerdem immer "Hunger" - und zwar nicht nur auf Essbares, sondern auch auf alles Glitzerndes, einschließlich Sonnenbrillen und sonstigen beweglichen Teilen.

Also alles festhalten, was "raubbar" ist !

Und nicht zu nahe ran gehen. Sondern, sofern vorhanden, das Tele einsetzen !!!

Die 3 Prangs der Anlage waren ursprünglich ja den Hindu-Gottheiten Brahma, Vishnu und Shiva gewidmet und sind heute das Wahrzeichen von Lopburi.
 
Helli

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Und weiter geht es mit dem Aufgang und Eingang zu der wirklich sehenswerten Tempel-Anlage mitten in der Pampa...


[Bild: 20200108-114824.jpg]
In 15 Jahren recht sauber geworden! Soweit ich damals informiert wurde, hat auch hier die königl. Familie die Hand drüber.
 
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Und noch ein paar Impressionen aus Lopburi:

Hier, auf den verfallenen Resten eines alten Khmer-Heiligtums: der Wat Sarn Phra Karn mit einer Steinskulptur von Vishna mit Buddha-Kopf....


[Bild: 20200109-152046.jpg]


[Bild: 20200109-152133.jpg]


[Bild: 20200109-151744.jpg]


[Bild: 20200109-151845.jpg]
 
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Vor round about 15 Jahren war ich ja das erste Mal in Lopburi.

Und damals sah es rund um den Wat Sarn Phra Karn so aus...


[Bild: Lopburi.jpg]


[Bild: Lopburi1.jpg]


[Bild: Lopburi2.jpg]


[Bild: Lopburi3.jpg]


[Bild: Lopburi4.jpg]


[Bild: Lopburi5.jpg]


[Bild: Lopburi6.jpg]


[Bild: Lopburi7.jpg]
 
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Und damals gab es dort auch immer Aufführungen von Tänzerinnen vor dem Vishnu-Buddha-Schrein - und natürlich for donations maak, maak.

Die Ladies beim Kräfte sammeln und Vorbereiten für den nächsten Auftritt....


[Bild: T-nzerinnen.jpg]


[Bild: T-nzerinnen3.jpg]


[Bild: T-nzerinnen1.jpg]


[Bild: T-nzerinnen2.jpg]
 
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Anschließend waren wir dann auch beim Wat Phra Bat Nam Pho. Die Anlage ist in Khao Sam Yot in der Nähe von Lopburi.

Sie ist insbesondere durch die dortige AIDS und HIV-Foundation bekannt. Das dortige Hospiz wurde 1990 von 2 jungen HIV-Positiven und einem buddhistischen Mönch gegründet. Aktuell werden dort round about 600 HIV-Kranke und davon 150 Kinder bis zu ihrem Tod betreut. Seit seiner Gründung sollen dort mehr als 10.000 AIDS-Kranke gestorben und dort dann auch feuer-bestattet worden sein.

Im dortigen Donation-Center, das im übrigen von vielen spendenbereiten Thais besucht wird, haben wir dann auch einen Obolus (Tamboon) zur Unterhaltung der Anlage beigesteuert...


[Bild: 20200109-163359.jpg]


[Bild: 20200109-154922.jpg]


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[Bild: 20200109-154748.jpg]


[Bild: 20200109-154824.jpg]
 
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Sie ist insbesondere durch die dortige AIDS und HIV-Foundation bekannt. Das dortige Hospiz wurde 1990 von 2 jungen HIV-Positiven und einem buddhistischen Mönch gegründet. Aktuell werden dort round about 600 HIV-Kranke und davon 150 Kinder bis zu ihrem Tod betreut. Seit seiner Gründung sollen dort mehr als 10.000 AIDS-Kranke gestorben und dort dann auch feuer-bestattet worden sein.
seltsam . . . . . . .

In Thailand werden längst Tamivir und andere HIV-Surpressants in Lizenz kostengünstig hergestellt und in staatlichen Krankenhäusern kostenlos an HIV-Infizierte verteilt.

Niemand muss heutzutage mehr an Aids sterben
 
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In Thailand werden längst Tamivir und andere HIV-Surpressants in Lizenz kostengünstig hergestellt und in staatlichen Krankenhäusern kostenlos an HIV-Infizierte verteilt.
Aber seit wann ist das so?

Die Zahl der dort Gestorbenen von 10.000 bezieht sich seit der Gründung des Hospizes im Jahre 1990! Und vor allem in den Jahren nach seiner Gründung starben nach den dortigen Angaben jeden Monat 10 - 15 Aids-Kranke.
 
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Und hier noch ein paar weitere Bilder vom doch sehr gepflegten Gelände der Foundation...


[Bild: 20200109-162638.jpg]


[Bild: 20200109-162928.jpg]


[Bild: 20200109-162952.jpg]
 
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