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-- Localizer--

Diskutiere -- Localizer-- im Computer-Board Forum im Bereich Diverses; Localizer als deutsche IP-Landkarte ___________________________________ Der Kieler Elektrotechnik-Student Jan Kneschke betreibt eine IP-Datenbank...
Nokgeo

Nokgeo

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Localizer als deutsche IP-Landkarte
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Der Kieler Elektrotechnik-Student Jan Kneschke betreibt eine IP-Datenbank speziell für den deutschsprachigen Raum. Sein ‘Localizer’ nutzt die Tatsache aus, dass die Provider ihren Routern ortsbezogene Namen geben. Technisch läuft die Erfassung der Daten nach dem folgenden Prinzip ab: Mittels traceroute wird der letzte Router gesucht, dann das Städtekürzel aus dem DNS-Namen gefiltert und danach in eine lesbare Form übersetzt.

Derzeit kann Localizer immerhin für rund 18 Millionen IP-Adressen (schätzungsweise mehr als 75 Prozent des deutschsprachigen Netzes) die entsprechenden Orte und Access-Provider benennen. Je nach Provider lässt sich mit Hilfe dieser Datenbank der Benutzer in einem Radius von 25 Kilometern lokalisieren. Berücksichtigt sind alle großen deutschen Internet-Provider und deren Backbone-Anbieter.

Ein kleines C-Programm kann Zugangsinformation aus der Datenbank innerhalb von Millisekunden ermitteln. Damit lassen sich so genannte --Location based Services -- implementieren, die basierend auf dieser geografischen Information ihren Inhalt automatisch anpassen.

Zu den Kunden von Kneschke zählen zwei Ad-Server-Firmen, die damit ein Feature mehr anbieten können. Bislang verstand die Werbeindustrie unter ‘Regional Advertising’ das Schalten von Bannern auf lokal ausgerichteten Websites. Jetzt lassen sich basierend auf der IP-Nummer automatisch lokale Banner selektieren: Das Ad-Server-System extrahiert aus der Anfrage eines Nutzers (Request) dessen IP-Adresse, sucht in der Datenbank nach der zugehörigen Region und wählt bei einem Treffer ein lokalspezifisches Banner aus, sonst ein bundesweites. Das Verfahren wird längst in realen Internet-Projekten eingesetzt; die Schlagworte ‘Regional Targeting’ und ‘Local Advertising’ versprechen Mehreinnahmen durch die gezieltere Ansprache der Anwender.

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IP-Adressen können aber in vielen Fällen tatsächlich aussagekräftige Ergebnisse in puncto geografischer Ortung erzielen, weil viele Access Provider - etwa T-ONLINE- oder ARCOR - ihre Netze stark regional strukturiert haben und sich so über die IP-Nummer die Region oder sogar die Stadt identifizieren lassen. Bei vielen anderen Anbietern sind die Informationen aber tatsächlich schwer zu ermitteln.

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Ein Problem ergibt sich bei global oder zumindest bundesweit agierenden Online-Diensten wie AOL. Zwar wählen sich die Nutzer beider Dienste über eine bundesweit einheitliche Einwahlnummer bei einem jeweils in ihrer Nähe befindlichen Einwahlknoten zum Ortstarif ein. Diese aber lassen sich aufgrund von sehr viel komplexeren und zentral gesteuerten Vergabeschlüsseln nicht identifizieren.

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So wird ein und dieselbe IP-Adresse mal einem Nutzer aus Hamburg, mal einem aus Konstanz zugewiesen, sein Standort ist demnach nicht zu orten. Erschwert wird die Aufschlüsselung zudem durch lastabhängige Routing-Mechanismen - ist einer der lokalen Einwahlknoten ‘überfüllt’, wird der Nutzer zum nächsten freien umgeleitet. Die Provider selbst haben darüber hinaus natürlich kein Interesse, derlei Informationen nach außen zu geben.

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Ebenso komplex sind die Netze großer Konzerne wie IBM oder Siemens strukturiert, die in der Regel hauseigene Dial-in-Zugänge für ihre Mitarbeiter anbieten. In diesem Fall werden unter Umständen zehntausende von Mitarbeitern dem geografischen Ort des Network Operations Centers zugeordnet, eine ebenfalls nutzlose Information.

Aus Datenschutzgründen ist es sogar begrüßenswert, wenn sich ein Anwender nicht mit Sicherheit lokalisieren lässt. Manch einer dürfte sich eher überrumpelt fühlen als ‘gezielt angesprochen’, wenn er bei einem internationalen Nachrichtendienst plötzlich Werbung für eine Pizzeria in seinem Stadtteil eingeblendet bekommt. Bei den potenziellen Werbepartnern - primär den mittelständischen Unternehmen in den Regionen - jedenfalls hat sich das Verfahren bis heute nicht durchsetzen können. ‘Es gibt keine Nachfrage für derlei Features’.


Rechtlich scheint der Einsatz von reinen IP-Analyseverfahren und -Datenbanken unbedenklich, schließlich sind die IP-Adressen frei und für jedermann verfügbar. Whois-Datenbanken unterliegen jedoch grundsätzlich dem Urheberrecht und sind nicht ohne weiteres für eigene Anwendungen einzusetzen.

Quelle :Internet
 
Nokgeo

Nokgeo

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Nach ca. 20 Min Suche über Google, mit wechselden
Eingabesuchkriterien...hab ich vergessen den Link abzuspeichern.
gruss.
 
altf4

altf4

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hier das script in "fertig" peal
naja das iss für irssi .. aber läuft -g-

Webhosting.info hat eins laufen
was aber nicht wirklich genau ist)
normalerweise ist die datenbank so gut das sogar
postleitzahlen rausgefunden werden können -g-
(naja das iss halt international)

Webseite der coder

Google: ein wort eingeben
dann bekommst ne million ergebnisse Localizer
(naja okay nur 79,600 (ungefär))
oder ip-to-city

ich persönlich befürworte die existenz solcher datenbanken.
whois-services sind leider nicht 100%ig standardisiert.
 
R

Rene

Gast
[schild=54,FF0000,1:c513538f3a]Danke[/schild:c513538f3a]
 
K

Kali

Gast
Durch die Analyse der Netzstruktur ist es möglich bei Dial-In Provider eine Genauigkeit von bis zu 25km bei einer Abdeckung von über 80% aller deutschen IP-Adressen zu erreichen.
Tja, und was lokalisiert er nun ? Den Provider, den Anbieter nämlich, der die IP vergibt.
Name, Anschrift und so weiter desjenigen, der ins Net gegangen ist, bleiben nach wie vor verborgen.
Wurde bereits erwähnt, dass der, der ins Net geht geht, eben mit einer IP ins Net geht. Daran kann man natürlich einiges festmachen.

Wer´s mal ausprobieren will, der sende mir einfach per PN mal seine aktuelle IP zu, dann kann er anschliessend sehen, was man rausfinden kann.

Und wer´s selbst mal bei anderen testen will, der möge hier mal reinschlüpfen.
 
Nokgeo

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@ kali,
Zitat
Tja, und was lokalisiert er nun ? Den Provider, den Anbieter nämlich, der die IP vergibt.
Name, Anschrift und so weiter desjenigen, der ins Net gegangen ist, bleiben nach wie vor verborgen.
Wurde bereits erwähnt, dass der, der ins Net geht geht, eben mit einer IP ins Net geht. Daran kann man natürlich einiges festmachen. ____________________________

Localisierung über spez. Netzprovider...
im Zusammenhang mit Vergleichen...bei diversen Einwahlen. gruss.
 
phimax

phimax

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vor'm Monitor
Ist Internet ist man letztlich nicht anonym.
Selbst Anonymizer mußten imo schon Einblick in ihre log's geben.

P.S. Scheint ja doch zu funktionieren, mit der Anonymität.
Frage bleibt, was sind unabhängige Prüfstellen und wie weit kann man einer Selbstverpflichtung glauben?
 
T

Tel

Gast
?? ein simples reverse lookup macht genau das. Selbst tracert hat eine automatische Namensauflösung. Und wenn du's komfortabel möchtest, gibt es im Sharewarebereich Hunderte Programme, die dir dann die komplette Route grafisch anzeigen...
Naürlich ist das witzlos wenn der Gesuchte hinter nem Proxy sitzt. Auch bei großen Providern dürfte das Ergebnis kaum Rückschlüsse zulassen.
 
Nokgeo

Nokgeo

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@ TEL,
ja..das glaub ich dir ,dass es hunderte Programme gibt.

Jetzt steht das --in die Badewanne gehen--Program
an. Ohne Proxy und bei offener Badezimmertür...es ist doch sehr warm.
gruss.
 
Mang-gon-Jai

Mang-gon-Jai

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Die ganze Idee dieser Lokalizer beruht darauf, dass die Provider in der Regel bemüht sind, bei einer Neueinwahl eines Kunden, möglichst eine IP "aus der Nachbarschaft" zu vergeben. Lediglich das letzte Oktet der IP (der letzte Ziffernblock) ändert sich. Und was ist, wenn dieses Oktet vergeben ist (es stehen nämlich lediglich ca. 250 Werte zur Verfügung)? Dann wird ganz einfach das vorletzte Oktet verändert und damit scheint die entsprechende IP kurz mal von München nach Flensburg gewandert zu sein.
Für die Auflösung einzelner IPs sind diese Tools völlig ungeeignet. Um auszudrücken, dass z.B. x% aller deutschen Internetuser des Providers XYZ aus Frankfurt kommen, kann man so etwas jedoch sehr gut einsetzen.

Gruß

Mang-gon Jai
 
D

dr_farnsworth

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Gerade bei den großen wie T-Online und AOL liefern solche Programme keine genauen Ergebnisse...
 
altf4

altf4

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Bangkok Noi
dr_farnsworth" schrieb:
Gerade bei den großen wie T-Online und AOL liefern solche Programme keine genauen Ergebnisse...
also darauf wetten würd ich nu nicht

ich hab schon seit jahren einige chatpartner
mit solchen datanbanken beeindruckt ... hehe

bei aol finded man IMMER den standort des servers raus der dier ip zugewisen hat (und der ist in 99% aller fällen innerhalb deines vorwahlgebites)
und bei t-offline kann man sogar die positionsangabe der Übergabepunkte ermitteln (was um einiges genauer ist als nur die postleitzahl)

-> wissen heisst wissen wos steht !
 
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